Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro sehr nettes, sauberes Hotel für Kurztrips um die Stadt zu erkunden
Kontra Zimmer zur Straße raus sind etwas laut
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Hallo ihr Lieben,
bin gestern nach 3-tägigem Aufenthalt wieder aus Hamburg nach Hause gekommen und möchte euch natürlich meine Erlebnisse nicht vorenthalten.Ich war mit meiner Tochter damals zu einem Kurztrip in die Hauptstadt gereist und auf irgendeinem U-Bahnhof wedelte uns jemand Bundesligakarten unter die Nase. Da wir nichts anderes vor hatten, haben wir zugegriffen und uns im Olympia-Stadion ein Spiel angesehen. Es war Hertha gegen Schalke. Und da wurde die Fussballlust meiner Tochter geweckt.
Inzwischen war sie zu einigen Spielen und ist auch Mitglied im Fanclub der Nationalmannschaft.Daher wollten wir und unbedingt ein Spiel gemeinsam ansehen, verbunden mit ein paar Tagen Urlaub. In Hamburg waren wir beide noch nicht, also wurde von langer Hand dieser Kurzurlaub mit Besuch des letzten WM-Quali-Spieles geplant.
Die
Auch musste die
Es war alles ganz einfach, eine Buchungsbestätigung kam per Mail und die Vorfreude konnte beginnen.
In der Buchungsbestätigung stand auch, dass eine Stornierung des Hotelzimmers bis 1 Tag vor Anreise kostenfrei storniert werden kann.
Das empfand ich ebenfalls als sehr vorteilhaft, denn man weiß ja nicht, ob etwas dazwischen kommt und man die Reise dann doch nicht antreten kann. Dies war bei uns aber zum Glück nicht der Fall!
Direkt am Hauptbahnhof
(3-4 Minuten zu Fuss)
Auf der Internetseite kann man alles wissenswerte über das Hotel erfahren und auch Zimmer buchen.
Das Hotel kooperiert mit weiteren Hotels im Hamburg, wie z. B. Terminus und Residence, die sich ebenfalls in der Gegend befinden.Es handelt sich um ein 3-Sterne-Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes mit 40 Zimmern.
Das Hotel wurde Mitte 2003 komplett renoviert und neu ausgestattet..
Das Hotel Lumen liegt direkt am Hauptbahnhof.
In nur ein paar Gehminuten erreicht man die Innenstadt mit den viele Geschäften und Restaurants.
Zwar liegt das Hotel in einer Einbahnstraße, jedoch herrscht dort auch nachts reger Verkehr, so dass man nicht von einer ruhigen Seitenstraße sprechen kann. Allerdings befindet sich gegenüber dem Hotel ein Penny-Markt, der bis 23.00 Uhr geöffnet hat. Also wenn man sich schnell etwas zu trinken oder zu naschen holen wollte, konnte man dies dort tun.
Auch ein Bäcker ist dort im Penny angesiedelt, bei dem ich mir immer schnell einen Kaffee geholt habe, wenn wir im Hotel waren.
Besonders geeignet für:
====================
Geschäftsleute
Kurztrips
Kinder und Zustellbetten: Alle Kinder sind willkommen.
Alle Kinder unter 3 Jahren zahlen keinen Aufpreis in einem der vorhandenen Betten.
Alle Kinder unter 3 Jahren zahlen keinen Aufpreis für ein Babybett.
Alle älteren Kinder oder Erwachsene zahlen EUR 30,00 pro Übernachtung und Person für Zustellbetten.
Leider wurde uns gesagt, dass das Zimmer erst etwa in 2 Stunden zur Verfügung stehen könne. Hm, da haben wir schon ein bisschen rumgedruckst und dann ist dem netten Mann hinter dem Tresen auch gleich eine Idee eingefallen:
Wenn wir ein Raucherzimmer möchten, was nicht ganz so groß ist, mit kleinerem Doppelbett und zur Straße raus geht, könnten wir unser Zimmer in etwa 5 Minuten haben. Damit waren wir einverstanden.
Das Zimmer muss nicht groß sein und mit dem Rauchen, das war auch nicht schlecht, denn wer möchte schon Nachts zum Rauchen auf die Straße gehen, wenn sich gleich neben dem Hotel ein Pornokino befindet.
Unser Willkommens-Geschenk in Form von 2 kleinen Wasserflaschen haben wir sofort in Empfang genommen.
