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Erfahrungsbericht

für Kanada - Wissenswertes
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4 Sterne Kanada [Teil 6]: Wissenswertes
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Empfehlenswert: Ja

Pro Ein Land für fast jedermann, Sport, Natur, Städte, freundliche Leute, günstige Einkaufsmöglichkeiten

Kontra Walfang und Abbau der Wälder

Der Autor

Lukulus Seit 17 Mrz 2003

Ich wünsche allen ein gesundes neues JAHR 2012. Neuer Bericht über ein Tablet PC ist online... mehr

80 Mitglieder vertrauen mir

Wie viele von Euch vielleicht schon wissen, ist Kanada eins meiner Traumländer. Ich selber war schon 3 mal dort und habe viel gesehen und erlebt. Ich hoffe auch noch weitere male dort einen schönen Urlaub verbringen zu können. Allen denen, die über Kanada noch nichts oder nur wenig wissen möchte ich heute etwas erzählen. Allen anderen wünsche ich einfach viel Spaß, vielleicht die eine oder andere Erfahrung selbst gemacht zu haben und nun wieder daran erinnert zu werden.

Mein Bericht gliedert sich in folgende Abschnitte:

1) Geographisches
2) Wissenswertes über das Land
3) Geschichtliches
4) Wissenswertes über eine Kanadareise
5) Sehenswertes
6) Fazit


1) Geographisches
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Amerika wird gerne in Süd- und Nordamerika eingeteilt. Den nördlichen Teil des Kontinents nimmt zu einem Großteil Kanada ein. Mit einer Gesamtfläche von fast 10 Millionen km² ist Kanada das zweitgrößte Staatsgebiet der Erde. Einzig von Rußland wird es übertroffen. Schier unglaublich wirkt es, wenn man sich vorstellt, das Kanada etwa 28 mal so groß ist wie Deutschland. Die Entfernungen von West nach Ost betragen ca. 5500 KM und von Nord nach Süd etwa 4600 KM. Von der Gesamtfläche nehmen ca. 755.109 KM² die Binnengewässer ein. Der Landesteil besteht zu ca. 494.500 KM² aus Naturschutzgebieten, was ca. 5% der Fläche ausmacht.

Kanada besteht aus den 10 Staaten von West nach Ost oberhalb der Grenze zur USA aus British Columia (Hauptstadt Victoria, 947.800 KM², ca. 3.174.000 Einwohner), Alberta (Hauptstadt Edmonton, Fläche 661.200 KM², Einwohner, ca. 2.486.000), Saskatchewan (Hauptstadt Regina, Fläche 652.300 K KM², Einwohner ca. 997.000), Manitoba (Hauptstadt Winnipeg, Fläche 650.000 KM², Einwohner ca. 1.088.000), Ontario (Hauptstadt Toronto, Fläche 1.068.600 KM², Einwohner ca. 9.825.000), Quebec (Hauptstadt Quebec, Fläche 1.540.700 KM², Einwohner ca. 6.785.000), Neubraunschweig (Hauptstadt Fredericton, Fläche 73.400 KM², Einwohner ca. 727.000), Prinz-Edward-Inseln (Hauptstadt Charlottetown, Fläche 5.700 KM², Einwohner, ca. 133.000) und Neuschottland (Hauptstadt Halifax, Fläche 55.500 KM², Einwohner ca. 895.000).

Oberhalb dieser Staaten grenzen von West nach Ost die Yukon Territories (Hauptstadt Whitehorse, Fläche 483.500 KM², Einwohner ca. 26.000) und die Weiten des Nordwest Territoriums (Hauptstadt Yellowknife, Fläche 3.426.300 KM², Einwohner ca. 56.000) und Neufundland (Hauptstadt St. John´s, Fläche 405.700 KM², Einwohner ca. 575.000)an. Die Yukon Territories sind auch bekannt durch die Gegend des Klondike, wo früher ein wahrer Goldrausch stattfand. Wer bei den Donald Duck Geschichten gut aufgepasst hat, weiß von welcher Gegend ich spreche. Links von Kanada liegt der Pazifische und rechts daneben der Atlantische Ozean. Oberhalb der Staaten grenzt Alaska, was wiederum zu den USA gehört, das Nordpolarmeer und auf der anderen Seite Grönland, was zu Dänemark gehört.

Die Bevölkerungszahl liegt bei ca. 27.782.000 Einwohnern, was 2,8 Personen pro KM² bedeutet. Die meisten Einwohner wohnen jedoch in den Großstädten, so das außerhalb der Städte nur wenige Menschen wohnen, was auch oben die Zahlen beweisen. Der Anteil der Kanadier beträgt jedoch nur 34% britischer, 24% französischer und 18 gemischter oder anderer europäischer Herkunft stammender Menschen. Dazu kommen etwa 12% Asiaten und 3% Afrikaner. Die eigentlichen Ureinwohner bestehen aus 345.975 Indianer und 27.290 Eskimos, die auch Inuits genannt werden. Wer also bisher glaubte, es gäbe keine Indianer mehr, der hat sich getäuscht. Der Bevölkerungszuwachs liegt bei ca. 1,1%.

