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Erfahrungsbericht

für Hotel Riehle, Stuttgart
2 Sterne KEIN Hotel zum Wohlfühlen Bericht mit Bildern
106 von 107 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Nein

Pro preiswert

Kontra schlechter Service, Unsauberkeit

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

NanaM Seit 10 Aug 2010

Cis abgemeldet - bin für längere Zeit nicht da. Bis später, wenn ich mich wieder anmelde. Grüße... mehr

72 Mitglieder vertrauen mir
Ein freundliches HALLO allen Lessern

Einige von Euch werden durch meine bisherigen Kommentare über Hotels schon wissen, dass ich besonderen Wert auf ein gutes Frühstück lege. Bisher hatte ich selbst Glück, wenn ich anläßlich zum Stammtischbesuchen ein Hotelzimmer buchen musste. Alles Gute ist eben nie beisammen. Der Stammi in Stuttgart war wunder, wunderschön, aber die Übernachtung für mich eine Katastrophe. In meinem heutigen Bericht geht es um das Hotel:


HOTEL PENSION RIEHLE – STUTTGART


Die Lage / Entfernungen:

Das Hotel befindet sich im Zentrum Stuttgarts und befindet sich nur ca. 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Adresse lautet:


Hotel Pension Riehle
Urbanstraße 46
70182 Stuttgart – Mitte
Telefon: 0711/16494921
  • zum Stadtzentrum 300 Meter
  • zum Bahnhof 400 Meter
  • zur Messe 2 km
  • zur Autobahn 9 km
  • zum Flughafen 11 km

Die Zimmerpreise:

Zimmer mit Dusche und WC:


1 XL-Bett-Zimmer (1,4 m breit) 48 €
2. Person im selben Bett + 12 € Aufschlag
2-Bettzimmer 65 €
3-Bettzimmer 87 €
4-Bett-Zimmer 104 €


Zimmerpreise für Zimmer mit Dusche und WC auf Etage:


1-Bettzimmer 36 €
2-Bettzimmer 50 €
3-Bettzimmer 66 €
Bei allen Preisen handelt es sich um reine Zimmerpreise OHNE Frühstück. Die Mehrbettzimmer werden pro Person im Preis gegliedert. Aufgeführte Preise sind die Preise bei Vollbelegung. Das Frühstück wird auf dem Zimmer serviert und kostet pro Person 4,50 €. Frühstück ist auf Wunsch erhältlich.


Gleich zusammenfassend meine Meinung zum Hotel:

Die Buchung erfolte über eine e-Mail. Danach erhielt ich ebenfalls per Mail eine Buchungsbestätigung. Ich buchte ein Zimmer mit Dusche und WC auf der Etage für 36 € und bestellte gleich das Frühstück mit hinzu. Daraufhin bekam ich wieder eine Bestätigungmail mit dem genannten Endpreis von € 40,50.

Als ich am Samstag, den 24. September 2011 dort ankam, wurde mir eröffnet, dass ich doch ein Zimmer haben könnte, mit Dusche und WC auf dem Zimmer. Das freute mich sehr, weil ich in meiner Antwort mit schrieb, dass ich zwar lieber so eines gehabt hätte, aber auch mit einem auf der Etage zufrieden wäre. Mein Koffer war mehr als schwer, und der Mann am Empfang (wahrscheinlich der Chef selbst) trug mir freundlicherweise meinen Koffer 1 Etage höher. Bezahlen musste ich gleich beim Einchecken. Nunmehr aber keine 40,50 € mehr sondern 52,50 €. Aber so wollte ich es ursprünglich ja auch haben.

Im Zimmer angekommen schaute ich mich erst einmal in Ruhe um, nachdem wir – der Chef und ich – mehrmals vergeblich versucht hatten, meinen Koffer auf den dafür vorgesehenen Hocker zu platzieren. Schreck lass nach! Ein dünner kleiner zusammenklappbarer Hocker, der mit Stoff bespannt war, wie ein Anglerstuhl, nur etwas größer, der auch noch an allen Ecken und Enden gewackelt hat und das Gestell aus dünnem Sperrholz war. WAS für ein Vehickel. Lach mich jetzt noch krank, wenn ich das Ding vor mir sehe.