Allerdings dachten wir, das zum Hotel-Aufenthalt eine Stadtrundfahrt UND eine Hafenrundfahrt gehörten. Das war nicht der Fall, wir konnten wählen zwischen den beiden Möglichkeiten und entschieden uns für die Stadtrundfahrt. Die Tickets wurden gleich ausgestellt und uns erklärt wo der Bus abfährt. (Preis normal pro Person ca. 13 Euro)
Das Zimmer war wirklich sehr klein. Es sind 14 qm.
Das Hotel bietet diese Zimmer eigentlich als Doppelzimmer zur Einzelbelegung an. Die normalen Doppelzimmer haben 16 qm. Wenn man vor dem Bett in unserem Zimmer gestanden hat, hat man die Zimmertür schon sehr schlecht auf bekommen, aber das störte uns nicht, wir wollten ja nicht den ganzen Tag im Hotel verbringen.
Im Zimmer befand sich ein Doppelbett von 1,40 Metern Breite.
Auch darauf wurden wir von dem netten Mann an der Rezeption hingewiesen, dass das Bett kleiner ist, als in den anderen Zimmern. Aber auch das störte uns nicht, sind ja nur zwei kleine Fliegengewichte.
Was ein bisschen störend war, dass sich nur auf der rechten Seite des Bettes ein kleiner (wirklich kleiner!) Nachtschrank befand. Denn meine arme Tochter auf der linken Seite hatte keinen Platz, um etwas ablegen zu können.
Auf dieser Seite vom Bett fing gleich der Kleiderschrank an. Ein Sessel war noch im Zimmer vorhanden und ein Schreibtisch mit Stuhl. Auf diesem stand auch der winzig kleine Fernseher. Naja, den brauchten wir eh nur um kurz vom Einschlafen noch ein bisschen abzuschalten. Die wichtigsten Kabel-Programme konnte man auf dem Fernseher finden, jedoch einige in sehr schlechter Qualität.
Informationsmaterial befand sich unter dem Schreibtisch.
Auch befand sich ein Telefon im Zimmer und ein Wecker. Man kann auch DSL vom Zimmer aus nutzen, muss das einfach an der Rezeption anmelden. Internetzugang: WLAN ist im Hotelzimmer nutzbar und kostet EUR 12,00 pro 24 Stunden .
Des Weiteren befand sich ein Ventilator im Zimmer und ein Ding, ich habe keine Ahnung was das war. Es sah aus wie ein extra breiter Klappstuhl, auf dem man jedoch nicht sitzen konnte. Er war mit Gurten bespannt, die in zu großen Abständen angebracht waren, um darauf sitzen zu können. Ich vermute, dass dieses Ding dazu da war, dass man seinen Koffer darauf stellen kann um ihn auszupacken. Aber man weiß es nicht genau.
Die angekündigten Lärmschutzfenster waren nicht so zu meiner Zufriedenheit.
Da unser Zimmer zur Straße hinaus ging, war es schon ziemlich laut, auch bei geschlossenem Fenster. Wir machten auch den ultimativen Matratzen-Check, denn da haben wir in anderen Hotels schon böse Überraschungen erlebt; und siehe da, die Matratze machte einen geradezu neuen Eindruck. Absolut sauber und auch keine Socken unterm Bett.
Ein bisschen mussten wir über die Lage unseres Zimmers auf dem Flur lachen. Denn es lag zwischen einer Abstellkammer und der Wäschekammer. Aber das hatte auch den Vorteil, dass wir keine Nachbarn hatten.
In dem Frühstücksraum, der eigentlich aus 2 Räumen besteht, befinden sich ca. 10 Tische für 4 Personen und 3 Tische für 2 Personen.
Wenn alle Tische besetzt sind, herrscht schon ein reges Gedränge und man muss sehr aufpassen, dass man seine Kaffeetasse oder sein Saftglas heile an den Tisch bekommt.
Die Tische werden sofort nach dem die Gäste sich erhoben haben, gesäubert und abgeräumt, so dass die nächten Gäste Platz nehmen können.
Das Frühstück war soweit ganz in Ordnung. Natürlich ist es nicht wie zu Hause und nach 3 Tagen hat man dann auch genug von der abgepackten Wurst in 3 Varianten.
Aber die Service-Kräfte haben sich bemüht und wenn etwas leer war, wurde sofort Nachschub geholt. Warterei gab es keine beim Frühstück.
