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Erfahrungsbericht

für Hotel Riu Garoe, Teneriffa
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4 Sterne Cliente de Hotel "Riu Garoe" Bericht mit Bildern
115 von 115 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Hotelmitarbeiter, gepflegtes Ambiente,zusätzliche kostenfreie Sportangebote,gute Zimmerausstattung

Kontra kurze Essenszeiten, recht hellhöriges Zimmer, wenig abwechslungsreiche Speisen

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

maffysangel Seit 3 Okt 2006

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44 Mitglieder vertrauen mir

------------------------------ Einleitung ----------------------------------------​----------

30 Tage im Jahr genieße ich besonders, denn da habe ich Urlaub. Um dem „Sommer“ in Deutschland zu entfliehen setze man sich einfach in ein Flugzeug, zuvor wählt man natürlich ein Ferienziel aus und schon geht der Spaß los. Wir hatten Teneriffa ausgewählt, unsere Herbergsstätte für unseren 10tägigen Aufenthalt sollte das 4Sterne-Hotel „Riu Garoe“ sein und davon möchte ich euch jetzt mehr erzählen.


----------------------------------------​- Rund um das Hotel --------------------------------------


Adresse des Hotels:


Hotel Riu Garoe
C/Doctor Celestino
Gonzalez Padron, 3 Puerto de la Cruz 38400 Tenerife
Tel: (+34) 922386546
Fax: (+34) 922388360


Durchschnittspreis Doppelzimmer je Nacht: 113 Euro


Beim „Riu Garoe“ handelt es sich noch um ein sehr „junges Hotel“, es wurde erst im Februar 2002 fertiggestellt. Man sieht es der Fassade und dem Zustand der Zimmer an, dass das Hotel glücklicherweise noch nicht so alt ist. Ich bin mir aber sicher, dass man im „Riu Garoe“ darauf achtet, die Spuren der Zeit nicht wirken zu lassen und dass die Fassade und Zimmer natürlich regelmäßig instandgesetzt werden.


Ist bei anderen Hotels keine Selbstverständlichkeit, was wir da auf Teneriffa so an anderen 4Sterne-Hotels gesehen haben, oh mein Gott. Die Fassaden sahen sehr heruntergekommen und alles andere als einladend aus, so ist es leider, wenn der Schlendrian einkehrt und die Spuren der Zeit nicht beseitigt werden. Zum Glück ist so eine sträfliche Vernachlässigung nicht beim „Riu Garoe“ feststellbar gewesen und somit wirkt das Hotel schon äußerlich sehr einladend.


Nicht nur die Fassade ist optisch völlig in Ordnung, nein, der optische Reiz ist die gesamte Außenanlage des Hotels mit akkurat geschnittenen Bäumen und in Reih und Glied gepflanzten schönen Büschen die den Weg elegant einfassen. Die Blumenauswahl ist sehr gelungen, man hat Rosenbüsche, Hibiscus, Strelizien und Bougainvillea angepflanzt und natürlich werden die Blumen auch gehegt und gepflegt, damit sich noch viele Urlauber daran erfreuen können. Die bepflanzte Außenanlage war für mich ein optisches Highlight und gehörte zum Wohlfühlambiente dazu. Die Außenanlage ist ein großer Pluspunkt des Hotels.


95 helfende Hände (auch Hotelangestellte genannt) sind stets im Einsatz, um den Urlaubern mit Hingabe stets die kleinen und großen Urlaubswünsche zu ermöglichen.


Das Hotel hat 4 Stockwerke auf denen insgesamt 190 Zimmer zu finden sind und verfügt über folgende Zimmerkategorien:


