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Erfahrungsbericht

für Institut Océanographique, Monaco
5 Sterne ~ Musée Océanographique - Aquarium ~ Bericht mit Bildern
58 von 58 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
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Der Autor

SabineG1959 Seit 16 Okt 2004

Hallo, Ihr Lieben! Leider habe ich ernsthafte Augenprobleme und kann nich so viel lesen, wie ich... mehr

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Das Musée océanographique in Monaco ist einfach überwältigend, nicht nur wegen der Menge der Ausstellungsstücke, ebenso aufgrund der Vielfalt, es ist nicht einfach "nur" ein Museum, es erzählt Seefahrergeschichte und befasst sich auch "auf dem Trockenen" mit der Tierwelt der Meere, dazu die Architektur. Gegründet wurde es von dem Abenteurer Albert I von Monaco.

Die heutigen Grimaldis sind die Nachfahren einer ehemaligen Seerääuberfamilie. An der Côte d'Azur reiht sisch eine Burg an die andere, einige direkt am Wasser, andere hoch ben auf den Alpenfelsen, die steil aufragen über schmalen Landstreifen am Meer. Manche dieser Burgen konnten in früheren Zeiten nur über das Meer erreicht werden, da steile Alpenfelsen, durch die man inzwischen Tunnel für die Straße und die Eisenbahnlinie, die an der Küste entlang führt, gebaut hat. Monaco war solch ein idealer Stützpunkt, der durch einen hohen bis ins Meer ragenden Felsen vom übrigen Festland abgeschnitten war und dessen Burg ein wenig erhöht auf einem Felsen nahe am Meer lag. Diese Seefahrerblut zirkulierte also in den Adern von Albert i., der von 1848 bis 1922 lebte, ab 1889 war er Fürst von Monaco.

Fürst Albert I. diente schon als 17-Jähriger bei der spanischen Marine - Monaco hat ja kein Heer - wechselte aber anlässlich des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 zur französischen Marine und erhielt hier das Kreuz der Ehrenlegion. Seine LEidenschaft galt jedoch weniger dem Militär als der Erforschung der Weltmeere, was ihm den Spitznamen "Prince navigateur" einbrachte. 1899 ließ er das Musée Océanographique erbauen, nachdem er einen Tintenfisch entdeckt hatte, der nach ihm benannt wurde: Lepidoteuthis grimaldii(1895).

Erster Direktor wurde 1906 Louis Joubin,. Ih folgte 1957 folgte ihm der berühmte Jacques-Yves Cousteau.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Dies hier ist die Seite des Museums: http://www.oceano.mc/

Alles, was ich finden konte, ist der Vermerk, dass das Museum jeden Tag geöffnet ist, übe Eintrittspreise habe ich gar nichts gefunden, lediglich ein Formular zum Anmelden von Gruppen. Vielleicht ahbt Ihr ja mehr Glück. Da die Seite auf Französisch ist, empfiehlt es sich vielleicht, deutche Flyer von der Touristinfo in monaco zu bestellen und damit dann auf dme neuesten Stand zu sein:
http://www.visitmonaco.com/us - Englisch

Das Museum

Das Museum beherbergt vieles, waas Albert I., aus den Weltmeeren von seinen Forschungsreisen mitgebracht hat, viele seiner Ausrüstungsgegenstände aber auch moderne Aquarien und Informationen über die Meere der Welt.

Scon der Eingangsbereich ist beeindruckend: eine riesige Hall mit Freitrppe in die oberen Etagen. Alles ist sehr edel und gediegen und wirkte auf mich wie eine alt-ehrwürdige Universität mit leise knarrenden Holzfußböden oder edlen Mosaiken auf dem Boden. Über den großen Türrahmen - eher Durchbrüche - sind schöne Schnitzereien.

Da ich keinen Flyer oder Lageplan mehr habe, gehe ich mit der Beschreibng der Ausstellungsräume anhand meiner Fotos vor, auf denen allerdings keine Vermerke über die jeweiligen Etagen stehen. Fotos werde ich aus Urheberrechtsgründen allerdings keine hier einstellen sondenr nur welche von draußen.

