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Erfahrungsbericht

für Hotel Lumen, Hamburg
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5 Sterne Schlafen in Hamburg! Bericht mit Bildern
212 von 212 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro sehr nettes, sauberes Hotel für Kurztrips um die Stadt zu erkunden

Kontra Zimmer zur Straße raus sind etwas laut

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

sunrise67 Seit 19 Jan 2009

Bin nun wieder da! mehr

123 Mitglieder vertrauen mir

Hallo ihr Lieben,

bin gestern nach 3-tägigem Aufenthalt wieder aus Hamburg nach Hause gekommen und möchte euch natürlich meine Erlebnisse nicht vorenthalten.

Zuerst die Vorgeschichte:

Eigentlich fing alles vor ein paar Jahren in Berlin an...

Ich war mit meiner Tochter damals zu einem Kurztrip in die Hauptstadt gereist und auf irgendeinem U-Bahnhof wedelte uns jemand Bundesligakarten unter die Nase. Da wir nichts anderes vor hatten, haben wir zugegriffen und uns im Olympia-Stadion ein Spiel angesehen. Es war Hertha gegen Schalke. Und da wurde die Fussballlust meiner Tochter geweckt.

Inzwischen war sie zu einigen Spielen und ist auch Mitglied im Fanclub der Nationalmannschaft.

Daher wollten wir und unbedingt ein Spiel gemeinsam ansehen, verbunden mit ein paar Tagen Urlaub. In Hamburg waren wir beide noch nicht, also wurde von langer Hand dieser Kurzurlaub mit Besuch des letzten WM-Quali-Spieles geplant.


Unser Hotel war das

Lumen

Die

Buchung:

Eigentlich hatte ich gehofft, mit meinem Reisen.de-Gutschein in Höhe von 30 Euro ein Hotel zu finden und etwas zu sparen. Das war leider nicht möglich, da man auf dieser Seite nur mit Visa-Card bezahlen kann.
Aber ich geb ja nicht so schnell auf. Habe bei trivago.de die Hotels und Preise verglichen. Auf dieser Seite kann man auch gleich einsehen, ob man eine Kreditkarte benötigt oder nicht. Ich also Preise verglichen und bin bei hotel.de gelandet. Dort war der Preis sogar noch günstiger als wenn ich bei Reisen.de das Hotel gebucht und den Gutschein eingelöst hätte.
Die Entscheidung war schnell gefallen und bereits am 29.07.2009 habe ich dieses Hotel für den Zeitraum vom 13. bis 16.10.2009 gebucht.

Kosten:

Der Preis für 2 Personen pro Übernachtung beliefen sich auf 86.00 Euro/Zimmer. Das schien mir angemessen. Positiv ist noch zu erwähnen, dass in diesen Kosten das Frühstück, eine Stadtrundfahrt, eine Hafenrundfahrt (siehe weiter unten im Text!) und 2 Flaschen Selter enthalten waren.


Auch musste die

Gesamtsumme

von
258,00 Euro
nicht vorher überwiesen werden, sondern sollte einfach während des Besuches im Hotel bezahlt werden.

Es war alles ganz einfach, eine Buchungsbestätigung kam per Mail und die Vorfreude konnte beginnen.
In der Buchungsbestätigung stand auch, dass eine Stornierung des Hotelzimmers bis 1 Tag vor Anreise kostenfrei storniert werden kann.
Das empfand ich ebenfalls als sehr vorteilhaft, denn man weiß ja nicht, ob etwas dazwischen kommt und man die Reise dann doch nicht antreten kann. Dies war bei uns aber zum Glück nicht der Fall!

(Vorsichtshalber habe ich nach der Buchung nochmal mit dem Hotel telefoniert, ob alles klappen würde und die Leute waren sehr nett, fragten gleich, ob ein Parkplatz in der Tiefgarage benötigt würde und wenn wir wollten, könnten wir auch früher anreisen, das wäre kein Problem.)

Unsere Anreise:

Die Anreise am 13.10.2009 verlief problemlos mit der Deutschen Bahn (welch ein Wunder!).
Bereits um 11.00 Uhr kamen wir auf dem Hamburger Hauptbahnhof an und erwischten gleich den richtigen Ausgang Hauptbahnhof Süd.
Dort sahen wir auch gleich das Straßenschild mit der Aufschrift „Steindamm“ und wussten, wir waren richtig. Nach wenigen Minuten erreichten wir das Hotel Lumen.