Nachdem der Chef die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ, kamen gleich haufenweise die nächsten Schocks auf mich zu:


Stor und Gardiene waren zusammen auf einer Stange mit Ringen angebracht. Und das hintereinander – auf der linken Seite der Stor – und gleich rechts daneben der Vorhang zum Zuziehen. So konnte ich entweder den Stor ziehen, oder den Vorhang. Also den Stores ganz nach links, wenn ich abends den Vorhang zuziehen wollte. Beide Gardienen gleichzeitig hintereinander war also nicht möglich.

Der Kleiderschrank hatte nur EINE Tür, sodass ich immer nur eine Hälfte zuschieben konnte. Aber es hingen 2 Kleiderbügel drinnen. Es war ein großer schwarzer (eben offener) Schrank aus zwei Hälften. Ein Hälfte zum Einhängen, die andere Hälfte mit Einlegebögen.

Die Toilette / Dusche war klein und OHNE Ablage übern Waschbecken. Das Fenster, wenn man es überhaupt als Fenster bezeichnen kann, hatte die Größe die eines Glas-Bausteines. Etwa 20 x 20 cm im Quadrat. Der Toilettendeckel war hochgeklappt und hatte an der Innenseite zwei schöne hellbraune Streifen...(igitt), die wahrscheinlich von eingetrockneten verspritzen Urin herstammten. Das Waschbecken war in einem alten Schrank eingelassen. Darin befand sich ein verkeimter Schwamm und eine Sprühflasche mit Badreiniger. Der Schrank selbst war innen auch verkurustet und schmutzig. Die Dusche hingegen war sauber und hatte einen hochmodernen Brausekopf. Als eine große Scheibe konzipiert. Mindestens 15 cm Durchmesser und hatte verschiedene Einstellmöglichkeiten, bis hin zum Massagestrahl. (Siehe Bild 2!)

Das Bett Nun ja, es war wirklich breit, aber sowas von HART. Das Kopfkissen war so flach, dass ich erst dachte, es läge nur der Bezug da – ohne Kissen. Das war nix für mich, da ich sonst höher schlafe. Zudem tat es meiner frisch operierten Schulter überhaupt nicht gut. Mir kam es vor, als wäre es ein selbstzusammengeschustertes Bett gewesen. So sah es jedenfalls aus. (Siehe Bild 3!)

Ein schmaler, langer Tisch OHNE Schublade von rotbrauner Farbe stand zwischen Kleiderschrank und Tür. Darauf wurde mir dann das Frühstück serviert (laaaaaaaach!!!)''' Vor dem Tisch standen 2 gepolsterte Stühle.


D A S * F * R * Ü * S * T * Ü * C * K * - g r ö ö ö l :-)

Das Lustigste habe ich mir jetzt bis zum Schluss aufgehoben. DAS WAR FÜR MICH KEIN FRÜHSTÜCK - DAS WAR EIN WITZ! Bevor bei meiner Ankomme der Chef mein Zimmer verließ, erklärte er mir noch, dass ein kleiner Backofen zum Frühstück bedient werden müsse und zeigte mir WIE. Als ich dann abends vom Stammilokal wieder auf mein Zimmer kam, traf mich fast der Schlag:Klein Rosi- bisher von allen Hotels mehr als gut zum Frühstück bedient wurde, bzw. sich selbst am reichlichen Bufett sich nehmen konnte, worauf sie Appetit hatte, war zum ersten Mal zum HEULEN zumute.''' Auf meinem Tisch stand ein Tablett mit folgenden Utensilien:
  • Ein kleiner Wasserkocher
  • 3 Brötchen zum Fertigbacken in Zellophan eingewickelt, alt und muffig
  • Portionsbecherchens mit: Himbeermarmelade, Kalbsleberwurst, eine Käseecke
  • Butterportionen die selber zurechtgeschnitten waren, und die Hälfte von den üblichen abgepackten Portionen lagen unabgedeckt auf einer Papierserviette, die gleichzeitig die Untertasse sein sollte. Ging aber nicht, da die Serviette vom Butterfett durchtränkt war, denn die Butter war über Nacht ganz weich geworden
  • 2 Portionsbeutel löslichen Jacobskaffe, davon ein normaler und ein Cappuccino
  • 2 Kaffesahneportionen
  • 2 Portionen Zuckerbeutelchens