Die Zeitverschiebung die zwischen unserer mitteleuropäischen Zeit und Kanada liegt beträgt zwischen minus 4 ½ bis minus 9 Stunden. Das schöne an Kanada ist auch die Vielfalt der Klimazonen und der unterschiedlichen Naturgebiete. So findet man sowohl ein kühles ozeanisch feuchtes Hügel- und Mittelgebirgsland im Osten Kanadas, während man auch ein relativ mildes Klima am St.-Lorenz-Strom findet. Aber auch kontinentales Klima und arktische Temperaturen findet man in verschiedenen Landesteilen vor. Es gibt große Seen, wie die Hudson Bay, lange Flüsse wie den St.-Lorenz-Strom, große Gebirgsketten wie die Rocky Mountains, aber auch flache Ebenen wie in Alberta hauptsächlich vorzufinden sind.

Bodenschätze gibt es hauptsächlich Zink und Uran. Aber auch Nickel und Asbest wird relativ viel gefördert. Aus den Prärieprovinzen z.B. Alberta stammen große Erdgas- und Erdölfördermengen. Dies sieht man auch sehr deutlich, wenn man z.B. von den Rocky Mountains aus nach Edmonton fährt, was auch ein relativ lohnendes Ausflugsziel darstellt, aber dazu später mehr. Auf dem Weg dorthin sieht man überall auf den Feldern kleine Ölpumpen. Wer die Serie Dallas gesehen hat, weiß wie die kleinen schwarzen Pumpen aussehen.


2) Wissenswertes über das Land
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Gesprochen wird in Kanada zu 98% in englisch (68% als Muttersprache) oder Französisch (23% als Muttersprache). Ein sehr kleiner Teil spricht italienisch oder Chinesisch. So findet man den französischen Einfluß des Landes in Quebec vor. Dort fiel mir teilweise als nicht französisch sprechender Mensch die Verständigung recht schwer, da auch das englisch teils mit einem französischen Akzent gesprochen wird.

Die Christen mit ca. 75% stellen den größten Anteil der Gläubigen dar, die sich nochmals in 9 Arten gliedern. Darunter z.B. auch die Mormonen und Mennoniten.

Das Wahrzeichen von Kanada ziert auch die Landesflagge. Das Ahornblatt in rot auf weißem Hintergrund. Links und recht daneben gibt es einen roten vertikalen Balken. Das Ahornblatt steht für die noch vorhandenen großen A-Horn-Waldgebiete. Leider ist Holz ein wichtiger Rohstoff, wodurch immer mehr Hänge und Wälder der Industrie zum Opfer fallen, vor allem die nordischen Regenwälder, besonders massiv auf Vancouver Island. Auch der Walfang ist ein wichtiger Einkommenspunkt der Kanadier, der sehr stark im Kritikpunkt von Europa liegt. Mir fällt es als Europäer sehr schwer diesen Raubbau der Natur zu verstehen. Allerdings ist Kanada nicht so industrialisiert, das man auf die beiden Einahmequellen verzichten könnte. Die Exporte für forstwirtschaftliche Güter machen immerhin 14% und 9% die land- und fischwirtschaftlichen Güter (u.a. Lachs, Hummer, Kabeljau und Hering) aus. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 10,2%.

Wichtiges Transportmittel gerade im Norden ist mittlerweile der Flugverkehr auch für Güter. Die Binnenschifffahrt auf dem St. Lorenz-Strom und den großen Seen ebenfalls. Früher war es der Schienenverkehr. Wichtige Häfen liegen in Montreal, Toronto, Halifax und Vancouver.

Die Währung in Kanada ist der kanadische Dollar, wobei 1 Dollar aus 100 Cent besteht. Der kanadische Dollar steht etwas niedriger als der US-Dollar. So ist 1 Euro derzeit ca. 1,60 Can$ wert. Der US-Dollar liegt derzeit bei ca. 1,20 US$. Auch abweichend von den USA ist die Angabe in Kilometern, statt Meilen und der Angabe Temperatur in Grad Celsius, statt Fahrenheit. Auch andere Maßeinheiten entsprechen durch die Einwanderung vieler Europäer denen von Europa, statt der der USA. So findet man auch in allen Fahrzeugen auf dem Tachometer die Maßzahlen KM/Stunde und Meilen/Stunde vor. Dies erleichtert wiederum auch das orientieren an der Geschwindigkeit, wenn man von Kanada die Grenze zur USA überquert.


