Privatstrand von Abu Soma. Eine kleine palmenbewachsene Landzunge teilt den Strand in zwei Buchten. Das Hotel befindet sich ca. 12 km südlich von Safaga. Hurghada liegt etwa 45 km nördlich von Ras Abu Soma. Bitte
Erfahrungsbericht von adri1111 über Intercontinental Abu Soma Resort, Hurghada 11. August 2007
Produktbewertung des Autors:
Preis-/Leistungsverhältnis
gut
Anbindung
sehr gut
Service
gut
Essen & Trinken
gut
Sauberkeit
sehr gut
Pro:
sehr gepflegte, weitläufige Anlage
Kontra:
Zuzahlungsregelungen in den Spezialitätenrestaurants
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hurghada, Intercontinental Abu Soma Ressort, 4. August 2007
Es ist heiß! Es ist sehr heiß und sehr windig!
Aber genau dafür sind wir ja hier: Um der Kälte im deutschen Sommer zu entkommen und um Wassersport zu machen. ...Und auch um es uns dabei gut gehen zu lassen. Dies waren die Gründe dafür, dass wir einen 10-tägigen Aufenthalt im 5 Sterne- Ressort Intercontinental Abu Soma gebucht haben.
Der Abflug von Frankfurt/Main (FRA) mitten in der Nacht - um 03:20 Uhr - ist zwar lästig, dafür kommt man morgens früh um 08:50 Uhr Ortszeit in Hurghada (HRG) an und der ganze Tag liegt noch vor einem. Der relativ kurze Nachtflug mit TUI Fly (4,5 Stunden - eine Stunde Zeitverschiebung zwischen FRA und HRG) ist erträglich, insbesondere, wenn man sich eine Augenklappe, einen Schal oder eine Decke und ein Kissen selbst mitbringt. Dann kann man sogar ein wenig schlafen. Kurz vor der Ankunft erhält man ein Getränk. Es ist kein Fehler, wenn man sich einen Apfel oder einen Müsliriegel als Frühstück selbst mitbringt. Die Ankunft in Hurghada ist durch TUI gut organisiert, man bekommt erst mal eine Wasserflasche in die Hand gedrückt (das ist bei der ungewohnten Hitze nötig) und wird zu seinem Minibus gebracht, der einen in das gebuchte Hotel befördert. Die Hotelanlage macht gleich von Anfang an einen sehr guten Eindruck. Sie ist sehr gepflegt und weitläufig.
Außer dem Hauptgebäude, das 5-geschossig ist, gibt es mehrere weitere Gebäudekomplexe, die aber nur 3-geschossig sind, sodass der Eindruck einer Betonburg nicht aufkommt. Es gibt einen zentralen großen Pool, der durch Wasserfälle und eine Grotte aufgelockert wird. Daneben ist ein kleinerer flacher Kinderpool. Zudem gibt es einen relativ langen Strandabschnitt zum Sonnen und Baden. Angenehm fiel uns auf, dass es nie überfüllt ist und man immer eine Liege - auch im Schatten - findet. Ob das an einer niedrigen Belegung liegt, oder ob es immer so ist, kann ich nicht beurteilen. Im Hotel befindet sich ein Health Club, der noch einen weiteren Pool hat. Es gibt verschiedene Kursangebote, wie Aerobic und Aqua-Gym, aber auch die üblichen Fitness-Geräte, eine Tischtennisplatte, sowie eine Sauna und einen Jacuzzi, die man umsonst benutzen kann. Ich habe mich geärgert, dass ich meine Fitness-Klamotten nicht dabei hatte. Immerhin konnte ich bei der Aqua-Gym mitmachen.
Die Wassersportmöglichkeiten verteilen sich auf zwei Stationen. Es gibt die Mark Warner Station, unter englischer Führung, die direkt am Hotel ist, und die Surfcity-Station in deutscher Hand. Windsurf Equipment gibt es in beiden Stationen. Bei Mark Warner kann man sich auch Hobbycats und Kanus ausleihen, in der Surfcity kann man Kitesurfen. Bei der deutschen Surfcity, wo wir uns Material ausgeliehen haben, gab es erfreulicherweise genügend Segel, sodass es da nicht zu Engpässen kam. Wenn man aber ein Surfbrett ausleihen möchte, sollte man das schon vor Abreise reservieren, da es sonst sein kann, dass alle passenden Bretter bereits vermietet sind. Für selbst mitgebrachtes Material kann man ein Storage dort mieten, aber auch das sollte man bereits vor der Abreise organisieren. Wind gibt es praktisch immer. An manchen Tagen bläst es von Morgens bis Abends, an anderen Tagen lässt der Wind im Laufe des Tages nach. Es gibt eine Lagune, in der man gut lernen und üben kann.
