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Endlich! Nach drei Monaten wurde auch dieser Produktvorschlag angenommen... Also auf in eine neue Runde "Kuba-Berichterstattung":
Nach der ersten Woche in Kuba’s Touristen-Hochburg Varadero machte sich auf seltsame Weise eine Art Resignation... Unzufriedenheit... ja, Enttäuschung in uns breit. Sieben Tage Sonne, Strand und Palmen und wir beschlossen, dass das nicht alles sein kann, was wir von Kuba erwarten.Zena’s Kuba-Berichterstattung Teil IV:
Der Zufall wollte es so, dass sich an dem Tag, an dem wir unseren Trip nach Havanna starten wollten, eine Tages-Ausflugs-Gruppe in Richtung Hauptstadt auf machte und uns zwei freie Plätze im Bus als Mitfahrgelegenheit anbot. Und da man in Kuba für einen US-Dollar fast (... fast?) alles bekommt, kutschierte der Busfahrer uns sogar bis kurz vor’s Hotel, nachdem er seine Reisegruppe am Plaza de San Francisco ausgeladen hatte.
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Das Hotel wurde in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut und noch vor der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert in ein Hotel umgewandelt. 2001 erfolgte hier dann eine umfangreiche und nicht minder liebevolle Restaurierung. Dabei wurde erfolgreich versucht, den ursprünglichen, kolonialen Stil mit klassischer Fassade und dem Innenleben mit wertvollem Interieur aus der Prunkzeit Havannas zu erhalten. Alles wirkt sehr edel und stellt meiner Meinung nach eine absolut gelungene Verbindung zwischen antik und modern her. Ganz besonders fasziniert hat mich eine Art Innenhof, in dem die Bar untergebracht ist. Man sitzt zwischen rohen Mauern, die auf eine ganz tolle Art und Weise mit moderner Bautechnik in das renovierte Gebäude eingebunden sind, unter freiem Himmel, genießt seine kubanische Tu-Cola und schmiedet Pläne für’s Wochenende. Oder war’s doch mit Glas überdacht? Ganz ehrlich – ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall stellte dieser Hof eine absolut gelungene Mixtur aus verschiedenen Stilen und Epochen dar.
Das Hotel verfügt über 63 Zimmer, verteilt über 5 Stockwerke, die bequem mit einem Lift zu erreichen sind. Der Lift selbst scheint im Übrigen ein echter Kubaner zu sein: Bis er hält und die Türen öffnet, kann schon mal ein Weilchen vergehen. Was aber nicht heißen soll, dass das Ding unzuverlässig arbeitet – er braucht halt nur ziiiemlich lang für seine Arbeit – aber das ist Kuba. ;o)
Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass die Zimmer spitzenmäßig eingerichtet sind – nicht übermäßig groß, eben so, wie’s sich für ein Stadthotel gehört. Sie verfügen über ein Kingsize- oder zwei Queensize-Betten (mit letzterem war unser Zimmer ausgestattet), Bad/Dusche (ganz edel mit Marmor-Ausstattung), WC, Klimaanlage, Satelliten-TV, Föhn und Safe (inklusive), sowie Telefon und Minibar (jeweils gegen Gebühr).Zimmer und Bad präsentieren sich in einer Sauberkeit, die für Kuba nahezu einzigartig sein dürfte. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für den Rest des Hauses.
Wir hatten Übernachtung mit Frühstück gebucht. Beim Frühstück handelte es sich um kontinentales Büffet – für zwei Tage absolut in Ordnung.
Zum Hotel gehört auch ein Restaurant, das wir aber nicht genutzt haben. Und natürlich die Bar – siehe oben.
Erste Sahne! Trotz Ausstattung in Touri-Bequem-Outfit wird man behandelt, wie’s sich für ein nobles Hotel gehört. Den Grundsatz „Kleider machen Leute“, nachdem ein Gast in deutschen und vielen anderen besseren Hotels behandelt wird, scheint man hier nicht zu kennen.
Ansonsten wäre vielleicht noch erwähnenswert, dass das Hotel neben Rezeption, Lobby, (Snack-)Bar und Restaurant auch über zwei Internet-Terminals sowie einen 24-Stunden-Zimmer- und Wäschereiservice verfügt.
Gibt’s nicht. Wofür auch, wenn das Leben Havannas vor der Türe wartet... ähm... pulsiert?
Ehrlich gesagt – keine Ahnung. Da wir uns – außer zum Schlafen – nicht im Hotel aufgehalten haben, kann ich dazu nichts sagen.
Das Hotel liegt unmittelbar am Parque Central, nicht weit entfernt vom Capitolio, einem eindrucksvollen Monumentalbau im Stil des Washingtoner Kapitols. Mit wenigen Schritten ist man in der Altstadt von Havanna, kommt also auch prima ohne Reiseleiter klar.
Am besten einen Stromadapter (z. B. zum Aufladen von Handy oder Batterien) mitnehmen. Gegen den obligatorischen Dollar Trinkgeld kennt eine der Rezeptionsmitarbeiterinnen aber sicher auch irgend jemanden, der ein solches Teil für zwei Tage zur Verfügung stellen kann.
Tolles Hotel! Wenn man von den Straßen Havannas hier hinein kommt, tritt man in eine andere Welt. Meines Erachtens nach ist dieses Hotel mit vier Sternen eher unterbewertet. Wir würden es jederzeit wieder buchen!
Eure, noch immer an weiteren Kuba-Berichten tippende, Zena :o)
Havanna's Skyline
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