Doppelzimmer
7 Junior Suiten
Doppelzimmer „Superior“ (gehobene Ausstattung)
6 Dachappartments
---------------------------------------- kleiner Hotelrundgang ----------------------------------
Gleich nach dem Betreten des Hotels gelangt man in eine helle und weitläufige Empfangshalle mit dem Rezeptionsbereich. Außerdem liegen verschiedensprachige Tageszeitungen aus, die man in einem der bequemen Sessel lesen kann. Für genügend Sitzmöglichkeiten ist also gesorgt und wenn man die Tageszeitung durch hat, kann man einen interessierten Blick zur Mitte der Halle werfen, dort „thront“ das Blumenarrangement was in der Empfangshalle für Behaglichkeit sorgt. Die ganz Neugierigen können auch das ausliegende Gästebuch unter die Lupe nehmen, hier hat man die Chance zu erfahren wie andere Urlauber den Aufenthalt im Hotel empfunden haben. Ungestörtes Lesen ist im Lesesalon möglich, dort laden gemütliche Sessel und ein großes Buchangebot dazu ein, einen Moment zu verweilen. Man hat viele deutsche Bücher, Zeitschriften, aber auch englischsprachige Bücher sind dort vorrätig und können ausgeliehen werden. Das gerade ausgeliehene Buch kann man dann gleich mit zum großen Pool mitnehmen und es sich dort auf einer der zahlreichen Poolliegen gemütlich machen. Für die kleinen Hotelgäste ist neben dem großen Pool noch ein kleiner flacher Kinderpool bereitgestellt. Für die Internetanwender gibt es einen Internetraum, zwei PC´s mit Internetzugang sind bereitgestellt, eine Viertelstunde kostet 1 Euro, die halbe Stunde wird mit 2 Euro abgerechnet. Wer im Urlaub neben Schwimmen im Pool noch andere sportliche Aktivitäten vornehmen möchte, sollte den Tennisplatz, die Minigolfanlage oder das kleine Fitnesscenter des Hotels für sich entdecken. Diese zahlreich dargebotenen Sportalternativen finde ich sehr gut und sind ein weiterer Vorteil des Hotels.-------------------------- so will man doch begrüßt werden ------------------------Als wir ankamen wurden wir von den netten Rezeptionsmitarbeitern äußerst überschwänglich und freundlich begrüßt. Für uns völlig überraschend, hat man uns in deutsch begrüßt. Wir haben dies natürlich toll gefunden, es ist ja keine Selbstverständlichkeit, dass man in unserer Muttersprache mit uns sprach, das machte die Kommunikation natürlich deutlich einfacher. Auf erstaunte Nachfrage hieß es, man arbeite oft mit Deutschland / Deutschen zusammen, daher der „Service“ deutschsprachige Rezeptzionisten vorweisen zu können.


Die freundliche Gastansprache war jedenfalls eine Wohltat, man fühlte sich sofort willkommen. (man merkte die sprichwörtlichen offenen Arme) Uns wurde versichert, dass man jederzeit ein offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste hat und dieses Versprechen wurde auch fantastisch umgesetzt. Egal mit welcher Frage oder Bitte wir an die Hotelmitarbeiter herangetreten sind, es wurde sich jedes Mal darum gekümmert.
Ein dicker Pluspunkt des Hotels ist daher die Top-Gästebetreuung dank engagiertem und nettem Hotelpersonal.

Und selbst der Hoteldirektor sucht den Kontakt zu seinen Hotelgästen. Als neuer Hotelgast wird man zum Begrüßungsumtrunk im Namen des Hoteldirektors eingeladen. Bemerkenswert war dabei, dass der Hoteldirektor den Gästen seinen Dank für die Zimmerbuchung im „Riu Garoe“ ausgesprochen hat. Das habe ich so in einem Hotel jedenfalls noch nicht erlebt. Interessant war auch, dass der Direktor den Gästen eine Auswahl des Hotelpersonals vorgestellt hat und jeweils nochmals hervorgehoben hat, warum dieser Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zum Service leistet. Jedem vorgestellten Mitarbeiter wurde mit Applaus Tribut gezollt. Was für eine tolle Anerkennung und vor allen Dingen was für ein grandioser Motivationsschub.


--------------------------------------- Zimmerausstattung Bad -------------------------------