Lage:

Direkt am Hauptbahnhof
(3-4 Minuten zu Fuss)

Adresse:

Lumen Hamburg
Steindamm 19
20099 Hamburg
T:+49 (0)40 / 280 43 - 23
F: +49 (0)40 / 280 42 - 24
E: lumen@garni-hh.de

Auf der Internetseite kann man alles wissenswerte über das Hotel erfahren und auch Zimmer buchen.

Das Hotel kooperiert mit weiteren Hotels im Hamburg, wie z. B. Terminus und Residence, die sich ebenfalls in der Gegend befinden.
Die Internetseite ist sehr gut aufgebaut, man kann einen Stadtplan einsehen, womit man das Hotel schnell findet und die Partnerseiten aufrufen.

Das Hotel:

Es handelt sich um ein 3-Sterne-Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes mit 40 Zimmern.
Das Hotel wurde Mitte 2003 komplett renoviert und neu ausgestattet..
Das Hotel Lumen liegt direkt am Hauptbahnhof.
In nur ein paar Gehminuten erreicht man die Innenstadt mit den viele Geschäften und Restaurants.
Zwar liegt das Hotel in einer Einbahnstraße, jedoch herrscht dort auch nachts reger Verkehr, so dass man nicht von einer ruhigen Seitenstraße sprechen kann. Allerdings befindet sich gegenüber dem Hotel ein Penny-Markt, der bis 23.00 Uhr geöffnet hat. Also wenn man sich schnell etwas zu trinken oder zu naschen holen wollte, konnte man dies dort tun.
Auch ein Bäcker ist dort im Penny angesiedelt, bei dem ich mir immer schnell einen Kaffee geholt habe, wenn wir im Hotel waren.


Distanz zu wichtigen Transportmitteln:
=============================
Autobahn 3 km
Bahnhof 0-1 km
Flughafen 8 km
Messe-/Kongresszentrum 3 km
Stadtzentrum 0-1 km
Öffentliche Verkehrsmittel 0-1 km
Zahlungsmittel:
American Express
Diner´s Club
EC/ Maestro
Eurocard/ Mastercard
JCB Intl.
Visa
oder natürlich BAR!

Besonders geeignet für:
====================
Geschäftsleute
Kurztrips

Hotelausstattung:
================
Empfangshalle/ Lobby
Fahrstuhl
Gepäckträgerservice
Hotelsafe
Internet-Zugang
Kinder-/ Babybetten vorhanden
Nichtraucherzimmer
Parkplätze bzw. Parkhaus vorhanden
Rezeption durchgehend besetzt
Ruhige Zimmer vorhanden
Wireless LAN im Hotel
Wäschereiservice
Zimmerservice


Kinder und Zustellbetten: Alle Kinder sind willkommen.
Alle Kinder unter 3 Jahren zahlen keinen Aufpreis in einem der vorhandenen Betten.
Alle Kinder unter 3 Jahren zahlen keinen Aufpreis für ein Babybett.
Alle älteren Kinder oder Erwachsene zahlen EUR 30,00 pro Übernachtung und Person für Zustellbetten.


Ein Platz in der Tiefgarage kann gemietet werden.
Die Tiefgarage befindet sich ca. 200 m vom Hotel entfernt. Ich glaube, der Preis liegt so bei 10 bis 15 Euro pro Nacht.

Angekommen:

Umgeben von Sex-Shops, Porno-Kinos, Spielhallen und vielen kleinen Läden findet man den kleinen Eingang zum Hotel. Er besteht nicht etwa aus einer Hotelhalle, sondern einfach einer Tür mit einer Klingel.
Klingel drücken – Tür geht auf und die ewig lange Treppe zur Rezeption verlangt unsere letzten Kräfte mit unseren Reisetaschen. Etwa 40 Stufen, dann war es geschafft!

Die Rezeption:

selber ist sehr klein, etwas unordentlich für meine Begriffe, aber die Leute, die hinter dem Tresen standen, waren die ganze Zeit sehr zuvorkommend und in jeder Hinsicht behilflich.
Es befindet sich ein Kühlschrank dort, in dem sich Getränke befinden. Des Weiteren liegen viele Flyer und Informationsbroschüren auf dem Tresen und in Ständern kann man auch viele wissenswerte Prospekte finden. Im Großen und Ganzen wirkt die Rezeption etwas eng und zugestellt.

