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Pro Hotelzimmer, Gartenlandschaft/Bepflanzung, Strand, ruhige Lage, Serviceniveau, Gebäudekomplex
Kontra Preisniveau, wenig Plätze im Hotelshuttleservice, keine externen Restaurants/Shops in der Nähe
...ich war nun schon etliche Male auf Thailands zweitgrößter Insel, Phuket, aber bis dato immer nur im Touristen-Rummel-Ort Patong Beach... erst dieses Jahr „wagte ich mal den Versuch“, ein anderes Phuket kennenzulernen, nämlich in einem Strandresort ganz im Norden, fernab vom Touristenrummel...
Das JW Marriott Resort & Spa Phuket liegt ganz im Norden der Insel, in Thalang, an der Mai Khao Beach, ca. 15 km nördlich vom Flughafen und ca. 5 km südwestlich der Sarasin Bridge zum Festland. Nach Phuket Town oder Patong Beach sind es jeweils rund 40 km.
Das Hotel liegt im Naturreservat Nai Yang, ein „maritimer Nationalpark“, in dem regelmäßig im Zeitraum zwischen November und Februar Riesenschildkröten an Land kommen, um dort ihre Eier abzulegen. Marriott hat nur unter gewissen Einschränkungen die Genehmigung bekommen, dort einen Hotelkomplex zu bauen, darunter die Bedingung, dass das Hotel nicht unmittelbar am Strand liegen darf (es liegt etwas nach hinten versetzt), dass die meisten Wassersportarten, die das Leben der Meeresfauna/-flora stören könnten, unterbleiben, dass der Strand nicht mit Liegen oder Ständen oder ähnlichem versehen werden darf, dass die Häuser nicht höher als die Palmen sein dürfen undsoweiter... Außerdem sponsort das Hotel den Unterhalt des Nationalparks deutlich. Auch jeder Hotelgast findet auf seiner Zimmerrechnung schließlich eine einmalige – eher symbolische - Abgabe in Höhe von 40 Baht (ca. 1 Euro) zur Bewahrung der Riesenschildkröten.Rund um das Hotel gibt es in unmittelbarer Umgebung quasi nichts.. also keine anderen Häuser, Strandhändler, Restaurants, andere Hotels... nur die Zufahrtsstraße von der Hauptverbindungsstraße durch Phuket (Sarasin-Bridge nach Phuket Town/Patong etc.) gibt es natürlich, irgendwie muss man das Hotel schließlich erreichen. Umgeben ist das Hotel landseitig von einem dichten Palmenwald, im Osten schließt der Mai Khao Strand das Resort ein.
Das JW Marriott Resort & Spa Phuket ist ein internationales 5-Sterne-Strandresort. Die Initialen „JW“ (nach dem Gründer der Marriott Hotels) wird innerhalb der Marriott-Hotels nur an die herausragenden Hotels innerhalb der Kette vergeben.
Der Hotelkomplex, der im ganzen über 248 Zimmer und 11 Suiten verfügt, verteilt sich auf zwei Gästetrakte, den Nord- und Südflügel, die jeweils in einer Art Y-Form zum Strand hin zeigen, den weitgehend offenen Hauptversorgungstrakt (im Lot zu den Gästetrakten nach hinten versetzt) mit der Lobby, Lobbybar, Business Center, Mandara Spa, Fitnesszentrum, Parkplätzen, und dazwischen auf dem Gelände verteilt diverse Restaurants und zwei große Swimmingpools. Das ganze Gelände ist natürlich in üppigster Form tropisch bepflanzt, so dass die Hotelgebäude auch optisch in den Hintergrund treten. Die Gästetrakte sind 3 Stockwerke hoch, die anderen Gebäude in der Regel nicht mehr als 2 Stockwerke. Generell ist soviel offen gehalten wie möglich – also möglichst wenig Mauern, sondern eher Überdachungen. Dies gilt auch für die Gästetrakte, also der Zugang zu den Gästezimmern (die Unterkunftsgebäude sind alle nur auf einer Seite hin mit Zimmern versehen) erfolgt auch über einen zur linken Seite hin offenen Gang. Ingesamt ist der Hotelkomplex also in etwa in U-Form gehalten, im Inneren des „U“ befindet sich der große zentrale Swimmingpool mit der Poolbar.
Mit Einsetzen der Dunkelheit ist das ganze Gelände sehr schön beleuchtet bzw. „befeuert“, also man findet fast überall entlang der Pfade/Wege kleine Fackeln, die einem den Weg weisen, auch der Pool und der „Relaxing Pond“ (großer Lotusteich im Zentralbereich) sind schön beleuchtet/befackelt. Sehr stimmungsvoll.