3) Geschichtliches
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Das erste mal, das ein Mensch Kanada entdeckte, war im Jahre 1497. Also eigentlich relativ spät. John Cabot, der den Seeweg nach Indien suchte, erreichte die kanadische Küste vermutlich bei Labrador und Kap Brenton. Er war ein iatlienischer Seefahrer, der jedoch in englischen Diensten stand. Das nordamerikanische Festland wurde also von ihm noch vor Christoph Kolumbus entdeckt. Fast 40 Jahre später 1534/35 fand ein französischer Seefahrer Jacques Cartier erneut den Weg nach Nordamerika und erforschte das St.-Lorenz-Gebiet und nahm es für Frankreich in Besitz.

Ein weiterer französischer Seefahrer Samuel de Champlain startete den Pelzhandel 1603 und gründete 1608 Quebec. 1 Jahr später entdeckte er einen See, den er nach sich benannte. Wieder Jahre später, im Jahre 1663 wurde Kanada eine königliche französische Kolonie. Danach dehnte sich Kanada als weiter nach Westen aus. Erst bis zu den großen Seen, dann wurde das Mississippi-Tal (Louisiana) erschlossen. Da mehr angloamerikanische Einwanderer ebenfalls nach Kanada reisten, kam es irgendwann zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Im Frieden von Paris 1763 trat Frankreich alle nordamerikanischen Festlandsbesetzungen an Großbritannien ab. Im Gegenzug garantierten die Briten den Franzosen in Kanada Religionsfreiheit und sie durften ihr Eigentum behalten. Durch diesen relativ kompromissbereiten Frieden schafften es Kanada sich 1775/76 gegen einen Angriff der USA zur Wehr setzen konnte. 1783 wanderten rund 35.000 Loyalisten aus den USA aus und kamen nach Kanada.

Deshalb wurde das Land auch auf Wunsch des Gouvaneurs in Oberkanada mit vorwiegend englischer Besiedlung und Unterkanada mit vorwiegender französischer Besiedlung geteilt. So konnten beide Völkergruppen ihre eigenen Reliogionen und Ansichten friedlich nebeneinander ausleben und sich weiteren Angriffen der USA von 1812 bis 1814 gemeinsam zur Wehr setzen. Damit keine weiteren Angriffe stattfanden wurde 1867 der British North America Act geschlossen. Die USA hatten bis dahin schon Alaska gekauft und wollten Vancouver für sich beanspruchen. Der Act schuf das Dominion of Canada, was aus den Provinzen Neuschottland, Neubraunschweig, Quebec und Ontario, den ersten Staatsverband seiner Art.

Etwas später bildete sich aus Saskatchewan und Alberta im 1870. Manitoba und British Columbia folgten kurz darauf 1870/71. 1896 begann der wirtschaftliche Aufschwung von Kanada. Im 2. Weltkrieg zog Kanada ebenfalls in den Kampf für Großbritanien, aber auch für die USA und so wurde auch Kanada in die NATO aufgenommen. 1949 wurde dann die 10. Provinz Neufundland gegründet, ohne das die USA ihre Militärbasen dort aufgeben musste. Kanada unterstütze die USA auch beim Koreakrieg 1950 bis 1953 und stellte Stationierungsstreitkräfte für Deutschland. Anfang der 80er Jahre löste sich aber Kanada wieder mehr von den USA und versuchte eine eigene Innen- und Außenpolitik zu betreiben.

Das Staatsoberhaupt ist Königin Elizabeth II, die seit dem 8. Februar 1995 durch den Generalgouvaneur Sir Roméo LeBlanc vertreten wird. Das Mehrheitswahlrecht wird nach englischem Muster geführt. Das Parlament, was sehr eindrucksvoll in Ottawa besichtigt werden kann, besteht aus 2 gleichrangigen Kammern. Zum einen das Oberhaus (Senate) mit 104 bis zum 75. Lebensjahr ernannten Mitgliedern, die die 10 Provinzen vertreten. Zum anderen besteht es aus dem Unterhaus (House of Commons) mit 282 auf 5 Jahre vom Volk gewählten Abgeordneten.

Die Exekutive liegt formal beim Generalgouvaneur, tatsächlich aber bei der parlamentarischen Kabinettsregierung, deren Premier zugleich der Führer der Mehrheitspartei ist. Die Provinzen haben eigene Parlamente und Regierungen und dürfen die meisten Entscheidungen selbstständig treffen. Ähnlich wie bei uns gibt es zwei große Parteien, wobei die eine mehr das eigene Land stärken will und die andere Kanada mehr in das Weltgeschehen einbringen will. Der Unterschied liegt nur darin, das es Kanada noch eher gelingt und auch das politische Vertrauen der Bevölkerung größer ist, als bei uns.