Leider wurde uns gesagt, dass das Zimmer erst etwa in 2 Stunden zur Verfügung stehen könne. Hm, da haben wir schon ein bisschen rumgedruckst und dann ist dem netten Mann hinter dem Tresen auch gleich eine Idee eingefallen:
Wenn wir ein Raucherzimmer möchten, was nicht ganz so groß ist, mit kleinerem Doppelbett und zur Straße raus geht, könnten wir unser Zimmer in etwa 5 Minuten haben. Damit waren wir einverstanden.
Das Zimmer muss nicht groß sein und mit dem Rauchen, das war auch nicht schlecht, denn wer möchte schon Nachts zum Rauchen auf die Straße gehen, wenn sich gleich neben dem Hotel ein Pornokino befindet.

Es dauerte nicht mal 5 Minuten und wir konnten in unser Zimmer.
Nochmal eine Treppe hoch, aber es gab dann auch einen Fahrstuhl, den wir allerdings nicht nutzten.


Unser Willkommens-Geschenk in Form von 2 kleinen Wasserflaschen haben wir sofort in Empfang genommen.
Allerdings dachten wir, das zum Hotel-Aufenthalt eine Stadtrundfahrt UND eine Hafenrundfahrt gehörten. Das war nicht der Fall, wir konnten wählen zwischen den beiden Möglichkeiten und entschieden uns für die Stadtrundfahrt. Die Tickets wurden gleich ausgestellt und uns erklärt wo der Bus abfährt. (Preis normal pro Person ca. 13 Euro)

Überhaupt waren die Rezeptions-Leute sehr zuvorkommend. Wenn wir nur mal kurz weg wollten, passten sie auf unsere Sachen auf, erklärten uns den Weg ins Stadion, welcher Italiener lecker ist und bei schwierigeren Fragen suchten sie sofort im Internet nach einer Antwort!

Das Zimmer:

Zimmerausstattung:
=================
Fenster zum Öffnen
Fernseher
Heizung
Highspeed-Internet
Kabel-TV
Lärmschutzfenster
Radio
Schreibtisch
Telefon
W-LAN im Zimmer

Das Zimmer war wirklich sehr klein. Es sind 14 qm.
Das Hotel bietet diese Zimmer eigentlich als Doppelzimmer zur Einzelbelegung an. Die normalen Doppelzimmer haben 16 qm. Wenn man vor dem Bett in unserem Zimmer gestanden hat, hat man die Zimmertür schon sehr schlecht auf bekommen, aber das störte uns nicht, wir wollten ja nicht den ganzen Tag im Hotel verbringen.
Im Zimmer befand sich ein Doppelbett von 1,40 Metern Breite.
Auch darauf wurden wir von dem netten Mann an der Rezeption hingewiesen, dass das Bett kleiner ist, als in den anderen Zimmern. Aber auch das störte uns nicht, sind ja nur zwei kleine Fliegengewichte.
Was ein bisschen störend war, dass sich nur auf der rechten Seite des Bettes ein kleiner (wirklich kleiner!) Nachtschrank befand. Denn meine arme Tochter auf der linken Seite hatte keinen Platz, um etwas ablegen zu können.
Auf dieser Seite vom Bett fing gleich der Kleiderschrank an. Ein Sessel war noch im Zimmer vorhanden und ein Schreibtisch mit Stuhl. Auf diesem stand auch der winzig kleine Fernseher. Naja, den brauchten wir eh nur um kurz vom Einschlafen noch ein bisschen abzuschalten. Die wichtigsten Kabel-Programme konnte man auf dem Fernseher finden, jedoch einige in sehr schlechter Qualität.
Informationsmaterial befand sich unter dem Schreibtisch.
Auch befand sich ein Telefon im Zimmer und ein Wecker. Man kann auch DSL vom Zimmer aus nutzen, muss das einfach an der Rezeption anmelden. Internetzugang: WLAN ist im Hotelzimmer nutzbar und kostet EUR 12,00 pro 24 Stunden .
Des Weiteren befand sich ein Ventilator im Zimmer und ein Ding, ich habe keine Ahnung was das war. Es sah aus wie ein extra breiter Klappstuhl, auf dem man jedoch nicht sitzen konnte. Er war mit Gurten bespannt, die in zu großen Abständen angebracht waren, um darauf sitzen zu können. Ich vermute, dass dieses Ding dazu da war, dass man seinen Koffer darauf stellen kann um ihn auszupacken. Aber man weiß es nicht genau.
Die angekündigten Lärmschutzfenster waren nicht so zu meiner Zufriedenheit.
Da unser Zimmer zur Straße hinaus ging, war es schon ziemlich laut, auch bei geschlossenem Fenster. Wir machten auch den ultimativen Matratzen-Check, denn da haben wir in anderen Hotels schon böse Überraschungen erlebt; und siehe da, die Matratze machte einen geradezu neuen Eindruck. Absolut sauber und auch keine Socken unterm Bett.
Ein bisschen mussten wir über die Lage unseres Zimmers auf dem Flur lachen. Denn es lag zwischen einer Abstellkammer und der Wäschekammer. Aber das hatte auch den Vorteil, dass wir keine Nachbarn hatten.

