Ikarus Busreisen, Karlsruhe

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Ikarus Busreisen, Karlsruhe

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Auf italienischem Rastplatz nachts vergessen. Nie wieder Ikarus!

1  17.09.2011

Pro:
absolut nichts

Kontra:
Unfreundlich, verantwortungslos, unzuverlässig, unverschämt

Details:

Komfort:

Service beim Ticketkauf / Vorverkauf:

Service bei der Fahrt:

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leila2006

Über sich:

Mitglied seit:17.09.2011

Erfahrungsberichte:1

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Zu meinen Erfahrungen mit dem Reiseunternehmen IKARUS-Reisen aus Karlsruhe kann ich folgendes Schreiben beitragen, welches ich nach der "Reise" an den Veranstalter gesendet habe. Danach habe ich die "Antwort" von IKARUS-Reisen angehängt, aus der man schliessen kann, wie dieses Unternehmen arbeitet..........
__________________________________________________________________

IKARUS Reisen GmbH
Kaiserstrasse 25
76131 Karlsruhe

Reisereklamation
Busreise nach Venedig am XX.XX.XXXX

Sehr geehrte Damen und Herren,

am XX.XX.XXXX unternahm ich mit Ihrem Unternehmen eine Tagestour nach Venedig. Die Fahrt begann am XX.XX.XXXX um XX.XX Uhr in Karlsruhe. Der Bus sollte am XX.XX.XXXX um ca. XX.XX Uhr Venedig erreichen.

Gegen 05.00 Uhr morgens hielt der Bus auf einer Raststätte in Norditalien an. Ich ging zur Toilette, wie einige andere Fahrgäste auch. Als ich von der Toilette zurück kam, fuhr der Bus vor meiner Nase davon. Ich lief dem Bus noch hinterher, aber weder der Busfahrer noch die Reiseleitung hatten bemerkt, dass ein Fahrgast fehlte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich außer den Kleidern, die ich an mir trug, lediglich nur noch mein Handy und 5 Euro Kleingeld (für die Toilette) dabei. Sonst hatte ich nichts bei mir. Zunächst dachte ich noch, die Businsassen würden bemerken, dass ich fehlte. Nachdem der Bus jedoch nicht zurückkehrte, versuchte ich meine Eltern in Deutschland anzurufen. Gegen 07.00 Uhr erreichten meine Eltern dann Ihren Geschäftsführer in Karlsruhe und informierten ihn über den Vorfall. Das Ergebnis dieses Gespräches waren folgende Hinweise, nämlich dass

1. der Bus bereits in Venedig sei und nicht umkehren könne.
2. Ich solle daher warten bis der Bus gegen 23.00 Uhr (also 16 Stunden später !!) wieder zurück führe, um mich wieder mit zu nehmen.
oder
3. Mir würde ein Taxi mit etwas Kleingeld vorbeigeschickt.
oder
4. Ich solle versuchen, per Anhalter nach Venedig weiter zu fahren.

Nach mehreren Telefonaten kam schließlich gegen 13.00 Uhr eine Taxi-Fahrerin, die mich an den ca. 10 Minuten entfernt gelegenen Gardasee fuhr. Die Taxi-Fahrerin gab mir auch etwas zu essen, so dass ich die Zeit bis zur Rückkehr des Busses überstehen konnte. Ebenso wurden mir 20 € ausgehändigt. Ansonsten saß ich den Rest des Tages herum und wurde schließlich am späten Abend zurück zu dem Rastplatz gebracht, von wo ich mit dem Bus wieder nach Deutschland zurück fuhr.

Aus dem Vorgenannten können Sie erkennen, dass ich - statt eines schönen Tages in Venedig - einen halben Tag auf einem Rastplatz im Freien verbracht habe. Darüberhinaus war es unangenehm kalt und es hat zusätzlich geregnet. Neben diesen rein physischen Unannehmlichkeiten können Sie sich sicher vorstellen, dass es auch in höchstem Maße unangenehm war, alleine in einem fremden Land auf einem Rastplatz herum zu stehen - insbesondere für mich als Frau. Die Gedanken, welche mir durch den Kopf gingen, als mir angeraten wurde, zu trampen, möchte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben.

Sie haben als Reiseveranstalter damit nicht nur grob Ihre Pflichten verletzt. Sie haben mich auch in nicht unerheblichen Maße in Gefahren für Leib und Leben gebracht. Aus diesem Grund kann ich den Vorgang nicht einfach auf sich beruhen lassen.

