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Erfahrungsbericht

für Hotel Residenz, Leipzig
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Empfehlenswert: Nein

Pro Zimmergetränke kostenfrei

Kontra extrem schmutzig, uninteressiertes Personal

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

Beatfreak Seit 30 Sep 2003

Alles wird gut :-) mehr

33 Mitglieder vertrauen mir

Stil ist das Ziel – so lauten die Worte, die einen an der etwas schmuddelig wirkenden weißen Fassade begrüßen. Wir waren optimistisch gestimmt, schließlich wollten wir genau das: ein Candlelight-Dinner mit Übernachtung in stilvoller Atmosphäre. So lautete zumindest das Angebot, welches meine Dame und ihre Freundin bei Groupon für sich und ihre Männer als Überraschung gebucht hatten. Gebucht waren:

- zwei Übernachtungen
- ein Drei-Gänge-Menü zum Abend
- eine Flasche des Hausweines

der erste Eindruck


Wir kamen am Nachmittag in die Empfangshalle und klingelten an der Rezeption. Prompt kam auch eine Dame, die unsere Anmeldung in Empfang nahm.
Es roch irgendwie … muffig, jedenfalls nicht angenehm.
Ungewohnt war es, als wir uns Richtung Zimmer bewegten, dass man sich vorsichtig an abendbrot- oder mittagessenden Gästen vorbei schlängeln musste, da das Hotel anscheinend keinen Platz verschenken wollte, und so an den unmöglichsten Stellen Tische aufgestellt hatte. Mit etwas sperrigerem Gepäck musste man wirklich aufpassen, dass man den Tisch versehentlich nicht eher abräumte, als es beabsichtigt war (siehe Foto).
Der etwas speckig wirkende, mit abgegriffenen Tesafilm beklebte schwere Zimmerschlüssel erweckte auch nicht gerade mein Vertrauen.

das erste Zimmer


Wir waren kaum aus der Lobby raus, da standen wir auch schon vor unserem Zimmer. Na das ist ja lustig: Keine Tür (außer der Zimmertür) trennte uns vom regen Treiben des Vorraumes. Bleibt die Hoffnung, dass die Tür akustisch gut gedämmt ist.
Beim Betreten des Zimmers überkamen uns gemischte Gefühle. Irgendwas stimmte nicht, und wir entdeckten sofort, was uns (als aus dienstlichen Gründen geübten Hotelgängern) nicht passte: Wir hatten ein Doppelzimmer gebucht. Was wir vorfanden, war aber nur ein "aufgerüstetes" Einzelzimmer. Zum Bett wurde ein völlig anders aussehendes Beistellbett gestellt. Man hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, das geschickt zu kaschieren (bis auf die einheitliche Lakenfarbe). Da niemand von uns Lust verspürte, des Nachts in der Besucherritze zu versinken, während langsam aber sicher die Betten auseinander driften, gingen wir zur Rezeption, um diesen Mangel zu beanstanden.
Dieser wurde problemlos behoben, und wir erhielten das Zimmer direkt nebenan. Nebenan heißt, es war sogar eine Tür dazwischen, welch ein Glück … oder doch nicht? Leider nein.
Während die westlich zivilisierte Welt Türen kennt, die fast geräuschlos selbständig schließen, so handelte es sich bei dieser Tür, wie wir in der Nacht erfahren mussten, um eines der selten Exemplare, die zwar selbständig schließen, dies aber mit hörbar viel Gewicht tun, eines jener Exemplare, die jeder taschenbepackte Hotelbesucher gern als Fitnessherausforderung ansieht, während er in beiden Händen schwere Taschen trägt, zwischen den Zähnen noch zwei Bügel mit knitteranfälliger Kleidung und mit vollem Körpereinsatz eine gefühlt tonnenschwere Tür versucht aufzudrücken. Genauso gefühlt fällt sie mit ihrem doppelten Gewicht und dem dreifachen Schallpegel uns Schloss.
Da unsere, direkt daneben liegende Zimmertür entgegen den Erwartungen alles andere als gut gedämmt war, brauche ich nicht weiter betonen, dass man das Gefühl hatte, dass diese schwere Zwischentür direkt zum Zimmer gehört.
Erschwerend, wenn auch nicht in der Verantwortung des Hotels, kam hinzu, dass in der ersten Nacht direkt neben uns ein Geburtstagskind residierte. Wir freuten uns, wie herzlich doch die Geburtstagsliedchen durch die hellhörigen Wände schalmaiten: *RUMS* (wir erinnern uns an die Tür) HÄPPY BÖRSTÄI TO - *RUMS* - TU YU *RUMS* *RUMS* HÄPPY BÖRSTÄI … *RUMS* *allgemeiner Applaus* … und so weiter. Wir freuten uns über so viel Herzlichkeit und dass wir an ihr teilhaben konnten, sogar zwischen 0:00 Uhr und 1:00 Uhr nachts. Von der Hellhörigkeit her hätte man auch denken können, dass sich die gesamte Geburtstagsgesellschaft in unserm Bad eingefunden hat.