Einen Safe gab es übrigens auch im Kleiderschrank versteckt. Der hat einen sicheren und modernen Eindruck gemacht und genutzt haben wir ihn auch.
Denn ich hatte einen Haufen Bargeld mit und wollte das nicht die ganzen Tage mit mir rumschleppen.
An der Rezeption bezahlte man 3 Euro dafür (für den gesamten Aufenthalt) und 10 Euro Kaution. Das war eine gute Sache!

Das Bad:

Das war wirklich richtig süß!
An dem Bad habe ich absolut nichts zu meckern gefunden. Es war alles da, alles sauber!
Das Toilettenpapier war gefaltet, die Toilette war sauber, die Duschkabine war sehr sauber und die Mischbatterien schienen sehr neu zu sein.
Der Spiegel war in Ordnung, das Waschbecken sauber. Eine Duschhaube war vorhanden, ebenso wie Duschgel, Seife, Kosmetiktücher, ein Mülleimer, genügend Handtücher und ein Spender mit Flüssigseife. Auch ein Föhn war vorhanden.
Auch hat alles funktioniert, das Wasser war ruck-zuck warm oder auch heiß. Die Toilettenspülung funktionierte einwandfrei, ebenso die Lüftung, welche mit dem Lichtschalter gekoppelt war.
An dem Bad lies sich absolut nichts aussetzen, alles war perfekt und sauber!

Der Frühstücksraum:

Bereits als wir angekommen sind, konnten wir einen Blick hineinwerfen. Er machte einen ziemlich kleinen Eindruck. Nach der ersten Nacht waren wir erst gegen 9 Uhr (Frühstück gibt es von 7 – 10 Uhr) im Frühstücksraum erschienen.
Wir mussten einen winzigen Moment warten, da ein 2-er Tisch noch vom Personal gereinigt wurde. Dann konnte es los gehen. Eigentlich war alles vorhanden.
Eine Maschine für Kaffee, Cappuccino, Kakao und Cafe Crema. Ebenso ein Automat mit Multi- oder Orangensaft. Es gab Brötchen, Toastbrot, Knäckebrot, dunkles Brot und Körnerbrötchen. Zum Belegen konnte man sich entscheiden zwischen Salami, Fleischwurst oder Jagdwurst (aus der Packung aus dem Supermarkt), Käse und ebenso gab es gekochte Eier (die meistens kalt waren) oder Rührei (welches einen ziemlich wässrigen Eindruck machte).
Es gab Fleischsalat, Obstsalat, süßen Quark und Äpfel. Es wurde richtige Butter und Becel angeboten. Zu Cornflakes oder Müsli kann ich jetzt gar nichts sagen, habe ich nicht drauf geachtet. Das Highlight war eine Maschine, aus der man sich Nutella, Marmelade in verschiedenen Geschmacksrichtungen oder Honig in ein kleines Glasschüsselchen füllen konnte.
Das war eine sehr saubere und interessante Angelegenheit.

