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Erfahrungsbericht

für Katherine Gorge
5 Sterne Katherine Gorge
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Empfehlenswert: Ja

Pro Postkartenatmosphäre garantiert

Kontra Natur pur

Durch Arnhem Land nach Katherine
Der Weg vom Kakadu National Park nach Katherine gestaltete sich kurzweiliger als gedacht, denn es wurde diesmal nicht ein großer Highway befahren, sondern es ging über weniger befestigte Straßen durch das Mittelgebirge von Arnhem Land mit einer tollen Aussicht von oben in die Täler. Der Halt an einer kleinen Handelsstation mit einem Tante Emma Laden gab uns die Möglichkeit ein wenig die Gegend zu erkunden und auch mal einen der selten anzutreffenden Einwohner zu sehen und sprechen, bevor wir nach einem kurzen Abstecher zum größten Schwefelabbau der Welt endlich in Katherine ankamen.

Das Aushängeschild dieses Ortes sind die - zum an sich nicht zugänglichen, etwa 1800 Quadratkilometer großen Katherine National Park - zugehörigen 13 Schluchten der Katherine Gorge. In der Regel sind nur die ersten zwei Schluchten für Besucher zu besichtigen, doch für Leute, die sich dort längere Zeit aufhalten möchten, gibt es die Möglichkeit die weiter höher am Fluß gelegenen Schluchten zu besichtigen und sogar einige Wanderwege für Rucksäckler sind vorhanden.

Man hat die Möglichkeit mit Booten den von Sandsteinfelsen gesäumten Fluß hoch zu den unterschiedlichen Schluchten zu fahren, bzw. bei den höher gelegenen zu gehen. Es gibt dort äußerst viele sehr gut erhaltene Höhlenmalereien, da es sich um einen geheiligten Ort handelt, der von weiblichen Aborigines nicht besucht werden darf. Wenn jemand auf seiner Australientour dieses Gebiet besuchen möchte, sollte er zwischen Spätfrühling und Frühherbst anreisen. Der Grund dafür ist, daß in der Regenzeit das Wasser etwa 6 Meter ansteigt und der Fluß zu einem reißenden, gefährlichen Strom wird. Zur Trockenzeit jedoch findet man einen ruhigen, glasklaren Fluß vor, der von Tieren vielerlei Art belebt ist, wie z.B. den recht sprungfreudigen Süßwasserkrokodilen.

Es gibt noch eine weitere Sehenswürdigkeit der Gegend, die man Besuchen sollte und da spreche ich nicht von den relativ häufig anzutreffenden heißen Quellen - wie in Mataranka, das auf Warmwasserliebhaber mit seinem 35°C warmen Wasser sehr anziehend wirkt.
Ein wenig südlich der Kleinstadt Katherine befinden sich die Cutta Cutta Caves, ein durch Erosion entstandenen Kalksteinhöhlensystem in einem Gebiet, das vor 500 Millionen Jahren entstanden ist und damit zu den ältesten der Welt zählt.
Soviel zu meiner Zeit im relativ trockenen Northern Territory. Danach rief Queensland und das Great Barrier Reef.

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Kommentare

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  • Kuschelwuschel 01.02.2002 17:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Petra-P 15.01.2001 14:10
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • winner01 14.11.2000 01:10
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Scriptorius 08.11.2000 17:27
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Charlie79 06.11.2000 18:47
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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