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Hotel Kresten Palace
Pro Personal
Kontra Essen, Zimmer, Aussenanlagen
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24.04.2004
Hotel Kresten Palace |
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Zur Insel Rhodos gibt es ja bereits eine Vielzahl von Reiseberichten. Eigentlich wollte ich zunächst keinen Erfahrungsbericht schreiben. Da wir aber bei unserer Urlaubsplanung gerne auf den Erfahrungsschatz anderer zurückgreifen, möchte ich im folgenden auch einen Beitrag dazu leisten. Ich habe den Bericht in Kapitel gefasst, damit Ihr beim Lesen schneller die Punkte findet, die Euch interessieren. Für unseren Urlaub auf der Insel Rhodos haben wir uns für das Hotel Kresten Palace in Kalithea entschieden. Die Beschreibungen und Fotos diverser Reisekataloge zum Kresten Palace sind vielversprechend haben wir gedacht als wir unseren gemeinsamen vierzehntägigen Sommerurlaub auf der Insel Rhodos geplant haben.
Der Ort Kalithea liegt im Norden der Insel Rhodos, 7 km südlich von Rhodos Stadt und 3 km nördlich von der Touristenhochburg Faliraki und Faliraki Beach. Kalithea liegt eigentlich ziemlich zentral und kann als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Besichtigungstouren gelten. Kalithea ist direkt an eine Buslinie angebunden. So kann man ganz einfach per Bus u.a. Rhodos Stadt, Faliraki oder aber auch die Thermen von Kalithea erreichen. Ideal also um auch mal abends nach Rhodos Stadt in 30 min per Bus zu fahren. Kalithea ist ein kleiner Ort mit ein paar Geschäften und zwei oder drei Tavernen. Aber für uns nichts weltbewegendes im Vergleich zu den Touristenhochburgen. Das Kresten Palace liegt etwas außerhalb des Ortes auf einer kleinen Anhöhe an der Küstenstraße, die von Kalithea nach Faliraki führt. Dementsprechend hat man von hier oben eine tolle Aussicht aufs Meer.
Nachdem wir nach unserer Ankunft uns zu unserem Shuttle-Bus gekämpft hatten und noch einmal 45 min warten mussten bis wir schließlich alle Reisenden eingesammelt haben, fuhren wir über Rhodos Stadt nach Kalithea. Zunächst setzte unser Bus Reisende in Ixia, Trianta und Rhodos Stadt ab. So erhielten wir einen ersten Eindruck von der Insel. Erster Eindruck:Nach zwei Stunden hielt unser Bus nun vor dem Kresten Palace. Die Fassade des Haupthauses, die rosa getüncht war, vermittelte schon einen etwas abgenutzteren Eindruck.
Leider wirkte die Fassade schon etwas älter und wenn man genau hinsieht sind deutliche Abnutzungserscheinungen an Farbe und in der Bausubstanz zu erkennen. Die Lobby hingegen machte schon wieder eher den Eindruck eines 4-Sterne-Hauses. Klar im Katalog wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um ein 4-Sterne-Hotel der Landeskategorie handelt.
An der Rezeption wurden wir von einer netten jungen Rezeptionistin empfangen und begrüßt, die zudem sogar noch deutsch sprach. Bis zum Check Inn mussten wir erneut 45 min warten, was wir dazu nutzten uns die Anlage und auch schon mal den Außenbereich etwas näher anzusehen. Die Hotellobby ist durch die großzügige Glasfassade des Atriums sehr hell und freundlich. Dadurch hat man einen guten Blick auf die Aussenterasse und das Meer. Die Hotelbar und das Restaurant befindet sich eine Ebene tiefer durch eine Treppe und Galerie von der Rezeption getrennt.
Die Formalitäten beim Check Inn waren schnell erledigt und eine Dame führte uns zu unserem Zimmer. Dieses lag im linken Nebengebäude im ersten Stock. Dazu mussten wir durch einen langen Gang und über die Dachterrasse gehen um schließlich zum Aufzug zu gelangen. Die Fließen im Gang erschienen uns irgendwie nicht besonders eben verlegt und aus den Platten der begehbaren Dachterrassen luckten hin und wieder grüne Dornen. Der Aufzug setzte sich sogleich ächzend in Bewegung.Schließlich hielt die junge Dame mit uns im Schlepptau vor einer Tür und öffnet uns unser Zimmer für die nächsten 14 Tage. Dieses inspizierten wir dann. Unser Gepäck wurde 30 min später vom Hotelpersonal aufs Zimmer gebracht.