In dem Frühstücksraum, der eigentlich aus 2 Räumen besteht, befinden sich ca. 10 Tische für 4 Personen und 3 Tische für 2 Personen.
Wenn alle Tische besetzt sind, herrscht schon ein reges Gedränge und man muss sehr aufpassen, dass man seine Kaffeetasse oder sein Saftglas heile an den Tisch bekommt.
Die Tische werden sofort nach dem die Gäste sich erhoben haben, gesäubert und abgeräumt, so dass die nächten Gäste Platz nehmen können.
Das Frühstück war soweit ganz in Ordnung. Natürlich ist es nicht wie zu Hause und nach 3 Tagen hat man dann auch genug von der abgepackten Wurst in 3 Varianten.
Aber die Service-Kräfte haben sich bemüht und wenn etwas leer war, wurde sofort Nachschub geholt. Warterei gab es keine beim Frühstück.

Im Frühstücksraum befindet sich auch ein PC, den man für eine Stunde zu kleinen Preisen benutzen konnte. Das war sehr interessant, denn während wir gefrühstückt haben, konnten wir den Leuten, die sich am PC zu schaffen machten, über die Schulter sehen (grins).

Wir haben nur einmal das Internet genutzt und das haben wir für 25 Cent für eine viertel Stunde im Laden gegenüber dem Hotel getan.

Sauberkeit:

Das Hotel lässt an Sauberkeit keine Wünsche offen, die Zimmer werden täglich gereinigt, die Handtücher gewechselt und gewischt, sowie gesaugt! Volle Punktzahl!

Abreise:

Wir fragten bereits bei der Anreise, wie das mit der Bezahlung von statten geht und uns wurde mitgeteilt, dass es hilfreich wäre, wenn wir das einen Tag vor der Abreise erledigen würden, um unnötige Wartezeiten an der Rezeption zu vermeiden.
Obwohl wir nie eine Schlage an der Rezeption erlebt haben, erklärten wir uns damit einverstanden.
Am vorletzten Tag entrichteten wir dann die 258,00 Euro in bar und gaben den Safeschlüssel ab, wofür wir dann die 10,00 Euro Kaution wieder bekamen. Den Safe brauchten wir ja nicht mehr, das Geld war ja alle!!!!

Tja, eigentlich wars das schon zum Hotel, oder möchtet ihr noch teilhaben an ein paar kleinen Erlebnissen und Eidrücken, die wir in diesem Hotel verarbeitet haben?

Also gut, dann erzähl ich euch mal noch ein bisschen, was wir so getrieben und erlebt haben:Der 1. Tag:
==========
Taschen im Hotel ausgepackt und an der Rezeption unsere Stadtrundfahrttickets abgeholt.
Zurück zum Bahnhof zum Doppeldecker-Bus der Blauen Linie. Es dauerte nicht lange, da kam ein Bus und bald ging es los durch Hamburg. Ein Reiseführer erklärte alle Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten per Mikrofon. So waren wir gleich mal gut informiert, was wir in Hamburg unbedingt sehen müssen oder machen wollen.
Der erste Schreck kam an der ersten Kreuzung, an der der Bus bei rot halten musste. Dort gab es einen Riesenknall und wir sahen, dass ein Auto vor eine Ampel gedonnert war. Das war so schlimm, dass das Auto qualmte und sämtliche Flüssigkeiten ausliefen. Die Ampel ist vom Mast gefallen, lag auf der Straße und leuchtete immer noch rot! Schock! Der Fahrer stieg aus, lief um sein Auto herum und schlug immer wieder die Hände vors Gesicht. Die Autos stauten sich und hupten. Am liebsten wären wir ausgestiegen und hätten dem Mann Beistand geleistet. Er schlug immer wieder die Hände vors Gesicht und das Auto qualmte immer mehr. Auf einmal setzte er sich wieder in sein Auto, man konnte erkennen, dass sogar der Airbag aufgegangen war.
Da machte ich mir schon sehr große Sorgen, dass das Auto anfangen könnte zu brennen, während er drinne saß.
Endlich kam dann eine Frau angerannt und kümmerte sich um den Mann. Unsere Ampel wurde grün und wir fuhren weiter.
Aber vergessen konnten wir das Bild lange nicht, vor allem weil alle Autos standen und hupten und keiner half, bis endlich diese beherzte Frau angerannt kam!
Weiter gings mit der Stadtrundfahrt, die uns gut gefallen hat und insgesamt 1 Stunde und 45 Minuten durch die Stadt führte.
Sehr aufregend war, dass wir den Bus der Deutschen Nationalmannschaft vor dem Le Royal Méridien an der Alster entdeckten, denn wegen den Jungs waren wir ja eigentlich hier!
Gänsehaut!