4) Wissenswertes über eine Kanadareise
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Das meiste was ich Euch gleich berichten werde stammt von meinen Erfahrungen aus den 3 Kanadareisen von mir, in denen ich Großteile von Onatario und British Columbia und einen kleinen Teil von Alberta und die Südwestspitze von Quebec bereist habe. Die Jahreszeiten meiner Reise waren Frühling und Herbst. Da wie bereits erwähnt Kanada verschiedene Klimazonen hat und auch zu den einzelnen Jahreszeiten verschiedene Witterungsverhältnisse bestehen, empfehle ich auf jeden Fall jedem, sich gut über das jeweilige Klima zum Reisezeitpunkt im jeweiligen Staat zu informieren. Während im Sommer fast jedes Stück von Kanada gut bereist werden kann, sind im Winter bestimmte Teile nicht oder nur sehr schwer zugänglich. Meine Reise Anfang Mai durch die Rocky Mountains war z.B. noch relativ kalt und die Straßen waren gerade so frei von Schnee, während manche Seen noch zugefroren waren. Auch trifft man zu dieser Zeit auf Schwarzbären, die gerade ihren Winterschlaf beendet haben und auf Elchkühe, die gerade Nachwuchs großziehen. Aber zur Tierwelt später mehr.

Somit ist ein Skifahrer im Winter ebenso begeistert, wie ein Sommerurlauber, je nach Region und Jahreszeit. Durch die Weite der Natur empfiehlt es sich auch für Wandertouren festes Schuhwerk mitzunehmen. Eine Wanderung lohnt sich fast überall. Man sollte aber in der etwas tieferen Wildnis nicht auf einen Führer verzichten. Auch wenn man sich nur wenig in den Städten aufhält empfiehlt sich robuste und Wetterfeste Kleidung, wie Jeans. In den Nationalparks ist es zudem noch wichtig etwas gegen Mückenstiche mitzunehmen. So sind die Schnacken in Ontario im Algonquin Park so extrem, das einem schon mal das Blut an der Backe herunter laufen kann. Auch kleine Spinnen beißen gerne mal und können allergische Reaktionen auslösen. Salben und Mückenspray ist sehr zu empfehlen. Bei Spinnenbissen helfen aber auch die Campgroundbetreiber gerne und gut weiter, wie in unserem Fall. Die Salbe half sofort und von dem Biss war 1 Tag später nichts mehr zu sehen.

Auch auf die Tierwelt sollte man sich vorbereiten. Gerade in den Parks trifft man oft auch viele Tiere, die nicht immer harmlos aussehen und auch nicht harmlos sind. So sind Elche normalerweise harmlos und flüchten auch rechtzeitig, wenn ein Mensch auftaucht. Im Frühling jedoch haben die Elchkühe ihre Kälber geboren und können sehr aggressiv reagieren, wenn man ihnen zu nahe kommt. Da sie oftmals auch in den kleineren Städten auf Wiesen herum stehen oder liegen ist auch hier Vorsicht angesagt. Auch Schwarzbären können durchaus mal auf Campgrounds auftauchen. Man sollte auf die Warnungen der Besitzer hören und den Müll vorsichtshalber immer sofort in die geschlossenen Mülltonnen des Platzes werfen. Dabei bitte nicht leere Pfandflaschen von Limonade vergessen, auch dies riechen Schwarzbären, wenn die leeren Flaschen in einem Außenfach des Wohnmobils untergebracht werden. Uns geschah es mal, das nachts ein Schwarzbär mit den Vorderpfoten an unser Wohnmobil in den Rocky Mountains lehnte und die leeren Flaschen roch. Aber brecht daraufhin nicht in Panik aus. Stellt Euch in solchen Fällen besser nah an die Rezeption, so könnt Ihr um Hilfe rufen. Die Parkbetreiber wissen es meist schon, wenn sich ein Bär herum treibt und sind sofort da. Bären, die auffallen werden eingefangen und in der Wildnis wieder ausgesetzt.

Wenn ihr durch die Rockys oder andere Gebirgszüge fahrt, müsst ihr immer damit rechnen, das hinter der nächsten Kurve oder einer Steigung, Ziegen, Elche, Gemsen oder andere Tiere zu Rudeln auf der Straße stehen. Dort solltet ihr extrem wachsam fahren und jederzeit zum bremsen bereit sein. Wenn ein Rudel auf der Straße steht hupt nicht, sondern macht den Motor einfach aus und wartet ab. Meist fühlen sich die Tiere gestört und nehmen Reißaus. Manche haben auch keine Angst und ihr müsst halt einfach etwas länger warten, bis die Straße wieder frei ist. Auch Wölfe und Pumas gibt es in Kanada und sind auch schon in der Nähe von Campingplätzen gesichtet worden. Erkundigt Euch also vor Eurer Abreise wo es hin geht und vor Ort achtet auf die Zettel, die ihr in jedem Park bekommt. Es ist keine Panikmache, sonder Wirklichkeit.