Jedem Hotelgast wird eine frische Blume (Nelke) ins Badezimmer gestellt. Außerdem stellt das Hotel ein Körbchen mit folgenden Dingen bereit: 2 Duschhauben, 2 x Shampoo, 2 x Seife, 1 x Schuhglänzer, 1 Kamm, 2 x Badegel und 1 x Nähzeug. Auch Bademäntel stehen den Hotelgästen einer Junior – bzw. Superiorsuite zur Verfügung. Zur Badausstattung gehört ein Fön, 1 großer breiter Spiegel, 1 Kosmetikspiegel, 2 Waschbecken, 1 Badewanne, eine ausziehbare Wäscheleine, die Toilette und das Bidet. Das Badezimmer ist geräumig und wir haben es stets sehr sauber vorgefunden. Die Badewanne lädt verführerisch zu einem relaxten Wannenbad ein, sie ist richtig groß und man kann ganz gemütlich die Füße ausstrecken. An der Wanne hat mir besonders gut gefallen, dass eine Anti-Rutsch-Behaftung gleich in der Keramik der Wanne eingelassen war, so dass es keine extra Anti-Rutsch-Einlage bedurft hatte. Wer nicht auf lange Wannenbäder steht, kann natürlich den Duschvorhang vorziehen und sich mit dem Brausekopf eine erfrischende Abkühlung verschaffen. So ist beiden Ansprüchen gedient, Dusche oder Wanne, diese Frage kann nun jeder jeden Tag aufs Neue für sich persönlich entscheiden.

---------------------------------------w​eiteres zur Zimmerausstattung ---------------------------


Zur Zimmerausstattung gehört außerdem: beigefarbener Fliesenboden, Fernseher, Schreibtisch, Minibar, Bilder, Telefon, Klimaanlage, Kleiderschrank, Nachttische, Fluterlampe,Beistelltisch und Kofferablage.

Zum Zimmer gehörte eine sehr großzügige Terrasse wo man einen herrlichen Ausblick aufs Gebirge hatte, wenn man sich an den Tisch mit den 2 dazugehörigen Stühlen gesetzt hatte.

Wenn man zum Zimmer reinkommt, geht nach rechts das Bad ab. Direkt nach dem Öffnen der Zimmertür befindet sich der Einsteckplatz für die Zimmerkarte, wird die Zimmerkarte eingesteckt, erhält man Strom. Läuft man weiter ins Zimmer hinein, findet man zur rechten Seite den großen Kleiderschrank aus Holz vor. Der Kleiderschrank ist dreitürig, es ist genügend Platz um die Anziehsachen zu verstauen. Der Schrank bietet 5 Ablagefächer und eine große durchgehende Kleiderstange mit bereitgestellten Bügeln. Man kann beim Hotelpersonal noch mehr Bügel ordern, wenn die bereitgestellten Bügel nicht ausreichen sollten. Im Kleiderschrank ist auch der Safe eingebaut, den Safe kann man allerdings leider nicht kostenfrei benutzen. Hier wird seitens des Hotels leider 2 Euro pro Tag pro Person veranschlagt. Hat man die Sachen in den Kleiderschrank eingeräumt, kann man sich auch schon rückwärts aufs große Doppelbett fallen lassen.


Wie ist die Schlafstätte denn so? Das müde Haupt bettet man auf einem weichen länglichen Kissen, die Matratze ist wohltuend hart. Wir haben stets gut gelegen, keiner ist mit Rückenschmerzen aufgewacht. Die Matratzen waren völlig in Ordnung und keinesfalls schon durchgelegen.

Zu jeder Bettseite ist noch ein kleiner Nachttisch aus Holz aufgestellt. Vom Bett aus hat man Blick auf den kleinen Fernseher. Der Fernseher steht auf einem schönen Holzschreibtisch. Ein Fach des Holzschreibtisches gibt die Minibar frei. Sie ist mit Limonade, Wasser und alkoholischen Getränken bestückt. Über dem Bett sind zwei Bilder aufgehängt, auch über dem Schreibtisch befindet sich ein Bild. Rechts vom Fernseher befindet sich ein kleiner Beistelltisch aus Holz. Ebenfalls rechts ist ein großer Spiegel angebracht und darunter ist die Kofferablage. Neben der Terrassentür befindet sich noch eine Fluterlampe.


Insgesamt ist es eine sehr stimmige Zimmereinrichtung, es vermittelt durch die vielen Holzelemente einen kanarischen Flair. Es ist ein Zimmer, in dem wir uns wohlfühlen konnten.

----------------------------------- kleinere Nachteile des Hotels -----------------------------------

- Die Nachttischlampen spenden leider zu wenig Licht, als Leselampen sind sie ungeeignet. Dabei gibt es nichts entspannenderes als kurz vorm Schlafen im Bett noch ein wenig zu lesen.