Nach der Stadtrundfahrt trieben wir uns ein wenig am Bahnhof herum, aßen eine leckere Pizza und beschlossen, uns noch ein wenig in der Stadt umzusehen. So kam es dann, dass wir auf der Reeperbahn landeten.
Es war inzwischen schon dunkel, aber die Geschäfte noch nicht eröffnet. So guckten wir ein bisschen rum, sahen uns das Geschäft des Friseurs an, welcher den Beatles die Haare geschnitten hat und die Wache.
Langsam kam auch Leben in die Straßen, leider auch in Form von Bettlern. Wir aßen noch eine Kleinigkeit und machten uns dann auf die Suche nach dem Starclub, den wollte ich unbedingt mal sehen.
Wir fanden ihn nicht und keiner wusste so recht, wo er war. Als wir in der Großen Freiheit standen und schon fast aufgegeben hatten, kam ein junger Mann auf uns zu, den wir fragten, ob er uns helfen könne. Klar könnte er und wir folgten ihm. Es stellte sich heraus, dass er zu einem „Laden“ in der großen Freiheit gehörte.
Er wusste auch nicht wo der Starclub genau war, aber er brachte uns zum wohl ältesten Türsteher der großen Freiheit. Der wusste es natürlich und der junge Mann brachte uns höchstpersönlich vor die verschlossene Tür des ehemaligen Starclubs. Nur noch eine große Bronzetafel erinnerte an die gute alte Zeit.
So langsam kam das Leben zurück auf die Reeperbahn und wir hatten als Kleinstadtkinder schon ein wenig Angst. Also machten wir uns zurück zum Hotel, wo wir eine angenehme Nacht verbrachten und bis 8.30 Uhr geschlafen haben.

Der 2. Tag:
=========
Ich weiß, ich bin kein Teenie mehr, aber ich wollte unbedingt den Bus der Nationalmannschaft fotografieren, den wir am Tag zuvor am Alsterufer vor einem Hotel entdeckt hatten. Es war nicht weit und wir schlenderten zu Fuß durch Hamburgs kleine Straßen. Und da war er! Es war zwar einfach nur der Bus, aber trotzdem toll.
Neben dem Bus, direkt auf dem Bürgersteig stand noch ein dicker Mercedes. Ich dachte mir so, Mensch, das muss ja jemand wichtiges sein, wenn er auf dem Bürgersteig parken darf.
Da kam auch schon der Fahrer und augenscheinlich wartete er auf seinen Fahrgast.
Das wollte ich nun unbedingt wissen. Meine Tochter fand es ziemlich blöd vorm Hotel rumzugammeln, aber sie musste sich nicht lange schämen, denn eine Minute später kam ER heraus und der Fahrer rannte wie ein geöhlter Blitz um das Auto, um IHM die Tür auf zu machen. Die Frau an seiner Seite musste die Tür selber aufmachen. Lach! Und obwohl er eine Sonnenbrille auf hatte, wusste ich sofort, wer ER war:
Mika Häkkinen!

Hab mich sehr gefreut, dass ich ihn gleich erkannt habe, ein Foto hab ich leider nicht geschafft, dazu war er zu schnell im Auto verschwunden.
Dann gingen wir erst mal ins Hotel um uns aufzuwärmen.
Es war zwar herrlicher Sonnenschein in Hamburg, aber trotzdem eisig kalt!

Unsere letzten Vorbereitungen fürs Fussballspiel liefen auf Hochtouren: Was ziehen wir an, welchen Schal machen wir um, was muss mit, wieviel Geld, haben wir die Feuchttücher zum Hände abwischen dabei, nehmen wir was zu trinken mit oder lieber nicht und und und !

