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Pro schön, teure und preiswertere Gegenden, interessante Landschaft, super zum Wandern flanieren
Kontra zu viel für einen Wochenendausflug
Detailbewertung
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Der Kanton Waadt bzw. Vaud liegt im Süden der Schweiz. Die Einwohner sprechen dort französisch. Im Norden grenzt er an den Kanton Neuenburg, wobei ein kleiner Teil des Neuenburger Sees noch zum Kanton Waadt gehört. Im Westen grenzt er an Frankreich, im Osten grenzt er an Freiburg und Bern. Im Süden ans Wallis, den Genfer See und an Genf. Was viele vielleicht nicht wissen ist, dass Genf ein eigener Kanton ist.
Waadt ist 3212 qkm groß, hat eine landwirtschaftliche Nutzfläche von ca. 43 % und eine Arbeitslosenquote unter 5,0 %. 30 % der Einwohner sind Ausländer, darunter viele Deutsche. Touristen kommen gerne hierher, selbst Sissi (Kaiserin Elisabeth von Österreich) hat früher die Schönheiten des Waadtlandes und des Genfer Sees genossen.
Lausanne (125.000 Einwohnern) ist die fünftgrößte Stadt der Schweiz und hat eine herrliche Altstadt, zu der man aber erst gelangt, wenn man einige Höhenmeter zurückgelegt hat. Dort kann man auch die herrliche gotische Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert besichtigen. Sie besitzt vier Türme mit 105 farbigen Fenstern. Die Altstadt besteht aus Pflastersteingassen und herrlichen Herrenhäusern, die neben Kunsthandwerksläden, modernen Modeläden und gemütlichen Bistros ein faszinierendes Nebeneinander bieten. Man kann dort manch einen schönen Ausblick auf die Stadt und den Genfer See finden.
Lausanne ist eine gemütliche und freundliche Stadt, die jedem ob Tourist, Einwohner, Geschäftsmensch, Kultur liebendem oder Sportbegeistertem alle Vorteile der Großstadt in ländlichem Charme bietet. Durch seine malerische Lage, die elegante Architektur, die herrliche Altstadt und die belebten Geschäftsviertel findet jeder das was er sucht. Es haben sich hier viele Dienstleistungsbetriebe, wie Banken, Versicherungen, Großunternehmen und Hotels niedergelassen. Allein die Hotels verfügen über 5.000 Betten, wobei es Hotels und Restaurants für alle Preisklassen gibt. Egal ob für die gehobene Klasse, die jeden Preis bezahlen kann und auch denselben Service bekommt oder den Touristen, der nicht soviel bezahlen kommt, aber trotzdem vom freundlichen und guten Service profitiert. Genauso gibt es zum Einkaufen genügend Warenhäuser, Einzelhandelsgeschäfte und Markenshops. Für das Ausgehen gibt es das Bistro bis hin zum Nachtclub.
Auch als Stadt des Wissens ist Lausanne weithin bekannt, verfügt sie doch über den größten Campus der Schweiz und ist damit führend in der Erziehungs- und Bildungsfunktion in der Westschweiz. Natürlich ist sie auch weltweit bekannt im Bereich der Spitzenforschung.Umweltpolitik wird hier GROSS geschrieben und es verwundert nicht, dass es die grünste Stadt der Welt ist.
Es ist schwierig, den Unterschied zu erklären, zwischen dem Genfer See und dem Bodensee. Ich denke, es liegt meist am Wetter. Irgendwie ist es dort meistens sonnig und schön, wenn ich dort bin, am Bodensee kann es oft trüb, regnerisch und nebelig sein. Vielleicht hatte ich einfach immer nur Glück, wenn ich dort war. Aber es ist auch der südländische Flair. Denn irgendwie ist man dort gelassener und besserer Stimmung als am Bodensee. Die Berge sind dort höher. Die Bepflanzung ist dort exotischer und schöner. Es ist einfach die Gesamtheit.
Oder wie wärs mit einem Abstecher in den Badeort Ouchy (372 m ü. M.)? Hier ist es wirklich wunderschön. Das muss man einfach selber erlebt haben.
Der Genfer See ist natürlich ein beliebtes Urlaubsziel. Man findet dort viele Schweizer, Franzosen, Italiener, Deutsche und Touristen aus Übersee. Die Gegend wurde aufgrund ihrer Schönheit oftmals beschrieben und nicht wenige Schriftsteller beschrieben sie in ihren Gedichten und Romanen.
Da die Bahn-, Bus- und Schiffsverbindungen in der Schweiz vorbildlich sind, kann man diese auch in die Wanderungen integrieren. Man ist somit ziemlich schnell, auch von außerhalb, am Ausgangspunkt der Wanderungen.
