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Radisson Riga - weit über dem EU-Standard
Pro Sauberkeit, Ausstattung
Kontra ???
Im November 2005 verschlug es meinen Mann und mich auf eine einwöchige Reise mit mehreren Stops. Der scheinbar unattraktivste Stop davon war Riga. Nachdem wir davor in Stockholm waren und es in Stockholm sehr schmutzig war, wagten wir nicht darüber nachzudenken, wie es denn dann in Riga aussehen würde - vor allem wie es in unserem Hotel aussehen würde. Mein Mann hatte nämlich online ein günstiges Hotel reserviert. Es hieß zwar Radisson, aber der Preis entsprach absolut nicht dem Radisson-Standard.
***PREIS: ***Bucht man direkt auf der Hotelhomepage so kostet ein Standardzimmer 149 €.
Wir haben allerdings über ein Hotelreservationssysstem für lettische Länder gebucht und haben so nur 70€ für 2 Personen pro Nacht bezahlt.
Wir wurden schon vom Flughafen kostenlos abgeholt. Während der Fahrt fürchteten wir wirklich um unser Leben. Der Fahrer fuhr wie alle anderen Fahrer in Riga: Wie auf einer Formel1-Rennbahn - nur dass sich auf dieser "Rennbahn" tausende Autos befanden, die unseres Erachtens nach im Stau standen. Für unseren Fahrer gab es keinen Stau: Er quetschte sich in jede Lücke, wechselte dutzende Male die Spuren und dadurch kamen wir angstschweißgebadet 10 Minuten später im
sicheren Hotel an.
Als wir dort ankamen standen wir vor einem riesigen Hotel direkt an der Donau. Über der Donau befand sich gleich das Stadtzentrum. -> Die Lage könnte nicht besser sein.
***ADRESSE:***Radisson SAS Daugava Hotel
24 Kugu Street, Riga,
LV-1048,
Latvia
Wir betraten eine riesige Empfangshalle, wurden sofort begrüßt, obwohl ca. 10 Gäste an der Rezeption warteten. Das Einchecken dieser 10 Gäste dauerte dauerte so lange, wie in manch anderen Hotels das Einchecken eines halben Gastes dauert und wir wurden äußerst freundlich behandelt.
Zur Begrüßung bekamen wir gleich einen Sekt. Nachdem wir diesen auf einer gemütlichen, großen Couch ausgetrunken hatten, wurden wir in unser Zimmer gebracht.
Das Zimmer war zwar etwas kleiner als wir es gewohnt waren, aber trotzdem fehlte es dem Zimmer an überhaupt nichts. Vom Radiowecker über Haarshampoo bis zum Internet im Zimmer war alles da. Und das wichtigste: Es war so sauber, wie in kaum einem Hotel. Wir konnten kein einziges Staubpartikel finden - nicht einmal in den Ecken der selten benützten Nachtkästchenladen.
***RESTAURANT:***Am Abend nutzten wir gleich das toll aussehende Restaurant. Es war sehr dunkel und elegant eingerichtet. Es gab viele Tische für 2 Personen, aber auch große Tische für Großfamilien.
Die Bedienung war sehr schnell, vielsprachig und freundlich. Die Dauer der Speisenzubereitung war durchschnittlich. Dafür gab es sehr viele außergewöhnliche Dinge, wie zum Beispiel Tomaten-Kiwi-Ananas-Saft. Die Preise lagen am unteren Preisband des Radisson-Niveaus.
Am Ende kam natürlich die große Rechnung - die man sich allerdings auf die Zimmernummer schreiben lassen konnte.
Unsere nächste Station war dann schon das Frühstück. Dort gab es auch einen Empfang, an dem man seine Zimmernummer bekannt geben musste. Anhand derer wurde man zu seinem Tisch zugewiesen. Unseren Tisch konnten wir anfangs leider nicht entdecken. Die Sicht war nämlich von dem überdimensional großen Buffet bedeckt. Dort gab es absolut alles. Es gab nichts, das es dort nicht gab - von europäisch bis amerikanisch gabe es dort alles - warm, kalt - einfach alles. Selbst die Getränkeauswahl war dort so groß wie in einem Lebensmittelgeschäft.