Über meine Rechtsschutzversicherung habe ich mich bereits informiert, welche Möglichkeiten ich habe, den Reisepreis zurück zu verlangen, und ein angemessenes Schmerzensgeld zu fordern. Mir wurde geraten, die Angelegenheit einem Anwalt zu übergeben. Die entsprechende Kostenzusage wurde bereits erteilt.

Bevor ich jedoch diesen Schritt gehe, möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, zu diesen Vorkommnissen Stellung zu nehmen bzw. mir einen Vorschlag für eine gütliche Einigung zu machen.

Ihrer schriftlichen Antwort sehe ich innerhalb von 10 Tagen entgegen.

Mit freundlichen Grüssen

__________________________________________________________________

Antwortschreiben von IKARUS-Reisen:

Sehr geehrte XXXX,


wir haben Ihre Reklamation vom 20.08.2011 erhalten.

Zunächst möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihr Verhalten und Vorgehensweise bzgl. Reklamation zu diesem Vorfall sehr merkwürdig finden- weder zu uns noch zu der Reiseleiterin haben Sie Ihre Unzufriedenheit bei der Rückfahrt geäußert, im Gegenteil Sie haben sich sogar bedankt für unsere Hilfe!

Nun möchten wir aber wie folgt zu dem Vorfall Stellung nehmen:

Der Bus hielt um 4:30 Uhr in Rovereto, dem ersten Transfer und warteten auf das Taxi, die einen unserer Kunden abholen sollte.

Die Reiseleiterin Frau T stand mit der Kundin an der ersten Tür des Busses und unterhielt sich die meiste Zeit mit ihr, die beiden Busfahrer standen draußen im hinteren Bereich des Busses. Es wurde auf das Taxi für die Kundin gewartet.

Insgesamt verließen drei Reisende den Bus, um auf die Toilette außerhalb des Busses zu gehen. Diese meldeten sich beim Busfahrer ab, so dass dies in Ordnung war und wir auch Bescheid wussten.

Es wurde durch die Reiseleitung jeweils angesagt, dass genügend Pausen gemacht werden, um außerhalb des Busses auf die Toilette zu gehen oder sich ein wenig die Füße zu vertreten. Diese offiziellen Pausen wurden auch jeweils angesagt mit Zeitangabe und einigem mehr.

Während eines "Transfers", tanken oder ähnlichen Stopps hat keiner den Bus zu verlassen, es sei denn er meldet sich bei Busfahrer oder Reiseleitung ab, auch darauf wird hingewiesen! Zu dieser Zeit, 4:30 Uhr, des ersten Transfers schlafen die Fahrgäste fast alle und es wird nicht sofort bemerkt, wenn der Nachbar fehlen sollte. Es ist auch naturbedingt alles dunkel.

Zusammenfassend haben Sie fehlerhaft gehandelt durch das Nichtinformieren der Busfahrer oder der Reiseleitung über Ihren Ausstieg. Die offenen Türen des Busses sind keine Einladung bei diesen Gelegenheiten einfach den Bus selbsttätig zu verlassen. Es ist kein Bus für Gefangenentransport, sondern man legt auch an die Gruppendisziplin einen Maßstab an und an die erwachsenen Personen. Es kann jederzeit in einem solchen Bus die Toilette aufgesucht werden bei dringendem Bedürfnis, ansonsten außerhalb bei den jeweils angesagten Stopps.

Unserer Meinung nach haben wir trotz des fehlerhaften Verhaltens von Ihnen alles Mögliche getan, um ihr einen angenehmen Aufenthalt am Gardasee zu ermöglichen. Die jeweiligen Ansagen zu den verschiedenen wichtigen Punkten können von den Busfahrern bestätigt werden und werden auch immer schriftlich festgehalten durch die Reiseleiterin. Die Busfahrer und Reiseleitung, geben auch bekannt, dass uns jeder Gast lieb und teuer ist und wir um das Wohl/Verantwortung bedacht sind, aber ein bisschen Mithilfe muss auch von der anderen Seite gegeben sein!

Zum Abschluss wollte ich Sie noch an Ihre Zusage bei unserem Telefonat erinnern, bei dem Sie die geliehenen 20,- abends wieder zurückzahlen wollten-leider erfolgte dies durch Sie nicht wie besprochen ! und die Rückzahlung ist immer noch offen.