- Das Hotel verfügt über einen Jacuzzi. Im Hotel ist man stolz darauf, dass der Jacuzzi in die äußere Poollandschaft eingegliedert ist. Den Jacuzzi möchte ich nicht generell als etwas schlechtes aufzählen, denn ein Jacuzzi zur Entspannung ist einfach klasse. Im Jacuzzi sprudelt es ordentlich, wie halt in einem Whirlpool. Ich habe mich auf den Jacuzzi gefreut und wollte mich von den Düsen unter Wasser richtig entspannen lassen, die Muskeln lockern sich und man schaltet ab. Leider konnte ich das nicht genießen, denn der Jacuzzi war nicht auf Wohlfühlen sondern auf Erfrischung temperiert. Eine genaue Temperaturangabe muss ich euch schuldig bleiben, das Thermometer funktionierte leider nicht. Da man in einem Jacuzzi für gewöhnlich weniger aktiv ist (Düsenmassage genießen und entspannen) war es definitiv zu kalt temperiert. Ja schade ist es, aber nun gut, freuen sich halt diejenigen die die Erfrischung suchen.

- Wenig abwechslungsreiche Speisen betreffend dem Abendessen. Pizza, Pasta und Paella sind stets gleich gewesen, da hätte man variieren können. Auch war das Fleischangebot zu einseitig, immer Schwein und Rind ist halt nicht so abwechslungsreich.

- Ich würde unser Zimmer als ein recht hellhöriges Hotelzimmer bezeichnen, wir haben regelmäßig im dritten Stock ( da befand sich unser Zimmer) die Musik aus den Veranstaltungen im ersten Stock gehört. Und da die Hotelgäste über uns scheinbar sehr großen Gefallen an dem Spiel Stuhltanz hatten, haben wir den Lärm also auch von dort oben gut zu hören gekriegt. Stühle rücken hätte man sicher weniger gehört, wenn Teppiche vorhanden gewesen wären. Mit der Zeit konnte man sich darauf einstellen, dass man mit Musik in den Schlaf begleitet wird, wir haben deshalb auch nicht nach einem neuen Zimmer angefragt. Ich führe es dennoch als kleinen Nachteil auf, weil ja vielleicht nicht jeder musikalische Begleitung in den Schlaf schätzt.

- Beim Essen hat man nicht immer saubere Teller entnehmen können, das passiert leider wenn man sich alleinig auf das Resultat des Geschirrspülers verlässt und nicht noch mal einen prüfenden Blick auf die Teller wirft und eventuell händisch noch mal nachwischt. War kein großes Drama, es gab ja genügend andere Teller die man dann stattdessen nehmen konnte.

- Beim Hotel sind mir die Essenszeiten ein wenig zu knapp kalkuliert, Frühstück kann man in der Zeit von 08:30 – 10:00 Uhr einnehmen, Abendessen ist verfügbar von 18:30 – 20:15 Uhr. Auf Bestellung kann man das Frühstück zumindest auch schon früher einnehmen, ist eventuell wichtig wenn man einen Ausflug geplant hat und es früh losgehen soll. Bei dem verfrühten Frühstück fehlen dann allerdings einige liebgewonnene Sachen wie Schokocroissants, frisch gebratener Speck mit Spiegeleiern und gekochte Eier. Den full Service darf man daher erst zu den offiziellen Essenszeiten erwarten, wir waren daher froh, dass wir nur einmal hilfsweise auf das verfrühte Frühstück zurückgreifen mussten.

- Unverständlicherweise ist die Safebenutzung nicht kostenfrei für die Hotelgäste bereitgestellt, finde ich persönlich nicht sehr schonend für den Geldbeutel. Dem Hotel entsteht kein Extraaufwand, wenn sie den bereits zahlenden Hotelgast einfach den bereits vorhanden eingebauten Safe benutzen lassen. Warum also soll der Hotelgast extra zahlen? Es leuchtet mir nicht ein!
--------------------------------- Essensangebote ----------------------------------------​-Essen Frühstück:

Verschiedene Brötchen, Käse, Aufschnitt, Gebäck, Schokocroissant, verschiedene Sorten Cornflakes, Müsli, Rührei, Speck, Spiegelei, Toast, Backed Beans, Yoghurt, verschiedene Teesorten, verschiedene frisch gemixte Säfte, Pfannkuchen, Marmelade, Honig, Nutella, Obstsalat, verschiedene Obstsorten

