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Pro Interiordesign ist schön, freundlicher Service
Kontra Design tw. etwas unpraktisch, kein Pool, W-Lan / Lan kostet extra
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
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| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Da ich erst am frühen Abend in O’Hare ankommen würde, stellte sich die Frage, ob ich sofort in die Stadt fahre oder die erste Nacht am Flughafen verbringen sollte. Die Fahrt vom Flughafen in die Stadt dauert rund eine bis eineinhalb Stunden und da ich zudem nicht ganz sicher war, ob ich pünktlich ankommen würde habe ich mich nach einem eh schon langen Tag entschieden am Flughafen zu übernachten. Leicht gefallen ist mir die Entscheidung auch deshalb, als daß das im September 2008 eröffnete neue Intercontinental Chicago O’Hare eine wirklich günstige Rate angeboten hat.
Das Hotel liegt in Rosemont, nicht direkt am Flughafen, sondern eine gute zehn minütige Fahrt vom Flughafen entfernt. Am Flughafen selbst liegt in Chicago nur das Hilton O’Hare, die meisten Hotels liegen in Rosemont oder anderen nahe dem Flughafen liegenden Stadtteilen. Direkt neben dem Hotel liegt das Rosemont Theatre und auch das Convention Center ist nur 800 meter entfernt und liegt in noch gehbarer Distanz, wobei auch der Hotelshuttle für Fahrten dorthin zur Verfügung steht. Dieser bringt den Gast auch zum CTA Blue Line Station Rosemont; die CTA ist Teil des öffentlichen Nahverkehrssystems von Chicago und jene Blue Line verbindet den Flughafen mit der Innenstadt (Loop Area).
Auch mit dem Auto ist die Anreise kein Problem. Im näheren Umkreis des Hotels ist ansonsten allerdings nicht allzuviel los. Es gibt zwar einige Restaurants, aber wer abends noch etwas unternehmen will, ist bei der Auswahl etwas eingeschränkt. Immerhin, da nahe Rosemont Theatre ist da noch eine nicht ganz so schlechte Möglichkeit.
Die Innenstadt ist vom Hotel aus in gut 50 Minuten via Shuttle und CTA (Clark / State Station) zu erreichen.
Insoweit bietet sich Hotel entweder für jemanden mit einem frühen Abflug oder einer späten Ankunft an oder der auf der Durchreise ist und nur einen Stopover in Chicago anlegt.
Das Hotel ist ein recht massives t-förmig angelegtes hellbeiges zwölfstöckiges Gebäude. Vor dem Hotel befindet sich Gebäude, in denen Restaurants untergebracht sind, in den hinteren unteren Etagen befinden sich großzügige Konferenz- und Besprechungsräume sowie Ausstellungsflächen.
Man betritt das Hotel durch eine Drehtür und einen sich daran anschließenden Windfang. Nach links befindet sich dann die Lobby. Diese ist recht hell und offen mit einigen Sitzgelegenheiten und Raumteilern, an denen moderne Gemälde hängen. Der Check in Bereich ist sehr großzügig gestaltet, war bei meiner Ankunft aber nur mit einer Person besetzt. Passiert man diesen Bereich, dann gelangt man zur „Ice Bar“.
Das Restaurant „Capital Grill“, daß bei meinem Aufenthalt geschlossen war liegt rechts vom Empfang und auch dem Eingang. Schräg gegenüber dem Eingang befinden sich die Aufzüge und passiert man den Gang vor den Aufzügen, so gelangt man zur Club Lounge und zum Fitneßraum.
Der Fitneßraum ist schmal aber recht lang und verfügt über moderne Geräte, einen Wasserspender und auch Handtücher stehen bereits. Der Raum wirkt insgesamt sehr nüchtern, aber ein Fitneßraum muß nun auch nicht gemütlich sein.
Die Club Lounge war während meines Aufenthaltes nicht als solche genutzt. Da die Auslastung in Chicago in den Wintermonaten generell eher niedrig ist, wird diese in dieser Zeit als Restaurant genutzt. Nach Auskunft des Hotels wird die Club Lounge wieder ab Mai als solche genutzt und dann auch wie gewohnt zur Verfügung stehen. Ob dies nur in diesem Jahr oder regelmäßig der Fall ist konnte man mir bei meinem Aufenthalt nicht sagen.
