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Erfahrungsbericht

für Ibis Centro Hotel, Mailand
4 Sterne Hast du schon zur Nacht gebetet, Desdemona? Bericht mit Bildern
107 von 107 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Zentral, ruhig, günstig

Kontra keine gravierenden

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

Cerafina Seit 7 Mai 2011

DANKE für die vielen tollen Bewertungen. Zur Zeit leider sehr viel Stress im Job und dadurch... mehr

44 Mitglieder vertrauen mir

Hallo liebe CIAO-User,

und weiter geht es mit den Eindrücken aus Bella Italia der letzten Rundreise, was die Übernachtungen angeht.

Vom chronologischen Ablauf her fehlt noch die Etappe von Sizilien zur Emilia Romagna. Da warte ich noch auf einen Produktvorschlag zu der dort gebuchten Ferienwohnung.
Deshalb berichte ich heute über das letzte Ziel unserer Rundreise, Mailand bzw. Milano. Dort hatten wir 2 Nächte im Ibis Milano Centro gebucht.

Als Klassikfan, speziell Oper, musste ich die Überschrift einfach wählen, auch wenn ich den Othello nicht in der Scala sehen konnte...... :-(

DIE ENTSCHEIDUNG


Mittlerweile hat sich ja schon rumgesprochen, dass wir mit Hund unterwegs waren. Also ging es uns in 1. Linie um die Erlaubnis einen Hund mitbringen zu können, in 2. Linie um eine zentrale, aber dennoch ruhige Lage und 3. um ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Lange suchen mussten wir nicht, denn wir sind bereits vorher schon 3 x dort abgestiegen und deshalb haben wir zwar proforma noch nach Alternativen gesucht, aber für unsere Zwecke ist das Hotel einfach unschlagbar.

DIE BUCHUNG


Gebucht haben wir direkt über die Homepage des Hotels. Die Buchung klappte wie am Schnürchen. Am nächsten Tag war die Buchungsbestätigung mit den Anreiseinformationen im elektronischen Postfach.

DIE PREISE


Der Aufenthalt im Hotel schlug mit € 126,00 für 2 Nächte ohne Frühstück zu Buche. Pro Nacht und Nase also € 31,50, was für Mailand nicht teuer ist. Der Hund war mit € 20,00 für den Aufenthalt dabei. Summa summarum also € 146,00.

DIE ANFAHRT


Dank Navi gab es keinerlei Probleme, zumal wir schon mit dem Auto dort waren. Je nach Wochentag und Uhrzeit braucht man allerdings zuweilen das für italienische Städte erforderliche Nervenkostüm, was nach Sizilien aber nun wirklich kein Problem mehr war. Da ist in Mailand verkehrstechnischer Kinderfasching angesagt. Trotzdem sind französische Seidennerven hier nicht angebracht.

DIE LAGE/ANBINDUNG


ist super zentral und mit allen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Unter der Adresse

IBIS Milano Centro
Via Finocchiaro Aprile 2
20124 – MILANO
Italia

Tel.: (+39)02/63151
Fax.: (+39)02/6598026
Telefonische Buchung: (+39)02/6570534

http://www.ibishotel.com/de/hotel-0933-i​bis-milano-centro/index.shtml
(entnommen der HP des Hotels, Stand 03.07.2011)

findet man einen sehr guten Ausgangspunkt für Sightseeing, Shopping, Business und Nightlife.

Der Hauptbahnhof ist nur 1 km entfernt. Das Messezentrum 4 km. Die Innenstadt mit Dom und Scala findet sich in nur 2 km Entfernung, also durchaus auch fußläufig erreichbar.
Mit dem Auto

