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Chronologie einer unglaublichen Busreise.

1  03.01.2011

Pro:
nichts

Kontra:
siehe Bericht

Empfehlenswert: Nein 

Gertrudis

Über sich:

Mitglied seit:03.01.2011

Erfahrungsberichte:3

Vertrauende:2

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 37 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

„Jade Reisen“

Busreise nach Prag 15.10.10 – 18.10.10
Busunternehmen „Jakob Reisen“ Wetzlar (Bus Nr. 8)

Abfahrt am Freitag, den 15.10.10 um 5 Uhr morgens.

Wir nehmen unsere Plätze im Bus ein. Mein Mann und ich nebeneinander, meine Tochter auf dem Fensterplatz vor uns.
Der Busfahrer kommt zu uns (ohne jede Begrüßung) und fordert unsere Tochter auf, sich in die letzte Reihe zu setzen, da sie „Alleinreisende“ sei. Die Plätze würden mit Paaren besetzt.
Meine Tochter möchte mit uns zusammensitzen und auf keinen Fall in die letzte Reihe (schlechtester Platz im Bus in der Mitte der Sitzreihe). Wir widersprechen, er befiehlt im barschen Ton, dass wir uns dann alle in die letzte Reihe setzen müssten und geht nach vorne. (Wir bleiben sitzen).

Es folgt eine kurze „Einweisung“ zum Verhalten der Fahrgäste:
- Die Toilette bleibt abgeschlossen. Sie darf nur im äußersten Notfall benutzt werden.
Man muss dann zur Frau des Fahrers gehen und darum bitten, dass Sie die Toilette aufschließt. Danach wird die Toilette wieder abgeschlossen.
Toilettengänge könnten während der Pausen auf den Raststätten absolviert werden.

Der Bus startet. Wir beraten, wie wir uns bezüglich der Sitzplätze verhalten sollen und ich entschließe mich, noch einmal mit dem Fahrer zu sprechen. Im Bus sitzt noch eine Dame die alleine reist. Ich frage, wo diese sich denn hinsetzen soll. Der Fahrer sagt, dass diese sich auf einen Platz, in der Reihe direkt hinter dem Fahrer, setzen muss. Ich biete den Kompromiss an, dass meine Tochter sich daneben setzen könne. Der Fahrer wird laut und sagt, er hätte hier Hausrecht und würde alleine bestimmen, wer wo sitzt und wir müssten uns jetzt alle in die letzte Reihe setzen. Wenn wir nicht einverstanden wären, könne er das auch anders regeln. Er würde an der nächsten Ausfahrt abfahren, zur nächsten Polizeidienststelle und uns wegen Sitzplatzverweigerung aus dem Bus weisen lassen. Das würde er nicht zum ersten Mal machen. Ich bin völlig perplex, gehe auf meinen Platz zurück, begleitet von fassungslosen Blicken und Kommentaren anderer Reisender.
Meine Tochter spricht die andere Alleinreisende an und fragt, ob sie sich mit zu ihr setzen würde. Die Dame ist einverstanden und so kann unsere Tochter vor uns sitzen bleiben.

7 Uhr 45 erste Pause.
Der Fahrer stellt fest, dass die Plätze getauscht wurden. Er fragt nach den „Alleinreisenden“. Mitreisende antworten, dass es jetzt keine „Alleinreisenden“ mehr geben würde, da sie zusammen sitzen. Er geht an uns vorbei mit den Worten, dass er sich von uns nicht ärgern lassen würde.

8 Uhr Weiterfahrt

9 Uhr 10 Stillstand mitten auf der Autobahn an einer Baustelle, auf der Spurverengung. Kurze Info des Fahrers: „... es ist etwas mit der Kupplung...“.
Der Bus steht mit der Nase in der Fahrspur und wird auf die Standspur geschoben. Einen Meter neben uns donnern die LKW`s vorbei. Wir fühlen uns unwohl. Sind das nicht die Situationen, bei denen auf der Autobahn Unfälle geschehen? Die Zeit vergeht.

