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Pro freundlicher Service, zentrale Lage, schöner Pool, Anerkennung des Status im Gästeprogramm
Kontra Zimmer im Tower etwas nichtssagend, Equipement im Gym nicht mehr gang aktuell, kleiner Schrank
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Chicago im Winter hat für mich einen gewissen Reiz – die Stadt ist nicht ganz so überlaufen, es sind kaum Veranstaltungen und die Hotels damit nicht ganz so teuer. Einziger Haken an einem Aufenthalt im Winter, es ist kalt und die Stadt macht ihrem Namen als „wind city“ alle Ehre, auch wenn der Begriff „windy city“ eigentlich politisch gemeint ist. Wie dem auch sei, der Flug war gebucht und ich wollte mir mal wieder etwas Besseres als Hotel gönnen. So habe ich mich im Intercontinental Chicago eingemietet, gelegen direkt an der Magnificent Mile und Teil des Hotels ist der Tower des Chicago Athletic Club, dessen wohl berühmtestes Mitglied eben jener Jonny Weißmüller war, der nach seiner Karriere als Schwimmer als Darsteller von Tarzan in Schauspielgeschäft gewechselt ist. Ein Aufenthalt in diesem Hotel und ein paar Runden in jeden 25 Meter Pool standen schon lange auf meiner Wunschliste.
Das Intercontinental Chicago liegt direkt an der Magnificent Mile in der Nähe des Tribune Tower an der North Bride. Vom Flughafen aus ist es via Blue Line und Red Line (bis Grand) und dann noch gut 400 Meter zu Fuß gut zu erreichen.
Dank der nahen CTA Station sind auch andere Sehenswürdigkeiten gut zu erreichen und auch eine Bushaltestelle ist in unmittelbare Nähe es Hotels. Das John Hancock Center genau wie der Navy Pier sind gut und bequem zu Fuß zu erreichen und auch Einkaufsmöglichkeiten gibt es nahe des Hotels genauso in reichhaltiger Auswahl wie Restaurants und Bars.
Wer mit dem Auto anreist, muß mangels anderer Möglichkeiten auf die teuren Parkhäuser ausweichen und sich daher überlegen, ob das Auto wirklich erforderlich ist.
Das Hotel besteht eigentlich aus zwei Gebäuden, dem 41 Etagen hohen historischen Gebäude des ehemaligen Chicago Athletic Clubs mit einigen schönen Verzierungen und Ornamenten am Gebäude und einem eher nichts sagenenden modernen Tower mit 26 Etagen.
Man betritt das Gebäude und befindet sich in der Lobby. Diese ist zum Eingang hin offen, und erstreckt sich über zwei Etagen, was dem ganzen etwas mehr Licht gibt, zum Gebäudeinneren ist sie aber nur einstöckig. Sie ist nicht ganz so imposant, wie man sich dies von einem solchen Hotel vielleicht erwatet, bietet aber Sitzgelegenheiten. Vom Design her ist die Lobby weder modern noch altmodisch, sondern eher guter Durchschnitt wie man ihn in vielen Hotels dieser Kategorie findet. In gewisser Weise sicherlich schade, andererseits ist die Lobby nicht so groß und es ist hier auch eher ein hektisches Treiben als eine ruhige Umgebung.Der Check in Bereich ist im hinteren einstöckigen Bereich. Hier gibt es mehrere Plätze um Gäste einzuchecken, zudem einen separaten Ambassador Desk sowie das Concierge Desk. Die Lobby liegt zentral zwischen dem alten und dem neuen Teil. So erreicht man links von der Lobby die Aufzüge zum in den 80er Jahren erbauten Tower, während es rechts zum „Historic Tower“ geht.
Im Erdgeschoß befindet sich ein Starbucks Kaffee, das auch direkt vom Hotel aus betreten werden kann, sowie das Restaurant „Zest“ und die Bar „The Bar“.Ein besonderes Highlight ist der Fitneß- und Poolbereich des Hotels in der zwölften bis vierzehnten Etage.
Der Fitneßbereich erstreckt sich über mehrere Etagen, die jedoch alle nicht so groß sind. Die Ausstattung ist gut, so findet man hier Laufbänder, Stepper, Ergometer, Crosstrainer und auch Matten und Hanteln liegen bereit. Vom Zustand der Geräte her würde ich diese als gut bezeichnen, nicht topaktuell und manchmal auch nicht in ganz einwandfreiem Zustand und auch als sie neu waren, waren es nicht die Topgeräte, aber zum trainieren reicht es allemal.
Angeschlossen an den Fitneßbereich ist der Poolbereich. Und dieser ist das Highlight des Hotels, denn in dem Gebäude war früher der Chicago Athletic Club untergebrecht und eines der berühmtesten Mitglieder war Jonny Weißmüller, der bevor er eine Karriere als Schauspieler einschlug für die USA als Schwimmer an den Olympiaden 1928 und 1932 teilgenommen hat. So hat der Pool halbe olympische Maße (d.h. ein 25 m Becken) und es war weltweit der erste Pool der nicht im Erdgeschoß eines Gebäudes lag. Der Pool ist selbst modernisiert, das Ambiente aber weitestgehend im Originalzustand belassen worden.
Es stehen dem Gast verschiedene Restaurants zur Verfügung.
Ich bin gegen Mittag im Hotel angekommen, etwas vor der regulären Check-In Zeit. Ich mußte einige Minuten warten, da gerade andere Gäste auscheckten und das Ambassador Desk nicht besetzt war. Als ich dann an der Reihe war ging alles aber relativ zügig und ich wurde mit Namen angeredet. Man wies mich daraufhin, daß ich aufgrund meines Status im Gästeprogramm upgegradet werden wurde und es mir schon möglich sei, das mir zugewiesene Zimmer bzw. die Junior Suite sofort zu beziehen. Freundlich und routiniert und durchaus auch mit einem Lächeln. Das habe ich in upscale US Hotels schon lange nicht mehr erlebt. Entweder macht sich die derzeitige Wirtschaftskrise auch hier bemerkbar oder aber es gibt doch noch Ausnahmen.