Diese große Auswahl war auf drei voll gefüllten Tischreihen untergebracht.
Nachdem wir unseren ganzen Tisch mit Lebensmittel bedeckt hatten, weil wir uns nicht entscheiden konnten, was von dieses köstliches Dingen wir nicht essen sollten, mussten wir dann auch noch feststellen, dass es vorzüglich schmeckte.
Nach dem reichhaltigen Frühstück hatten wir die Power den ganzen Vormittag lang in der Stadt spazieren zu gehen - und das bei -5 Grad Celsius im November. Dabei war uns nicht einmal sonderlich kalt, da in Riga so gut wie kein Wind wehte.
Am Abend wollten wir dann einmal das Hotel "ausnützen" und benutzten die Freizeitanlagen, die ein öffentlich zugängliches Fitnesscenter, Wellnessbereiche, ein Schwimmbad und ein Whirlpool enthielten. Der einzige kostenpflichtige Teil davon war das Schwimmbad: 2€ und dafür bekam man auch noch einen Bademantel, Handtücher und ein Kleiderkästchen.
Im Schwimmbad war es ruhig und gepflegt. Die Temperatur des Schwimmbades regte mich allerdings nicht zum Schwimmen an. Daher habe ich das Whirlpool genossen, das ca. 30 Grad Celsius hatte.
Nach dem Schwimmen und darauf folgenden Duschen konnten wir uns nicht mehr zur körperlichen Aktivität im Fitnesscenter bewegen, haben es aber angesehen: Auch dort fehlte es uns an nichts: Vom Fahrrad über Hanteln bis hin zur Dusche wurden alle Wünsche erfüllt.
Anschließend gingen wir noch ein bisschen shoppen. Shoppen? Was hat das mit dem Hotel zu tun? Im Hotel gab es ca. 10 Shops - vom Souvenierlanden über ein Schmuckgeschäft bishin zum Friseur.
Die Geschäfte sind hochpreisig und das Personal spricht leider nur teilweise ein bisschen Englisch.
Auch ein öffentlich zugängliches
trafen wir mitten im Hotel an.
Am Ende dieser vielen Vergnüglichkeiten stand etwas weniger Vergnügliches:
Das Bezahlen ging genauso schnell wie das Einchecken und es wurden alle denkbaren Zahlungsmodalitäten akzeptiert - von Bargeld oder vorhergehende Überweisung über die Bankomatkarte bis hin zu allen erdenklichen Kreditkarten.
Anschließend wurden wir mit Hilfe des Rowdieshuttlebuses auch wieder kostenlos zum Flughafen gebracht.
Zu Hause wieder angekommen, erzählten wir allen von der schönsten Stadt, in der wir je waren und zeigten ihnen anhand der
Die Homepage war einfach und übersichtlich aufgebaut. Alle nötigen Informationen wurden mit Bildern vorgefunden und das wichtigste: Es gibt keine einzige Angabe, die nicht der Wahrheit entspricht (im Gegensatz zu vielen anderen Hotelhomepages).
***C O N C L U S I O:***Das Radisson SAS in Riga ist ein äußerst empfehlenswertes Hotel. Möchte man sein Geld allerdings nicht zum Fenster hinauswerfen ist es empfehlenswert sich bei Hotelreservationsanbietern über die Preise zu erkundigen. So kann man sich - genauso wie wir - bis zu 50% des Übernachtungspreises ersparen.
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Spassprediger 26.10.2011 13:56
fantagirlie 13.06.2010 12:56
Dr.Claudia 29.05.2010 21:21
KruegerChristine 20.04.2010 10:30
giselamaria 18.11.2009 23:15
ja, prima vorgestellt!!!! - LG Gisela
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