9 Uhr 45 Bis jetzt keine neue Ansprache vom Fahrer. Die Fahrgäste werden unruhig und fragen nach, was los ist. Der zweite Fahrer entrüstet sich, wir müssten mal etwas Geduld haben, der Monteur wäre unterwegs...
Wir befinden uns in der Nähe von Wetzlar. Im Bus ist es sehr heiß. Die Heizung lässt sich nicht regulieren. Entweder heiß oder kalt. Um es vorne im Bus warm zu haben, muss aufgedreht werden, dann wird es halt hinten total heiß. Das Heizrohr verläuft im unteren Bereich neben den Beinen. Es wird – und das meine ich ernst – glühend heiß. Geraten sie mit dem Bein daran, verletzen sie sich. (Wir verbringen die weitere Fahrt mit, bis zur Verkrampfung, seitlich wegstreckten Beinen). Die Luft im Bus wird immer schlechter. Einige möchten aussteigen. Der Fahrer sagt, wenn, dann müssen alle aussteigen und sich hinter die Leitplanke stellen. Dort ist ein schmaler Streifen Gras, dahinter geht`s abwärts.
Eine Reisende bittet um einen Becher heißes Wasser, wir warten nun schon fast eine Stunde.
Sie muss dafür 20 Cent bezahlen.

10 Uhr 20 Der Fahrer fühlt sich nun doch genötigt auf den Unmut der Reisenden, in Bezug auf fehlende Informationen, einzugehen. Er beginnt mit ironiegefüllten Worten: „...hier scheinen Einige noch immer nicht Bescheid zu wissen...“. ( uns bleibt der Mund offen über soviel Frechheit)

10 Uhr 50 Der Monteur hat innerhalb fünf Minuten das Problem behoben. Der zweite Fahrer macht eine Durchsage mit übertriebener Verzweiflung in der Stimme: „...wir haben Sie doch so darum gebeten keine Handys zu benutzen (wir erinnern uns nicht?). Warum hören Sie nicht auf uns. Die Kupplung ist sehr empfindlich. Die Elektronik ist durch die Handys gestört worden. Wenn 48 Reisende ihre Handys benutzen, ist auch kein Wunder das etwas kaputt geht....“ .
Also Handyverbot. Wir sind verstört – also wir haben jetzt den Bus kaputt gemacht....?

13 Uhr 50 Wir sind in der Rhön – nach fast 9 Stunden Fahrtzeit – keiner versteht es.
Ist Deutschland denn so viel größer, als wir bisher annahmen?

16 Uhr Hurra, wir erreichen Nürnberg nach fast 11 Stunden Fahrt.

16 Uhr 30 Der Stau um Nürnberg liegt hinter uns. Es geht eine Speisekarte rund für das geplante Mittagessen in Pilsen. Es soll vorbestellt werden, um Zeit zu sparen.
Einige Reisende im Bus sind Diabetiker, die können später abends nichts mehr essen und rebellieren jetzt. (Hätten sich ja zwischendurch beim Toilettengang was zwischen die Zähne stopfen können). Wir hatten bis jetzt vier Pausen a ca. 15 Minuten (Vorschlag des Fahrers, damit wir schneller voran kommen). Nach dem Anstehen vor der Toilette, bleiben da doch noch mindestens 7 Minuten um sich etwas zu essen zu kaufen.
Ursprünglich sollten wir ja gegen 13 Uhr in Pilsen Mittagessen und dann gegen 15 Uhr und dann gegen 16 Uhr...

Auf jeden Fall sind es jetzt nur noch 280 KM bis Prag.
Vorher müssen wir aber noch in Pilsen Mittagessen, jetzt so gegen 19 Uhr. Einige Reisende schlagen vor, das Mittagessen ausfallen zu lassen, ist doch sowieso schon alles egal...
Also, auch wenn wir jetzt partout nicht mehr Mittagessen wollen, müssen wir trotzdem nach Pilsen, denn dort steigt die Reiseleiterin zu und die weiß schließlich als Einzige, welche Hotels angefahren werden müssen. Das ist so Top Secret, das selbst die Busfahrer nicht eingeweiht sind.