Im Erdgeschoss befinden sich eine Statue von Prince Albert I., ein großer Raum mit Stühlen, eine Art Vorlesungssaal und viele Seefahrerausstellngsstücke aus der Zeit Albet I oder noch älter. En Segelschiff sieht aus wie ein kreuzfahrerschiff. In eine altmodische Tauchkugel darf man sogar hinein klettern.

In einem weiteren großen Ausstellungssaalschwebt ein Walskelett an der Decke, es gibt weitere Tierskelette und ausgestopfte Vögel, Boote und lebensechte Figuren in altmodischer Tauscherausrüstung. Des weiteren gibt es ein altertümliches nachgebautes Forschungslabor mit zwei Forschern. Weiter geht es zum Fischfang früherer Zeiten. Eine große REuse wie eine Hundehütte hängt von der Decke.

Nun geht es eine Etage höher. Hier finden wir unzählige Gehäuse von Schnekcentierchen und Muschelarten und ähnlcih aufgebauten Tieren. Auch eine Polarexpedition ist ausgestellt.

Überall an den Wänden hängen Bilder und alte Plakate zum Thema. Unzählige Jugendstillampen - eine schöner als die andere - habe ich fotografiert, ebenso einen goldenen Leuchter in dem Vorlesungssaal.

Aquarium

Im Untergeschoss befindet sich ein riesiges Aquarium mit Fischen aus aller Welt, ebenso Tintenfische, Seeanemonen, wuncerchöne fast durchsichtige Quallen, die in ihrem Becken einen schwbenden, schwerelosen Tanz aufführen. Muränen verstecken sich hinter Steinen und kommen auf einmal gefährlich dahinter hervor geschossen. Fischschwärme ziehen ruhig ihre Kreise, und Dunkelheit umgibt uns in einem Raum mit Fischen aus der dunklen tiefse. Rochen habe ich fotografiert, leckere Hummer und schwarze Seeigel, Kraken, Teufelsfische und tötnde Steine, eine Flunder und viele kuriose Unterwassergewächse - eine Wunderwelt des Wassers.

Weitere Ausstellungen

Hinter dem Aquarium landet man auf einmal in hellen, modernen Räumen. Ich denke, dass hier die wechselnden Ausstellungen styttfinden. Im September 2006 gab es einen Raum mit großen Unterwasserfotos von Fischen.und Unterwasserlandschaften.

Außerdem habe ich ein durchsichtiges Modell des Musée Océanographique fotografiert. Hier ist zu erkennen, dass das vom Meer aus so hoch wirkende Gebäude von de rLandseite aus nur noch eine Etage über dem Erdgeschoss hat, den großen dunklen Keller mit den Aquarien und dazwischen einen hellen Bereich - von der Seeseite aus gesehen. Dieser führt vermutlich unterirdisch weiter in die erwähnten hellen und modernen Ausstellungsräume.

Im angrenzenden Raum gab es eine Polarausstellung mit ausgestopften Tieren und steinerenen Figuren und Fotowänden.

FAZIT

Als ich das Museum von außen gesehen hatte, musste ich unbedingt hinein und habe es keine Sekunde bereut, dass cih mich mit diesem Wunsch durchsetzen konnte. Man erfährt viel über die Seefahrt und Forschung von vor 100-150 Jahren, die Architektur ist einfach wunderschön und die Vielfalt im Aquarium überwältigend, eine ganz neue und teilweise sehr bizarre Welt tut sich vor einem auf.


Ich freue mich über Eure Lesungen und Kommentare.

Die Bechreibung all dessen, was cih außen vorgefunden habe, setze ich zu den jeweiligen Bildern.

Alles Liebe von Sabine :)

Bilder

für Institut Océanographique, Monaco
IMG_1112-500 - Institut Océanographique, Monaco
Blick auf Mittelmeer und Musée Océanographique
von SabineG1959 SabineG1959
IMG_1112-500 - Institut Océanographique, Monaco

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Kommentare

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  • mozarteum 05.12.2011 22:40
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    das würd ich mir auch gern mal anschauen ... .-) lg detlef

  • Baerchen2571 27.09.2011 10:33
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • mr.matze 27.09.2011 07:21
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • RoneryWulf 22.09.2011 09:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • duderally 20.09.2011 20:37
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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