Hier empfiehlt sich doch ein Navi. Durch den Verkehr braucht man alle Aufmerksamkeit für die Straße. Ansonsten empfiehlt sich vor Abreise mit dem Auto eine detaillierte Wegbeschreibung mit Abschnittskarten aus dem Internet zu laden. Die Straßennamen findet man an den Einmündungen an den Hausfassaden auf Steintafeln, die abends aber nicht beleuchtet sind. Die typischen Schilder wie man sie aus Deutschland kennt sucht man hier vergebens.
Mit dem Zug

kommt man in der Regel am Hauptbahnhof (Stazione Centrale) an. Zu Fuß über die Piazza Duca d‘ Aosta auf die Via Vittor Pisani bis zur Einmündung Viale Tunisia. Links auf die Viale Tunisia, rechts auf die Via Aldo Manuzio und links auf die Via Finocchiaro Aprile.
Falls man kein Gepäck mit Rollen hat und viel schleppen müsste, würde ich mir für das kurze Stückchen ein Taxi gönnen. Ansonsten kann man die 10 Minuten laufen.
Mit dem Flieger

Je nachdem ob man in Linate oder in Malpensa ankommt, würde ich ab Linate ein Taxi nehmen, da man u. U. mehrmals umsteigen müsste. Allerdings kann ich dazu keine genauen Angaben machen. Wir sind bei Ankunft mit dem Flugzeug immer nach Malpensa geflogen. Von dort fährt ein Shuttlebus zur Stazione Centrale. Die Busse verkehren deutlich häufiger als die Züge im 20-MinutenTakt. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir für den Bus beim letzten Mal € 7,50 bezahlt. Ab Bahnhof habe ich die Anreise ja schon weiter oben beschrieben.

Ansonsten gibt es in der Nähe die U-Bahnlinien 1 (Porta Venezia) und 3 (Porta Republica) am Corso Buenos Aires, sowie die Straßenbahnlinie 5 die in unmittelbarer Nähe des Hotels hält.

Für die Lage und Verkehrsanbindung gibt es die volle Punktzahl
5 von 5 Punkte

PARKEN


Auf der Via Finocchiaro Aprile, gegenüber des Hoteleingangs, befindet sich eine Tiefgarage namens Machiavelli. Dort kann man das Auto sicher und relativ günstig (für Mailänder Verhältnisse) abstellen. Die Preise staffeln sich nach den angefangenen Stunden, beginnend mit € 2,00 für die 1. Und 2. Stunde. Danach, je nach Parkdauer, pendelt sich der Tarif zwischen € 1,50 und € 1,00 pro Stunde ein. Die Garage ist 24 Stunden am Tag geöffnet. Die maximale Parkgebühr beläuft sich auf € 20,00 pro Tag. Eine Reservierung ist nicht erforderlich. Die Zahlung erledigt man vor der Ausfahrt entweder bar am Automaten oder per Kreditkarte am Kassenhäuschen.

Beim Schreiben des Berichtes fällt mir gerade auf, dass ich nichts darüber sagen kann, ob die Garage Videoüberwachung hat. Ich hatte mein Auto bisher 3 x dort und es ist noch nie etwas passiert.

Im Parkhaus wird man mit Musik berieselt. Meines Erachtens ist es hell genug und ich hatte nie ein mulmiges Gefühl. Die Tatsache, dass hier einige einheimische Fahrzeuge der oberen Mittelklasse und der Luxusklasse abgestellt sind, tragen ein übriges zur Vertrauensbildung bei.

Einziger Minuspunkt sind die engen Stellflächen, deshalb ziehe ich einen Punkt ab.
4 von 5 Punkten

DER ERSTE EINDRUCK


Von der Straße gelangt man über einen ca. 10 – 15 Meter langen, überdachten Zugang zur Lobby. Nett gestaltet durch eine kleine Grünanlage mit einem kleinen Bachlauf. Das lenkt schon mal wohltuend von der ansonsten grauen Betonarchitektur ab.

Die Lobby ist relativ groß. Man merkt, dass das Hotel wohl von vielen internationalen Veranstaltern genutzt wird, da man relativ häufig Reisegruppen verschiedenster Nationalitäten entdeckt.

Sollte es zu Wartezeiten kommen oder man hat sich zu einem Treffen verabredet, bietet sich die Sitzgruppe an, die allerdings schon deutliche Gebrauchsspuren und kleine Beschädigungen am Leder (oder Kunstleder?) aufweist.