Eigentlich hätten wir laut Reiseprogramm am Nachmittag Karlsbad besichtigen sollen. Davon weiß der Busfahrer aber leider nichts. Er erklärt uns, das er die Reiseprospekte nicht kennen und sie auch nicht für ihn gelten würden ... "es mag sein, das dies in einigen Programmen steht...“. Er hätte seine eigenen Anweisungen, nach denen er sich richten müsste. Außerdem hätten wir eine andere Route nehmen müssen, nicht über Wuppertal, wenn wir nach Karlsbad gewollt hätten. – Wie blöd von uns, das wir das nicht gewusst haben....

Ansage des Busfahrers. Er ist verwundert darüber, dass Fahrgäste sich über eine fehlende Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, entrüsten. Warum solle er sich entschuldigen, fragt er, er könne doch nichts dafür. Und dann beschert er uns den Genuss einer umfassenden Belehrung seinerseits.
Er hat nichts verursacht und hat deswegen den Reisenden gegenüber keine Verpflichtung. Außerdem ist doch eigentlich nichts passiert, (stimmt, wir sitzen seit 12 Stunden immer noch im Bus) es hätte doch alles viel schlimmer kommen können, zum Beispiel hätte der Bus ganz kaputt gehen können und dann hätten wir umsteigen müssen, mit stundenlanger Wartezeit, oder sogar zurückfahren....- einige Reisende applaudieren....??
Ja, stimmt, wir sollten dankbar sein...

17 Uhr 15 bis Pilsen noch 118 KM, dann endlich Mittagessen. Die Frau des Busfahrers fragt, bevor sie bestellt, zur Sicherheit noch einmal jeden Fahrgast, ob er in Pilsen auch wirklich essen möchte.
....och ja, nach so 14 Stunden Fahrt könnte man ja doch so eventuell mal eine Kleinigkeit essen....

Es wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Ausflüge in Prag noch nachgebucht werden können.
Wir haben keine Ausflüge bei „Jade Reisen“ gebucht – und sind jetzt ganz glücklich darüber.

17 Uhr 50 Grenze Tschechien. 15 Minuten Pipi- und Geldwechselpause.
Noch 75 KM bis zum Essen.

20 Uhr Pilsen. In der Brauerei des „Pilsener Urquell“ sind die Tische reserviert. Das mit dem Vorbestellen des Essens ist wohl nicht angekommen, denn es dauert dann doch fast eine halbe Stunde, bis es endlich etwas gibt...
Jetzt kommt auch die Reiseleiterin dazu und beginnt sofort die Beratung und Nachbuchung der noch nicht gebuchten Ausflüge. Die Reisenden, die noch immer nicht buchen wollen, freuen sich über die unverhoffte Wartezeit, denn alles will ja ordentlich erledigt werden und das dauert dann auch noch mal so bis 21 Uhr 30.

Es geht weiter. Wir hatten das Hotel „Holiday Inn“, 4 Sterne und angeblich im Zentrum gelegen, gegen Aufpreis zugebucht und auch zugesagt bekommen. Zwei mal hatten wir uns extra rückversichert, damit wir vorab auf dem Stadtplan die Gegend erkunden konnten. Dabei hatten wir schon festgestellt, dass das Hotel nicht im Stadtzentrum, wie im Prospekt versprochen, sondern etwas außerhalb des Zentrums lag.

Die Reiseleiterin begrüßt uns, sie ist sehr freundlich, muss uns jedoch leider mitteilen, das das „Holiday Inn“ überbucht ist und wir nicht dort übernachten werden. Sie tröstet uns, das das Hotel „Panorama“ nicht weit von dort entfernt sei und genau so gut.
Wir sehen das Holiday Inn, fahren vorbei und fahren ca. zwei Kilometer.

23 Uhr Große Baukräne empfangen uns. Inmitten einer Plattenbausiedlung das Hotel, unmittelbar daneben, eine riesige Baugrube, davor ein Einkaufszentrum von der Größe der „Düssel - Arkaden“. Ins Zentrum sind es vier U-Bahnstationen, na dann Gute Nacht....

Fahrtzeit 18 Stunden.

Für die Ausflugsbucher geht es morgens um 8 Uhr wieder los, also um 7 Uhr aufstehen.
Wir schlafen erst mal aus.

Die Tage in Prag gestalten wir selbst und genießen es. Eine wunderschöne, beeindruckende und freundliche Stadt. Wir werden wieder kommen. Mit dem Flieger und einem Zimmer im Zentrum.