Kommen wir aber nun mal zurück zu den Dingen, die Ihr braucht, um nach Kanada zu kommen. 1987 brauchte man ein Visum, 1995 nicht mehr. Wie es derzeit ist, weiß ich nicht, ich meine aber das man keins braucht. Erkundigt Euch trotzdem vorher danach. Ansonsten ist ein Reisepaß ausreichend. Solltet Ihr jedoch mal die Grenze in die USA überschreiten gelten wieder andere Gesetze, gerade jetzt. Wie erwähnt gibt es auch in Kanada eine andere Dollarwährung, wie in den USA. Auch kanadische Dollar solltet Ihr einen Teil vorher in Deutschland tauschen und mitnehmen. In Kanada kann man meist nur auf Banken mit den unterschiedlichsten Öffnungszeiten Geld holen. Empfehlenswert sind auch Reiseschecks, wie von Thomas Cook. Die sind zudem auch sicher. Was man nicht vergessen sollte, ist eine Kreditkarte, wobei ich mit VISA die besten Erfahrungen gemacht habe. Egal wo, überall wurde sie akzeptiert. Selbst auf den kleinsten Campingplätzen und in dem hintersten Indianershop wurde VISA akzeptiert.

Macht nicht den Fehler mit der EC-Karte Geld auf einer Bank am Automaten abzuheben. Es wurden damals schon horrende Gebühren bis zu 15,- DM verlangt. Es ist im Laufe der Zeit sicher nicht weniger geworden. Fragt besser bei Eurer Hausbank noch mal nach oder wenn Ihr über CANUSA gebucht habt, dann fragt dort nach, sie wissen es. Wenn wir gerade bei CANUSA sind. Ich habe alle Reisen nach Kanada über Canusa gebucht und war voll und ganz zufrieden, wie bereits berichtet. Alle Fragen könnt Ihr dort auch stellen, ich habe jedesmal kompetente und freundliche Antworten bekommen.

Für Elektrogeräte wie Föhn, Lockenstab oder ähnliches braucht Ihr einen Steckdosenadapter, den Ihr entweder im Elektronikfachhandel z.B. Conrad Elektroniks oder auch bei Buchung über Canusa erhaltet. Neue Elektronikgeräte kann man in Kanada teils sehr günstig erwerben. Beachtet jedoch auf die eventuell anfallende Zollgebühr und das Format. Bei DVD-Playern könnte es durchaus sein, das Ihr keine deutschen DVD´s abspielen könnt. Dafür habe ich mal ein Fischauge für meine Kamera dort sehr günstig gekauft.

Was auch sehr gut und günstig gekauft werden kann sind Kleidungsstücke, gerade auch Jeans und Lederklamotten. Ich kann nur jedem empfehlen, wer vorhat in einem der großen Einkaufs-Malls einen Bummel zu machen, lieber den Kleidungseinkauf in Deutschland in den Urlaub zu verschieben. So bekommt man sehr günstige schöne T-Shirts mit wesentlich besserer Qualität, wie es hier in Deutschland der Fall ist. T-Shirts, die sich nicht nach dem ersten waschen verziehen oder der Aufdruck sich ablöst, gibt es dort. Mein Hard-Rock-Café T-Shirt ist bereits 9 Jahre alt und man sieht ihm sein Alter kaum an, obwohl ich es schon sehr oft getragen und gewaschen habe. Auch im Winterschlußverkauf ergatterte ich eine schwarze Wildlederjacke für umgerechnet 50,- DM, die hier bestimmt an die 300,- DM gekostet hätte. Gürtelschnallen sind ebenfalls eine gute Sache, die vielen gefallen dürfte. Da die Kanadier sich in den Großstädten oft von Fast-Food ernähren, sind auch Einkäufe für etwas kräftigere Menschen kein Problem. Über- und Zwischengrößen sind dort völlig normal und man muss nicht wie hier Spezialgeschäfte aufsuchen.

Auch CD´s und Videospiele sind dort günstiger. Oftmals gibt es sogar noch Schallplattenläden, die auch viele alte Platten aus den 80er und 70er Jahren zu normalen Preisen verkaufen zu finden. Selbst Bildplatten gibt es dort teils noch. A&A ist einer der großen Plattenfilialen, die so ziemlich in allen Großstädten durch runde Leuchtschallplatten am Haus auf sich aufmerksam machen. In Kitchener, einem Ort in der Nähe von Toronto (Ontaria) hatte sogar 4 Plattenläden neben einander, wobei jeder Laden eine andere Musikrichtung anbot.

