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Erfahrungsbericht

für Hotel Playa Flamingo, Playa Blanca
4 Sterne * LANZAROTE - Teil 1: Hotel, die Erste! * Bericht mit Bildern
115 von 115 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Super Zimmer und Aussicht, direkt am Strand

Kontra Keine grosse Essensauswahl

Der Autor

rinitier Seit 23 Feb 2003

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 PLAYA FLAMINGO 

Eigentlich sollten wir die sieben Tage auf Lanzarote im Hotel Corbeta verbringen, da dieses jedoch überbucht war, verbrachten wir die ersten vier Tage im Playa Flamingo.


Playa Flamingo
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Das Hotel mit 305 Appartements liegt im Süden Lanzarotes an der Playa Blanca, etwa 3okm vom Flughafen und der Hauptstadt Arrecife entfernt. Laut der spanischen Kategorie hat das Hotel 2 Schlüssel. Vor wenigen Jahren wurde das Hotel völlig renoviert.
Die Appartements haben Balkon oder Terasse und haben alle einen schönen Blick auf das Meer. Das Hotel besteht nicht aus einem riesen "Block", sondern aus einem Hauptgebäude und mehreren kleinen Häusern mit je zwei Stockwerken, die über die Anlage verteilt sind. Zu unterscheiden sind hier noch mal Appartements und Bungalows.


ANKUNFT & ERSTER EINDRUCK
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Mittags wurden wir von unserem eigentlichen Hotel zum Playa Flamingo gefahren. Vor dem Hotel gibt es einen Parkplatz, einige Palmen und TUI-Flaggen. Der Eingangsbereich sieht sehr neu und modern aus – gar nicht wie 2 Schlüssel! Man findet hier Sitzgelegenheiten, die Rezeption, einen Autovermieter und einen Schalter von Thomson. Dazu muss man sagen, dass Thomson ein englischer Reiseveranstalter ist, der zur TUI-Gruppe gehört. Das Hotel war fast ausschliesslich von Engländern und Spaniern besucht und überall prangten Tui-Flaggen und Schilder. Auch die Animation kam von Thomson.
An der Rezeption wusste man bereits Bescheid, dass wir kommen. Wir mussten nur noch einen Ausweis vorlegen, der dann kopiert wurde und erhielten einen Zimmerschlüssel. Obwohl die Dame an der Rezeption u.a. eine deutsche Flagge an der Bluse angesteckt hatte, sprach sie nur sehr gebrochen Deutsch und versuchte uns mit spanisch-deutsch-englisch Gestammel die zwei verschiedenen Schlüssel zu erklären. Dann gab sie uns ein Blatt, auf dem die Anlage skizziert war und zeichnete uns unser Appartement ein.
Geht man durch die Eingangshalle durch, kommt man zum Pool. Die Anlage ähnelt anderen auf den Kanaren sehr. Die Appartements sind weiss und recht klein, durch die Anlage ziehen sich kleine Wege und dazwischen findet man Palmen, Büsche etc. Ungünstig waren leider ein paar Treppenstufen mit dem Gepäck.
Da die Zimmernummern deutlich an den Appartements angebracht sind, war unser Appartement 17A leicht gefunden. A bedeutet übrigens Balkon und B Terasse. Wieder mussten wir also ein paar Treppenstufen hoch und versuchten vergeblich, die Holztür zu öffnen, bis wir dann feststellten, dass diese gar nicht verschlossen war.


DAS APPARTEMENT
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Gleich hinter der Tür befand sich eine große Terasse mit vier Stühlen und einem Tisch. Von hier hatte man eine wirklich wunderschöne Sicht auf das Meer, im Vordergrund Palmen und man sah sogar Fuerteventura!
Als wir dann mit dem einen Schlüssel die Zimmertür geöffnet hatten, fanden wir dann auch heraus, wofür der zweite kleine Schlüssel gedacht war: für den Strom! Man musste den Schlüssel links an der Wand einstecken und drehen, dann leuchtete ein rotes Lämpchen und der Strom für das Zimmer war eingeschaltet.
Wir waren begeistert von der Größe des Appartements, aber auch von der Ausstattung.

Der Wohnraum bestand aus einer Couch mit Tisch, einem Sideboard, auf dem ein kleiner Fernseher (deutsche, englische, französische, spanische Programme) stand und einem bequemen Korbsessel. Die kleine Küche befand sich im selben Raum, war allerdings durch eine kleine Theke abgetrennt. Die Küche war fast vollständig eingerichtet: es gab zwei Herdplatten, eine Mirkowelle, einen großen Kühlschrank, ein Eisfach, Kaffeemaschine, Toaster, sowie Geschirr und Besteck für vier Personen. Essen konnte man an dem kleinen Tisch, der vor der Theke befestigt war. Beachten musste man hier allerdings, dass man wenn man kochen will, extra einen Schalter betätigen muss, damit der Herd funktioniert!