Das gesamte Interior des Hotels ist sehr modern und nüchtern gehalten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, aber wohl nicht unbedingt jedem gefallen muß. Es wird im Lobbybereich sehr viel helles Material verwendet. Das Restaurant „Capital Grill“ ist dabei nach dem Blick ins innere eher eine typisch amerikanisches Restaurant mit dunklem Holz, Holztischen und Bänken bzw. Stühlen, halt ein wenig Steakhaus. Die Bar verfügt über einen Tresen und einigen Sesseln bzw. Stehtischen. Hier wird in der Regel wohl eher gestanden als gesessen. Bei meinem Aufenthalt waren aber auch hier nicht so viele Gäste anwesend und es war ausgesprochen leer. In einem separaten Gebäude, aber dem Hotel angegliedert, befindet sich das „McCormick & Schmick's Seafood Restaurant“
Die Flure auf den einzelnen Etagen sind insgesamt eher dunkel gehalten.
Ich bin vom Flughafen mit dem Shuttle, der dort praktischerweise gerade wartete, zum Hotel gefahren und dort gegen 19:40 Uhr angekommen. Am Check in wurde ich freundlich von dem dort tätigen Mitarbeiter begrüßt. Die Anrede erfolgte mit Namen und man erkundigte sich, ob ich eine gute Anreise gehabt hatte. Erst dann folgte die Frage nach der Kreditkarte zur Garantie. Der Check-In Mitarbeiter wies mich dann noch auf das Upgrade hin und händigte mir einen Umschlag mit vier Voucher (zwei Getränke, eine Vorspeise und kontinentales Frühstück) aus und erläuterte mir den Weg zum Aufzug. Gefehlt haben hier nur der Hinweis auf die Lage des Fitneßcenters, das aber ausgeschildert ist, wie ich bereits gesehen hatte. Alles in allem fast perfekt.
Der Check out lief gleichfalls sehr routiniert und freundlich ab. Man erkundigte sich, ob ich zufrieden gewesen sei und ob alles so sei, wie ich es mir gewünscht habe. Auch hier erfolgte die Anrede mit Namen und man war freundlich.
Die Mitarbeiter, mit denen ich während meines Aufenthaltes zu tun hatte, waren wie auch schon die des Check in freundlich zu zuvorkommend.
Aufgrund meines Status im Gästeprogramm einerseits und der wohl geringen Auslastung des Hotels bin ich in eine Suite upgegradet worden. Man betrat die Suite und befand sich im Flur. Hier befand sich die Gästetoilette, großzügig und modern gestaltet. Allerdings hatte das moderne Design auch so seine Tücken, denn das Waschen der Hände führte aufgrund des etwas zu kurz geratenen Wasserhahns dazu, daß man die Fläche zwischen Wand und Waschbecken naß machte.
Der Wohnbereich war schon größer als so manches Zimmer, daß ich bewohnt habe. Hier gab es an der innenliegenden Wand zur Gästetoilette eine Art Bar mit einer großzügigen Ablagefläche mit Espresso- bzw. Kaffeemaschine. Auch befanden sich hier die elektronisch gesteuerte Minibar sowie einige Schränke. Der Spiegel an der Wand ließ den Raum hierbei optisch noch etwas größer wirken. Dominiert wurde das Zimmer von dem großzügigen Sofa mit Tisch. An der linken Wand befand links neben der Schiebtür zum Schlafzimmer der große Flat TV und links der Schreibtisch mit Lampe und Telefon sowie versenkten Steckdosen und LAN Anschluß. Die Nutzung des Internet war kostenpflichtig, die Nutzung kostete 12395 USD / Tag. Wie vielfach üblich wurde auch hier für die Nutzung des Internets eine Gebühr erhoben, während die Mittelklasse Hotels wie Hilton Garden Inn, Holiday Inn oder Crowne Plaza die Nutzung immer bzw. in den meisten Fällen in den USA unentgeltlich anbieten.