Essen Abendessen:


Salatbar, Pasta Bolognese, Pizza, verschiedene Fischsorten, Truthahn, Beilagen (Kroketten, Pommes, kanarische Kartoffeln), Schweinelenden, Rindfleisch, Paella, Yoghurt, verschiedene Dessertcremes, Eis, Früchte
Das Essen selbst hat auf jeden Fall ganz annehmbar geschmeckt, es war nichts Angebranntes, Versalzenes oder ein sonstiges Küchenmalheur zu beklagen.Selbstverständlich konnte man sich auch zwischen den Essenszeiten über den Roomservice verschiedene Gerichte aufs Zimmer bestellen oder man setzte sich an die Poolbar wo es zwischen 13:00 und 16:00 Uhr auch diverse Kuchen und Tortenangebote gab.
--------------------------------- Services ----------------------------------------​-------------
Zur Begrüßung stellte man uns auf dem Zimmer eine Flasche Weißwein, Wasser und Obst bereit. In meinen Augen handelte es sich dabei um eine sehr nette Begrüßungsgeste, auch die frische Blume hat mir sehr gut gefallen, es ist einfach eine kleine Aufmerksamkeit, über die sich jeder erfreut.

Kostenlose Angebote des Hotels: Tennis, Squash, Sauna, Minigolf, Dart und Tischtennis. Gegen Gebühr: Billard

Service des Hotels: Das Hotel stellt einen kostenlosen Busshuttle zur Verfügung, diese Busse fahren die Gäste ins Stadtzentrum. Es ist eine gute Sache, dass so etwas angeboten wird, wir selber haben es aber nicht genutzt. Die Strecke sind wir immer zu Fuß gelaufen um in Bewegung zu bleiben.


Wer sich im Urlaub noch verschönern möchte, kann sich in die Beauty Farm des Hotels begeben. Dort werden Peelings, Wimpern färben oder einfach Frisuren angeboten. Das Hotel kann einem auch eine Massage vermitteln, das Angbot der Beauty Farm fand ich sehr vielfältig.

Vom Hotel aus werden auch Animationsangebote gemacht, unter anderen Bogenschießen, Auqua Gmynastik, Wandertouren und Bingo.

Jeden Abend finden im Hotel musikalische Veranstaltungen statt, unter anderem gab es einen Latin-Abend oder Folklore-Musik.

----------------------------- Ausgezeichnet ----------------------------------------
Das Hotel wurde bereits mehrmals mit dem Preis „Tui Holly“ als beliebtestes Ferienziel Europas ausgezeichnet, darauf ist man auch besonders stolz, denn die Urkunden hängen für jeden Hotelgast gut sichtbar aus. „Tui Holly-Preis“ hört sich ja ganz nett an, aber was hat der überhaupt für eine Relevanz? Jedes Jahr zeichnet der Reiseveranstalter Tui die 100 weltweit beliebtesten Ferienhotels mit dem TUI Holly aus. Die Feriengäste benoten mithilfe eines Fragebogens (fünfstufig) die Qualität des Hotels, für jedes Hotel wird ein Durchschnittswert berechnet. Rund 500 000 ausgefüllte Fragebogen sind 2008 die Basis zur Datenerhebung beim „Tui Holly“ gewesen.
------------------------------------ Fazit ----------------------------------------​----------
Ich habe mich nach reiflicher Überlegung entschlossen, dem „Riu Garoe“ trotz verhältnismäßig vielen kleineren Kritikpunkten, eine Wertung von 4 Sternen zu geben. Der Grund ist ganz einfach: Die Top-Gästebetreuung hat mich menschlich total überzeugt und ich habe mich persönlich ausgesprochen wohlgefühlt, zu Gast bei so netten Leuten zu sein. Die Zimmerausstattung hat uns ja ebenfalls keine Wünsche offengelassen, auch die Hotelangebote waren sehr annehmbar. Von den Kritikpunkten war jetzt nichts so gravierend, dass es mir gehörig die Urlaubslaune verhagelt hätte, von daher ist eine 4-Sterne-Wertung gerechtfertigt. Maffysangel für Ciao


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Zusatzangebot, kurze Infos zu Teneriffa allgemein und kurze Beschreibung unserer Ausflüge, vielleicht kann der ein oder andere damit etwas für seinen nächsten Teneriffaurlaub anfangen.

