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Pro Super Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten
Kontra ziemlich dreckig
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Hier wie versprochen der Bericht über den Kurzaufenthalt in Istanbul im Anschluss an unsere Kappadokienwanderung. Wir sind Samstagmittag in Istanbul gelandet und am Dienstag mittags nach Berlin zurückgeflogen.
Unsere Reiseführer hatten uns ein paar Tipps mitgegeben, was in den drei Tagen an Besichtigungen zu schaffen ist und auch sonst ein paar prima Hinweise gegeben.
Außerdem habe ich zur Vorbereitung den Reiseführer Istanbul von dupont-direkt benutzt. Der hat den Vorteil, dass dieser einen herausnehmbaren Stadtplan enthält der gut lesbar ist und auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten schon markiert hat.
Voranstellen will ich ein paar Bemerkungen allgemeiner Art:
Öffentliche Verkehrsmittel sind unschlagbar günstig. Im Altstadtbereich braucht man die Busse eigentlich nicht, wir hatten auch keinen Netzplan und sind deshalb auch nicht damit gefahren. Es gibt eine Straßenbahn, die quer durch die Altstadt fährt. Inzwischen führt diese auch über das Goldene Horn (Galatabrücke) in den Stadtteil Karaköy, die meisten Stadtpläne zeigen das noch nicht. Zonen gibt es nicht, man fährt soweit man will für ca. 1,30 €. An den Haltestellen Chips kaufen. Auch für die Tünelbahn zum Galataturm bracht man einen Chip, kostet auch fast nix.Unbedingt ratsam ist es in Lira zu tauschen. (Change office, günstiger als im Hotel!)) Damit kommt man ca. 20 % billiger, außerdem werden Euro nicht überall akzeptiert (Dazu später noch einmal.).
An der Galatabrücke legen die Touridampfer und die Fähren ab, die die Verbindung sowohl zu den asiatischen Stadteilen über den Bosporus als auch entlang des Bosporus halten. Auch auf den Fähren bezahlt man nur einen Symbolpreis. Man kann schön auf dem Oberdeck sitzen, ein Matrose bringt den Tee - herrlich. Deshalb haben wir auch auf die "berühmten" Bosporusfahrten verzichtet, die jedem Ausländer an den Anlegestellen wortreich angepriesen werden und zwischen 10 und 20 € kosten. Wir sind über den Bosporus auf die Asienseite nach Kadiköy gefahren, eine Tour dauert 25 min. und man hat einen herrlichen Blick über die Stadt. Für eine Fahrt ein Stück den Bosporus hinauf fehlte leider die Zeit.Istanbul ist natürlich ein Einkaufsparadies. Sehenswert ist der große Basar aber auch in Kadiköy gibt es viele tolle kleine Läden. Hier kaufen die Istanbuler ein und es gibt keine Touristen. Die Preise sind deshalb auch noch günstiger. Nachteil ist, dass dort keiner der Verkäufer Deutsch und nur wenig Englisch spricht aber mit Händen und Füßen kommt man gut zurecht. Das Einkaufsviertel ist leicht zu finden, halbrechts über den großen Platz vor dem Hafen in die kleinen Strassen und schon ist man da.
Die Notwendigkeit hartnäckigen Feilschens dürfte bekannt sein, das ist Volkssport.
Hier unser Programm, damit haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten geschafft.
!. Tag:2. Tag:
Gleich früh 9:00 mit der Fähre nach Kadiköy, am späten Vormittag zurück.
Besuch der unterirdischen Palastes Yerebatan Camii. Liegt genau gegenüber der Hagia Sophia, der Eingang ist ein kleines unscheinbares einstöckiges Gebäude.
Nachmittags über die Galatabrücke (hier mehrere Fischrestaurants in der Brücke) mit der Tünelbahn zum Galataturm (Galataturm Eintritt recht heftig 10 €) und Bummel auf der Istikal Caddesi, auch hier Läden, Kneipen, Antiquariate, Musikläden etc., Treffpunkt vieler Studenten bis zum Taksimplatz.
Das war natürlich ein Turboprogramm. Sehenswert ist alles. Der einzige Flop ist das sog. Äquadukt, was im westlichen Teil der Altstadt liegt aber nicht viel hermacht. Das hatten wir auch noch irgendwo eingeschoben, war aber den Abstecher nicht wert.
Über die Details zu den Sehenswürdigkeiten will ich mich hier nicht ausbreiten. Aktuelles Informieren z. B. per Internet über die aktuellen Öffnungszeiten ist ratsam.
Wichtig vielleicht noch ein Erlebnis des 4. Tages der Abreise. Im Ergebnis des Aufenthaltes brauchten wir einen 4. Koffer. Kümmert Euch beizeiten um ein ausreichend großes Taxi zum Flughafen. Wir hatten Riesenprobleme ein geeignetes Gefährt aufzutreiben, obwohl wir an der Rezeption "a large taxi" bestellt hatten. Übliche Größe ist in Istanbul Hyundai Accent o.ä. Deren Fahrer haben die abenteuerlichsten Vorstellungen, wie man 4 Personen und 4 Koffer in so einem Fahrzeug befördert (mit offener Kofferraumklappe und vertäut auf dem Dach mit wenig Vertrauen erweckenden Riemen.). Es gibt aber auch Renault Kangoos, man muss nur einen kriegen. Am Ende bin ich los und habe einen auf der Strasse gestoppt.
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macias 01.03.2012 02:03
noname_6032 14.08.2008 00:20
Keine Fotos? Schade.
GrafenMark 03.06.2008 22:03
Istanbul interessiert uns auch noch!
l.x.klar 03.04.2008 08:57
blonde_lady 24.03.2008 10:11