Durch die kühl und modern gestaltete Eingangshalle erreicht man den Information-Desk der personell bei unserer Ankunft mit 3 Leuten ausgestattet war, nebst einer zusätzlichen Person für den VIP-Check-In. Das Haus gehört zur Accor Gruppe und hat ein Kundenbindungsprogramm. Für diese Klientel ist das wohl gedacht.

Linker Hand sind drei kostenlos nutzbare PC mit Internetverbindung.

Die Aufzüge erreicht man rechts über drei Stufen, bzw. über eine Rampe.

Eine kleine Bar und der Zugang zum hoteleigenen Restaurant machen zunächst einen guten Eindruck.
4 von 5 Punkten

CHECK IN


Ohne Wartezeit kamen wir direkt an die Reihe. Die Onlinebuchung war registriert, ebenfalls die Anwesenheit eines Haustieres.

Innerhalb kürzester Zeit waren 2 Zugangskarten für das Zimmer codiert und wir konnten los auf unser Zimmer.

2 Kritikpunkte hätte ich in dem Zusammenhang trotzdem anzumerken. Beim Check-In hatten wir zunächst noch das Gepäck im Auto gelassen, weil wir erst mal den Hund zum Zimmer bringen wollten um dann den benötigten Teil des Gepäcks aus der Tiefgarage zu holen. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil wollten wir im Auto lassen.
Da wir ja mit dem Auto unterwegs waren, hatten wir entsprechend großzügiger gepackt und nicht alles in einen Koffer bzw. Trolley gestopft.
Im Klartext hieß das für uns 2 Koffer, 2 kleinere Reisetaschen und 2 Rucksäcke.

Der Concierge wusste dass wir per Auto angereist waren, denn wir hatten nach einer evtl. Ermäßigung für Hotelgäste gefragt, was aber verneint wurde.
Dass man in einem 3-Sterne-Haus jetzt keinen livrierten Doorman oder Gepäckboy erwarten darf, ist schon klar.
Aber man hätte zumindest darauf hinweisen können, dass in einer versteckten Ecke der Lobby kostenlose Gepäcktrolleys zur Verfügung stehen. Die haben wir erst nach unserer Abreise entdeckt, als schon alles „zu spät“ war.
Da wäre ein Hinweis von Seiten des Personals angebracht gewesen. So waren wir dann doch ganz schön bepackt, bis wir unser benötigtes Gepäck aus dem 6. UG der Tiefgarage, über die Straße und den Zugang zur und durch die Lobby, bis zum Zimmer im 6. OG geschleppt hatten. Dafür ziehe ich einen Punkt ab.

Ein weiterer Punkt ist das Fehlen jeglicher Touristeninformationen, Metro-Pläne, Veranstaltungshinweisen oder kleinen Stadtplänen. Das sollte in einer Stadt wie Mailand eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Zwar bietet das Hotel einen Service in Puncto Wegbeschreibungen an, dazu muss man aber auch wissen wohin man will.
Manchmal kommt einem ja auch erst durch die Lektüre von o. g. Material eine Idee, was man denn so alles anstellen könnte.
Auch hierfür ziehe ich einen Punkt ab.
3 von 5 Punkten

DIE ZIMMER


sind wirklich okay. Durch einen kleinen Vorraum in dem sich auch eine Kartenslot für die Stromzufuhr befindet, gelangt man in ein kleines Bad und in den Schlafraum. Wenn man das Hotel verlässt und die Karte mitnimmt, schaltet sich nach ein paar Sekunden das Licht wieder aus. Aus Energiespargründen sinnvoll und wohl auch mittlerweile Standard in Hotels.
Der Schlafraum

In unserem gebuchten Doppelzimmer gab es ein Doppelbett (manchmal sind es auch zwei Einzelbetten), 2 Nachttischchen, 1 Kleiderschrank, 1 Schreibtisch mit Fernseher und ein Ablagegestell für einen Koffer.