Beim Eintritt in unser Zimmer folgte erst einmal Ernüchterung zum einen wegen den Reisestrapazen und zum anderen wegen der Einrichtung. Aufgefallen sind uns neben fehlenden Sockelleisten, großen Flecken im Teppich und an der Wand. Ferner fiel uns der leicht modrige Geruch auf, den wir zunächst auf die Nachmittagstemperaturen zurückführten. In der Nacht realisierten wir dann dass die Klimaanlage im Juni trotz 30 Grad im freien nicht eingeschaltet war.
Hinter der Türe war ein Einbauschrank versteckt, der jede Menge Platz für Kleidung und Koffer beinhaltet. Gegenüber des Schranks, also rechts von der Eingangstüre war das Bad mit einer Wanne, Waschbecken, WC und BD. Alles war in top gepflegtem und sauberen Zustand.Das Bett war in der Mitte des Zimmers, angrenzend zur Wand aufgestellt. Daneben befanden sich jeweils Nachtkästchen mit Lampen und dem Haustelefon. Gegenüber war noch eine geräumige Kommode, die Platz für allerhand Sachen bot. Ebenfalls dort befand sich ein Kühlschrank, auf dem das Fernsehgerät Platz hatte.
Glücklicherweise hatten wir mit Meerblick gebucht und ... was soll ich sagen ... es war ein sehr schöner Ausblick. Auf dem fünf Quadratmeter großen Balkon fanden sich noch ein Tisch und 2 Stühle wieder. Das war eine gute Möglichkeit, mal ein bißchen Zeit alleine zu verbringen, und die Dämmerung zu genießen.
Pool:
Strand:
Das Essen:
Im Anschluss kam es zur Schlacht am Buffet. Kein Witz. Da am Buffet niemand vom Personal stand z.B. bei den Hauptgerichten lief das ganze etwas ungeordnet ab. Man hatte das Gefühl, dass der ganze Speisesaal auf einmal ähnlich wie in einer Kantine zum Essen fassen antrat und sich nicht benehmen konnte, was dazu führte dass irgendwie eine gewisse Hektik entstand. Ferner war das ganze nicht arrangiert und auch eher lieblos dekoriert bzw. eher „hingeklatscht“. Da sich auch eher wenige fürs Buffet zuständig fühlten wurden manche Speisen nicht immer sofort ersetzt, wenn diese ausgegangen waren. Neben dem Hauptspeisenbuffet gab es auch noch ein großes Salatbuffet mit verschiedenen Blattsalaten, Gemüse, Tomaten und Gurken. Zum Nachtisch gab es dann eine breite Auswahl an Törtchen, Puddings und Eiscremes und frisches Obst beim Dessertbüffet, was uns allerdings auch nicht vom Hocker gerissen hat.
Das Frühstück war ähnlich gelagert, natürlich wieder in Büffetform. Wir empfanden das Frühstück als katastrophal. Der Kaffee und der Kaba schmeckten nicht, der Saft war mit viel Wasser verdünnt worden. Ferner erhielt man eine enttäuschende Auswahl an Brotsorten, die meistens sehr trocken waren und leicht auseinanderbrachen. Dazu konnte man sich Schinken, Aufschnittwurst und verschieden Käsescheiben holen. Neben Cornflakes und Müslis gab es Joghurt und Obst.Nach unserem ersten Abendessen machten wir noch einen Rundgang durch Hotel. Der neben der Bar befindliche Supermarkt mit Maxi-Preisen ist wahrscheinlich eher nicht zu empfehlen. Da sind wir dann doch lieber mit einem Bus über Kalithea nach Rhodos Stadt gefahren, um dort noch einen Stadtbummel zu machen.
Nach unserem Stadtbummel haben wir uns noch auf einen Drink an die Cocktailbar gesessen. Die Preise waren ok. Ferner gibt es auch Happy-Hour Zeiten die man ruhig nutzen sollte. Das Personal war immer sehr freundlich und zuvorkommend und hatte auch immer einen netten Spruch auf den Lippen.
Das Auschecken:
Fazit:
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Superhubert 06.12.2007 02:24
fire12 05.08.2006 14:18
Riders 27.04.2004 13:50
gute Entscheidung das Hotel zu verlassen, ich hoffe nur du hast noch eine Éntschädigung bekommen, aber wie man die Reiseveranstalter kennt, wohl eher nicht
Balu_62 26.04.2004 12:18
Women_of_the_Tigers 26.04.2004 08:55