Mit freundlichen Grüßen / Best regards

IKARUS Reisen GmbH
Nico Rastatter
Kaiserstr.25
76131 Karlsruhe
Tel.0049 (0)721 93140-11
Fax.0049 (0)721 93140-40
www.ikarus-reisen.de
__________________________________________________________________

Im Antwortschreiben von IKARUS-Reisen werden falsche Angaben gemacht.
Die Vorgänge werden wahrheitswidrig dargestellt und entbehren jeglicher Grundlage.
Insgesamt zeigt dieses Antwortschreiben, wie IKARUS-Reisen arbeitet.
Es bestätigt die hier in diesem Forum bereits beschriebenen anderen Vorfälle.

Vor einer Buchung bei diesem Unternehmen kann man nur jeden WARNEN !!!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Doris581

Doris581

28.04.2014 11:43

Ich fahre recht gerne mit Ikarus zu den verschiedensten Orten. Ikarus ist um seine Kunden sehr bemüht und ich bekomme sehr wohl mit, dass die Kunden sich gegenüber Busfahrer u. Reiseleitung immer sehr zufrieden äußern. Es gibt aber einige Mitfahrende, die, sich einfach nicht an Ansagen oder daran halten, was man als Respekt an eine Gruppe erwartet. Und wenn, dann etwas daneben geht, sind sie natürlich nicht schuld. Wenn so viele andere bestätigen können wie der Ablauf war in diesem Fall, wäre ich doch vorsichtig so etwas zu schreiben. Aber es erscheint immer so ein wenig wie Rache, anstatt einmal den Fehler bei sich zu suchen, man könnte ja Geld heraus schlagen usw.....u. im Falle bei Gericht würden ja alle Beteiligten gehört werden und es würde sehr schnell heraus kommen, dass diejenige den Bus wohl im Alleingang verlassen hat ohne sich abzumelden. Wie kann ich das denn machen ohne jemanden Bescheid zu geben? Wo ich doch weiß, dass es nur ein sogenannter Transfer war und es sich um keine offizielle Pause handelte? Dazu noch Nacht und der Bus ein Doppelstock war? Und allein in einem fremden Land, wie kann ich das denn schreiben. Sie hat doch ein anderes Land gewählt als Reiseziel? und zudem weiß ich von Italienfahrten, dass Rovereto keine einsame Insel ist und ständig patroulliert wird durch die Carabinerie und es sich um eine viel besuchte lebhafte Autobahnrasttätte handelt. Von den Fahrten nach Italien und such sonst, kenne ich es, dass von der Reiseleitung immer wieder durchgezählt wird bevor der Bus startet. Und des nachts, wo viele schlafen bei den Transfers sehen die Busfahrer und Reiseleitung darauf und geben bekannt, dass wenn jemand den Bus verlässt, er Bescheid sagen muss, selbst für die Raucher gilt das, bitte nicht vom Bus weg bewegen, bzw. Bescheid zu sagen,. wenn noch auf das Transfertaxi gewartet werden muss. Da sei noch anzumerken, dass ich doch mein ausgeliehenes Geld seriöser Weise zurück zahle.

feldmaus

feldmaus

17.09.2011 21:32

Eine dumme Sache, die Dir hier passiert ist. Naturgemäß spiegelst Du das geschehen aus Deiner Sicht wieder und das Unternehmen antwortet aus seiner Sicht. Insgesamt hilft der Bericht im jetzigen Stand keinem weiter, außer der Erkenntnis, dass man nachts nicht einfach mal aus dem Bus zur Toilette gehen sollte. Du wärst besser beraten, mit dem Bericht und mit Deiner Einschätzung des Unternehmens zumindest so lange zu warten, bis sich ein Klärung abzeichnet - egal in welcher Richtung. Als Außenstehender kann ich anhand Deiner Schilderung und der Antwort des Unternehmens eine gewisse Mitschuld Deinerseits nicht ausschließen... auch wenn Dir das bei allem verständlichen Frust nicht gefällt ...

jr4478

jr4478

17.09.2011 20:01

Willkommen. Auch wenn ich wenig über das Unternehmen erfahre, erfahre ich zumindest, dass hier etwas schief gelaufen ist. Übrigensdas Wort ==Gefangenentransport== ist im Antwortschreiben recht dümlich. Ich habe 11 Jahre so einen Staatsbus gefahren. Dort kommt Keiner raus. Die Wahrheit kenne ich nicht, die zwei Darstellungen zeigen aber, da ist etwas falsch gelaufen. Ob Du Dich nicht abgemeldet hast oder der Fahrer Dich wirklich vergessen hat, das zu beweisen ist nicht leicht. Aber trotzdem, ärgerlich ist es schon. Alles Gute. Gruß jens

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