Alles ist wirklich sauber. Die Farbgebung in Buche/Türkis ist nicht jedermanns Geschmack, aber man will sich ja nicht häuslich einrichten.
Es gibt einen „normalen“ Vorhang und dahinter einen „blickdichten“ der seinem Namen alle Ehre macht. Wer es dunkel mag, kann hier wirklich sein Haupt in tiefschwarzer Nacht zur Ruhe betten.

Der Kleiderschrank bietet ausreichend Platz für alle Habseligkeiten und die Kleidungsstücke die gerne hängen würden, können dies auch tun.

Das Bett ist sehr bequem und die Nachttischlampen lassen sich in 2 Helligkeitsstufen schalten. Die Stufe 1 garantiert Mitbewohnern die Nachtruhe, wenn man noch ein bisschen lesen möchte.

Die Klimaanlage versieht ihren Dienst lautlos und zuverlässig.

Die Qualität des Fernsehempfangs lässt noch einiges zu wünschen übrig. Es gibt die gängigen, lokalen Fernsehsender, Sportsender, N-TV und als einziges deutsches Programm SAT 1, allerdings etwas schneeig.

Im Zimmer gibt es einen Internetanschluss, der aber nicht genutzt wurde. Der Zugang ist gebührenpflichtig. In welcher Höhe hier Gebühren anfallen, kann ich leider nicht sagen.
Radioprogramme habe ich nicht getestet, deshalb kann ich dazu auch keine Angaben machen.

Es gibt keinen Kühlschrank oder eine Minibar im Zimmer.

Das Bad

besteht aus Waschplatz mit einer Ablagefläche, Toilette, Bidet und Duschkabine. Es ist ein Haartrockner vorhanden und in der Dusche gibt es kostenlos Duschgel.

Es gibt 2 Duschtücher, 2 Handtücher und eine Fußmatte.

Die Ablagemöglichkeit im Badezimmer lässt allerdings zu wünschen übrig, da lediglich die Flächen in unmittelbarer Nähe des Waschbeckens als Ablage genutzt werden können.
Für Toiletteartikel die nicht nass werden sollten, wie z. B. elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate etc. und für Artikel in Karton-Umverpackung weniger, eher gar nicht geeignet. Da muss man dann schon auf den Schlafraum ausweichen, weil Spritzwasser eigentlich unvermeidlich ist.

Es gibt auch keine Möglichkeit, das Necessaire, so es dafür ausgelegt ist, an einem Haken aufzuhängen o. ä. aufzuhängen.

Der riesige Spiegel ist zwar schön, aber eine Nummer kleiner hätte es auch getan und stattdessen eine etwas höher angebrachte Ablagemöglichkeit für die Utensilien im Bad.

Insgesamt ziehe ich für das Zimmer zwei Punkte ab (Internet kostenpflichtig, Platzangebot im Bad, Qualität Fernsehempfang).
3 von 5 Punkten

FRÜHSTÜCK


haben wir keines eingenommen. Als Nicht- bzw. Wenigfrühstücker, zumindest in Italien, wären uns die geforderten € 15,00 definitiv zu teuer gewesen, wenn es ein Cappuccino mit einem Hörnchen (Cornetto) oder ähnlichem auch tut.

Das muss jeder für sich entscheiden. Für die Frühstückfans gibt es der Homepage des Hotels nach zu urteilen 3 Varianten:

Von 04:00 Uhr – 06:30 die Frühaufsteher Variante mit Gebäckvarianten sowie einiger kalter und warmer Getränke.
Von 06:30 Uhr – 10:00 Uhr das Frühstücksbuffet und von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr die Langschläfer-Version mit warmen Getränken, Säften und diversen Kleinigkeiten, was immer das heißen mag. Wie gesagt, das Frühstücksangebot haben wir nicht getestet, deshalb
0 von 0 Punkten

PERSONAL/FREUNDLICHKEIT


Wann immer wir mit dem Personal am Info-Desk oder Reinigungspersonal auf dem Flur zu tun hatten, wurden wir immer freundlich begrüßt und Fragen an der Rezeption wurden immer schnell, höflich und zuvorkommend erledigt, bis auf eine Ausnahme.