Direkt am Genfer See liegt die alte und romantische Stadt Vevey. Sie existierte bereits zu der Zeit der Pfahlbauten. Die Römer mochten die Stadt, weil sie eine sehr günstige Lage hat. Vevey ist dank seiner geographischen Lage, seiner Industrie und seiner Hotelbetriebe eine bedeutende Stadt. Trotzdem hat sie von ihrem Charme nichts verloren. Ein Bummel lohnt sich, sehenswert ist auch ihre Kirche. Wer einmal dort ist, sollte schauen, dass er bei einem Gottesdienst dabei wohnt. Selbst wenn man nicht viel davon versteht, ist man ehrfürchtig und fühlt sich wohl und geborgen. Ich bin selten bei Gottesdiensten, aber hier war ich freiwillig und es gefiel mir sehr gut.
Mit der Zahnradbahn zu den Sternen: Von Vevey kann man mit der Zahnradbahn auf den Belvédère des Pléiades (1360 m), von da hat man einen herrlichen Blick auf den Genfer See. Und dort gibt es noch den Astrologielehrpfad: Astropléiades.
Sir Charles Chaplin wohnte mit seiner Familie über 25 Jahre in Vevey. Er und seine Familie waren dort sehr beliebt. Er ist dort auf dem Friedhof begraben und am Genfer See steht seine Statue, ebenso wie die von Freddie Mercury (Queen). Dieser nahm viele seiner Hits in Montreux auf, heute kann man sein Aufnahmestudio besichtigen.
Das Jazz-Festival findet jedes Jahr im Juli statt und ist eine besondere Attraktion, bei der man unbedingt mal dabei gewesen sein sollte. Dort sind zwar viele Leute, aber das Ereignis ist etwas besonderes, das man nie wieder vergisst.
Bestimmt haben viele auch schon im Zusammenhang von Kongressen von dieser Stadt gehört, sie verfügt nämlich über ein modernes Kongress- und Ausstellungszentrum. Montreux ist natürlich auch weithin bekannt, wegen seiner Banken, die einen excellenten Ruf haben. Die Exklusivität dieses Städtchens wird noch unterstrichen von seinen zahlreichen Privatkliniken, die Diätkuren und Revitalisation anbieten.
Wenn man am Genfer See weiterfährt, kommt man in folgende Wintersportorte, die aber auch im Sommer einen Besuch wert sind.
Leysin: Dort sollte man das Panoramarestauraut Kuklos (Berneuse, 2. 048 m) besuchen, dort hat man ein herrlichen Ausblick, vom Jura über den Mont-Blanc bis zum Eiger.
Villars und Les Diablerets liegen inmitten der Waadtländer Alpen und sind als Erholungsort für die ganze Familie mit einem reichhaltigen Sport-, Erholungs- und Kulturangebot bekannt. Man kann bis auf 3000 m Höhe zum Gletscher fahren und von dort per Ski abfahren.
Les Mosses (1450 m ü. M), Von Les Mosses hat man direkten Zugang zu den Abfahrtspisten und zum grössten Langlaufskigebiet der Waadtländer Alpen.
Eine weitere Attraktion ist der Hochseilgarten in Aigle (Parc Adventure): Man kann zwischen Baumwipfeln herum klettern, zur Sicherheit ist man dabei angeseilt.
Weiter Informationen: Office du Tourisme, rue de la Gare 4, 1860 Aigle, Tel.+41 (24) 466 30 00, Tel.+41 (24) 468 41 11, Fax+41 (24) 466 30 03, E-Mail: info@alp3000.ch, http://www.tiscover.ch/aigle.
Nun möchte ich das Städtchen Moudon (ca. 5000 Einwohner) vorstellen. Moudon liegt an dem Flüsschen Broye, welches in den Neuenburger See fliesst. Es liegt etwa in der Mitte zwischen Lausanne und dem Neuenburger See. Übrigens hat die Firma Emmi (weithin bekannter Joghurt-Hersteller) dort seinen Sitz. Es ist ein schönes gemütliches Städtchen, das seit 1708 besteht und viele Bauern beherbergt, wo viele Deutsch-Schweizer-Jugendliche für ein Jahr arbeiten, um die französische Sprache zu vervollkommnen. Die Kirchengemeinde bemüht sich sehr um die Jugendlichen. Wer seine Sprachkenntnisse verbessern will, kann sich gerne an die Jugendarbeiterin :
Esther Neuenschwander, Rue Grenade 14, 1510 Moudon, 021/ 905 45 73, E-mail: esther.neu@bluewin.ch wenden. Sie kann bestimmt weiterhelfen. Da sich das immer wieder ändert, sollte man einfach an die Kirchengemeinde schreiben.