Im Schlafzimmer gab es ein Doppelbett, einen Schrank mit Mietsafe, Nachttische mit Lampen (von denen war aber leider nur eine funktionstüchtig), einen Schreibtisch mit Hocker und einen Ventilator an der Decke, der wirklich sehr praktisch war! Auch hatte man vom Schlafzimmer Zugang zu einem weiteren Balkon, dieser ging allerdings zur Straße und war sehr klein. Gefehlt hat mir nur ein Spiegel.

Im Bad gab es eine Badewanne, einen großen Spiegel und eine große Ablage. Es gab sogar einen Wischmop. Negativ war aber das kleine Fenster, das man nur mit einem Stuhl öffnen konnte und der fehlende Duschvorleger. Auch ein Stückchen Seife hat gefehlt. Man konnte erkennen, dass alles ziemlich neu war, allerdings waren manche Fugen nicht ganz sauber verarbeitet und ein wenig dreckig.

Die Zimmer wurden nur fünfmal die Woche gereinigt. Beim ersten Mal hatten wir den Eindruck, dass das Zimmermädchen nur die Betten gemacht hat, beim zweiten Mal waren wir anwesend und das Zimmermädchen hat alles gereinigt.


DAS ESSEN
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Frühstück gab es von 8-1oh. Das Restaurant befindet sich direkt über der Rezeption. Es gibt auch eine Terrasse mit bequemen Korbsesseln und die Aussicht ist toll!
Zu Trinken gab es verschiedene Säfte an einem Automaten, die jedoch nicht wirklich geschmeckt haben und Kaffee. Es gibt zwei Kaffeeautomaten, wo man Espresso, Cappuccino, Milchkaffee, normalen Kaffee etc. bekommt. Der Automat ist leider nur auf Spanisch beschriftet und der Kaffee schmeckte eher wie Caro-Kaffee.
Des Weiteren gab es verschiedenes Brot, Toast, verschiedene Müsli-Sorten, sowie Joghurt in diversen Sorten, Spiegeleier, Eier, Bohnen, als Belag Marmelade, Wurst und Käse. Wobei sich hier die Auswahl in Grenzen hielt. Auch die Salatauswahl war sehr gering.
Positiv war, dass an einem Morgen frische Pfannkuchen gebacken wurden. Dazu gab es verschiedene Saucen und Sahne.

Das Abendessen war von 18.3o-2o.3oh. Wieder gab es verschiedene Sorten Brot und dazu mehrere verschiedene Sachen. Jeden Tag gab es jedoch ein Nudelgericht, Fisch und Fleisch. Letzteres wurde manchmal frisch zubereitet. Auch mal frische Gambas oder Muscheln. Auch hier fand ich die Auswahl nicht so gross, aber es war okay. Nur hätte die Auswahl an Salat deutlich größer sein können. Es gab meist nur Gurkenscheiben, Tomaten und so.
Als Nachtisch gab es vier verschiedene Sorten Eis, Obst und Kuchen oder Gebäck.
Die Getränke musste man leider bezahlen. Aber hier gab es natürlich keine Karte mit Preisen. Und was wir nicht wussten: zum Essen benötigt man eine Karte, auf der dann abgehakt wird, wenn man essen war. Am ersten Tag habe ich ein Wasser getrunken, dieses wurde mir jedoch nicht in Rechnung gestellt bei der Abreise… warum auch immer ;)

Die Kellner fand ich nicht so freundlich. Als sie herausbekamen, dass wir keine Spanier oder Engländer sind und ihnen keinen Umsatz bei den Getränken bescheren, wurden wir oft nicht mal gegrüsst.

Insgesamt war das Essen okay, wenn auch die Auswahl teilweise etwas gering war.


DIE POOLS
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Es gab zwei Pools: der Grosse Pool mit Becken für Kinder befand sich direkt am Hauptgebäude; der Kleinere mit abgetrenntem flacheren Bereich weiter hinten. Dort befand sich auch eine kleine Poolbar, wo es etwas zu trinken und auch etwas zu essen gab.
Es stehen Liegen (leider ohne Auflagen) und einige Schirme zur Verfügung, man sollte jedoch rechtzeitig am Pool sein, da auch die Spanier und Engländer gerne ihre Liegen reservieren ;) Schatten gibt es leider nicht viel.
Jeden Morgen wurden die Pools gereinigt und da man nur von 9-2oh baden durfte, waren sie während der anderen Zeiten dann durch Bänder abgesperrt. Es war wirklich lustig morgens von der Terasse beim Frühstücken zu sehen, wie einige Leute um halb neun vor der Absperrung warteten um dann die Liegen zu reservieren. Das Ganze hielt sich aber noch in Grenzen!