Es war dann so 15.45 Uhr als wir uns auf den Weg machten.
Die Rezeptionsleute wünschten uns viel Spass und wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof.
Kurz vor dem Bahnhof, vor einem Bäcker sah ich auf einmal aus dem Augenwinkel wie ein Mann einfach so zu Boden ging. Er lag da, alle viere von sich gestreckt und sagte keinen Ton, bewegte sich nicht. Meine Tochter, ganz in Gedanken beim Fussball, lief einfach weiter und bemerkte nichts. Ich musste sie rufen, damit sie es überhaupt mitbekam. Ich war auch froh, dass sie bei mir war, denn ich hatte Angst, dass diese Situation so enden könnte wie der Autounfall, wo sich keiner um den Verunfallten kümmerte. Zum Glück hat meine Kleine eine medizinische Ausbildung und hat festgestellt, dass der Mann einen Puls hatte.
Ich dachte echt, der war tot, wie er da lag. Und meine Befürchtungen, dass keiner sich kümmert, wurden auch nicht wahr. Sofort kam ein junger Mann und eine junge Frau uns zu Hilfe. Meine Tochter versuchte inzwischen der Rettungsleitstelle zu erklären wo wir waren und ich machte mit dem jungen Mann stabile Seitenlage. Nach einer Weile kam der Mann wieder zu Bewusstsein und röchelte mit nach Alkohol riechendem Atem: Ich habe Herzprobleme... Hm, dann war er wieder weggetreten. An seinem Brustkorb konnte man Elektroden sehen, die man eigentlich nur hat, wenn man im Krankenhaus ist.
Viele Leute blieben einfach stehen, meinten: Säufer und gingen weiter.
Viele Leute fragten uns jedoch auch, ob sie helfen könnten. Das fand ich gut, denn in so einer Situation alleine zu sein, ist schon schlecht.
Der Mann jedenfalls kam immer man zu Bewusstsein und verlor es auch immer wieder. Zum Glück kam der Rettungswagen ziemlich schnell und die richtigen Leute kümmerten sich nun um den Mann, der Hilfe brauchte. Was wohl aus ihm geworden ist? War er wirklich ein Penner, obwohl seine Sachen sauber waren.....? Man weiß es nicht genau.

Auf der Fahrt zur Nordbank-Arena hatten wir genügend Zeit, von diesem Vorfall abgelenkt zu werden. Mit einem Shuttle-Bus fuhren wir zum Stadion und freuten uns, dass es nun bald los ging.
Ein bisschen Angst hatte ich allerdings, da meine Tochter darauf bestanden hat, einen Platz in der Singing-Arena zu kaufen.
Aber es war dann nicht so wie ich erwartet habe. Der Platz war angenehm, die Fans waren angenehm und ich freute mich aufs Spiel. Ratet mal, wer der Ehrengast im Stadion war????? Jawoll, Mika Häkkinen!
Dafür, dass es mein erstes Live-Spiel der Nationalmannschaft war, war ich vom Ergebnis 1:1 gegen Finnland dann doch ein wenig enttäuscht, natürlich hatte ich auf einen Sieg gehofft.
Am nächsten Tag konnte man in den Zeitungen auch lesen, das Jogi Löw sehr enttäuscht war von den Fans, den Pfiffen und dass die national-Elf sowieso nicht gerne in Hamburg spielt, da die Stimmung immer etwas unterkühlt ist. Richtung Heimat wurde es erst mal richtig eng.
Eingequetscht in 51.500 Fans warteten wir auf den Shuttle-Bus, die Organisation schien nicht so recht zu funktionieren. Aber die Wartezeit war dann doch noch erträglich und an der S-Bahn gab es auch keine sehr lange Wartezeit.
So kamen wir ein bisschen enttäuscht wieder im Hotel an.
Die finnischen Hotelgäste waren nicht minder enttäuscht.

Der 3. Tag:
=========
Nach dem Frühstück zu den Landungsbrücken und einen Spaziergang im Sonnenschein genossen.
Wir haben die Hansetaucher beobachtet, wie sie Müll aus dem Wasser holen, in Souvenierläden gestöbert und sind schließlich im Hamburg Dungeon gelandet. Diesen Besuch hatten wir uns vorgenommen. Anstellen hieß die Devise, da wir keine Karten vorbestellt hatten. Gerade an dieser Ecke schien keine Sonne und der eiskalte Wind machte das Warten nicht gerade angenehmer.
Nach ca. 1 Stunden waren wir endlich drinne, aber .... mussten wieder warten. Langsam kroch die Angst auch in mir hoch, was mich denn erwarten würde, und ein junges Mädchen hinter mir, bibberte schon vor dem Eingang vor lauter Angst, so dass sie mich total ansteckte.
Aber ich habe es überlebt, 1,5 Stunden im Dunkeln fertig gemacht zu werden.
Am meisten zu schaffen machte mir der Fahrstuhl des Schreckens, denn es ist dunkel und man weiß nicht, was gleich passiert
(Mensch hätte ich doch vorher mal einen Bericht darüber gelesen!),
auch die Fahrt mit dem Boot während der Sturmflut 1717 habe ich gerade so überlebt. Meiner Meinung nach kam das geschichtliche dieser Attraktion zu kurz, ich hatte erwartet mehr Informationen zu bekommen, anstelle an jeder Ecke angeschrien oder durchgeschüttelt zu werden.
Jedenfalls gab es viel Körperkontakt zwischen der Gruppe aus 36 Menschlein, welche sich zusammen auf den Weg durch die Unterwelt machten. Jeder, der Angst hatte, hielt sich einfach bei dem Menschen fest, der ihm am nächsten stand! Lach!
Ich war jedenfalls froh, als ich draußen war!