Kommen wir nun zum Essen. Meines Wissens ist Kanada kein Land, wo es jemand mit dem Magen bekommt, so wie zum Beispiel Tunesien. Alles was ich gegessen hatte, machte mir und meinem Magen keine Probleme. In den großen meist recht leeren Supermärkten macht das Einkaufen Spaß und die Auswahl ist groß. Aber man muss auf bestimmte Dinge verzichten. So findet man Schwarzbrot nur sehr sehr selten. Die meisten Brotsorten sind dem Weißbrot ähnlich, dafür aber auch teils sehr lecker und kalorienreich, so das Weißbrot mit Haselnussgeschmack, was perfekt zu Erdnussbutter schmeckt. Gerade süße Nachspeisen und Törtchen mit Zuckerguss findet man sehr oft. Aber auch normale Speisen.

In Restaurants findet man jedoch meist nur Fast-Food. Die Steakhäuser, die ebenfalls weit verbreitet sind, kann man gut aber nicht immer so günstig essen. Die asiatische Küche ist teilweise auch vertreten, ebenfalls gut aber meist nicht günstig. Bei Fast-Food führt Burger King, Wendys und Pizza Hut vor McDonalds, denn den fand ich recht selten. Aber wenn, dann gehe ich eh lieber zum King. Auch Kentucky findet man oft, den ich jedoch schlechter wie in Deutschland fand. Die anderen Fast-Food Ketten sind besser. Sowohl das Frühstück, wie auch die Burger sind besser, meines Erachtens auch gesünder und größer in der Portion. Während man hier schon für jedes Ketchuptütchen drauf bezahlen muss, steht dort meist eine Ketchupflasche von Heinz auf dem Tisch zum selbst bedienen. Bei Pizza Hut sollte man sich nicht wundern, wenn die Bedienung mit Euch handelt. Es gibt oftmals Angebote, wo man beim Kauf einer größeren Pizza noch einen Salat oder ein 1Liter Getränk umsonst bekommt und somit weniger bezahlt.

Was auch zu empfehlen ist, ist das Essen in einem Hard-Rock-Café. Nicht nur das Ambiente ist klasse für Rockbegeisterte, sondern auch die Portionen beim Essen. Bestellt Ihr was zum trinken und sagt keine Größe dazu, bekommt Ihr einen 1 Liter Glas. Wer weniger will, sollte es also dazu sagen. Auch die Essensportionen reichen meist als klein oder mittel. Groß ist für unsere Verhältnisse fast schon ein All-You-Can-Eat-Menü. Selbst für mich.

Die Menschen sind in meinem Urlauben immer sehr nett und hilfsbereit gewesen. Mit englisch kommt man auf jeden Fall überall aus, wobei es im Staate Quebec teils etwas schwierig durch die französische Mischung kommt. Wer dorthin reist und zusätzlich die französische Sprache beherrscht, hat keine Schwierigkeiten. In Deutsch kommt man zwar auch mal zurecht, aber man sollte sich nicht darauf verlassen. Wer es kann, der hält sich nicht zurück, aber oftmals können es die Kanadier nicht. Erkundigt Euch auch darüber, wieviel Trinkgeld in einem Restaurant oder Café gegeben werden sollte. In manchen ist es nämlich üblich, das die Angestellten keinen Lohn erhalten oder nur sehr wenig und den Rest über das Trinkgeld verdienen. In den Karten steht dann aber auch drin, ob im Preis bereits die Bedienung inbegriffen ist. Seid also so fair und gebt Trinkgeld, wenn Ihr nicht gerade sehr schlecht bedient worden seid. Aber seid sicher, dort wo solche Praktiken noch durch gezogen werden, wird man immer sehr gut bedient. Auch in Geschäften.

Achtet beim Fahren in Kanada auf die Geschwindigkeiten. Verwechselt dabei nicht die Angaben Miles per Hour oder Kilometer pro Stunde, wenn Ihr zwischen den USA und Kanada wechselt. Temposünden werden meist direkt vor Ort kassiert. Ampeln stehen an Kreuzungen immer gegenüber. Ihr müßt aber trotzdem an der Haltlinie stoppen. Dies ist sicher erst mal gewöhnungsbedürftig aber sehr praktisch. Während man sich hier als erster an der Haltlinie oft den Hals und das Knick verrenkt, um die Ampel zu sehen, so passiert dies in Kanada ebenso wenig, wie das ein Bus oder LKW die Sicht versperrt. Dafür sind die Ampeln auch etwas größer. Auch der grüne Rechtsabbiegerpfeil ist sehr oft dort vertreten. Auf den Highways, was hier den Autobahnen ähnlich ist, sind Ausfahrten nicht nur auf der rechten Seite, sondern auch auf der linken Seite. Daher gilt dort auch kein Verbot beim rechtsüberholen. Paßt also gerade auf mehrspurigen Highways auf. Überholt wird auf beiden Seiten. Vor Großstädten können schon mal 5 bis 8 Spuren auf einer Seite in die Stadt führen. Wer dort für das links oder rechtsabbiegen gewappnet sein will, fährt am besten auf der mittleren Spur. Dies ist ja kein Problem, da man auf beiden Seiten überholen darf. Hört sich chaotisch an, ist aber meines Erachtens ein super System, was aber in Deutschland sicher in einem Chaos und tausenden von Unfällen enden würde.