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------------------------------------ Teneriffa generell ----------------------------------------​--

Als wir unser Füße auf Teneriffa gesetzt hatten, hatten wir die größte kanarische Insel betreten. Sie ist ca. 80 km lang, ca. 50 km breit und umfasst eine Gesamtfläche von 2034,38 Quadratmetern. Ein beeindruckendes Antlitz hat diese Vulkaninsel. Es ist eine bergige Landschaft zu sehen, die Insel ist mit vielen Gebirgen durchsetzt. (unter anderem die Anaga-Gebirge, Teno-Gebirge usw.) Wanderfreunde sind daher bestens auf der Insel aufgehoben, über Berg und Tal lässt es sich herrlich wandern und es werden auch viele Wandertouren auf der Insel angeboten. Als neugierigen und naturinteressierten Tourist zieht es einen unweigerlich auch zum Teide hin, das ist der höchste Berg Spaniens. (3718 Meter) Der Teide ist nicht nur der höchste Berg Spaniens, sondern zugleich auch die höchste Erhebung im Atlantischen Ozean. Die Landschaft auf Teneriffa ist sehr vielfältig. Sehr karg und trocken schaut es im Süden der Insel aus. Aber im Norden sieht das ganz anders aus, gerade rund um den Teide hat man die genussvolle Aussicht auf ausgedehnte Wälder mit kanarischen Kiefern. Üppig grüne Landstriche befinden sich vor allen Dingen im Norden der Insel. Auf Teneriffa herrscht ganzjährig ein mildes Klima mit nur sehr wenigen Regentagen.


------------------------------ Was haben wir auf Teneriffa gemacht? -------------------------


Wir haben uns in den zahlreichen Botanischen Gärten sehen lassen, zum einen war da der Besuch im Jardin de Botanica in Puerto de la Cruz, zum anderen besuchten wir im selben Ort den Orchideengarten und den Wassergarten. Der Orchideengarten war unsere Enttäuschung, es ist ein kleiner Park und sehr viele Orchideen finden sich dort nicht, wohl aber hat man dort den teuersten Eintrittspreis mit 4,50 EUR pro Person. Den Wassergarten fanden wir dagegen schon deutlich besser, er war sein Eintrittsgeld (4 Euro pro Person) wert. Allerdings muss man einen ziemlich steilen Aufstieg in Kauf nehmen, um den Wassergarten zu erreichen, dafür entschädigt der Garten aber mit schönen Ausblicken aufs Wasser und einer himmlischen Ruhe. Der Garten ist liebevoll mit Steinwegen und schönen Brücken angelegt, die den geneigten Parkbesucher zum näheren Betrachten der Wasseranlagen mit seinen Seerosen einladen. Der Botanische Garten war mit unschlagbaren 3 Euro je Person der geldschonendste Ausflug. Man hat sehr viele verschiedene Palmen, Bäume und Pflanzen für sein Geld bestaunen können. Wir haben uns sehr lange im Botanischen Garten aufgehalten, weil es soviel in der Welt der Flora und Fauna dort zu bestaunen gab und wir natürlich unendlich viele Fotos geschossen haben.Wir sind zwar keine ausgesprochenen Wanderer, aber während unseres Teneriffaaufenthaltes hat es uns trotzdem rauf auf den Teide gelockt. Natürlich hat man als Urlauber zum Urlaubsbeginn immer einen uneigennützig frohgelaunten Reisebegleiter in seinem Hotel sitzen, der einem Lust auf die schönen und gar nicht teuren Ausflüge machen soll. So auch im Fall des Teide. Die Frau brauchte mich eigentlich gar nicht mit ihren schön zurecht gelegten Worten überzeugen, für mich stand sofort fest, dass ich da mal rauf möchte. Ein bisschen manipulativ verkaufen die ihre Reiseangebote ja schon, die Dame pries den Teide dann so an, dass es einfach dazugehören würde und wer den Teide nicht gesehen hätte, hätte in ihren Augen auch nicht Teneriffa gesehen. Nun ja, diese Aussage hat mir sehr missfallen, denn ich würde diese tolle Insel nicht an einem Berg ausmachen wollen, auch wenn ich einräumen muss, dass dem Teide auch durch die Inselbewohner eine sehr hohe Bedeutung beigemessen wird. Wir waren Teil der Teide-Tour geworden und das lief dann so ab: Wir sind mit dem Bus auf ca. 3000 Meter raufgefahren und hielten dann an, um die Teide-Seilbahn zu benutzen. Da diese kostenpflichtig ist, wäre ein Hinweis von der Reiseleitung ganz nett gewesen, immerhin lässt man sich die Auffahrt mit der Seilbahn fürstlich gut bezahlen, es kostet pro Person 25 Euro. Nach dem Verlassen der Seilbahn war jedoch der Gipfel des Teide noch nicht erreicht, aber man war ihm ein ganzes Stückchen näher gekommen. Nach der Seilbahnetappe waren es noch gute 200 m steiler Aufstieg bis zum Erreichen des Gipfels. Den Gipfel darf man nur mit vorher eingeholter Genehmigung der Nationalparkwächter stürmen. Darum kümmerte sich vorab unser Reiserleiter, so dass wir den Aufstieg wagen konnten. Von der Reiseleitung gab es zum Teideaufstieg nur den lapidaren Hinweis, dass man ganz schön nach Luft japsen würde. Einen Hinweis, dass diese Tour für Herzkranke ausgeschlossen ist, gab es nicht. So ein Hinweis wäre nicht verkehrt gewesen, aber es hat uns nicht betroffen. Man fühlte sich während des Aufstiegs tatsächlich wie ein Fisch am Ufer, die Luft wurde immer knapper und man konnte gar nicht genug Luft holen. Der Aufstieg selbst ging gut vonstatten, es war eine Art wilder Steinweg vorhanden und damit ging es mit festem Schuhwerk voran. Die Aussicht ist, oben angekommen, einfach herrlich und entschädigt für den mühevollen und nicht sehr atmungsaktiven Aufstieg. Wir haben ca. 20 Minuten benötigt und waren von der Gruppe als einer der ersten oben auf dem Gipfel angelangt, somit hatten wir ausreichend Zeit auch hier wieder zahlreiche schöne Fotos zu machen. Aber wir hatten auch die Muße einen Moment innezuhalten und einfach seine Gedanken bei dem Ausblick treiben zu lassen. Solche schönen Naturmomente hat man auch nicht jeden Tag vor der Nase und neben Fotos sollte man sich die Eindrücke auch im eigenen Innersten aufnehmen.
Außerdem nutzten wir als Inselurlauber die Möglichkeit die Parks „Loro Parque“ und „Siam Park“ zu besuchen.