Rückreise Montag, den 18.10.10 geplant 7 Uhr 30


6 Uhr 30 der Frühstücksraum wird gestürmt. Man weiß ja nicht, wann man das nächste Mal was bekommt. Dem Hotelpersonal ist es wohl noch etwas zu früh, denn es gibt weder Kaffee noch Saft. Aber kein Problem, der Getränkeautomat mit zu bezahlenden Getränken, steht uns selbstverständlich zur Verfügung. Für ein 4 Sterne Hotel absolut üblich.

7 Uhr Ein Eintassen - Kaffeeautomat nimmt seinen Dienst auf. Etwa 150 Gäste freuen sich.

8 Uhr Verspätete Abfahrt – Mitreisende hatten verschlafen.
Dafür bekommen wir jetzt eine gratis Stadtrundfahrt. Der zweite Fahrer muss am entgegen gesetzten Ende der Stadt abgeholt werden. Also der Bus einmal durch Prag und wieder zurück. – Wir haben Verständnis, es reicht ja, wenn die Reisenden um 6 Uhr 00 aufstehen müssen und ein Metroticket kostet schließlich auch was...

8 Uhr 50 Endlich auf dem Heimweg. Geplant war noch der Besuch einer Schmuckmanufaktur auf der Rückreise (Verkaufsveranstaltung), das ist jetzt gestrichen – uns freuts`. Mit wichtiger Miene fügt der Busfahrer hinzu, dass er noch eine Überraschung für uns hat. Ein Vertreter der „Jade Reisen“ wird uns zum Mittagessen einladen. Natürlich nur wer das auch will, es wird niemand gezwungen.... .

Ich frage nach dem im Prospekt angekündigten Duty Free Einkauf. Oh je, das hätte ich besser lassen sollen. Ich werde zurechtgewiesen, das der Fahrer schon auf der Hinreise etwas dazu gesagt hätte, aber er es (für die ganz Doofen) noch einmal wiederholen würde. Es folgt ein Vortrag über nicht mehr vorhandene Zölle, Grenzen etc. in der EU.
Jetzt fühle ich mich gleich besser, in meiner Unwissenheit doch noch etwas dazu lernen zu dürfen. Nur – wieso steht in dem Prospekt: „ Gelegenheit zum Einkauf zollfreier Waren.... damit sie nicht mit Tüten beladen durch die Stadt müssen...“?
( Und wieso haben wir noch vor einigen Monaten beim Grenzübergang hinter Dresden nach Tschechien, sehr preiswert Spirituosen und Zigaretten einkaufen können??)

Damit wir nicht völlig frustriert sind, empfiehlt der Fahrer uns, an der Tankstelle die wir in Tschechien anfahren werden, unsere Einkäufe zu tätigen. Wir freuen uns schon, auf diesen besonders preiswerten Einkauf.

9 Uhr 30 1. Pause für 40 Minuten! Wir sind erstaunt – jetzt schon und so lange? – viele möchten lieber weiterfahren. Wir hören, dass wir sonst zu früh beim Mittagessen sind und deshalb jetzt rasten müssen. Noch verstehen wir das nicht...
Wir stehen also an einer kleinen Autobahntankstelle und nutzen die versprochene Einkaufsgelegenheit verbilligter Waren, an einer Shelltankstelle mit überhöhten Preisen.
Das klingt unverständlich – ist es auch...

Durch den längeren Aufenthalt, ergibt sich die Möglichkeit mit der Frau des Fahrers zu sprechen. Diese erzählt, dass die Reisen immer so ablaufen. Es wären halt oft aus Preisausschreiben gewonnene oder billigst gebuchte Reisen. Die meisten würden diese Reisen nur einmal und nie wieder machen. Der Veranstalter kalkuliert mit der Masse und das sind Tausende. Die Missstände sind ihm bekannt, interessieren ihn aber nicht. Den Ärger hat dann der Fahrer – immer.

10 Uhr 15 Weiterfahrt und neue Ansage des Fahrers, der uns noch einmal erklärt, es gäbe keinen zollfreien Einkauf, wenn wir hätten einkaufen wollen, hätten wir das schließlich zwei Tage lang in Prag tun können.