DER STRAND
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Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Flamingo Strand – oder viel mehr die Bucht! Ich war von Fuerteventura endlos lange Strände gewöhnt und war wirklich von der kleinen Bucht enttäuscht. Bei Ebbe war es noch okay, aber wenn sich dann gegen Mittag der Strand füllte und die Flut kam, wurde es doch sehr eng. Auch war der Strand an einigen Stellen ein wenig verdreckt, da einige Touristen ihren Müll hatten liegen lassen.
Für Familien mit Kindern ist die Bucht vielleicht deshalb praktisch, da es so gut wie keine Wellen gibt, ich fand es eher blöd. Zu einem Meer gehören ja Wellen ;)
Da auf Lanzarote meist ein teils heftiger Wind geht, ist ein Sonnenschirm meist ungeeignet, aber man kann sich für 7Euro am Tag zwei Liegen mit Auflagen und einen Schirm mieten.
Wenn man ein Stück weiter geht, kommt man zum Papagayo Strand. Dieser ist vielleicht ein paar Meter länger, ansonsten aber genauso wie der Flamingo Strand.


UNTERHALTUNG & EINKAUFEN
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Es gibt eine Animation vom britischen Reiseveranstalter Thomson. Dieser hat einen eigenen Kinderclub und veranstaltet abends Shows und nachmittags Wasserball, Aerobic etc.
An der Strandpromenade gibt es ein „Beach-Restaurant“, welches zum Hotel gehört, ebenso die Grill-Bar El Duque und das Blue Moon, eine Disco.

Wasser und andere Kleinigkeiten kann man gut im hoteleigenen Supermarkt kaufen. Oder man läuft ein paar Meter weiter und kauft dieses bei „Spar“ etwas günstiger ein. Hier gibt es auch Restaurants, ein paar kleine Läden und eine Disco.
Wenn man richtig einkaufen oder feiern gehen will, kann man bis ins Ortszentrum von Playa Blanca laufen. Hier ist abends viel los und man es gibt viele Restaurants, Kneipen und Unterhaltungsmöglichkeiten, sowie eine Einkaufsstrasse.


PERSONAL & SERVICE
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An der Rezeption fand ich das Personal immer sehr nett. Nur leider sprechen nicht alle wirklich Deutsch – trotz Schild an ihrem Oberteil! Wir bekamen immer freundlich Auskunft. Negativ war nur, dass man uns keine Karte zum Essen gegeben hatte und wir uns dann später noch eine holen mussten. An der Rezeption kann man auch Geld wechseln (was wohl mehr für die Briten interessant ist ;)) und sogar Fotos entwickeln lassen.
Direkt neben der Rezeption kann man ein Auto mieten und der Reiseveranstalter Thomson hat dort einen eigenen Schalter.


ANSCHRIFT
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Playa Flamingo
35570 Playa Blanca
Lanzarote
Spanien

Tel.: 0034 / 928 - 517300

http://www.nordotel.com/Flamingo/flaming​o.html


FAZIT
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Da wir ja eigentlich ein anderes Hotel gebucht hatten, kann ich keine Preise nennen.
Das Hotel hat zwei Schlüssel, wobei ich finde, dass es mindestens *** Sterne verdient hätte! Die Auswahl beim Essen war nicht so gut und das Personal ein wenig unfreundlich, aber die Zimmer waren einfach super, ebenso die Lage direkt am Strand, so dass ich **** für das 2-Schlüssel-Hotel gebe!

Vielen Dank Euch allen für's lesen, bewerten und kommentieren!


Hoffe, es gibt bald wieder ein wenig Sonne ;)


RINI2oo4


Bilder

für Hotel Playa Flamingo, Playa Blanca
Zimmer
von rinitier rinitier

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Kommentare

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  • jcg2005 22.10.2005 21:28
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Schneeflocke79 01.09.2005 14:23
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • RickBoehm 30.08.2005 19:57
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Mel09091979 08.08.2005 14:46

    Wieder ein großartiger Bericht! Ziehst mir alle bhs raus ;). Lg, Mel.

  • skyfly777 02.08.2005 22:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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