Wien-Reise
08.07.2012
Pro:
nichts
Kontra:
schlechte Organisation
Empfehlenswert:
Nein
 Indien2004
Über sich:
Mitglied seit:08.07.2012
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 19 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Aller guten (schlechten) Dinge sind drei! Die Prag-Reisen im Oktober 2011 und Ostern 2012 waren soweit o.k. Da wir in beiden Fällen auf ein Viersterne-Hotel umgebucht hatten, fanden wir den Preis akzeptabel, zumal wir durch den Aufpreis eine sehr gute verkehrstechnische Anbindung zu allen Sehenswürdigkeiten hatten. Die etwas zu lange Fahrt mit Aufenthalt in Pilsen und Karlsbad nahmen wir deshalb in Kauf, wenngleich wir auch damals schon der Meinung waren, dass die Werbeveranstaltung und die „Masche“, über Gewinnausschüttung eine Reise verbilligt zu bekommen, überflüssig war. Da mein Mann aber unter seinem Stuhl in Pilsen eine Nummer fand, handelten wir gegen besseres Wissen und buchten bei Jade die Reise nach Wien für die erste Juli-Woche. (Die Prag-Reisen hatten wir über BSW und eine Befragung gewonnen.) Nach der letzten Reise kann man aber nur jeden vor dem Unternehmen „Jade“ warnen. Schon die Anreise war eine Katastrophe! 15 Stunden für ca. 700 km, von Ffm aus gerechnet! Abfahrt Ffm-Hauptbahnhof um 5.45 Uhr – Ankunft in Eichgraben-Neulengbach gegen 21.00 Uhr! Statt den kürzesten Weg nach Wien zu nehmen, wurden noch in Wiesbaden und Ludwigshafen Gäste aufgenommen. Dann erfuhren wir vom Busfahrer, dass in Memmingen die Mittagspause ist. Über diese Route war auch er sehr erstaunt, zumal kein Stau auf den anderen Autobahnen gemeldet worden war. Wie sich bald herausstellte, mussten wir nach Memmingen wegen der Verkaufsveranstaltung, die in einem sehr renovierungsbedürftigen und schmutzigen Versammlungsraum eines Dorfgasthauses stattfand. Auf die Beschwerde eines Reiseteilnehmers für die unnötige Unterbrechung ging man nicht ein. Statt dessen wurden wir darüber aufgeklärt, dass wir letztmalig alle Reisen von Jade, auf den ausliegenden Prospekten für den Preis von 398,- € angegeben, ohne Los für 99,- € buchen könnten und im übrigen alle Anwesenden für die Wien-Reise nur 99,-€ bezahlt hätten. D.h. im Klartext: Wir haben alle gewonnen, sind auf die Verkaufsmasche hereingefallen!? Als dann noch bekannt gegeben wurde, dass das Hotel ca. 20 km (in Wirklichkeit fast 30 km mit 15 Minuten Fußweg zum nächsten Bahnhof) außerhalb Wiens liegt, haben verschiedene Gäste, die ursprünglich Wien allein entdecken wollten, noch die Stadtrundfahrt und den Ausflug in den Wienerwald am drittenTag gebucht. Wir verzichteten darauf und sind an den 2 Tagen mit dem Zug (ca.30 Minuten Fahrzeit) zum Wiener Westbahnhof hin- und zurück gefahren. Da wir den Grinzing-Abend gebucht hatten, wollten wir wenigstens 1 Zugfahrt sparen und mit den Gästen, die die Stadtrundfahrt machten, am Morgen in die Stadt fahren, um dann bis zum Grinzing-Abend unser eigenes Programm zu gestalten. „Pustekuchen!“ Der Führer von Wien schob die Antwort dem Busfahrer zu. Dieser verneinte kategorisch mit dem Hinweis, das könnte er gegenüber den anderen Gästen nicht verantworten. Diese Antwort bleibt uns ein Rätsel, da wir ja Hin- und Rückfahrt in unserem Grinzing- Paket bezahlt hatten und nur die Rückfahrt am Abend in Anspruch nehmen wollten. Spätestens nach dieser Auskunft hätten weniger erfahrene Reisegäste sofort nachgebucht. Wir fuhren statt dessen mit dem Zug nach Wien und stießen gegen 18 Uhr am Prater zur Gruppe. Was das Hotel betrifft, so hat man uns als Jade-Reisende die schlechtesten Zimmer zugewiesen. Von 4-Sterne-Kategorie keine Spur! Die Matratze war so dünn, dass man beim Liegen die Sprungfedern spürte. Im Badezimmer waren 2 Birnen ausgebrannt, der Seifenspender in der Dusche war leer, im Flur brannte nur eine „Funzel“. Die zweite Lampe blieb dunkel. Am nächsten Tag bei der Rezeption angemahnt, wurde nur der Seifenspender gefüllt. Das beste am Zimmer war die Aussicht. Ansonsten war es sehr stickig. Gott sei Dank wird die vorbeiführende Hauptstraße nicht stark befahren, so dass wir bei weit offener Balkontüre schlafen konnten. Wären wir ängstlich, hätten wir die Türe schließen müssen, denn es gibt auf dem Balkon keine Trennwände zwischen den einzelnen Zimmern.
Die Rückreise dauerte dann nur ca. 11 Stunden bis Frankfurt mit insgesamt ungefähr 80 Minuten Pause ohne Halt für 1 Mittagessen. Man musste ja wieder über Ludwigshafen fahren! Gott sei Dank hatten sich die Gäste, die in Wiesbaden zugestiegen waren, bereit erklärt, von Frankfurt aus mit der S-Bahn zu Ihren Wohnorten zu fahren. Damit konnte der Fahrer von Mannheim aus auf direktem Weg nach Frankfurt starten und Wiesbaden aussparen. Trotzdem dürften die letzten Reisenden nicht vor 22 Uhr ausgestiegen sein. Die beiden Fahrer fuhren sehr sicher. Positiv! Negativ: Die Klimaanlage war anscheinend ausgefallen oder nicht mehr in Ordnung, so dass die Temperaturen im Bus fast unerträglich waren. Außentemperatur dürfte so bei ca. 26 Grad gelegen haben.
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08.07.2012 14:36
Guter Erstbericht über eine ärgerliche Angelegenheit! Willkommen bei uns ciao-Schreiberlingen! ;o) LG Thomas
08.07.2012 10:45
Willkommen bei Ciao. LG Sabine
08.07.2012 10:06
Da wäre ich vermutlich auf Puls 180 hochgegangen :-(