4. Zimmer:
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· Quality Room (47qm, Gartenblick, Balkon, innenliegender “Sala”, Sitzecke, Bad mit Wanne und getrennter Dusche)
· Deluxe Ocean View (wie Quality Room, nur mit – entfernter – Seesicht)
· Terrace Room (Einrichtung wie Quality Room, aber eigene Terrasse mit Blick, Zugang zum Gartenbereich, Liegen auf der Terrasse, abgeschirmt durch kleine Mauern zum Nachbarzimmer, ca. 63qm)
· One Bedroom Suite (2-Zimmer-Suite, 98qm, mit 77qm eigener Terrasse/Balkon)
· ...größere Suiten bis zur „Royal Suite“ (eigene Villa mit eigenem Pool etc.).
Das Zimmer ist wirklich sehr, sehr geräumig, mit einer Art Terrakottafliesen im Wohnbereich ausgelegt, das Bad sehr schön und geschmackvoll eingerichet, begehbar über „französische Flügeltüren“ („French Doors“), mit extra vollverglaster Duschkabine, einer überdurchschnittlich großen Badewanne, Hand-/Badetüchern im Überfluss, und überschwänglichen, jeweils doppelt vorhandenen, Badutensilien (sehr große dekorative Fläschchen mit Shampoo, Conditioner, Body Lotion, Mundwasser, Badeschaum, Badesalz). Sehr originell, die Idee, dass der Badbereich zum Schlafzimmer hin quasi „öffnungsbar“ (oder wie sagt man?) ist.. also die Trennwand, die unmittelbar an der Badewanne anliegt, verfügt über zwei sehr große hölzerne Schiebefenster, die zum Schlafzimmer hin zu öffnen sind, also kann man von der Badewanne aus auch fernsehen, oder aufs Bett blicken *g*, bzw. die Aussicht in den tropischen Garten genießen.
Natürlich verfügt ein Hotel dieser Klasse auch über die Standardeinrichtungen wie einen relativ großen Sony-TV (Flatscreen) mit Pay-TV und Hotel-Info-Dienst, einen DVD-Player, eine reichlich gefüllte Minibar (kostenpflichtig, bis auf „Drinking Water“), Kaffeemaschine, Teebereiter, Eiswürfelbehälter (wird beim abendlichen Room-Service befüllt), Schreibtisch (mit Breitband-Internetanschluss für Notebook, kostenpflichtig) und einen Sessel mit Schemel. –zum Garten hin ist in einer Art Erker (mit 2 Fenstern mit Rollos) eine thailändische Sala (zwei thailändische „Matrazen“ mit Kopfstütze) auf Parkettboden zum Ruhen/Relaxen eingerichtet. Im überdachten Terrassenbereich dann ein Holzstuhl mit Tisch, draußen dann zwei angenehme Holzliegen, wie man sie vom Poolbereich her kennt. Die Terrasse führte dann in den tropisch bepflanzten Gartenbereich des Südflügels, wobei die Terrasse noch seitlich durch kleine Mauern abgegrenzt war, und der Zugang zum Garten über einen Torbogen erfolgt. Am Terrassenaus-/eingang ein Fass mit Wasser zum Füssewaschen (Anti-Sand ;-) ) – hier wurde wirklich an jedes kleinste Detail gedacht.Die Zimmer werden zwei mal täglich gereinigt, also einmal eben die Standard-Reinigung morgens/Mittags/frühnachmittags (in dessen Rahmen man auch täglich eine Schale mit tropischen Früchten ins Zimmer gestellt bekommt) und dann abends noch einmal der „Aufdeckservice“ (Bett wird gemacht), bei dem auch das Bad noch mal gereinigt wird, die Badeutensilien und die Minibar ergänzt werden, und die Rollos runtergelassen werden. Jeden Morgen hängt dazu noch die aktuelle Ausgabe der „Bangkok Post“ an der Tür.
Wie bereits oben angesprochen, sind die primären Freizeiteinrichtungen natürlich die Bademöglichkeiten, also zum einen der quasi menschenleere, weite weiße Sandstrand mit traumhaftem Wasser, dann der riesige Hauptswimmingpool (mindestens 100m lang, würde ich mal schätzen), sehr schön angelegt mit verschiedenen Teilbereichen, und im Kinderbereich auch mit Rutsche und Springbrunnen und so, und ein etwas kleinerer, aber immer noch recht großer, Nordpool mit Whirlpools. Neben den Pools kann man sich natürlich im Fitness Center austoben, sich eine Schönheits-/Entspannungs-Behandlung im Mandara Spa (nicht gerade billig!) gönnen, aber auch Fahrräder ausleihen, oder an diversen Freizeitangeboten beteiligen (es gibt eine Art Stundenplan für jeden Tag, mit diversen Themen, die angeboten werden, also von einem kleinen Kochkurs, über Gemüseschnitzereien, Meditationseinheiten, Tennisstunden etc. etc.). Bei diesen Freizeitaktivitäten ist die Teilnehmerzahl aber immer bewusst begrenzt gehalten, so dass man sich in der Regel vorher anmelden sollte. Viele dieser Aktivitäten kosten übrigens extra. Dennoch kann man nicht gerade von einer Animationsorgie im klassischen „All-inclusive-Stil“ sprechen – will man an den Sachen nicht teilnehmen, bekommt man als Hotelgast auch quasi gar nichts davon mit.