Aus Sizilien hatten wir uns durch einen Cousin meiner Reisebegleitung zwei Kartons eines sensationellen Merlots zu einem sagenhaft günstigen Preis besorgen lassen.
Davon wollten wir uns abends noch ein Gläschen gönnen. Also bin ich zur Bar gegangen und habe nach zwei Rotweingläsern gefragt und dem Barkeeper den familiären Hintergrund erklärt.
Zur Antwort bekam ich dann, dass die Bar nicht viele Gläser hätte und man mir ein Wasserglas geben könne. Eine Bar ohne Gläser? Ist klar geworden. Ich bedankte mich und ging zunächst zurück zum Zimmer, wo das sizilianische Temperament meiner Reisebegleitung mit ihm durchging.

Keine 5 Minuten später kam er mit zwei Rotweingläsern zurück. Auf meine Frage wie er das denn angestellt hätte, sagte er mir, er hätte der Empfangsdame zu verstehen gegeben, dass er sich darüber im Klaren wäre, dass das nicht das Kempinski wäre, er auch bereit wäre aus dem Sortiment des Hotels eine Flasche Rotwein zu bestellen, wenn es denn einen sizilianischen Merlot dieses Jahrgangs gäbe, was man aber verneinte.
Der Dame am Empfang war das Verhalten des Barkeepers wohl sehr peinlich. Nach einem kurzen Anruf konnte meine Begleitung die Gläser dort abholen. Der Barkeeper versuchte sich herauszureden, ich hätte mich missverständlich ausgedrückt.

Mittlerweile hat mein Italienisch-Kurs aber doch schon insoweit Früchte getragen, dass ich Weingläser zumindest korrekt englisch = wineglasses aber auch bereits italienisch = bicchieri di vino artikulieren kann.

Letztendlich konnten wir den leckeren Tropfen genieße, trotzdem war das Ganze unschön und zeigte mir, dass man wohl Ausländern gegenüber weniger entgegenkommend ist als einem Einheimischen. Dafür ziehe ich dann auch einen Punkt ab
4 von 5 Punkten

CHECK OUT


Nachdem wir bereits den Großteil des Gepäcks im Auto verstaut hatten, mussten wir noch einmal zurück zum Zimmer um den Hund zu holen und die letzten Kleinigkeiten. Schließlich war man ja in Mailand und da kommt man nicht umhin ein bisschen zu shoppen.

Zum Glück gab es am Abreisetag keine Reisegruppen die auschecken wollten. Deshalb lief der Check-Out ebenfalls superschnell. Es hat keine 2 Minuten gedauert und wir konnten zum Auto, die letzten Sachen verstauen und uns auf die Socken machen.

Es werden alle gängigen Zahlungsmethoden akzeptiert.
5 von 5 Punkten

DIE AUSSTATTUNG DES HOTELS


Das Hotel verfügt über 437 Zimmer, davon 6 behindertengerecht. Alle Zimmer sind schallgedämmt und klimatisiert und verfügen über Haartrockner. Soviel ich weiß, gibt es auch noch eine Etage mit Raucherzimmern, aber mit Sicherheit kann ich das nicht sagen.
Außer der Bar die 24 h geöffnet hat, sowie dem Restaurant und den drei bereits erwähnten PC mit kostenlosem Internetzugang aber entsprechend hoher Frequentierung, gibt es keine erwähnenswerten Besonderheiten.

Es gibt noch eine Business-Ecke um in Ruhe Telefonate etc. zu erledigen und an den Aufzügen Getränkeautomaten.

Ich habe in anderen Städten, beispielsweise in Paris, in Häusern der gleichen Kategorie schon schlechter und teurer gewohnt.
Da es sowieso nur ein Ausgangspunkt für die Stadterkundung oder Messebesuche ist und damit auch nicht für Langzeitaufenthalte konzipiert ist, vergebe ich die volle Punktzahl.
5 von 5 Punkten

DAS UMFELD


Das Hotel befindet sich in sehr zentraler Lage an der Porta Venezia, einem Überbleibsel der historischen Stadtmauer von Mailand.