Insgesamt war auch dieser Bereich modern und in dunkleren Tönen gehalten. Die großzügigen Fenster sowie die Bilder an den Wänden und die eher warme Beleuchtung ließen diesen Bereich aber nicht ungemütlich wirken.
Das Zimmer war in einem ausgezeichneten Zustand, keinerlei Kratzer oder Flecken. Dies sollte aber in einer Suite nach gerade einmal einem halben Jahr seit der Eröffnung auch nicht der Fall sein. Das Design des Zimmers ist modern und hebt sich aus den ansonsten etwas biederen us-amerikanischen Hotelzimmern deutlich ab und war insoweit eine angenehme und willkommene Abwechslung. Leider folgt hier die Form nicht immer der Funktion (form follows function) und die ein oder andere Unzulänglichkeit, die dem Design geschuldet war, muß man hinnehmen. Da fallen so Kleinigkeiten, wie daß es neben der Tür zum Schlafzimmer keinen Lichtschalter gibt oder die gerade in den USA sehr häufige Unsitte nur separat zu schaltender Steh- oder Tischleuchen zu haben kaum noch ins Gewicht. Trotzdem, allein schon des Designs wegen würde ich hier wieder absteigen.
Nachdem ich im Flieger nicht ganz so viel gegessen hatte und den Abend noch etwas ausklingen lassen wollte, die Voucher für zwei Getränke und einen Appetizer haben ihren Zweck voll erfüllt, bin ich noch in die Bar gegangen, die auch kleine Gerichte serviert.
Mein Voucher war gut für eine Suppe und so orderte ich neben einem Glass Wein eine Suppe und einen kleinen Cesar Chicken Salat. Das Personal war freundlich, hilfsbereit und sehr aufmerksam. Der Wein, obwohl offen, wurde mir erst zum probieren gegeben. Auch wenn der Pinot Grigio eine Spur zu kalt war, so fand ich es doch für die USA bemerkenswert, daß ich vorher probieren durfte. Die Suppe kam leider nur kurz vor dem Salat, aber da ich zwei Vorspeisen gewählt habe, sei dies der Küche verziehen. Die bestellten Gerichte waren okay, die Suppe eine asiatische Gemüsesuppe hatte frisches Gemüse und war auch geschmacklich gelungen, bei einem Cesar Salat kann man nun nicht soviel verkehrt machen, frisch war der Salat auf jeden Fall.
Preislich war das ganze okay, der Wein hätte ohne Voucher 7,00 USD gekostet, die Suppe 8,00 USD und der Salat 10,00 USD , alle Preise ohne Steuern.
Das Frühstück wurde nicht im Restaurant sondern in der Lounge serviert. Es gab Cerealien, Bagels, Toasts, Pastries, Philadelphia, Frisches Obst als kontinentale Variante, in der amerikanischen Version kamen dann noch Pancakes, Rührei, Hashed Potatoes dazu. Es war hier auch möglich eine Omelette oder andere Eierspeisen zubereitet zu bekommen.
Tee (Beutel von gehobener Qualität) oder Kaffee brachten die Mitarbeiter an den Platz, genau wie auch Orangensaft. Der Service war freundlich. Ich bin allerdings der Meinung, daß dies mit der Situation, wenn das Hotel besser belegt ist und auch das reguläre Restaurant geöffnet ist, kaum vergleichbar ist.
Bezahlt habe ich im Februar sehr bescheidenen 79 USD vor Steuern für das günstigste verfügbare Zimmer. Dies ist nicht teuer, dürfte aber in den Monaten mit höherer Auslastung deutlich höher liegen. In den Monaten November 2008 und Dezember 2008 lag das Hotel bei deutlich über 100 USD innerhalb der Woche und mit einigen Special bei knapp darunter, jeweils ohne Steuern.
Die Garage schlägt mit 22,00 USD bzw. Valet Parking mit 34,00 USD zu Buche und die Nutzung des Internets im Zimmer mit weiteren 12,95 USD.
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lenchen_196 23.01.2010 00:12
Leuchttuermin 18.10.2009 18:39
SumSum1986 05.08.2009 15:26
morla59 03.08.2009 01:30
klasse bericht lg. petra
leningraderin 02.08.2009 20:58
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