das Bad


Ein gutes Thema für die Überleitung, das Bad: Es ist immer beliebter Kritikpunkt, wenn es um die hygienischen Zustände und deren Beurteilung geht, und da schlägt das Hotel Residenz wirklich ordentlich zu, leider in die falsche Richtung:
Wenn man unter Stil versteht, wirklich konsequent dreckig zu sein, dann ist dieses Hotel auf einem guten Weg. Man beachte als erstes das Foto des Waschbeckens: Dort ist kein Schatten zu sehen sondern schlicht der Dreck im Becken. Was der Leser leider auf dem Foto nicht sehen kann, ist der Gestank, der aus dem Traps kam.
Nun gut, wenn ein Zimmer lange nicht benutzt wurde, kann es sein, dass der Traps leer war, zumindest versuchte ich mir das als Optimist einzureden. Also: Wasser marsch. Aber oh Wunder: Es lebt!! Anders könnte ich die Geräusche nicht umschreiben, die aus dem Abfluss kamen, noch lange nach dem ich das Wasser abgestellt hatte. Konsequenterweise stank es anschließend noch mehr als vorher.
Ich bin wirklich nicht zimperlich, was sanitäre Anlagen angeht (he, ich habe schließlich gedient), aber wenn einem schon schlecht wird, wenn man sich beim Zähneputzen über das Wachbecken beugt und man sich Mühe geben muss, nicht mehr als die Zahnpasta dort reinzuspucken … da muss wirklich viel passieren. Das ging sogar so weit, dass wir nachts die Tür zum Bad und(!) den Abfluss verschließen mussten, damit man nicht irgendwann vom Gestank wach wurde, der ins Zimmer zog, und das ist nicht übertrieben!!

Da war es natürlich nur noch eine Formsache, dass auch der Einarmhebelmischer (also der Wasserhahn) nicht richtig schloss, d.h. er schloss schon, aber nur in der Heißwasserstellung. In der neutralen Stellung floss immer ein kleines Rinnsal, was das Verschließen des Waschbeckens für die Nacht unmöglich gemacht hätte.
Nachteil bei dieser Technik: Wenn man morgens nicht aufpasste, verbrühte man sich schnell die Hände beim einfachen Öffnen des Hahns. Also war Konzentration angesagt:
- Hebel auf neutral
- Hebel hoch und Wasser marsch, waschen
- Hebel runter und Wasser aus
- Hebel wieder auf heiß, damit nichts läuft

Der Traps schien öfter schon Probleme bereitet zu haben, davon zeugte ein deutlich sichtbarer Fleck auf den Fliesen darunter, bestehend aus Kalk und Dreck.

Ein weiteres Highlight war die Dusche: Ich wusste nicht, dass Kunststoff schimmeln kann. Aber: Es geht! Doch! Als Beweis habe ich, der geneigte Leser wird es ahnen, ein weiteres Foto beigefügt. Somit war Duschen ausschließlich in Badelatschen angesagt und auch nur dann, wenn es wirklich nicht mehr anders ging.

Dass dann über der Badtür die Dichtungen langsam aber sicher ausbröckelten, war dann nur noch Formsache und das geringste Übel. Trotzdem habe ich mal davon ein Foto gemacht. ;-)

das zweite Zimmer


Ich komme nun zum Highlight, zum Zimmer selbst. Ich weiß nicht, wie es ich es beschreiben soll, wir haben beide immer wieder nach der versteckten Kamera gesucht.

