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Pro Zentral, ruhig, günstig
Kontra keine gravierenden
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Hallo liebe CIAO-User,
und weiter geht es mit den Eindrücken aus Bella Italia der letzten Rundreise, was die Übernachtungen angeht.Vom chronologischen Ablauf her fehlt noch die Etappe von Sizilien zur Emilia Romagna. Da warte ich noch auf einen Produktvorschlag zu der dort gebuchten Ferienwohnung.
Deshalb berichte ich heute über das letzte Ziel unserer Rundreise, Mailand bzw. Milano. Dort hatten wir 2 Nächte im Ibis Milano Centro gebucht.
Unter der Adresse
IBIS Milano CentroTel.: (+39)02/63151
Fax.: (+39)02/6598026
Telefonische Buchung: (+39)02/6570534
findet man einen sehr guten Ausgangspunkt für Sightseeing, Shopping, Business und Nightlife.
Der Hauptbahnhof ist nur 1 km entfernt. Das Messezentrum 4 km. Die Innenstadt mit Dom und Scala findet sich in nur 2 km Entfernung, also durchaus auch fußläufig erreichbar.Ansonsten gibt es in der Nähe die U-Bahnlinien 1 (Porta Venezia) und 3 (Porta Republica) am Corso Buenos Aires, sowie die Straßenbahnlinie 5 die in unmittelbarer Nähe des Hotels hält.
Für die Lage und Verkehrsanbindung gibt es die volle PunktzahlBeim Schreiben des Berichtes fällt mir gerade auf, dass ich nichts darüber sagen kann, ob die Garage Videoüberwachung hat. Ich hatte mein Auto bisher 3 x dort und es ist noch nie etwas passiert.
Im Parkhaus wird man mit Musik berieselt. Meines Erachtens ist es hell genug und ich hatte nie ein mulmiges Gefühl. Die Tatsache, dass hier einige einheimische Fahrzeuge der oberen Mittelklasse und der Luxusklasse abgestellt sind, tragen ein übriges zur Vertrauensbildung bei.Einziger Minuspunkt sind die engen Stellflächen, deshalb ziehe ich einen Punkt ab.
4 von 5 Punkten
Die Lobby ist relativ groß. Man merkt, dass das Hotel wohl von vielen internationalen Veranstaltern genutzt wird, da man relativ häufig Reisegruppen verschiedenster Nationalitäten entdeckt.
Sollte es zu Wartezeiten kommen oder man hat sich zu einem Treffen verabredet, bietet sich die Sitzgruppe an, die allerdings schon deutliche Gebrauchsspuren und kleine Beschädigungen am Leder (oder Kunstleder?) aufweist.Durch die kühl und modern gestaltete Eingangshalle erreicht man den Information-Desk der personell bei unserer Ankunft mit 3 Leuten ausgestattet war, nebst einer zusätzlichen Person für den VIP-Check-In. Das Haus gehört zur Accor Gruppe und hat ein Kundenbindungsprogramm. Für diese Klientel ist das wohl gedacht.
Linker Hand sind drei kostenlos nutzbare PC mit Internetverbindung.Die Aufzüge erreicht man rechts über drei Stufen, bzw. über eine Rampe.
Eine kleine Bar und der Zugang zum hoteleigenen Restaurant machen zunächst einen guten Eindruck.Innerhalb kürzester Zeit waren 2 Zugangskarten für das Zimmer codiert und wir konnten los auf unser Zimmer.
2 Kritikpunkte hätte ich in dem Zusammenhang trotzdem anzumerken. Beim Check-In hatten wir zunächst noch das Gepäck im Auto gelassen, weil wir erst mal den Hund zum Zimmer bringen wollten um dann den benötigten Teil des Gepäcks aus der Tiefgarage zu holen. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil wollten wir im Auto lassen.Der Concierge wusste dass wir per Auto angereist waren, denn wir hatten nach einer evtl. Ermäßigung für Hotelgäste gefragt, was aber verneint wurde.
Dass man in einem 3-Sterne-Haus jetzt keinen livrierten Doorman oder Gepäckboy erwarten darf, ist schon klar.
Aber man hätte zumindest darauf hinweisen können, dass in einer versteckten Ecke der Lobby kostenlose Gepäcktrolleys zur Verfügung stehen. Die haben wir erst nach unserer Abreise entdeckt, als schon alles „zu spät“ war.