Als ich das sah, war mein erster Gedanke: Hier haste dein Frühstück, sie mal zu wie du damit klar kommst. Das ganze war auch sehr lieblos auf dem Tablett gelegen. Und das Tablett hatte jede Menge alter Tassenränder. Wie gesagt, keine Untertasse, sondern nur eine kleine dicke Tasse und ein Abendbrot- Frühstücksteller.
Den Wasserkocher musste ich auf den Fußboden stellen, um das Wasser zu erwärmen, da am Tisch keine Steckdose vorhanden war. Die Brötchen im Backofen wurden zäh, aber nicht gebacken. Es war auch mehr eine Mikrowelle mit Backofenfunktion. Der Chef zeigte mir noch, wo das Heftpflaster steht, bis dahin soll ich drücken. Der Miniofen war auf eine Zeit vorprogramiert vom Hotel und man hatte die Stelle, bis wie weit der Schalter gedreht werden soll, mit einem Stück Heftpflaster ohne Mull gekennzeichnet. Genau daran habe ich mich auch gehalten, aber die Brötchen wurden wie rohe HEFEKLÖSE. Natürlich habe ich mein Frühstücksei vermisst, denn das gab es nicht.


Mein Fazit

Ich bin nicht so verwöhnt, dass ich mit einem weniger guten Frühstück nicht zufrieden wäre. Mich ärgert das ganze Drumherum. Auch ein hartes Bett nehme ich in Kauf, dann aber ein Kopfkissen, welches mal neben einem Kopfkissen gelegen hat, das schlechte, lieblose Frühstück OHNE Ei und die schmutzige Toilette. Das ALLES zusammen hat mich so unzufrieden gestimmt. Mir kam das alles so vor, als wollten sie jede Menge Gäste haben, aber nicht viel dafür tun. Ich bin auch in keinster Weise ausländerfeindlich – aber auffallend war es schon, dass sehr viele Türken und Russen an diesem Wochenende dort übernachteten. Ich habe da als Frau doch ein wenig Angst, weil direkt neben mir 3 Männer ihr Domizil hatten. Deshalb habe ich mein Zimmer über Nacht auch verschlossen. Stuttgart scheint überhaupt sehr international zu sein. Ich hatte an diesem Wochenende 5 Taxifahrten, davon 2 Inder, 1 Türke, ein Dunkelhäutiger und ein Russe.Das war das schlechteste Hotel, was ich bisher in meiner gesamten Stammilaufzeit hatte. Na ja, dieses Etablissement Heißt ja HOTEL PENSION. Vielleicht habe ich die Pension erwischt. Dennoch war ich in einigen Pensionen, die besseren Service boten, als ein Hotel. Vielleicht mögen die anderen Zimmer besser sein. Was ich hier geschrieben habe, ist von meinem Zimmer ausgegangen. Empfehlen kann ich es leider nicht und Sterne bekommt es von mir nur 2. Fast schon ein Stern zuviel.Quelle: Hotel Riehle (2 Bilder)Ich bedanke mich für das Lesen, Bewerten, Kommentieren und verbleibe mfg. bis zum nächsten Bericht – eure kleine Nana mit dem großen M. :-)@NanaM für Ciao – anno 30. September 2011

Anhang:

Dies ist ein Auszug aus den Angaben des Betreibers.

"Die gute Nacht zum kleinen Preis !
- mitten in der Stadt -
- direkt hinter der Staatsgalerie -
- 5 Gehminuten zum HBF -

- erholsame Ruhe -
- gebührenfreies Parken möglich - "

Bilder

für Hotel Riehle, Stuttgart
Hotel Pension Riehle Stuttgart
Meine harte Pritsche "ohne" Kopfkissen
von NanaM NanaM
Hotel Pension Riehle Stuttgart

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Kommentare

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  • muttibremer 15.01.2012 19:50
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH u.LG

  • gruebelchen 20.12.2011 20:31
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    ach herrje.. das klingt ja mehr als furchtbar!

  • marcellina 19.11.2011 13:09
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Von diesem Etablissement hab ich noch nie was gehört, das ist auch im Stuttgarter Hotel- und Gastgeberverzeichnis noch nie aufgetaucht...also da hast ja wirklich was Übles erwischt. Es ist wirklich nicht einfach in Stuttgart eine gute, bezahlbare Unterkunft zu finden, das weiß ich aus Erfahrung. Jedenfalls danke für diesen Hotel-Krimi! Gruß von Andrea

  • gaensebert 17.11.2011 07:01
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Die Schwaben sollen ja sehr sparsam sein....

  • pinkdawn 15.11.2011 00:59
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    voll krass! Hab mich sehr amüsiert über deinen Bericht ... bh + lg Doris

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