Der „Loro Parque“ wird als „El must de canario“ bezeichnet und ganz massiv als Attraktion beworben. Fast schon zuviel Werbung würde ich sagen und den Werbeslogan finde ich auch nicht überzeugend, denn alles was als Muss bezeichnet wird, kann wie ein Zwang wirken. Der „Loro Parque“ erschien uns als Ausflugsziel dennoch gut geeignet zu sein, da man dort vor Ort sehr viele Möglichkeiten hat. Man kann einfach durch den Park flanieren und die Orchideenmeile, die Kakteen, die vielen Papageien, die Jaguare, die Gorilla, die Erdmännchen, die Orca-Wale, die Delfine, die Alligatoren, die Faultiere und viele weitere Tiere/ Pflanzen anschauen. Dann finden im „Loro Parque“ mehrmals täglich auch die folgenden Shows statt: Seelöwenshow, Orcashow, Papageienshow und Delfinshow. Man sollte rechtzeitig in der Showarena eintreffen, rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze. Natürlich ist der Park auch mit diversen Snackständen oder Restaurants ausgestattet, für Essen ist also gesorgt. Wenn die lieben kleinen Kinder nicht mehr durch den Park laufen möchten, kann man die Kinder auch im Kidsland beschäftigen, dort können sie über Hängebrücken toben oder mit der „Loro-Parque-Achterbahn“ fahren. Insgesamt ein rundes und solides Parkkonzept, es gibt so viel zu sehen, dass man für den „Loro-Parque“ auch wirklich einen vollen Tag einplanen sollte.