Im Business Center kann man auch gegen Entgelt im Internet surfen (Flachbildschirme, Breitbandzugang), halbe Stunde ca. 500 Baht (ca. 10 Euro).Wem das alles nicht langt (oder zu teuer ist), der kann auch mal mit dem Hotelshuttle nach Patong Beach oder Phuket Town fahren, da tobt dann jeweils der Bär. Allerdings ist das Hotelshuttle nur ein kleiner Van, der maximal 6 Sitzplätze bietet, also auch hier gilt, wer zuerst kommt, malt zuerst (Buchung dringendst empfohlen). Der Shuttleservice beginnt morgens gegen 10 h, und der letzte Shuttle aus Patong Beach fährt um 1.30 h nachts von dort aus zurück zum Hotel. Mit dem Van ist man bis Phuket eine knappe Stunde unterwegs, bis Patong Beach etwas 1 ½ Stunden (zurück nur 1 Stunde, weil der Shuttle nur auf dem Hinweg über Phuket Town fährt). Der Shuttlebus war zu unserem Aufenthaltszeitraum übrigens gratis, ich hatte aber auch schon mal gehört, dass man dafür zahlen musste (ca. 10 Euro); es wäre wünschenswert, dass der Hotelshuttle nun grundsätzlich kostenfrei ist. Ansonsten kann man sich natürlich auch einen Mietwagen buchen (im Hotel gibt es einen Schalter von Budget Rent a Car) und die Insel auf eigene Faust erkunden. Natürlich gibt es auch einen Sightseeing-Schalter, an dem Ausflüge gebucht werden können (gegen Entgelt, natürlich).
Auf dem Gelände findet man fünf Restaurants, ein italienisches, ein thailändisches offenes Seafood-Restaurant (Sala Rim Talay), das „Marriott Café“ (eher für Snacks oder zwischendurch, aber auch täglich Dinner-Buffets für 800 Baht, ca. 17 Euro pro Person), eine japanische Sushi-Bar, die Lobbybar, die auch Snacks serviert und das Siam Deli, eigentlich eine Art kleiner (teurer) Supermarkt mit Snackbereich. Die Restaurants sind – für thailändische Verhältnisse – alle naturgemäß sehr teuer, im Sala Rim Talay gehen die Preise für Abendmenus bei ca. 1200 Baht pro Kopf (ca. 28 Euro) los, also nicht gerade ein billiges Vergnügen. Mangels alternativer, externer Möglichkeiten, Essen zu gehen, in der Umgebung des Hotels, haben wir daher oft dann per Room-Service geordert, da sind die Preise noch am zivilsten... (Marriott Burger ca. 250 Baht – 6 Euro -, Chicken Satay ca. 160 Baht, Pizza ca. 220 Baht etc.), und die Qualität des Essens ist auch sehr gut.
6. Preise:
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Das Hotel ist aber noch relativ neu (ca. 1 Jahr alt), und die Buchungsgrade sind wohl nicht so hoch, zu dem Zeitpunkt, zu dem ich dort war – Anfang Dezember – war das Hotel schätzungsweise zu maximal einem Viertel ausgebucht. Daher kann man da wohl – insbesondere als Marriott Rewards Mitglied – leicht mit einem Room-Upgrade rechnen, bzw. eventuell noch Rabatt aushandeln.
Persönlich hatte ich wieder mal über Priceline.com (bzw. Priceline.com.hk) gebucht, und hatte Glück, das Zimmer (ohne Frühstück) zu ca. 67 US-Dollar die Nacht zu ergattern. Ganz eindeutig mein bisher bester Priceline-Hoteldeal überhaupt, kaum zu übertreffen, das Preis-Leistungsverhältnis, zumal ich ja sogar noch ein gratis Room-Upgrade bekommen hatte... Und um das ganze noch zu toppen, wurden mir selbst zu diesem absoluten Sonderpreis, noch reichlich Marriott-Rewards-Punkte gutgeschrieben...
7. Webseite:
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8. Quintessenz:
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steph1285 07.06.2006 20:55
Clarinda 08.08.2004 11:32
Clandestina 21.06.2004 21:47
Ich war noch nicht in Thailand, aber ein solcher Bericht mach wirklich Lust darauf! Danke auch für den Tipp mit Priceline. Ciao! Clandestina
hkstravel 09.04.2004 10:35
cathana 29.03.2004 13:44
Super Bericht. Das JW ist mein erster Stop auf Phuket. Kann es kaum erwarten. Und habe bei Priceline auch nur 55$ die Nacht bezahlt. Da kann man sich auch mal ein paar Tage da leisten. :)
AUSGEWÄHLTER PARTNER
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JW Marriott Phuket Resort & Spa, Thalang Lage JW Marriott Phuket Resort & Spa befindet sich am Strand in Thalang, in der Nähe der folgenden Sehenswürdigkeit: Mai Khao Beach. Bang Tao Beach... |
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