Lustig ist zum Beispiel die Übergardine: Ich habe extra ein Foto beigefügt, wo man den Vorher-Nachher-Effekt sieht, also: Einmal mit Licht im Zimmer und einmal ohne. Was der Betrachter dort sehen kann, ist nicht etwa ein Bildfehler der Kamera sondern die Löcher in den Vorhängen, so unglaublich es auch klingen mag. Auf dem Bild ohne Licht sieht man das Licht von draußen durch die Löcher scheinen. Ich möchte gar nicht wissen, wie bzw. durch was diese Löcher entstanden sind. Ich glaube, ohne dieses Wissen geht es mir besser.
Die weißen Gardinen darunter … pardon, die grauen Gardinen darunter haben vermutlich noch nie eine Waschmaschine von innen gesehen, abgesehen davon, dass man sie richtig befestigen könnte (siehe Foto), und das Fenster … der Leser möge ein Blick auf die Fotos werfen und wird mir sicher rechtgeben: Diese Fenster könnte man mal wieder putzen … also … könnte man, muss man aber nicht. Schließlich kommt noch Licht durch, und der Ausblick dort ist sowieso nicht der Rede wert, auch wenn dafür das Hotel nichts kann.

Die Betten waren im zweiten Zimmer glücklicherweise vollwertige Betten ohne ein lieblos rangestelltes Zustellbett. Allerdings scheint das Hotel gleichzeitig ein Altersheim zu sein. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass die Matratzen mit Inkontinenzlaken bezogen waren, und zwar der billigsten Art (siehe Foto). Ich kenne diese noch aus der Zeit, wo ich meine Oma gepflegt hatte. Für den Leser, der diese (also die Laken) nicht kennt: Es handelt sich dabei um spezielle Matratzenbezüge, die verhindern sollen, dass Flüssigkeit von außen nach innen gelangt, und dabei gibt es natürlich unterschiedliche Preiskategorien. Die guten und teuren fühlt und hört man nicht, die billigen hingegen … Also um es kurz zu sagen, man hatte mein Liegen das Gefühl, auf einer noch nicht ausgepackten Matratze zu liegen. Bei jeder Bewegung knisterte es laut, und das Überlaken, welches leider keine Spannqualitäten besaß und zu knapp bemessen war, verrutschte auf diesem glatten Untergrund schnell. So kam es, dass ich gelegentlich nachts wach wurde, weil die angenehm erfrischende Kühle des Folienkunststoffes meine Wade liebkoste. Warum haben sie das Zimmer nicht komplett gefliest, wie eine Pathologie? Dann kann man es nach jedem Gast auskärchern … ? Das hätte doch mal Stil …
Wir unterließen es, die Matratzen anzuheben, wir wollen einfach nicht wissen, was uns darunter erwartete. Da reichte schon der Blick in die Zimmerecken, und ich habe nicht aktiv nach Dreck gesucht. Mir ist lediglich das weiße Hotelhandtuch runter gefallen, nach dem ich nach dem Duschen auf dem Bett saß und mir die Haare trocken rieb. Nach dem Aufheben klebten dort eine tote Fliege, eine tote übergroße Mücke sowie jede Menge Staub dran. Klar, dass dieses Handtuch nicht mehr auf meinem Kopf sondern sofort auf den Fußboden im Bad landete. Ich konnte nicht anders und habe sofort ein Bild von der Stelle gemacht, wo mir das Handtuch hingefallen ist, das Bild mit der Aufputzsteckdose (siehe Foto). Gut zu erkennen sind die noch reichlich vorhandenen Staub- und Dreckvorräte, ich hätte dort noch so einige Handtücher fallen lassen können, und sie wären dreckig zurück gekommen.

Wie es unter der Heizung aussieht, habe ich bei der Gelegenheit auch dokumentiert. Das ist zwar nicht hygienisch tragisch, dennoch zeigt es, mit welcher Sorgfalt die Zimmer gepflegt werden. Das malerisch bunte und romantische Herbstlaub lag dort übrigens die ganzen drei Tage.

