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Club-Hotel "Pineta", Marmaris, Türkei
Pro Club-Hotel mit "all inclusive"-Bewirtung
Kontra mangelhafte Sauberkeit
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04.09.2007
Club-Hotel "Pineta... |
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Das Club-Hotel "Pineta" im türkischen Marmaris - von Einheimischen liebevoll Hotel "Piñata" genannt - ist aus meiner Sicht für den deutschen Urlauber nicht sehr zu empfehlen, es sei denn, er stellt keine zu hohen Ansprüche und bleibt nicht länger als eine Woche. Wir waren dort zu zweit eine Woche lang in der Vorsaison 2007 und hatten "all inclusive" gebucht.
Der Empfang an der Rezeption war herzlich und freundlich. Eine der ersten Fragen des Personals war, ob wir hungrig seien, was wir nach dem langen Flug und dem etwa 1 ½ Stunden dauernden Transfer vom Flughafen Dalaman nur bejahen konnten. Die Antwort wurde prompt mit einem kleinen bereitgehaltenen Imbiss quittiert. Das Rezeptionsteam war auch in der Folge stets freundlich, kompetent und sehr bemüht, sprach aber kein einziges Wort deutsch. Die Kommunikation im Hotel erfolgte ausschließlich in englisch.Unser 2-Bett-Zimmer war klein und spartanisch eingerichtet, aber sauber - so der erste Eindruck. Drei-Sterne-Standard halt. Nach unserer Anreise am Samstag erfolgte am nächsten Tag eine gründliche Reinigung. In den restlichen sieben Tagen haben wir den Zimmerservice nur erahnen können. Die Kopfkissen wurden nicht einmal angerührt. Lediglich die als Decke verwendeten Laken wurden glatt über das Bett gezogen. Bettwäschewechsel? Fehlanzeige!
Der Mülleimer im Bad wurde zum Glück täglich geleert, nicht so der im Zimmer und schon gar nicht der auf dem Balkon. Nach vier Tagen haben wir den Mülleimer mitten im Zimmer aufgestellt und den Müll darin aufgetürmt. Darauf wurde dann mal mit einer Leerung reagiert.
Handtücher auf dem Boden bedeutet "Bitte austauschen"? Ich kann's nicht beweisen, aber mein Gefühl sagte mir, dass dies im Hotel "Pineta" nicht zutrifft. Dort heißt das eher "Wieder auf die Stange hängen."
Den Staubsauger sah der Teppich in dieser Woche auch nur einmal.
Geklappt hat der Reinigungsservice für die Privatwäsche, obwohl mir der Preis dafür reichlich hoch gegriffen erschien.
Aus meiner Sicht liegt die Ursache für den mangelhaften Zimmerservice darin, dass die wenigen Reinigungskräfte mit der immensen Zimmeranzahl hoffnungslos überfordert sind. Ich wage nicht daran zu denken, wie das dort in der Hauptsaison abläuft!
Ein Abenteuer schlechthin waren Bad und Dusche! Für die Fliesenlegerarbeiten hätte man hierzulande alle Handwerker gefeuert! Die ehemals graue, winzige Duschwanne war mit einer weißen Lackfarbe überstrichen, die Tag für Tag ein Stück abblätterte und den Abfluss verstopfte. Die Duschkabine war mit einem Eckeinstieg versehen, der gerade mal 30 cm Platz für den Ein- und Ausstieg ließ. Die Armaturen hatten ihre besten Tage auch schon lange hinter sich. Die Familienzimmer sind aber mit Badewannen ausgestattet.
Hat man "Glück", so wie wir, erhält man auch ein Zimmer an der Außenseite des Hotels, vor dessen Balkon in 200 Metern Luftlinie eine Moschee steht. In der ersten Nacht fiel ich um 4:30 Uhr fast aus dem Bett und dachte an einen Feueralarm, als der Muezzin loslegte.
Die Klimaanlage war laut und der Luftstrom musste bei jeder Inbetriebnahme von Hand korrigiert werden, da er vom Gerät genau auf das Bett ausgerichtet war. Die Temperatur war auf 18°C eingestellt und ließ sich nicht verändern. Die Anlage des darüber liegenden Zimmers tropfte auf unsere Balkonbrüstung, so dass unser halber Balkon ständig bespritzt wurde.
Das saubere Restaurant hatte den Charme einer Betriebskantine. Die Speisen waren gut, reichlich und schmackhaft (mit Ausnahme der Suppen), das Angebot aber nicht sehr abwechslungsreich. Frisches Obst und Gemüse waren auf wenige Sorten begrenzt. Außerhalb des Hotels aßen wir wesentlich besser. Resteverwertung wurde groß geschrieben.
Was das Küchenpersonal von den Gästen hielt, merkte ich daran, dass kleine weiche (leckere) Schokokuchen, die am ersten Tag noch ansehnlich präsentiert wurden, am nächsten Tag in Form eines Kothaufens drapiert waren.
Die vielen Abräumkellner waren fleißig bis überfleißig. Machte man bei Essen eine Pause, war das bereits für die Kellner ein Signal, den Tisch frei zu räumen.
Der "hoteleigene Strand" befindet sich übrigens im Nachbarort Icmeler in einer dortigen Hotelanlage.
Alles in allem war dies unser erster und letzte Besuch im Hotel "Pineta Club", nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Luxushotel "Pineta Park".
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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Jabelchen 20.09.2007 15:44
Tweety-88 08.09.2007 10:39
hundeliebe02 07.09.2007 20:42
Miamibeach-Mike 05.09.2007 04:44
robertoblanco67 04.09.2007 22:29
schöner bericht, aber nicht immer
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