Da wäre ein Hinweis von Seiten des Personals angebracht gewesen. So waren wir dann doch ganz schön bepackt, bis wir unser benötigtes Gepäck aus dem 6. UG der Tiefgarage, über die Straße und den Zugang zur und durch die Lobby, bis zum Zimmer im 6. OG geschleppt hatten. Dafür ziehe ich einen Punkt ab.
Alles ist wirklich sauber. Die Farbgebung in Buche/Türkis ist nicht jedermanns Geschmack, aber man will sich ja nicht häuslich einrichten.
Es gibt einen „normalen“ Vorhang und dahinter einen „blickdichten“ der seinem Namen alle Ehre macht. Wer es dunkel mag, kann hier wirklich sein Haupt in tiefschwarzer Nacht zur Ruhe betten.
Das Bett ist sehr bequem und die Nachttischlampen lassen sich in 2 Helligkeitsstufen schalten. Die Stufe 1 garantiert Mitbewohnern die Nachtruhe, wenn man noch ein bisschen lesen möchte.
Die Klimaanlage versieht ihren Dienst lautlos und zuverlässig.Die Qualität des Fernsehempfangs lässt noch einiges zu wünschen übrig. Es gibt die gängigen, lokalen Fernsehsender, Sportsender, N-TV und als einziges deutsches Programm SAT 1, allerdings etwas schneeig.
Im Zimmer gibt es einen Internetanschluss, der aber nicht genutzt wurde. Der Zugang ist gebührenpflichtig. In welcher Höhe hier Gebühren anfallen, kann ich leider nicht sagen.Es gibt keinen Kühlschrank oder eine Minibar im Zimmer.
Die Ablagemöglichkeit im Badezimmer lässt allerdings zu wünschen übrig, da lediglich die Flächen in unmittelbarer Nähe des Waschbeckens als Ablage genutzt werden können.
Für Toiletteartikel die nicht nass werden sollten, wie z. B. elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate etc. und für Artikel in Karton-Umverpackung weniger, eher gar nicht geeignet. Da muss man dann schon auf den Schlafraum ausweichen, weil Spritzwasser eigentlich unvermeidlich ist.
Der riesige Spiegel ist zwar schön, aber eine Nummer kleiner hätte es auch getan und stattdessen eine etwas höher angebrachte Ablagemöglichkeit für die Utensilien im Bad.
Insgesamt ziehe ich für das Zimmer zwei Punkte ab (Internet kostenpflichtig, Platzangebot im Bad, Qualität Fernsehempfang).Das muss jeder für sich entscheiden. Für die Frühstückfans gibt es der Homepage des Hotels nach zu urteilen 3 Varianten:
Von 04:00 Uhr – 06:30 die Frühaufsteher Variante mit Gebäckvarianten sowie einiger kalter und warmer Getränke.Aus Sizilien hatten wir uns durch einen Cousin meiner Reisebegleitung zwei Kartons eines sensationellen Merlots zu einem sagenhaft günstigen Preis besorgen lassen.
Davon wollten wir uns abends noch ein Gläschen gönnen. Also bin ich zur Bar gegangen und habe nach zwei Rotweingläsern gefragt und dem Barkeeper den familiären Hintergrund erklärt.
Zur Antwort bekam ich dann, dass die Bar nicht viele Gläser hätte und man mir ein Wasserglas geben könne. Eine Bar ohne Gläser? Ist klar geworden. Ich bedankte mich und ging zunächst zurück zum Zimmer, wo das sizilianische Temperament meiner Reisebegleitung mit ihm durchging.
Mittlerweile hat mein Italienisch-Kurs aber doch schon insoweit Früchte getragen, dass ich Weingläser zumindest korrekt englisch = wineglasses aber auch bereits italienisch = bicchieri di vino artikulieren kann.
Letztendlich konnten wir den leckeren Tropfen genieße, trotzdem war das Ganze unschön und zeigte mir, dass man wohl Ausländern gegenüber weniger entgegenkommend ist als einem Einheimischen. Dafür ziehe ich dann auch einen Punkt abZum Glück gab es am Abreisetag keine Reisegruppen die auschecken wollten. Deshalb lief der Check-Out ebenfalls superschnell. Es hat keine 2 Minuten gedauert und wir konnten zum Auto, die letzten Sachen verstauen und uns auf die Socken machen.