Die während des Aufenthaltes kontaktieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren – abgesehen vom Fitneßcenter – freundlich und hilfsbereit. Benefits, wie Late Check Out o.ä. wurden selbständig gewährt und mußten nicht erfragt oder gar nachdrücklich gefordert werden.
Das Auschecken ging gleichfalls am nächsten Tage problemlos über die Bühne. Auch hier erfolgte die Anrede mit Namen und die Gebühr für die Nutzung des Fitneßcenters wurde vom Hotel selbst von der Rechnung genommen, da diese für Gäste mit entsprechendem Status (Royal Ambassador) im Gästeprogramm unentgeltlich genutzt werden können. Man wünschte mir noch eine gute Reise und fragte ob man mit Gepäck oder Taxi behilflich sein könnte.
Meine Suite lag im modernen Tower in der 25. Etage.
Der Eingang zur Suite befand ich im Wohnbereich. Einen Vorraum oder Flur gab es hier nicht, man stand sofort im Zimmer. Direkt neben dem Eingang befand sich das Badezimmer. Es war mittelgroß, etwas altmodisch und dürfte noch aus der Zeit der Erbauung des Towers Anfang der 80er Jahre stammen.Das Badezimmer in beige gehalten verfügte über ein separate Duschkabine, eine räumlich getrennten Toilette sowie eine Badewanne. Das Waschbecken war bündig eingelassen und dahinter befand sich eine große Spiegelfläche. Wie häufig in us-amerikanischen Hotels befand sich auch die Kaffeemaschine im Badezimmer neben dem Waschbecken. Die Dusche war hier eine gemauerte Kabine mit einer Kunststofftür. Diese verfügte im unteren Bereich über eine Ablaufleiste, so daß das Wasser der nassen Duschtür beim Öffnen derselbigen nach außen nicht auf den Boden tropfte, sondern zurück in die Dusche lief. Der Duschkopf war in Ordnung, ich hätte mir aber einen etwas höheren Wasserdruck gewünscht. Handtücher standen in mehr als ausreichender Anzahl bereit (jeweils drei große, mittelgroße und kleine Handtücher, die zudem beim Turndown Service noch einmal ausgetauscht wurden. Die Bathroom Amenities waren von Elemis.
Das Wohnzimmer war in Allerweltsstil von us-amerikanischen Hotels eingerichtet, also eher etwas gesichtslos. Gleichwohl das das Mobiliar gehoben und in gutem Zustand mit nur geringen Abnutzungserscheinungen und auch nur wenigen Schrammen oder Kratzern. Ingesamt wirkte das Zimmer durch die vorherrschende beige Farbe sehr warm und gemütlich.Neben einem Sofa nebst Sessel und Tisch gab es hier ein Sideboard, auf dem sich der Flat TV befand. Vor dem Fenster befand sich der Schreibtisch nebst Telefon und LAN Anschluß (12,95 USD / Tag) sowie eine Telefax. Eine Schreibtischleuchte war gleichfalls vorhanden, wobei dies hier aber keine Schreibtischleuchte, sondern eine Tischleuchte war. Der Bereich auf dem Schreibtisch war durch die Leuchte und das Fax etwas beengt, aber ein Arbeiten mit dem Laptop war möglich.
Durch eine Doppeltür gelangte man in das Schlafzimmer. Dort befand sich das Doppelbett nebst Nachttischen mit Leuchten und Telefon, zudem befand sich auf einem der Nachttische ein BOSE Wave Radio. Auf einem Sideboard befand sich ein weitere Flat TV und zudem stand vor dem Fenster ein Sessel nebst kleinem Tisch. Ein Koffergestellt war hier problemlos aufzustellen. Das Schlafzimmer war kleiner als das Wohnzimmer, im selben Stil eingerichtet und auch hier was das Mobiliar hochwertig und in einem recht guten Zustand. Weniger gut, aber aufgrund der Größe des Raumes nicht anders zu lösen, fand ich die Tatsache, daß sich der Kleiderschrank im Wohnbereich befand. Dieser war zudem, da als Wandschrank konzipiert, nicht so groß. Zusammen mit den beiden Sideboards dürften sich aber genug Möglichkeiten geben, Kleidung auch für einen längeren Aufenthalt unterzubringen.In beiden Räumen setzten Bilder an den Wänden sowie im Schlafzimmer zusätzlich ein Spiegel nette Akzente.
Als Amenitie gab es Pralinen sowie Obst und die obligatorische Wasserflasche. Die Minibar im Wohnzimmer war gut gefüllt und die Preise relativ zivil.Ein Turndown Service wurde angeboten und auch der Schuhputzservice klappte, wobei die Schuhe morgens erst auf Nachfrage gebracht wurden. Da hätte ich mir schon gewünscht, daß diese früher wieder vor dem Zimmer stehen würden.
Es gab bei genauerer Suche einige kleine Schrammen an der Wand und Flecken im Teppich, aber man mußte schon genau hinsehen, um diese zu finden. Insgesamt ein durchaus guter und hochwertiger Eindruck, den dieses Zimmer hinterlassen hat.
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webbere 19.01.2010 17:34
jansdarling2002 28.05.2009 07:07
sandieheinrich 23.05.2009 10:11
scolin 22.05.2009 12:42
Super Bericht.
lenchen_196 20.05.2009 13:02
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