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Pro perfekte Lage
Kontra Zimmer klein, schmuddelig und sehr laut, recht teuer, oft lange Wartezeiten an der Rezeption
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Unsere letzte Etappe führte uns am Ende der Flitterwochen von Philadelphia nach New York. Die Fahrt an sich ist nicht lang, nur rund 160 km, aber der Verkehr kurz vor New York bzw. durch den Lincoln Tunnel ist so dicht, dass man dennoch sehr lange braucht. Am allerlängsten dauerten und wirkten jedoch die paar Blöcke, die wir in Manhattan noch zu unserem Hotel zurücklegen mussten. Leider half uns auch das Navi nicht wirklich weiter, da es in den tiefen Hochhausschluchten in schöner Regelmäßigkeit den Funkkontakt verlor und uns nicht sagen konnte, wie wir weiterfahren sollten. Wer also wie wir mit dem Auto zum Hotel Pennsylvania fahren möchte, sollte sich vorher den Weg sehr genau ansehen... Als wir auf der linken Seite schließlich das Hotel erspähten, war die Freude riesig, auch wenn es dort wirklich nirgends einen Parkplatz gibt. Mein Mann stellte sich also in die Taxi-Zone und schickte mich zum Einchecken. Zwischendurch musste er mehrfach umparken, weil die Taxifahrer ihn verscheuchen wollten, doch eine andere Möglichkeit hätte es nicht gegeben, das Auto zum Check-In abzustellen...
Am Madison Square Garden
Im Foyer finden sich neben der Rezeption diverse Shop, ein Restaurant, ein Kiosk, ein Ticketvorverkaufsschalter und ein kleiner Raum mit einigen PCs, die Internetanschluss haben. Für eine halbe Stunde Surfen zahlt man zwei Dollar, für eine Stunde drei Dollar. Doch waren die Schlangen vor dem Computerraum stets so lang, dass wir gar nicht in die Verlegenheit gekommen sind, im Internet zu surfen. Im hoteleigenen Fitnessraum könnte man noch trainieren, falls man tagsüber in New York nicht genügend Bewegung bekommen hat (was aber wirklich nicht anzunehmen ist...).
Die Kontaktdaten
Sesam, öffne dich
Auch die Zimmertür machte keinen sonderlich hübschen Eindruck, sie war grün und nach außen gewölbt. Das Zimmer an sich war ziemlich beengt, da es von einem riesigen Kingsize-Bett dominiert wurde, in dem wir zu zweit wunderbar versinken konnten. Denn wieder einmal war die Matratze total durchgelegen. Vor dem Fenster standen dann noch ein Fernsehschrank, ein Schreibtisch und ein Stuhl. Unter dem Fenster, das sich nicht öffnen lässt, stand die altersschwache Klimaanlage, die total verstaubt und dreckig war. Auch durchs Fenster konnte man kaum gucken. Vermutlich ist es noch niemals gesäubert worden nach dem Bau des Hotels. Durch einen Dunstschleier aus Dreck konnte ich aber das Empire State Building erkennen, das nur einen Block vom Hotel entfernt liegt, und zwar netterweise genau in unsere Richtung. So fühlte ich mich schon beim ersten Blick aus dem Fenster endlich in New York angekommen!
Das Bad war ebenso winzig wie das Zimmer und ähnlich heruntergekommen. Der Abfluss schimmerte grünlich, der Duschkopf war verrostet und unter der Ablagefläche fiel schon fast der Rost herunter. Das Waschbecken wurde von zwei klapperigen und windschiefen Beinen gehalten, sodass ich es nicht wagte, mich auf das Waschbecken zu stützen, aus Angst, es könnte herunterfallen. Der Haartrockner war hier nicht wie üblich an der Wand befestigt, sondern lag in dem winzigen Flurschrank bereit und tat glücklicherweise seine Dienste.
Leider drang trotz des neunten Stocks und der Lage zum schmuddligen Hinterhof hinaus der New Yorker Lärm ungehindert in unser Zimmer, die Fenster scheinen also gar nicht isoliert zu sein. So waren die Nächte auch wieder sehr unruhig, sodass mein Ohropax letztmalig in den Flitterwochen zum Einsatz kommen musste.
Beim Auschecken hatten wir ähnliches Glück wie beim Einchecken – nämlich eine leere Rezeption. An allen anderen Tagen und bei jedem Durchqueren des Foyers sahen wir meterlange Schlagen vor der Rezeption. Manchmal standen garantiert über 50 Leute an, um einzuchecken – eine Katastrophe! Obwohl die Rezeptionstheke meterlang ist und dort bestimmt 20 Leute gleichzeitig arbeiten könnten, waren immer nur höchstens eine Handvoll Angestellte dort, sodass es zu diesen massiven Wartezeiten kam. Ich hätte nicht gewusst, wie ich bei einer solchen Schlange hätte einchecken sollen, wo mein Mann draußen in der Taxihaltezone stand...
Unter dem Strich war das Hotel okay für die drei Übernachtungen, aber ob ich dort gebucht hätte, wenn ich wirklich 200 Dollar pro Nacht hätte zahlen müssen, wage ich zu bezweifeln. Top ist auf jeden Fall die Lage, denn bis auf den Financial District erreicht man alle Sehenswürdigkeiten Manhattans sogar zu Fuß. Und wenn man auf die U-Bahn angewiesen ist, kommt man von der gegenüberliegenden Penn Station sofort weg. Wenn ich ein besseres Angebot erhalten würde, würde ich das Hotel eventuell auch für den nächsten Besuch in New York buchen, denn im Hotel hält man sich ja wirklich die wenigste Zeit auf.
Das Hotel Pennsylvania, mitten in Manhattan
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belli4charlotte 02.04.2012 19:24
schotterkoenig 01.03.2012 04:05
Velu1961 10.02.2012 07:28
dik1609 18.11.2011 07:09
miss_chocolate 10.11.2011 17:01
da kann die Lage noch so toll aein..
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Lage Die Unterkunft Hotel Pennsylvania liegt in New York, Midtown West, in der Nähe der folgenden Sehenswürdigkeiten: Madison Square Garden, Empire... |
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