Es werden alle gängigen Zahlungsmethoden akzeptiert.Es gibt noch eine Business-Ecke um in Ruhe Telefonate etc. zu erledigen und an den Aufzügen Getränkeautomaten.
Ich habe in anderen Städten, beispielsweise in Paris, in Häusern der gleichen Kategorie schon schlechter und teurer gewohnt.Der in unmittelbarer Nähe des Hotels (ca. 600 Meter) verlaufende Corso Buenos Aires bietet bereits eine Vielzahl an Geschäften. In fast jeder Seitenstraße in dem Viertel stößt man auf Bars, Restaurants, Osterien etc.
Ein lebendiges Viertel das zum Bummeln und erstem „Reinschnuppern“ in die Stadt einlädt.Zur Aperitif-Zeit gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Man hat nicht soviel Hunger, steht aber auf Sehen und Gesehen werden, dann auf jeden Fall die Via Lazzaretto vom Hotel aus nach rechts hochgehen bis zur Viale Vittorio Veneto am Ende und dann links. Hier sind zwei ziemlich trendige und angesagte Bars zu finden, wo es entsprechend rappelvoll ist, sowohl drinnen als auch draußen. Der Bürgersteig ist hier 100%ig in der Hand der Gäste.Auf jeden Fall muss man in beiden Fällen darauf achten, hier nicht zu „versacken“.
Sehen und Gesehen werden ist allerdings nicht nur auf die Bars bezogen, sondern bezieht sich eigentlich auf das gesamte Stadtbild. Männlein, Weiblein, Alt und Jung hier ist jeder peinlichst genau auf ein gutes Styling bedacht. „Ausreißer“ sieht man da auch, ist aber wirklich eher die Ausnahme.*** Restaurants ***
Direkt am Hotel gibt es zwei chinesische Restaurants auf der Via Lazzaretto. Auf das Shangri La läuft man direkt zu, weiter links gibt es noch das Lon Fon. Letzteres ist meiner Meinung nach einen Tick besser als das Shangri-La. Anders als in Deutschland müssen hier die Beilagen (Contorno) extra bestellt werden. Ansonsten erhält man ein Hauptgericht ohne Reis beispielsweise. Die Preise liegen etwas höher als in Deutschland. Mit Getränken sollte man schon so um die € 20,00 Euro einplanen.
Im näheren Umfeld des Hotels, egal in welche Richtung befinden sich überall Restaurants aller Geschmacksrichtungen.
*** Dolci ***Zentral und doch sehr ruhig gelegen, kommt man dank guter Anbindung per Metro oder Tram schnell überall hin. Die Möglichkeit bei schönem Wetter auch zu Fuß in die Innenstadt zu kommen tut ihr übriges.
Für das leibliche Wohl ist in direkter Nachbarschaft bestens gesorgt, das Auto steht sicher und auch die Erreichbarkeit wenn man per Flugzeug oder Bahn anreist ist perfekt.
Vorab schon mal vielen Dank für Eure Bewertungen und Kommentare.
Die Fotos habe ich noch um ein paar Mailänder Impressionen ergänzt.Sollte mir irgendwas durchgegangen sein, fehlende Infos, Rechtschreibfehler (trotz Prüfung über Word) oder was auch immer, bitte kurze Info ins PGB.
© Cerafina 2011
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christianpirker 19.01.2012 11:35
Dariusz2 11.01.2012 12:29
Genialer Bericht, dafür geb' ich dir gerne ein BH! ^^
Nintscho 31.12.2011 17:08
...Desdemona hätte sich besser in besagtem Hotel einquartiert, um der Shakespearischen Intrigen zu entgehen... Würde Null Chance für Jago bedeutet haben, auch Othello könnte noch leben.... Kommt allein davon, dass sie Deinen Bericht nicht lesen konnten und sich vorzugsweise mit dem teuren Frühstück beschäftigt hätten, anstatt sich an die Gurgel zu gehen :).
golden_rose 12.12.2011 18:21
BH
Hedwig_2010 24.10.2011 04:33
BH und LG
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