Leiht Ihr Euch einen Mietwagen oder Wohnmobil, dann beachtet bitte darauf, was alles versichert ist. Die Versicherungen tragen meist bestimmte Dinge nicht, so z.B. Steinschläge in der Scheibe. Das kostete mich mal 50,- Can$. Diese bekam ich allerdings auf Nachfrage von Canusa wieder zurück, da ich wegen einem Defekt des Wohnmobils von der geplanten Route abweichen mußte und ich mir dort den Stein einhandelte. Auch sollt Ihr das Auto oder das Wohnmobil vor Fahrtantritt sehr genau auf Defekte untersuchen. In Ontario sind die Wohnmobile meist in einem sehr guten Zustand, während in British Columbia die Fahrzeuge teils in einem sehr schlechten Zustand sind. Leider haben die Reisebüros dort keine Möglichkeiten es zu ändern oder großen Einfluß darauf zu nehmen, da es alle Verleiher sind. So funktionierten bei einem Fahrzeug die Bremsen nicht korrekt und das bei einem Wohnmobil, was durch die Rockys fahren wollte.

Bei meinem, einem Neufahrzeug, gingen etliche Dinge nicht. Eine undichte Wasserzulaufleitung, die Signalwarnung beim Rückwärtsfahren spinnte, die Alarmmelder für diverse Gerüche und Gase gingen schon beim Eierkochen los. Andere Fahrzeuge hatten eine defekte Tankuhranzeige und ähnliches. Laßt Euch vor Fahrtantritt alles zeigen und die Mängel schriftlich bestätigen. Besteht wenn nötig auf ein anderes Fahrzeug. Habt Ihr unterwegs Probleme, bekommt Ihr eine naheliegende Werkstatt benannt, in die Ihr fahren müßt. Dies kann ein paar Stunden oder auch Tage Zeitverlust bringen. Bezahlen müßt Ihr allerdings nichts in der Werkstatt, die regelt alles direkt mit dem Wohnmobilverleiher. Laßt Euch auf keine Verhandlungen ein. Bei zuviel Zeitverlust solltet Ihr alles notieren, vielleicht Bilder schießen und Euch alles in der Werkstatt schriftlich geben lassen, damit eventuell eine Preisminderung geltend gemacht werden kann. Aber dies sind allgemeine Dinge, die nicht nur für Kanada zutreffen. So schlimm war es jedenfalls bei mir nie, aber hätte beim Wohnmobil in Vancouver durchaus sein können.

Generell ist es empfehlenswert nicht einfach ein Hotel für 3 Wochen zu buchen, sondern mit dem Wohnmobil herum zu reisen oder von Hotel zu Hotel mit einem Mietwagen fahren, wobei dies mir zu umständlich mit dem ständigen Koffer packen wäre und man weniger von der Natur mitbekommt.


5) Sehenswertes
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Was jeder als Sehenswürdigkeit ansieht ist teils sehr verschieden. Es kommt auch darauf an, wann Ihr und wo Ihr Urlaub in Kanada macht. Zum Skiurlaub empfehle ich auf jeden Fall British Columia um Vancouver oder in den Rocky Mountains. Wer Land, Leute und Natur kennen lernen will, sollte unterscheiden, was er eher sehen will. Mehr Natur oder mehr Städte und Leute. Fangen wir mal mit der Natur an.

Für die Natur empfehle ich nach Vancouver zu fliegen und von dort eine Rundreise zu starten. Empfehlenswert ist auch jeden Fall die Natur und Landschaft auf Victoria Island. Dort ist viel Natur, schöne Fjorde, ein schöner Sandstrand direkt am Pazifik, auch zum surfen geeignet, es bestehen Möglichkeiten eine Wal-Tour zu machen und vieles mehr. Außerdem empfiehlt ich eine Reise in die Rocky Mountains. Dort findet man phantastische Berge und deren Seen, wo man auch vielerorts mit dem Kanu paddeln kann. Städte gibt es außer Vancouver und das in der Nähe liegende Calgary. Aber auch Victoria auf Victoria Island und die kleineren Städte in den Rocky´s wie Banff und Jasper sind einen Ausflug wert. In Vancouver sollte man in den Stanley Park und die Totempfähle besichtigen. Auch ein Besuch im Planet Hollywood zum essen und trinken empfiehlt sich.