Die einzigen positiven Aspekte: Die bereit gestellten Getränke waren kostenfrei, was in Hotels sonst nicht üblich ist. Außerdem ist das Fernsehen in Full-HD über Kabel empfangbar.
Ich habe aber meine Zweifel, dass die Nachteile damit ausgeglichen werden.

die Gastronomie


Der Groupon-Deal besagte, es handelt sich um ein Drei-Gänge-Menü. Dieses nahmen wir gleich am Anreisetag wahr. Die Speisekarte las sich verlockend: Gänsekeule, Rotkohl und wahlweise mit Semmel- oder Kartoffelknödel, vorher eine Tomatencremesuppe und als Nachtisch einen Bratapfel mit Vanillesoße. Was den Geschmack des Essens selbst angeht, so gabs dort nichts zu meckern. Der Rotkohl war sogar komplett hausgemacht und schmeckte genial.
Leider ist es nachteilig, wenn man ein Drei-Gänge-Menü als Büfett serviert, d.h. es ist nachteilig, wenn man alles auf einmal kocht und dann drei Stunden draußen stehen lässt. Bei den Speisen, die in Flüssigkeit schwimmen wie etwa dem Rotkohl, ist das Warmhalten nicht das Problem, bei ursprünglich knusprig gebratenen Gänsekeulen hingegen schon. Diese sind, trotz Befeuerung von unten, in den Warmhalteschalen schon nach kurzer Zeit kalt und labbrig. Da wäre es sinnvoller gewesen, hier nur mäßig nachzulegen, dafür aber öfter.

Und damit sind wir beim Service: Obwohl wir direkt an der Bar saßen, wo die Quelle gegen den Durst existierte, übersahen uns die Servicekräfte mit absoluter Regelmäßigkeit. Man musste wirklich mit einfallsreichen Gestiken aufwarten, auch wenn das nicht sehr stilvoll ist. Aber ansonsten wurde man komplett ignoriert. Da bin ich lieber kurz stilbrüchig als zu verdursten.
Dass es nicht nur uns so ging, zeigte ein Ereignis vom Frühstück: Die Kaffeekanne war leer, wir brauchten also neuen Kaffee. Von Servicekräften weit und breit keine Spur, also nahm sich meine Dame die leere Kanne und ging damit zum Kücheneingang und wartete. Es kamen Servicekräfte, es gingen Servicekräfte, immer bestrebt, sie nach besten Wissen und Gewissen zu ignorieren.
Schließlich rief sie ein Gast an, der an einem Nebentisch saß: "Unsere Kanne ist noch fast voll, wir haben nur zwei Tassen getrunken. Nehmen Sie diese, ansonsten warten Sie noch eine Ewigkeit."
Das lasse ich mal unkommentiert im Raum stehen …
Ähnliches hatte ich erlebt, als der Salzstreuer leer war. Kein Service weit und breit, also ging ich mit ihm zur Küche. Die Dame nahm ihn entgegen und verschwand damit. Jeder halbwegs kundenorientierte Kellner hätte mir im Austausch sofort einen neu befüllten Streuer gegeben und sich möglicherweise sogar noch entschuldigt. Schließlich sollten solche Dinge immer kontrolliert werden, bevor die Gäste kommen, und mir kann niemand erzählen, dass ein vor dem Frühstück voller Streuer von einem gierigen Gast während des Frühstücks auf ex geleert wird. Die Servicekraft lies mich jedoch eine gefühlte Ewigkeit stehen und kam irgendwann mit den neu befüllten Streuer zurück. Naja … vielleicht sind die Steuer ja auch pro Tisch rationiert, wer weiß? Sind schließlich teuer …

Stichwort Frühstück: Man muss nicht denken, dass die Tische schnell abgeräumt wurden. Auch wenn es uns egal sein konnte: Als die Frühstückszeit schon lange vorbei war und wir schon in die Innenstadt aufbrachen, stapelte sich auf sämtlichen Tischen noch immer das Geschirr, einfach kein schöner Anblick. Kein schöner Anblick war auch der heraus gebrochene Halogenstrahler in der Bar, der vermutlich stilvoll den Tresen beleuchten sollte. Leuchten konnte er vermutlich noch immer, leider nur noch hängend am Kabel aus der Holzverkleidung darüber, aber das sind Feinheiten, die uns mehr und mehr auffielen, je sensibler man dafür durch die Erfahrungen wurde, die man dort sammelte.