Durch einen Teil des Jorat geht der Jakobsweg. In den Wäldern des Jorats bin ich gerne gewandert. Asti war mein Wanderbegleiter. Er war ein Boxer. Man hat eine weite Sicht, von einigen Teilen hat man einen Blick bis zu den Freiburger Alpen oder zu den Dents du Midi. Früher wurde man in diesen Wäldern von Räubern überfallen, wie man mir erzählt hat. Ich schätzte diese Wälder sehr, denn für mich waren sie nicht besonders schwer begehbar. Mit meiner Karte kam ich dort immer sehr gut klar. Die Wanderungen waren wunderschön und man traf nicht sehr viele Leute. Daher war ich dankbar, dass Asti mich so treu begleitete. Den Wald empfand ich als ein wenig lichter und heller, als der Schwarzwald. Ich fand die Wege auch nicht besonders schwer – zumindest, die, die ich wählte. Es gab einige Grillstellen und Tische und Bänke. Dort rastete ich besonders gerne. Ich gestehe, dass mir einmal ein wenig langweilig war und da habe ich in den Tisch etwas eingraviert. Beim Wandern war ich mit der Beschilderung und meiner Karte sehr zufrieden, habe ich doch immer wieder nach Hause gefunden, obwohl ich immer nur in Asti´s Begleitung war. Sehr zu seinem Vergnügen, vor meiner und nach meiner Zeit, hatte nie jemand so lange Wanderungen und Spaziergänge mit ihm unternommen.
Ausserdem gibt es dort eine tolle Käserei. Dabei habe ich meine „Vorliebe“ für Schweizer Käse entwickelt. Mein Lieblingskäse ist der Gruyère, (Greyerzer), einmal war ich auch schon in Gruyère, das gehört aber leider zum Nachbarkanton.
Unter anderem gibt es auch Cafés, Restaurants, Banken, Metzger, Bäcker, Hausärzte, Zahnarzt, Apotheke, Physiotherapeuten und ein Theater. Das théatre du Jorat, 1908 gebaut und wunderschön. Einmal war ich dort bei einer Aufführung, die meine „Gastmutter“ mit ihren Schülern dort aufführte. Es ist zwar ein wenig altmodisch, aber nichtsdestotrotz sehr beeindruckend. Daher, wer Zeit hat, für einen Theaterbesuch, wenn gerade was aufgeführt wird, der sollte sich die Zeit unbedingt nehmen.Eine Straße in Mézières heißt Rue du Général Guisan.
Dazu eine kleine Aufklärung. Henri Guisan wurde 1874 in Mézières geboren, Seine Vorfahren waren die Schlossherren von Avenches und Adlige von Donatyre und Oleyres, durch seine Mutter war er auch noch ein nachfahre der Schlossherrren von Beaufort in Frankreich, die im Jahre 1685 in die Schweiz emigrierte. Er machte Kariere bei der Schweizer Armee, wobei er General wurde. Beim Schweizer Volk war er sehr beliebt und populär. Er starb 1960.
Wallis und die Westschweiz von Polyglott on tour 7,95 Euro mit kleinem Sprachführer.
Bild atlas Westschweiz, Genfer See und das Wallis, 8,50 Euro mit einer schönen Karte über das Waadtland, ADAC Reiseführer Schweiz, 4,95 Euro.
Die meisten Reiseführer berichten leider überwiegend über die Genfer-See-Region und natürlich der Waadtländischen Hauptstadt Lausanne. Über die restliche Gegend erfährt man mehr über das Internet. In der Schweiz gibt es aber auch sehr gute Reiseführer über das Waadtland.
Es lohnt sich auch dort mal Urlaub zu machen. Man kann ja abseits in preiswerten Pensionen oder Privatunterkünften logieren. Auch Zelten ist dort wunderbar. Viele Leute sprechen dort deutsch oder englisch, deshalb würde man zur Not auch ohne große Französisch-Kenntnisse dort klarkommen. In der Schweiz traf ich sehr oft auf Menschen, die Französisch, Italienisch und Deutsch sprachen. Englisch sprechen die Leute überwiegend am Genfer See zusätzlich.
Den Kanton Vaud empfehle ich mit 1000 Sternen. ;-)
Meine Berichte veröffentliche ich meist auch auf anderen Seiten im Internet.
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bettyboo67 01.04.2012 21:51
Verona_F 29.03.2012 06:41
autohupe1234 26.03.2012 06:44
jodelbaer2570 19.03.2012 05:59
miss_chocolate 17.03.2012 19:11
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Ehemaliges Kloster Im Kanton Waadt Taschenbuch, 24 S., Beilagen: Paperback, Erschienen: 2011 |
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