Das Hotelpersonal ist sehr nett und freundlich, wer jedoch den üblichen 5-Sterne Standard erwartet, wird enttäuscht. Dies trifft insbesondere für den Restaurantbetrieb zu. In welcher Reihenfolge die Menükarte oder der bestellte Kaffee am Tisch verteilt wird, gehört hier offensichtlich noch nicht zur Kellnerausbildung. Aber: die Kellner, und überhaupt das gesamt Personal ist sehr bemüht die Wünsche der Gäste zu erfüllen.
Nur das Konzept der angebotenen Packages (Halbpension, bzw. All Inclusive) ist nicht rund und Grund für eine Kritik. Bei Halbpension erhält man ein Frühstück und das Abendessen vom Büfett im zentralen Restaurant. Alle Getränke müssen zusätzlich bezahlt werden. Das ist soweit ja auch in Ordnung. Bei All Inclusive gibt es eine lange Liste von Regeln und Ausnahmen, die man gleich beim Check-In erhält und am Besten auswendig lernen sollte ;-) .So kann es passieren, dass man fünf Minuten nach 15 Uhr gerne ein Sandwich in der Azur Bar essen würde, man aber vor die Wahl gestellt wird, es extra zu bezahlen, oder in die etwas weiter entfernte Strand Bar zu gehen, weil es für All Inclusive fünf Minuten zu spät ist. Wenn man den Weg in die Strand Bar auf sich nimmt, wird das Sandwich in der Hauptküche geordert, und man kann sich glücklich schätzen, wenn man nach 30 - 40 Minuten seinen Hunger durch das gewünschte Sandwich stillen kann. Neben dem Hauptrestaurant Stella, wo es morgens und Abends Büfett gibt, gibt es noch drei weitere Restaurants: El Tannour (libanesisch - mit Belly Dance), Il Portico (italienisch - ohne Sitzgelegenheit im Freien) und das Kiriaco Restaurant (griechisch - mit Ballaleika Live Musik). Hier, im Kiriaco, hat es uns am Besten gefallen. Es ist besonders schön im Garten gelegen, etwas Abseits vom Trubel des zentralen Platzes. Leider ist die Regelung so, dass man, egal, ob man Halbpension oder All Inclusive gebucht hat, in den drei Spezialitäten Restaurants pro Person (auch für Kinder) 15,- Euro plus alle Getränke bezahlen muss. Dafür kann man sich eine Vorspeise, eine Hauptspeise und einen Nachtisch von der Karte aussuchen. 15,- Euro pro Person hört sich erst mal nicht viel an, wenn man dann aber sie Preise auf der Karte sieht, fühlt man sich schon etwas veräppelt! Wenn man sich nicht die teuersten Gerichte aussucht (auf die man gerade vielleicht gar nicht Lust hat), kommt man kaum auf den Gegenwert der, zusätzlich zum Package gezahlten 15,- Euro. Wenn man also z.B. einfach nur einen Salat und Tzatziki essen möchte (was ganz hervorragend schmeckt!), kommt einen das Essen unverhältnismäßig teuer. Dementsprechend wenig besucht sind diese Lokale, was wirklich schade ist, denn das Essen ist sehr lecker und die Atmosphäre ist eine nette Abwechslung zum Büfettrestaurant Stella. Wo das Essen auch sehr lecker ist, aber man hat ja gerne auch mal was anderes. Immerhin gab es schon von mehreren Gästen Beschwerden zu dieser Praxis und vielleicht überdenkt das Management diese Regelung. Dann gäbe es wirklich keinen Grund mehr für uns im nächsten Jahr nicht wieder in das Intercontinental Abu Soma Ressort zu fliegen.
Übrigens: an die Hitze gewöhnt man sich sehr schnell. Am Ende unseres Urlaubs empfanden wir die abendliche Brise sogar als kühl, sodass die mitgebrachten Schultertücher dann auch noch zum Einsatz kamen.
Pro: schöne, große, saubere Anlage Kontra: die Auswahl beim Abendessen könnte etwas größer sein und auch mehr Abwechslung
...Ägypten - diesmal im Hotel InterContinental Abu Soma.
Der Transfer vom Flughafen dauert ca 40min.
Die Anlage --------------
Die Anlage ist sehr groß und weitläufig. sie besteht aus einem Hauptgebäude und mehreren kleineren Nebengebäuden die in einer sehr großzügigen U-Form angebracht sind (eigentlich ein *C* - zum Meer hin offen). Das Hauptgebäude besteht aus 4 Stockwerken, es gibt Rezeption, das Hauptrestaurant Stella und einige andere Restaurants. ... ...auch Ausflugsmöglichkeiten (-anbieter) und die gesamten Kataloge (inkl. Rückfluginformation) der Veranstalter die ja in fast allen Hotels aufliegen. Auf der anderen Seite befindet sich der Health Club.
Die Lobby sieht sehr gut aus - alles mit Marmor, in der Mitte befindet sich eine Art Fischteich und inmitten dieses Teichs befindet sich ein kleines Cafe - hier kann man sich gemütlich hinsetzen und einen Kaffee oder ein anderes Getränk genießen. ...
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