Ach ja, es gab ja noch eine Flasche des Hausweins gratis. Da bin ich etwas unentschlossen: Der Wein selbst war recht gut, aber eine Piccoloflasche für zwei(!) Personen so vollmundig zu umwerben, halte ich dann doch für etwas überzogen. ;-)

sonstige Leistungen


Das Hotel bietet kostenfreie Parkplätze, die aber schnell voll sind. Im letzteren Fall parkt man auf einem wilden Parkplatz, bei dem man kein tiefer gelegtes Fahrtzeug mit Sportfahrwerk haben sollte.
Es gibt einen kostenfreien Shuttleservice zum Flughafen, Bahnhof und Messegelände, welcher uns aber nicht interessiert hat und somit auch nicht getestet respektive bewertet werden konnte.
Im Keller existiert eine kostenfreie Sauna, aber auch diese interessierte uns nicht weiter und ist daher nicht Teil der Bewertung.

die Abreise


Üblicherweise wird man bei der Abreise gefragt, ob alles zur Zufriedenheit war. Wir waren (der Leser wird sich erinnern) zu Viert da. Das befreundete Pärchen checkte zuerst aus und wurde entsprechend befragt. Das Feedback nötigte die Dame an der Rezeption, einen Zettel zu zücken und mitzuschreiben, da doch einiges zusammen kam. Mit jedem Satz verdüsterte sich ihr Gesicht. Die anfängliche Frage, das Hotel doch im Internet zu bewerten, hätte sie besser nicht stellen sollen.
Als wir dann dran waren, wurden wir gar nicht erst gefragt sondern nur mit einem düsteren Blick bedacht. Wahrscheinlich waren wir nur diese ewigen Nörgler. Zur Strafe wünschte man uns keinen schönen vierten Advent, was uns sehr betroffen machte. ;-)

Die Reaktion des Hotelchefs auf Tripadvisor.de auf ähnliche Bewertungen sprechen für sich, getreu dem Motto, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Vielleicht sollte man solche Bewertungen nicht als persönlichen Angriff sondern als Chance und konstruktive Kritik verstehen. Die allgemein gültigen Feedbackregeln zählen übrigens auch zum Thema Stil.
Natürlich kann man den Preis dagegen halten, denn der war wirklich äußerst attraktiv. Aber ganz ehrlich: Hätte ich vorher gewusst, was mich erwartet, hätte ich das Zimmer nicht mal geschenkt bewohnen wollen.
Wie auch immer, dem Wunsch nach der Bewertung im Internet bin ich natürlich sehr gerne nachgekommen, auch wenn er nicht an mich persönlich heran getragen wurde. ;-)

Fazit


Ich habe bisher kein Hotel erlebt, was sich so viele extreme Fehler leistet, und ich habe schon allein aus beruflichen Gründen einige erlebt. Selbst die "Billigliner" im Geschäft sind besser, vor allem aber sauberer als dieses Etablissement. Ich hätte auch noch mehr anschauliche Fotos einstellen können, leider ist die Anzahl limitiert.

Stil ist das Ziel – Also entweder hat das Hotel Residenz in Leipzig das Ziel verfehlt oder es ist noch weit davon entfernt. Meine Empfehlung: definitiv keine Empfehlung.

Bilder

für Hotel Residenz, Leipzig
Fassade
Das Hotel von Außen mit einem markigen Spruch. Leider reicht das nicht.
von Beatfreak Beatfreak
Fassade

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Kommentare

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  • RIESENFUSS 23.03.2012 08:25
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Anbei die angedrohte Wäsche. Ciao Thorsten

  • RIESENFUSS 21.03.2012 19:08
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Der Bericht ist klasse, das Hotel offensichtlich nicht. Ich komme wieder. Ciao Thorsten

  • Harlekin34 19.01.2012 15:23
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    So sollte ein Erfahrungsbericht sein....denn wir wollen ja nicht nur wissen wie ein Hotel aussieht sondern auch, was du darin ERFAHREN hast;-) LG Eva

  • jaros 18.01.2012 12:33
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    gratis Getränke, das ist doch was ;-) Gruß!

  • Werner86 16.01.2012 21:42
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Fein rezensiert. Toller Hotelbericht, wenn auch schwer enttäuschend.

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