Der in unmittelbarer Nähe des Hotels (ca. 600 Meter) verlaufende Corso Buenos Aires bietet bereits eine Vielzahl an Geschäften. In fast jeder Seitenstraße in dem Viertel stößt man auf Bars, Restaurants, Osterien etc.

Ein lebendiges Viertel das zum Bummeln und erstem „Reinschnuppern“ in die Stadt einlädt.
Meine Tipps

*** Supermarkt ***
In Ermangelung einer Minibar und für unangemeldete Besuche des kleinen Hungers bzw. Durstes befindet sich in direkter Nähe des Hotels ein Supermarkt, wo man Getränke, Schokoriegel oder Chips kaufen kann, so man denn will und darauf steht.
Dafür geht man am Hoteleingang nach links bis zum Hotel NH Macchiavelli (Via Lazzaretto) und dort rechts. 300 Meter weiter befindet sich der Supermarkt.
Ich decke mich dort immer mit ein paar kleinen Wasserflaschen für unterwegs ein.
Essen und Trinken

*** Bars ***
Verlässt man das Hotel linker Hand, gelangt man auf die Via Lazzaretto. Zum italienischen Frühstück hat man die Möglichkeit nach rechts Richtung Supermarkt und zu den Resten der Stadtmauer zu gehen, um dort auf der Ecke zur Viale Vittorio Veneto in einer kleinen Bar einen Espresso, Cappuccino oder was auch immer zu nehmen.
Meine bevorzugte Bar befindet sich aber linker Hand auf der Ecke zu Viale Tunisia.

Zur Aperitif-Zeit gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Man hat nicht soviel Hunger, steht aber auf Sehen und Gesehen werden, dann auf jeden Fall die Via Lazzaretto vom Hotel aus nach rechts hochgehen bis zur Viale Vittorio Veneto am Ende und dann links. Hier sind zwei ziemlich trendige und angesagte Bars zu finden, wo es entsprechend rappelvoll ist, sowohl drinnen als auch draußen. Der Bürgersteig ist hier 100%ig in der Hand der Gäste.
2. Man hat Hunger, dann geht man links die Via Lazzaretto entlang, überquert die Viale Tunisia und folgt dem Straßenverlauf ca. 500 Meter. Hier gibt es eine Bar (den Namen weiß ich leider nicht mehr) die das Beste Buffet zum Aperitif bietet. Je nach Getränk schlägt der Aperitif hier mit € 10,00 - € 15,00 zu Buche.

Auf jeden Fall muss man in beiden Fällen darauf achten, hier nicht zu „versacken“.

Sehen und Gesehen werden ist allerdings nicht nur auf die Bars bezogen, sondern bezieht sich eigentlich auf das gesamte Stadtbild. Männlein, Weiblein, Alt und Jung hier ist jeder peinlichst genau auf ein gutes Styling bedacht. „Ausreißer“ sieht man da auch, ist aber wirklich eher die Ausnahme.

*** Restaurants ***
Direkt am Hotel gibt es zwei chinesische Restaurants auf der Via Lazzaretto. Auf das Shangri La läuft man direkt zu, weiter links gibt es noch das Lon Fon. Letzteres ist meiner Meinung nach einen Tick besser als das Shangri-La. Anders als in Deutschland müssen hier die Beilagen (Contorno) extra bestellt werden. Ansonsten erhält man ein Hauptgericht ohne Reis beispielsweise. Die Preise liegen etwas höher als in Deutschland. Mit Getränken sollte man schon so um die € 20,00 Euro einplanen.

Ebenfalls auf der Viale Tunisia in Richtung Corso Buenos Aires befindet sich ein sehr gutes, italienisches Restaurant. Man kann an vier Tischen draußen oder aber auch drinnen sitzen (dort auch an mehr als vier Tischen). Nach rechts und links ist der Bereich der zu dem Restaurant gehört, mit zwei großen Grünpflanzen ein wenig abgegrenzt. Die Pizza ist hier besonders gut und garantiert aus dem Holzofen. Als wir dort zu Mittag gegessen haben, konnten wir beobachten wie gerade das Holz von einem Arbeiter in das Restaurant geschleppt wurde. Vom Preisgefüge bewegen sich die pizze (Plural für pizza) je nach Belag zwischen € 5,00 - € 10,00. Es gibt aber ansonsten sämtliche anderen Gerichte wie Pasta, Fleischgerichte, Fischgerichte, Salate etc.)