Danach haben wir uns mal dem Hamburger Michel zugewandt, das Ziel konnte man gut zu Fuß erreichen. Entsetzt war ich ein wenig über die Preise.3 Euro für den Turm, 3 Euro für die Ausstellung, 3 Euro für die Gruft. Ich wollte zwar gerne in die Gruft, habe mich aber dann mit meiner Kleinen entschieden, nur die Hamburger Aussicht zu genießen.
Am Fahrstuhl war eine lange Schlange, aber 500 Treppen steigen.... nee, das ging nicht mehr nach 3 Stunden stehen am und im Hamburg Dungeon.
Oben angekommen konnten wir ein herrliches Hamburg im Sonnenschein bewundern. Runter sind wir dann doch gelaufen, denn auch dort war die Schlange vorm Fahrstuhl ziemlich lang. Leider konnte man auf dem Weg nach unten viele Baustellen erkennen, was mir das Flair eigentlich verdorben hat.
Gegenüber des Michels haben wir dann zu Mittag gegessen und uns langsam auf den Heimweg gemacht. Nach einer kleinen Erholungspause im Hotel sind wir dann noch in die Mönckebergstraße geschlendert und haben eine kleine Shopping-Tour unternommen.

Den Fischmarkt haben wir leider nicht geschafft, es ist einfach nicht möglich in 3 Tagen alles zu unternehmen, was man gerne möchte. Unsere Beine taten schon sehr weh und wir haben später im Bett gelegen und um die Wette gejammert.

Auf geht’s nach Hause!

10.Uhr Hauptbahnhof Hamburg:

Ihr Zug hat 10 Minuten Verspätung,
ach nee,
ihr Zug hat 20 Minuten Verspätung,
ach Quatsch, war ein Witz:
ihr Zug hat 30 Minuten Verspätung!

Naja, eine Stunde später als geplant sind wir wieder zu Hause angekommen mit einer Menge Eindrücken, Erlebnissen und Fotos für die Erinnerung!

Das wars aus Hamburg!

Mein Fazit zum Hotel:

Ein anständiges, nettes Hotel mit guter Verkehrsanbindung.
Ich würde es allerdings nicht mit Kindern besuchen, denn dazu gefällt mir die Umgebung mit den Pornokinos, Sexshops und Spielhallen zu wenig.
Service ist sehr gut im Hotel, ebenso die Sauberkeit. Man fühlt sich sehr gut aufgehoben.
Von mir bekommt das Hotel 5 von 5 Sternen, denn die Lage hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun. Mich hat die Lage auch nicht gestört, nur in der Nacht ein wenig beängstigt, aber das ist wohl in allen großen Städten so und in allen Bahnhofsgegenden!

Für Behinderte ist dieses Hotel nicht geeignet wegen der Treppe im Eingangsbereich!


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten, Kommentieren!
Eure sunrise67

Bilder

für Hotel Lumen, Hamburg
Bild 025 - Hotel Lumen, Hamburg
Eingang zum Hotel
von sunrise67 sunrise67
Bild 025 - Hotel Lumen, Hamburg

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Kommentare

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  • YvonnaJ 20.12.2010 16:11
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh :)

  • Karry2000de 04.02.2010 20:45
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Creedy18 02.02.2010 22:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • cat_in_a_cradle 26.01.2010 08:00
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Flo_Grundmann 18.01.2010 18:03
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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