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Ankunft in Hurghada
Pro sehr angenehmes Klima
Kontra ansich nichts
Der Flug von Frankfurt verlief recht ruhig und die Sicht war phantastisch: Über die Alpen, das Mittelmeer usw. Insgesamt dauerte es 4 ½ Std. Hurghada ist ca. 30 km lang und sah im Dunkeln von oben mit den beleuchteten Straßen und pompösen Hotel-Anlagen aus wie aus 1001 Nacht, als wir fast wie im Tiefflug an allem vorbeiflogen ...
Die Flughafenhalle in Hurghada ist äußerst armselig, der absolute Kontrast zu Frankfurt. Geld wurde aus einer kleinen Tabakkiste gewechselt an einem Schalter mit kaputtem Glas. Draußen stand schon ein Bus und wartete auf uns. Nach einigem organisatorischen Hin und Her ging es los, die Fahrt dauerte dann ca. 15 Minuten. Gegen 19 Uhr landeten wir dann im „Aqua Fun“-Hotel und bekamen dort unsere Zimmer. Das Abend-Buffet war gewaltig! Draußen war es schön warm (ca. 18 °C), das Rote Meer plätscherte vor sich hin, die glitzernden Sterne sah man am dunklen Abendhimmel ...Die Hotel-Anlage ist mit vielen Geschäften ausgestattet, Palmen und Oleander wachsen dort, ein großer Swimming Pool. Haben uns beim Juwelier Sayed Ringe angesehen, für die er 600 DM haben wollte. Im Parfümöl-Laden verstrich uns Yussuf einige seiner Duftessenzen am Arm, man roch fast wie ein Puma. Das Hotel ist mit Touristen-Polizei bewacht, auf der Straße fahren die Autos hupend und ohne Licht, halten dauernd an und fragen, ob wir mitfahren wollen ...
Der ehemalige kleine, an der Westküste des Roten Meeres - 280 km östlich von Luxor und 400 km südlich von Suez - gelegene Hafen bildet Ägyptens größten Magnet für Badeurlauber aus Europa. Die Sandstrände sind lang, die vielen kahlen Inselchen der Umgebung mit ihren Korallenriffen ein Paradies für uns als Taucher ...Morgens nach dem Frühstück und einem orangefarbenen Sonnenaufgang haben wir die Umgebung am Strand unseres Hotels erkundet. Unser Weg führte uns durch fertige und bewohnte Appartement-Anlagen und Hotelruinen. Teilweise ist es ein regelrechtes Hindersnislaufen zwischen Bauschutt und Müll. Aufgrund der Terroristen-Anschläge in Luxor im Jahre 1997 ist der Hotel-Bauboom abrupt zum Erliegen gekommen: Es wimmelt von Bauruinen ohne Gerüste oder Kräne. Es ist alles sehr gewöhnungsbedürftig. Doch eines ist das beste: in Deutschland ist Winter, hier in der Sonne sind tagsüber mindestens 30 °C und im Wasser sind es 22 °C. Es verspricht also, eine tolle und interessante Zeit zu werden ...
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Ich finde den Bericht gut, weil er mir höchstwahrscheinlich weiterhilft. Grüße