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| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Einige von Euch werden durch meine bisherigen Kommentare über Hotels schon wissen, dass ich besonderen Wert auf ein gutes Frühstück lege. Bisher hatte ich selbst Glück, wenn ich anläßlich zum Stammtischbesuchen ein Hotelzimmer buchen musste. Alles Gute ist eben nie beisammen. Der Stammi in Stuttgart war wunder, wunderschön, aber die Übernachtung für mich eine Katastrophe. In meinem heutigen Bericht geht es um das Hotel:
Das Hotel befindet sich im Zentrum Stuttgarts und befindet sich nur ca. 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Adresse lautet:
Zimmer mit Dusche und WC:
Zimmerpreise für Zimmer mit Dusche und WC auf Etage:
Die Buchung erfolte über eine e-Mail. Danach erhielt ich ebenfalls per Mail eine Buchungsbestätigung. Ich buchte ein Zimmer mit Dusche und WC auf der Etage für 36 € und bestellte gleich das Frühstück mit hinzu. Daraufhin bekam ich wieder eine Bestätigungmail mit dem genannten Endpreis von € 40,50.
Als ich am Samstag, den 24. September 2011 dort ankam, wurde mir eröffnet, dass ich doch ein Zimmer haben könnte, mit Dusche und WC auf dem Zimmer. Das freute mich sehr, weil ich in meiner Antwort mit schrieb, dass ich zwar lieber so eines gehabt hätte, aber auch mit einem auf der Etage zufrieden wäre. Mein Koffer war mehr als schwer, und der Mann am Empfang (wahrscheinlich der Chef selbst) trug mir freundlicherweise meinen Koffer 1 Etage höher. Bezahlen musste ich gleich beim Einchecken. Nunmehr aber keine 40,50 € mehr sondern 52,50 €. Aber so wollte ich es ursprünglich ja auch haben.
Im Zimmer angekommen schaute ich mich erst einmal in Ruhe um, nachdem wir – der Chef und ich – mehrmals vergeblich versucht hatten, meinen Koffer auf den dafür vorgesehenen Hocker zu platzieren. Schreck lass nach! Ein dünner kleiner zusammenklappbarer Hocker, der mit Stoff bespannt war, wie ein Anglerstuhl, nur etwas größer, der auch noch an allen Ecken und Enden gewackelt hat und das Gestell aus dünnem Sperrholz war. WAS für ein Vehickel. Lach mich jetzt noch krank, wenn ich das Ding vor mir sehe.
Nachdem der Chef die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ, kamen gleich haufenweise die nächsten Schocks auf mich zu:
Stor und Gardiene waren zusammen auf einer Stange mit Ringen angebracht. Und das hintereinander – auf der linken Seite der Stor – und gleich rechts daneben der Vorhang zum Zuziehen. So konnte ich entweder den Stor ziehen, oder den Vorhang. Also den Stores ganz nach links, wenn ich abends den Vorhang zuziehen wollte. Beide Gardienen gleichzeitig hintereinander war also nicht möglich.
Die Toilette / Dusche war klein und OHNE Ablage übern Waschbecken. Das Fenster, wenn man es überhaupt als Fenster bezeichnen kann, hatte die Größe die eines Glas-Bausteines. Etwa 20 x 20 cm im Quadrat. Der Toilettendeckel war hochgeklappt und hatte an der Innenseite zwei schöne hellbraune Streifen...(igitt), die wahrscheinlich von eingetrockneten verspritzen Urin herstammten. Das Waschbecken war in einem alten Schrank eingelassen. Darin befand sich ein verkeimter Schwamm und eine Sprühflasche mit Badreiniger. Der Schrank selbst war innen auch verkurustet und schmutzig. Die Dusche hingegen war sauber und hatte einen hochmodernen Brausekopf. Als eine große Scheibe konzipiert. Mindestens 15 cm Durchmesser und hatte verschiedene Einstellmöglichkeiten, bis hin zum Massagestrahl. (Siehe Bild 2!)
Das Bett Nun ja, es war wirklich breit, aber sowas von HART. Das Kopfkissen war so flach, dass ich erst dachte, es läge nur der Bezug da – ohne Kissen. Das war nix für mich, da ich sonst höher schlafe. Zudem tat es meiner frisch operierten Schulter überhaupt nicht gut. Mir kam es vor, als wäre es ein selbstzusammengeschustertes Bett gewesen. So sah es jedenfalls aus. (Siehe Bild 3!)
Ein schmaler, langer Tisch OHNE Schublade von rotbrauner Farbe stand zwischen Kleiderschrank und Tür. Darauf wurde mir dann das Frühstück serviert (laaaaaaaach!!!)''' Vor dem Tisch standen 2 gepolsterte Stühle.
Als ich das sah, war mein erster Gedanke: Hier haste dein Frühstück, sie mal zu wie du damit klar kommst. Das ganze war auch sehr lieblos auf dem Tablett gelegen. Und das Tablett hatte jede Menge alter Tassenränder. Wie gesagt, keine Untertasse, sondern nur eine kleine dicke Tasse und ein Abendbrot- Frühstücksteller.
Den Wasserkocher musste ich auf den Fußboden stellen, um das Wasser zu erwärmen, da am Tisch keine Steckdose vorhanden war. Die Brötchen im Backofen wurden zäh, aber nicht gebacken. Es war auch mehr eine Mikrowelle mit Backofenfunktion. Der Chef zeigte mir noch, wo das Heftpflaster steht, bis dahin soll ich drücken. Der Miniofen war auf eine Zeit vorprogramiert vom Hotel und man hatte die Stelle, bis wie weit der Schalter gedreht werden soll, mit einem Stück Heftpflaster ohne Mull gekennzeichnet. Genau daran habe ich mich auch gehalten, aber die Brötchen wurden wie rohe HEFEKLÖSE. Natürlich habe ich mein Frühstücksei vermisst, denn das gab es nicht.
Dies ist ein Auszug aus den Angaben des Betreibers.
"Die gute Nacht zum kleinen Preis !- erholsame Ruhe -
- gebührenfreies Parken möglich - "
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gruebelchen 20.12.2011 20:31
ach herrje.. das klingt ja mehr als furchtbar!
marcellina 19.11.2011 13:09
Von diesem Etablissement hab ich noch nie was gehört, das ist auch im Stuttgarter Hotel- und Gastgeberverzeichnis noch nie aufgetaucht...also da hast ja wirklich was Übles erwischt. Es ist wirklich nicht einfach in Stuttgart eine gute, bezahlbare Unterkunft zu finden, das weiß ich aus Erfahrung. Jedenfalls danke für diesen Hotel-Krimi! Gruß von Andrea
gaensebert 17.11.2011 07:01
Die Schwaben sollen ja sehr sparsam sein....
pinkdawn 15.11.2011 00:59
voll krass! Hab mich sehr amüsiert über deinen Bericht ... bh + lg Doris
BH u.LG