Im näheren Umfeld des Hotels, egal in welche Richtung befinden sich überall Restaurants aller Geschmacksrichtungen.

*** Dolci ***
oder Süßigkeiten gibt es ebenfalls in den Bars oder in den Gelaterie/Pasticcerie (Eiscafes mt Konditoreien).
Mein persönliches Highlight befindet sich direkt an der Porta Venezia. Von der Viale Vittorio Veneto aus kommend überquert man die Kreuzung und läuft auf der Ecke direkt auf eine Eisdiele/Konditorei zu, wo einen die Auslagen schon begeistern.
Hier gibt es die unterschiedlichsten Eissorten und Gebäcke. Besonders zu empfehlen ist hier ein Eis, das mit frischen Feigen zubereitet wird. Ein absoluter Knaller.

Alles in Allem bekommt das Umfeld des Hotels von mir die volle Punktzahl
5 von 5 Punkten

FAZIT


Mailand entwickelt sich mehr und mehr zu einer meiner Lieblingsstädte. Ich war jetzt mehrfach dort und habe auch schon mehrfach nach diversen Übernachtungsmöglichkeiten gesucht.
Das Ibis Milano Centro hatte bis jetzt immer das günstigste Angebot in der Lage. Da sich der Aufenthalt meist immer nur auf 2 oder 3 Tage beschränkte, reicht das Angebot des Hotels für meine Zwecke optimal aus.

Zentral und doch sehr ruhig gelegen, kommt man dank guter Anbindung per Metro oder Tram schnell überall hin. Die Möglichkeit bei schönem Wetter auch zu Fuß in die Innenstadt zu kommen tut ihr übriges.
Für das leibliche Wohl ist in direkter Nachbarschaft bestens gesorgt, das Auto steht sicher und auch die Erreichbarkeit wenn man per Flugzeug oder Bahn anreist ist perfekt.

Die Zimmer erfüllen ihren Zweck, man schläft gut und ruhig. Ich kann das Hotel deshalb ruhigen Gewissens weiterempfehlen und auch der Hund fühlt sich wohl, wenn sie denn mit dabei ist. Normalerweise bleibt sie ja bei solchen Reisen bei der Familie, da aber alle mit in Sizilien waren ging es diesmal nicht anders.
Schlusswertung

38 von 45 Punkten = 84,44 % = 4,22 Sterne = gerundet 4 Sterne

Vorab schon mal vielen Dank für Eure Bewertungen und Kommentare.

Die Fotos habe ich noch um ein paar Mailänder Impressionen ergänzt.

Sollte mir irgendwas durchgegangen sein, fehlende Infos, Rechtschreibfehler (trotz Prüfung über Word) oder was auch immer, bitte kurze Info ins PGB.

© Cerafina 2011

Bilder

für Ibis Centro Hotel, Mailand
1 - Ibis Centro Hotel, Mailand
La camera doppia (Doppelzimmer)
von Cerafina Cerafina
1 - Ibis Centro Hotel, Mailand

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Kommentare

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  • christianpirker 19.01.2012 11:35
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Dariusz2 11.01.2012 12:29
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Genialer Bericht, dafür geb' ich dir gerne ein BH! ^^

  • Nintscho 31.12.2011 17:08
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    ...Desdemona hätte sich besser in besagtem Hotel einquartiert, um der Shakespearischen Intrigen zu entgehen... Würde Null Chance für Jago bedeutet haben, auch Othello könnte noch leben.... Kommt allein davon, dass sie Deinen Bericht nicht lesen konnten und sich vorzugsweise mit dem teuren Frühstück beschäftigt hätten, anstatt sich an die Gurgel zu gehen :).

  • golden_rose 12.12.2011 18:21
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH

  • Hedwig_2010 24.10.2011 04:33
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH und LG

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