Wer mehr auf Shopping und Städte steht, der sollte nach Toronto fliegen und von dort eine Rundreise starten. Toronto an sich ist schon sehenswert, vor allem das große Einkaufscenter Eaton Center und der sehr hohe CN-Tower. Oberhalb von Toronto empfiehlt sich ein Besuch in Paramounts Canada´s Wonderland, einem Vergnügungspark, der sicht weit von den deutschen abhebt. Allein die behinderten gerechten Einrichtungen gestatten jedem, selbst Taubstummen den Besuch. Unterhalb von Toronto kann man die Niagara Falls besichtigen, wobei der Ort drum herum mehr aus Tourismus als Sehenswürdigkeiten besteht. Oberhalb des Ontariosee, also nordöstlich von Toronto ist eine Kongston Town mit seinem Fort sehenswert und südwestlich von Toronto Kitchener, einer ehemaligen deutschen Siedlung. Aber auch die Natur kommt nicht zu kurz, wenn man in den Norden an die Hudson Bay zum schwimmen oder tauchen fährt. Auch der Algonquin Park ist sehr schön und lädt zu einer Kanufahrt ein. Wer auf härtere Sachen steht sollte noch etwas weiter nach Osten zum Raften fahren.

Wer mehr auf Olympische Orte steht, dem empfehle ich den Flug nach Montreal. Dort gibt es viel sehenswertes rund um die ehemaligen Olympischen Spiele, unterhalb liegt Lake Placid mit den Bobbahnen und Sprungschanzen. Viel Natur gibt es ebenfalls drum herum zu sehen. Zum Einkaufen empfehle ich die Mall in Toronto oder im Staate Alberta in Edmonton, was auch das einzige ist, was die Fahrt nach Alberta lohnt.

Wer die absolute Wildnis sehen will oder auch kältere Temperaturen nicht scheut, dem empfehle ich entweder das Yukon Territorium bis hoch nach Alaska zu fahren. Es gibt auch die Möglichkeit dort von Victoria oder Vancouver mit dem Schiff hoch zu fahren. Eine Traumhafte Reise. Rund um die Hudson Bay entflieht man außerdem dem Rummel und trifft auf unberührte Natur.


6) Fazit
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Kanada hat sich laufe der Jahre zu einem fabelhaften Land der Einigkeit entwickelt. Sowohl Natur, als auch Großstädter kommen hier im Urlaub auf den Genuß. Skifahrer ebenso wie Bergwanderer. Ein paar Dinge sollte man wissen und sich auf die verschiedenen Klimazonen vorbereiten. Ansonsten wird man in Kanada sehr freundlich empfangen und ich schätze nur wenigen wird es dort nicht gefallen. Daher erhält Kanada auch volle Punktzahl. Nur einen Stern ziehe ich ab, da sie leider dem Walfang und dem Abbau des Waldes nachgehen.


Anmerkung zu meinem Bericht:
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Sicher werdet Ihr Euch schon gedacht haben, das ich nicht alles wissen konnte, über was ich berichtet habe. Gerade die Geographischen und Geschichtlichen Hintergründe habe ich in verschiedenen Büchern recherchiert zusammengestellt und in eigenen Worten wieder gegeben. Teile des in eigenen Worten wiedergegeben Wissens stammen aus dem Universallexikon vom Bertelsmann Verlag, anderes aus dem Buch „Kanada-Westen Reisehandbuch „von Karl-Wilhelm Berger aus dem Iwanowski´s Reisebuchverlag und aus dem Buch „Wildes Paradies Kanada“ vom Verlag „Das Beste Reader´s Digest“.

Abgeschrieben habe ich nichts und wer meint, dies sei ein Erfahrungsbericht und da haben Zusammenfassungen aus Büchern nichts zu suchen, der möchte mir mal bitte erklären, wie er die Zeit der Entdeckung Kanadas bis jetzt erlebt haben will. ;-)


Euer Kanadabegeisterter Lukulus

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Kommentare

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  • JackT100 24.01.2012 18:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • t.schlumpf 07.10.2010 21:45
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Einmal frisch geklöppeltes Dessous da lass ;o))

  • yesup 28.09.2010 21:11
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • MOFFt 17.03.2010 12:06
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    aber jetzt ... schien da ging was schief bei der Bewertung!? ... grüsse MOFFt

  • MOFFt 16.03.2010 19:52
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    absoluter Top Bericht (BH) - plane mit meiner Freundin im Juni - 1 Mo. BC (bzw. bissl Osten) - mal sehen, obs was wird - bin schon gespannt ;-9 ... grüsse MOFFt

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