Zum „Siam-Park“ der neuesten Teneriffa-Attraktion, fallen mir leider wenig positive Worte ein, dabei haben wir uns sehr auf Europas größten Wasserpark gefreut. Der „Siam-Park“ hat erst letztes Jahr sein Pforten an der Costa de Adeje eröffnet und lädt ein, einen Tag voll Action im Element Wasser zu verbringen. Die Enttäuschung / Ernüchterung war recht groß bei uns, als wir zunächst feststellten wie voll und überlaufen der Park eigentlich war. Gut für den Parkbetreiber, schlecht für die Parkgäste, weil das unweigerlich langes und wenig spaßbringendes Anstehen mit sich bringt. Über den Park verteilt fanden sich ca. 13 Wasserattraktionen, vieles davon spektakuläre Wasserrutschen. Hoffnungslos und spaßverhagelt sollte es also ein Tag des Anstehens werden. Zunächst habe ich das noch ganz locker genommen, denn meist sehen die Schlangen schlimmer aus und man wartet dann doch gar nicht arg zu lange. Hier war es so, dass man bei vielen Rutschen einen Schwimmreifen benötigte, dass hieß, das man sich zunächst anstellen musste um einen Schwimmreifen zu ergattern. Hatte man den erhalten, stellte man sich erneut an, um dann Rutschen zu können. Den Schwimmreifen musste man abgeben, sobald man das Wasserbecken am Ende der Rutsche verlassen hatte. Das war in Ordnung, schließlich standen ja bereits wieder die nächsten Gäste nach den Reifen an.

Ernüchtert war ich ein wenig, weil im Vorfeld getönt wurde, wie schön die Parkanlage aus archetektonischer Sicht wäre. Nun, dass ist jetzt natürlich subjektiv, aber mir hat es nicht gefallen. Ein wenig unfair ist es, aber ich habe ja gesehen wie es viel schöner geht. (Bahamas, Hotelanlage Atlantis) Die Wasserattraktionen waren mir zu wenig, aber auch hier habe ich in meinem Kopf den zugegebenermaßen unfairen Vergleich mit den Bahamas. Ich bin mir allerdings sicher, dass es vielen Besuchern eine ausreichend große Abwechslung sein wird, was als Wasserattraktion dargeboten wird. Außerdem rechne ich fest damit, dass man den „Siam Park“ früher oder später weiter ausdehnen und weiter ausbauen wird, genug Platz gibt es dafür auf jeden Fall. Die Schließfächer, welche man sich als „Siam-Park-Besucher“ auch nehmen sollte, sind auch nicht im Eintrittspreis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden. Ist auch wieder eine Sache die ich nicht verstehe, warum wird es nicht in den Eintrittspreis mit eingerechnet und dem Gast wird automatisch ein Schlüssel für´s Schließfach ausgehändigt? Damit würde man auch die nervtötenden und ewig langen Schlangen verhindern, die zunächst noch nicht Rutschen wollen, sondern nur erstmal ihr Hab und Gut in Schließfächern sichern wollen. Also abschließend zum „Siam Park“, ich würde ihn nicht weiterempfehlen, da er mir subjektiv nicht gefallen hat. Wer allerdings ein geduldiger Ansteher ist und es liebt im Wasser herumzutoben, dem sei angeraten „Siam Park“ einfach selbst anzutesten. Zwei Dinge befand ich dort für gut: Ich habe überall Lifeguards (Rettungsschwimmer) gesehen und das riesige Wellenbad ist ein guter Spaß, hier muss man auch nicht anstehen sondern kann gleich ins Wasser hüpfen. Circa eine halbe Stunde wird dann immer eine riesig große künstliche Welle erzeugt, die durchs ganz Wasserschwimmbad schwappt. Sobald die Welle abgeebbt ist, schicken sie die nächste riesige Welle hinterher.

Maffysangel für Ciao

Bilder

für Hotel Riu Garoe, Teneriffa
Riu Garoe Pool
Ausblick auf Poollandschaft
von maffysangel maffysangel
Riu Garoe Pool

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Kommentare

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  • muttibremer 27.10.2010 18:17
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Leuchttuermin 16.05.2010 11:54
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    gut, dass es morgens ist und die Wäsche noch frisch ist! :-)

  • xxx_Ailton_xxx 03.01.2010 15:24
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    herrlich! BH von mir und ein schönes neues jahr nochmals :)

  • reggie1 26.11.2009 19:43
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    wunderbar - ich will auch Urlaub machen!

  • webbere 14.11.2009 15:00
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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