Im Frühstücksraum befindet sich auch ein PC, den man für eine Stunde zu kleinen Preisen benutzen konnte. Das war sehr interessant, denn während wir gefrühstückt haben, konnten wir den Leuten, die sich am PC zu schaffen machten, über die Schulter sehen (grins).
Tja, eigentlich wars das schon zum Hotel, oder möchtet ihr noch teilhaben an ein paar kleinen Erlebnissen und Eidrücken, die wir in diesem Hotel verarbeitet haben?
Also gut, dann erzähl ich euch mal noch ein bisschen, was wir so getrieben und erlebt haben:Der 1. Tag:Nach der Stadtrundfahrt trieben wir uns ein wenig am Bahnhof herum, aßen eine leckere Pizza und beschlossen, uns noch ein wenig in der Stadt umzusehen. So kam es dann, dass wir auf der Reeperbahn landeten.
Es war inzwischen schon dunkel, aber die Geschäfte noch nicht eröffnet. So guckten wir ein bisschen rum, sahen uns das Geschäft des Friseurs an, welcher den Beatles die Haare geschnitten hat und die Wache.
Langsam kam auch Leben in die Straßen, leider auch in Form von Bettlern. Wir aßen noch eine Kleinigkeit und machten uns dann auf die Suche nach dem Starclub, den wollte ich unbedingt mal sehen.
Wir fanden ihn nicht und keiner wusste so recht, wo er war. Als wir in der Großen Freiheit standen und schon fast aufgegeben hatten, kam ein junger Mann auf uns zu, den wir fragten, ob er uns helfen könne. Klar könnte er und wir folgten ihm. Es stellte sich heraus, dass er zu einem „Laden“ in der großen Freiheit gehörte.
Er wusste auch nicht wo der Starclub genau war, aber er brachte uns zum wohl ältesten Türsteher der großen Freiheit. Der wusste es natürlich und der junge Mann brachte uns höchstpersönlich vor die verschlossene Tür des ehemaligen Starclubs. Nur noch eine große Bronzetafel erinnerte an die gute alte Zeit.
So langsam kam das Leben zurück auf die Reeperbahn und wir hatten als Kleinstadtkinder schon ein wenig Angst. Also machten wir uns zurück zum Hotel, wo wir eine angenehme Nacht verbrachten und bis 8.30 Uhr geschlafen haben.
Hab mich sehr gefreut, dass ich ihn gleich erkannt habe, ein Foto hab ich leider nicht geschafft, dazu war er zu schnell im Auto verschwunden.
Dann gingen wir erst mal ins Hotel um uns aufzuwärmen.
Es war zwar herrlicher Sonnenschein in Hamburg, aber trotzdem eisig kalt!
Es war dann so 15.45 Uhr als wir uns auf den Weg machten.
Die Rezeptionsleute wünschten uns viel Spass und wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof.
Kurz vor dem Bahnhof, vor einem Bäcker sah ich auf einmal aus dem Augenwinkel wie ein Mann einfach so zu Boden ging. Er lag da, alle viere von sich gestreckt und sagte keinen Ton, bewegte sich nicht. Meine Tochter, ganz in Gedanken beim Fussball, lief einfach weiter und bemerkte nichts. Ich musste sie rufen, damit sie es überhaupt mitbekam. Ich war auch froh, dass sie bei mir war, denn ich hatte Angst, dass diese Situation so enden könnte wie der Autounfall, wo sich keiner um den Verunfallten kümmerte. Zum Glück hat meine Kleine eine medizinische Ausbildung und hat festgestellt, dass der Mann einen Puls hatte.
Ich dachte echt, der war tot, wie er da lag. Und meine Befürchtungen, dass keiner sich kümmert, wurden auch nicht wahr. Sofort kam ein junger Mann und eine junge Frau uns zu Hilfe. Meine Tochter versuchte inzwischen der Rettungsleitstelle zu erklären wo wir waren und ich machte mit dem jungen Mann stabile Seitenlage. Nach einer Weile kam der Mann wieder zu Bewusstsein und röchelte mit nach Alkohol riechendem Atem: Ich habe Herzprobleme... Hm, dann war er wieder weggetreten. An seinem Brustkorb konnte man Elektroden sehen, die man eigentlich nur hat, wenn man im Krankenhaus ist.
Viele Leute blieben einfach stehen, meinten: Säufer und gingen weiter.
Viele Leute fragten uns jedoch auch, ob sie helfen könnten. Das fand ich gut, denn in so einer Situation alleine zu sein, ist schon schlecht.
