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Pro Lage, gutes Frühstück, freundliches Personal
Kontra direkt an der Hauptstraße, Zimmereinrichtung nicht perfekt
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
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| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Hallo, heute gibt es wieder einen Hotelbericht und zwar von einem Hotel in Wien. In Wien war ich aufgrund eines Kongresses mit meinen Laborkollegen, so dass wir doch ein wenig Spaß hatten. Aufgrund der Anzahl der Leute und der unterschiedlichen Finanzierung der einzelnen Zimmer hatten wir es insgesamt auf 2 Doppelzimmer sowie 3 Einzelzimmer gebracht, die wir selbstverständlich alle in einem Hotel gebucht hatten, weil wir in einer Gruppe sein wollten. Weil der Kongress doch ein wenig größer war, war es eine kleine Herausforderung, ein Hotel zu finden, das noch genügend Zimmer zur Verfügung stellen konnte und nicht zu teuer war, weil uns für die Finanzierung kein zu großer finanzieller Spielraum zur Verfügung stand.
Entschieden haben wir uns dann für das
Dieses befindet sich im 2. Bezirk in der Taborstr. 47-49, in 1020 Wien.
Das Hotel ist ein altes und von außen unscheinbares, aber von innen ganz schönes Hotel, in dem man ganz gut übernachten kann. Wir haben mehrere Nächte dort verbracht, ich insgesamt 5 Nächte, meine Kollegen teilweise etwas weniger, womit ich mir also ein gutes Bild vom Hotel machen können. Und da ich mit ein paar Laborkollegen zusammen dort übernachtet habe, konnte ich mir auch ein Bild von deren Zimmern machen. Bezahlt haben wir für die drei Einzelzimmer bzw. beiden Doppelzimmer jeweils den gleichen Preis, nämlich 73 Euro für die Einzelzimmer bzw. 99 Euro für die Doppelzimmer, jedoch war die Ausstattung der Zimmer aber dann doch deutlich unterschiedlich. Dies spiegelte sich in der Größe der Zimmer ebenso wieder wie in deren Ausstattung - von den Einzelzimmern war mein Zimmer mit Abstand das größte Zimmer und vermutlich wurde das Zimmer sonst auch als einfaches Doppelzimmer vermietet, während meine beiden Kollegen deutlich kleinere Einzelzimmer hatten, in denen man nicht viel Platz hatte.
Da hatte ich wohl das große Glück, dass ich die erste war, die ihr Zimmer bekommen hat und dass ich auch sofort meine Visakarte für die Bezahlung gezückt habe. Der eine Kollege hatte wegen der Bezahlung extra angerufen, ob eine normale EC-Karte ausreichend sei, dies wurde ihm bestätigt, nur hat das Lesegerät diese dann nicht erkannt. Und da er nicht an einem Geldautomaten zusätzliche Gebühren fürs Abheben zahlen wollte, habe ich ihm das Zimmer erst mal auch per Visakarte bezahlt. Ein Umbuchen, was die Anzahl der Nächte anbelangte, war kein Problem, weil doch einige Kollegen etwas früher wieder zurück mussten als initial geplant, das haben wir gleich beim Einchecken regeln können.Für mich war die Zimmergröße schwer in Ordnung, ich habe ein sehr großes Zimmer erwischt, meine 2 Kollegen, die jeweils ein Einzelzimmer gebucht hatten, hatten zum selben Preis deutlich kleinere Zimmer erhalten, in denen man sich kaum rühren konnte bzw. die auch ein sehr kleines Bad hatten. Hier scheint es sowohl für Einzel- als auch für Doppelzimmer deutliche Unterschiede zu geben, die sich theoretisch auch im Preis widerspiegeln sollten, dies aber de facto bei uns nicht getan haben. Ich hätte mich ja an der Stelle meiner Kollegen geweigert, den gleichen Preis für ein deutlich kleineres Zimmer zu bezahlen, ein Ausweichen auf andere Zimmer war unmöglich, weil das Hotel komplett ausgebucht war, aber einen teuren Einheitspreis deutlich unterschiedliche Räume zu haben, finde ich schon ein wenig seltsam. Die Doppelzimmer meiner anderen Kollegen waren größer und besser ausgestattet als mein Zimmer, so dass es nicht ganz leicht ist, einzuschätzen, ob ich ein Einzelzimmer der Oberklasse oder ein Doppelzimmer der Unterklasse, was die Bezahlung anging, erwischt habe - präsentiert wurde es mir jedenfalls als Einzelzimmer. Aber auch hier hat sich die Ausstattung und Zimmergröße durchaus unterschieden, weswegen ich auch hier leicht unterschiedliche Preise erwartet hätte.