Es entsteht ein Tumult im Bus. Viele Mitreisende werden wütend darüber, so verarscht zu werden. Es wird sich gegenseitig lautstark beschimpft: „Was weiß ich, was in ihren Prospekten steht, interessiert mich auch nicht.....“. Der zweite Busfahrer (Türke), beginnt die Reisenden zu verhöhnen: „ Das ist wieder typisch für die Deutschen. Das nächste Mal werden wir einen Anhänger mitnehmen, damit sie auch alles kaufen können. Was wollen sie, Möbel, Kleider......?“. Ein Reisender springt auf und verbittet sich brüllend, diese unverschämte Ansprache....

11 Uhr 30 Wir fahren von der Autobahn ab über Dörfer, soweit, bis nur noch Wald und ein einsam gelegener Gasthof zu sehen sind. Hier warten etliche Reisebusse. Ein ständiges Ankommen und Abfahren.
Wir beginnen zu verstehen, die werden alle nacheinander abgefertigt, deshalb ist ein genauer Zeitplan einzuhalten. Nebenbei erfahren wir, dass die Einladung zum Mittagessen nur für die Reisenden gilt, die an der „Informationsveranstaltung“ über „Jade Reisen“ teilnehmen.
Ach so, statt der Schmuckmanufaktur, jetzt eine Verkaufsveranstaltung für „Jade Reisen“.
Das Ganze soll 1 Stunde dauern. Flucht zwecklos, hier ist wirklich nichts außer dem Gasthof.
Nein! Nicht mit uns.
Wir werden in einen Nebenraum verwiesen, wo wir zwischen drei Gerichten wählen können und natürlich selbst bezahlen müssen.

Bei Tisch unterhalten wir uns mit einem Reisenden aus einem anderen Bus, der zur gleichen Zeit gereist war wie wir. Er erzählt uns, das er am Tag vor der Abfahrt von „Jade Reisen“ angerufen wurde, mit dem Angebot, das im „Holiday Inn“ noch Zimmer frei wären und er nachbuchen könnte. Er hat das Angebot angenommen.
Hier wurden Zimmer, die wir schon lange vorher zugebucht, bezahlt und zugesichert bekommen hatten, noch einmal verkauft und wir waren die Dummen.
Uns erscheint das als vorsätzlich betrügerisch.

13 Uhr 15 Endlich fahren wir weiter. 1 Stunde 45 Minuten hat „Jade Reisen“ seine Willkür walten lassen.

17 Uhr 50 Wetzlar. Die Frau des Busfahrers verlässt den Bus, um neue Reisende abzuholen.

21 Uhr 30 Wir kommen in Mönchengladbach an. Wir sind zu Hause, nach diesmal „nur“ 13,5 Stunden Fahrt.

Die Reise entsprach nicht den Ankündigungen. Leistungen wurden einfach weggelassen. Falsche Informationen im Vorfeld gegeben.
Ich habe mindestens sechs Telefonate mit dem Veranstalter geführt bezüglich des Hotels und der Fahrtzeit. Drei Tage vor Abfahrt wurde mir sicher das Hotel „Holiday Inn“ zugesagt, die Fahrtzeit sollte ca. 10-13 Stunden dauern!
Der Bus, ausgewiesen mit Klimaanlage, Schlafsessel etc., war damit nicht ausgestattet. Das Verhalten der Busfahrer empfanden wir arrogant, unverschämt und beleidigend. Von „Service“ gab es keine Anzeichen.
Die entsprechenden Prospekte liegen mir noch vor und bestätigen meine Aussagen.

Namen und Adressen von Mitreisenden, die neben oder vor uns saßen liegen mir vor. Diese können die Vorgänge bestätigen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
schollescholle

schollescholle

23.08.2013 01:01

Schlimme Reise, aber wenigstens kam ein toller Bericht dabei heraus :) Ich habe noch Gutscheine von denen für Prag und Newcastle - da sollte ich wohl vorsichtig sein.

evafl

evafl

23.02.2013 00:21

Oha, das ist ja echt heftig, was da abgezogen wird.

Katzimoto

Katzimoto

09.02.2013 22:44

Mehr muss ich über den Veranstalter nicht wissen, um dort niemal zu buchen ...

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