Der Mann jedenfalls kam immer man zu Bewusstsein und verlor es auch immer wieder. Zum Glück kam der Rettungswagen ziemlich schnell und die richtigen Leute kümmerten sich nun um den Mann, der Hilfe brauchte. Was wohl aus ihm geworden ist? War er wirklich ein Penner, obwohl seine Sachen sauber waren.....? Man weiß es nicht genau.
Der 3. Tag:
=========
Nach dem Frühstück zu den Landungsbrücken und einen Spaziergang im Sonnenschein genossen.
Wir haben die Hansetaucher beobachtet, wie sie Müll aus dem Wasser holen, in Souvenierläden gestöbert und sind schließlich im Hamburg Dungeon gelandet. Diesen Besuch hatten wir uns vorgenommen. Anstellen hieß die Devise, da wir keine Karten vorbestellt hatten. Gerade an dieser Ecke schien keine Sonne und der eiskalte Wind machte das Warten nicht gerade angenehmer.
Nach ca. 1 Stunden waren wir endlich drinne, aber .... mussten wieder warten. Langsam kroch die Angst auch in mir hoch, was mich denn erwarten würde, und ein junges Mädchen hinter mir, bibberte schon vor dem Eingang vor lauter Angst, so dass sie mich total ansteckte.
Aber ich habe es überlebt, 1,5 Stunden im Dunkeln fertig gemacht zu werden.
Am meisten zu schaffen machte mir der Fahrstuhl des Schreckens, denn es ist dunkel und man weiß nicht, was gleich passiert
(Mensch hätte ich doch vorher mal einen Bericht darüber gelesen!),
auch die Fahrt mit dem Boot während der Sturmflut 1717 habe ich gerade so überlebt. Meiner Meinung nach kam das geschichtliche dieser Attraktion zu kurz, ich hatte erwartet mehr Informationen zu bekommen, anstelle an jeder Ecke angeschrien oder durchgeschüttelt zu werden.
Jedenfalls gab es viel Körperkontakt zwischen der Gruppe aus 36 Menschlein, welche sich zusammen auf den Weg durch die Unterwelt machten. Jeder, der Angst hatte, hielt sich einfach bei dem Menschen fest, der ihm am nächsten stand! Lach!
Ich war jedenfalls froh, als ich draußen war!
Den Fischmarkt haben wir leider nicht geschafft, es ist einfach nicht möglich in 3 Tagen alles zu unternehmen, was man gerne möchte. Unsere Beine taten schon sehr weh und wir haben später im Bett gelegen und um die Wette gejammert.
10.Uhr Hauptbahnhof Hamburg:
Ihr Zug hat 10 Minuten Verspätung,Naja, eine Stunde später als geplant sind wir wieder zu Hause angekommen mit einer Menge Eindrücken, Erlebnissen und Fotos für die Erinnerung!
Das wars aus Hamburg!Für Behinderte ist dieses Hotel nicht geeignet wegen der Treppe im Eingangsbereich!
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
Karry2000de 04.02.2010 20:45
Creedy18 02.02.2010 22:56
cat_in_a_cradle 26.01.2010 08:00
Flo_Grundmann 18.01.2010 18:03
AUSGEWÄHLTER PARTNER
|
Hotel Lumen am Hauptbahnhof, Hamburg Dieses 3-Sterne-Hotel im Zentrum Hamburgs bietet Zimmer mit kostenfreiem WLAN, ein tägliches Frühstücksbuffet und eine exzellente Verkehrsanbindung... |
28,00 € * Händler kann Preis erhöht haben |
Booking. com
|
Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
|
Hotel Lumen am Hauptbahnhof, Hamburg Lage Die Unterkunft Hotel Lumen am Hauptbahnhof liegt in Hamburg, St. Georg, in der Nähe der folgenden Sehenswürdigkeiten: Deutsches Schauspielhaus... |
34,87 € * Händler kann Preis erhöht haben |
Hotels.com
|
Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
|
Das schöne 3-Sterne Hotel Lumen befindet sich mitten im Stadtzentrum von Hamburg, nur 200 Meter vom Bahnhof und wenige Gehminuten von der Altstadt... |
84,00 € * Händler kann Preis erhöht haben |
BudgetPlaces.com
|
Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
|
3 Sterne |
86,00 € * Händler kann Preis erhöht haben |
weg.de
|
Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
bh :)