In Punkto Sauberkeit gab es nichts zu beanstanden, die Betten wurden täglich gemacht, die Handtücher gewechselt und gesaugt wurde auch, das Bad gewischt. Das Bad hatte eine Dusche und der Vorhang so installiert, dass irgendwo zur Seite immer Wasser heraus lief, diese Pfütze war dann jeden Tag der Beweis, dass die Putzservice ordentlich gemacht wurde.
Der Zustand der Zimmer war in Ordnung, das Haus an sich zwar deutlich alt, aber gut gepflegt und erhalten - von innen sah es deutlich besser aus als von außen.
Das Zimmer von mir hatte ein schlichtes Design, über das man nicht meckern kann.
Der Ausblick ging bei mir in den Hinterhof, in anderen Zimmern zur Hauptstraße, war also alles andere als toll, aber da ich nicht den Hauptstraßenlärm hatte, konnte ich wenigstens gut schlafen.
Die Organisation an der Rezeption war so sehr gut. Dass man nicht gleich in der Früh um 8 Uhr einchecken kann, ist verständlich, da wir aber das Gepäck in einem abgeschlossenen Raum stellen konnten, war das kein Thema. Das kommt davon, wenn man in der Früh mit dem ersten Flieger fliegt, um auch ja rechtzeitig zum Kongressbeginn auf dem Kongressgelände zu sein. Beim Auschecken war es möglich, das Gepäck trotzdem noch den ganzen Tag bis Nachmittag / frühen Abend in diesem Abstellraum zu lassen, was einem eine Stadtbesichtigung doch unheimlich erleichtert hat. Denn wir wollten ja doch ein wenig von der Stadt sehen, und wenn man dann mit dem ganzen Gepäck unterwegs gewesen wäre, wäre das doch sehr lästig geworden und wir hätten die Besichtigungstour gar nicht genießen können. Bei Fragen wurde einem an der Rezeption stets freundlich weitergeholfen. Es gab auch eine Vielzahl an Flyern, bei denen doch etliche Empfehlungen für einen Wiener Besuch standen, vor allem von etlichen Lokalen. Außerdem gab es einen Stadtplan in mehreren Sprachen, so dass man sich zumindest in der Innenstadt ganz gut orientieren konnte.
Es gab eine relativ große Auswahl an Frühstücksmöglichkeiten: Brot, verschiedene Semmeln, Müsli, Joghurt, Milch, Wurst, Käse, Marmelade, Frühstückseier und Rühreier, Obst, Kaffee und verschiedene Teesorten, die man sich selber aufgießen musste sowie Orangensaft.
Die Qualität der Speisen war so ganz zufrieden stellend, nur wurden die Rühreier zu früh in den Behälter gegeben, in dem sie warm gehalten werden sollten, so dass sich dort Kondenswasser gebildet hat. Das fand ich nicht so toll. Die Eier waren grundsätzlich hart gekocht, was jetzt auch nicht unbedingt mein Favorit ist. Und es herrschte eine Selbstbedienung, so dass man sich in Ruhe das zusammenstellen konnte, was man essen wollte.
Die Bedienung war, nachdem man mit dem Frühstück fertig, ziemlich schnell mit dem Wegräumen des Geschirrs. Frühstück gab es von 7 bis 10 Uhr morgens. Nur wenn man erst kurz vor 10 Uhr zum Frühstück gekommen ist, hat man fast nichts mehr zu Essen bekommen, weil kurz vor 10 Uhr auch das Frühstücksbuffet nicht mehr nachgefüllt wurde. Es empfahl sich also, spätestens um 20 vor 10 Uhr morgens aufzuschlagen. Es gab unterschiedlich große Tische, je nachdem, ob man alleine oder in einer Gruppe sitzen wollte.
Das Hotel ist definitiv ein Stadthotel, innerhalb weniger Minuten kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum der Stadt, die nächsten Haltestellen sind wenige Minuten zu Fuß entfernt. Die nächste U-Bahn ist vielleicht 5 Minuten entfernt, die nächsten Straßenbahnhaltestellen auch nicht weiter. Innerhalb von einer Viertelstunde kann man leicht und locker in der Innenstadt z. B. am Stephansdom sein. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt, Pizzeria etc.) befinden sich ebenfalls nur wenige Minuten zu Fuß entfernt.
Auch Bars gibt es in einer Entfernung von vielleicht 5 Minuten zu Fuß.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. Daniela
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katze0000 20.02.2012 12:57
schotterkoenig 05.11.2011 13:31
miss_chocolate 12.10.2011 16:13
dort werd ich wohl nie übernachten ;)
duderally 30.08.2011 00:39
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sehr schöne darstellung, bh folgt