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Pro preiswert, nette Atmosphäre
Kontra Treppenhaus
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Im Dezember gab es bei Lidl Bahnfahrkarten im Angebot, die eine preiswerte und spontane Reise quer durch Deutschland möglich machten. Da ich noch genug Resturlaub hatte, habe ich mir einige Tickets besorgt um damit am Jahresanfang einige Städtereisen zu unternehmen. Damit das Ticket sich auch lohnt, sollte mein Reiseziel schon etwas weiter weg sein. Einige meiner Freunde und Bekannten empfahlen mir Köln. Da ich diese Ecke von Deutschland noch nie selber besucht hatte, wählte ich diese Stadt letztendlich als mein Urlaubsziel. Dank der großen Einsparung von 185 Euro mit diesen Bahntickets, der Normalpreis für die Strecke lag insgesamt bei 240 Euro, konnte ich quasi das Hotel damit refinanzieren.
Da ich diesen Urlaub als eine kulturelle Städtereise geplant hatte, war es für mich auch sehr wichtig, dass ich alle meine Ziele zu Fuß erreichen konnte. Da sich die meisten der Museen und interessantesten Kultureinrichtungen alle in der Innenstadt von Köln befinden, sollte das Hotel sich schon in der Nähe befinden. Was nutzt es mir wenn ich aufgrund der dezentralen Lage des Hotels etwas Geld sparen kann, diese monetäre Einsparung, und unter Umständen sogar viel mehr, in Fahrscheine investieren muss? Eigentlich rein gar nichts, von dem erhöhten Zeitaufwand ganz zu schweigen. Dieses Hotel liegt recht günstig für Leute, die sich hauptsächlich in der Altstadt aufhalten wollen. Vom Bahnhof bis zum Hotel benötigt man in etwa zehn bis fünfzehn Minuten wenn man diese Strecke zu Fuß bewältigen möchte. Um zum Hotel zu gelangen muss man den Ausgang Dom/Bahnhofsvorplatz benutzen, von dem Platz aus geht man die Domprobst-Ketzer-Straße entlang, bis man die Kirche St. Gereoh erreicht. Diese Straße wechselt in ihrem Verlauf ständig den Namen, was doch etwas verwirrend ist. Einen Stadtplan sollte man eh immer mit dabei haben, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Ich habe meinen Plan öfters benutzen müssen. Das Hotel befindet sich in einer Seitenstraße, welche recht ruhig gelegen ist. Eine U-Bahn-Station befindet sich auch in der Nähe, da ich aber meine Strecken in der Altstadt alle zu Fuß erledigt habe, kann ich mich über den öffentlichen Nahverkehr in Köln und der Anbindung zum Hotel nicht weiter äußern. Auch über die Parkplatzsituation kann ich nichts sagen, da ich wie weiter oben schon erwähnt mit der Bahn angereist bin. Derzeitig kostet laut Aussage des Hotels ein Parkplatz sieben Euro die Nacht.
Das Zimmer, welches ich bei meinem Aufenthalt in dem Hotel zum Kupferkessel hatte, war von der Größe her recht klein geraten. Da es aber eine fast quadratische Fläche hatte war es von der Handhabung und Funktionalität her deutlich günstiger als langgezogene Räume. Das Zimmer war funktional und optisch zweigeteilt. Auf der linken Wand, welche vollständig gefliest war, befand sich ein Waschbecken mit einem Warm- und Kaltwasseranschluss mit einem Spiegel und einer Lampe darüber. So konnte man beispielsweise sich die Zähne putzen ohne das Bad in Beschlag nehmen zu müssen. Zwei Handtücher und ein Badetuch wurden vom Hotel zur Verfügung gestellt, diese waren aber für meine Geschmack recht kratzig gewesen, etwas Weichspüler mit in die Waschmaschine und sie wären schön flauschig gewesen. Ein eigener Papierkorb war unter dem Becken, sowie einige Hacken für die Handtücher beziehungsweise die Jacken.
Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich das Bett mit einem Eisengestell, welches aber leider keine Kopfleiste zu bieten hatte. Eine Leselampe war an der Wand integriert, zum Lesen war das Bett aber mehr als unbequem. Im Schrank fand ich zwei Decken, welche ich als Kopfablage umfunktionieren konnte. Gleich neben dem Bett befand sich ein kleines Nachttischen mit einem Telefon darauf. Auf der Fensterseite befand sich ein Tisch mit einem Hocker davor, den man als Schreibtischchen benutzen konnte. Ein kleiner Fernseher mit einer Fernbedienung stand auch auf diesem Tisch. In diesem Hotel ist auf den Zimmern auch Wireless LAN kostenpflichtig vorhanden, im Urlaub gönne ich meinem Laptop aber auch eine Ruhepause und daher habe ich es selber nicht genutzt. Die Gebühren sind von der Nutzungsdauer abhängig, die aktuellen Preise findet man auf der Homepage des Hotels. Ein Schrank mit Kleiderbügeln und eine Kofferablage komplettierten die Einrichtung des Zimmers. Der Ausblick war nicht so berauschend, der Blick war auf den Hof und eine Feuerleiter war davor.Das Bad befand sich auf derselben Etage, auf dem sich auch mein Zimmer befand. Eine Etage darunter war ein weiteres Bad, welches ich aber bei meinem Besuch selber nicht benutzt habe. In diesem Badezimmer waren ein Waschbecken mit Spiegel, ein Stuhl aus Plastik als eine Ablagemöglichkeit, eine Toilette sowie eine Dusche mit einem Vorhang. Beim Waschbecken hing ein Seifenspender mit einem Geld was als Seife, Duschgel und Shampoo beschrieben wurde … ich hab letztendlich mein eigenes Duschgel benutzt, die Kombination war mir zu merkwürdig, beziehungsweise unhandlich platziert wenn man duschen möchte. Das Bad hatte ein eigenes Fenster und eine Heizung. Blöderweise stand es meistens immer auf Kippe, was im März doch noch für eine kühle Raumtemperatur sorgte. Die Temperatur des Warmwassers war für meine Bedürfnisse ausreichend lang heiß genug. Während meines fünftägigen Aufenthaltes in diesem Hotel war das Bad nur einmal belegt, also recht gut zugängig. Persönlich finde ich aber eine Trennung von Bad und Toilette günstiger als das Vorhandensein in einem gemeinsamen Raum.
Für meinen Aufenthalt im Hotel im Kupferkessel habe ich pro Übernachtung 36 Euro bezahlen müssen. Preislich lag dieses Hotel am unteren Ende der Spanne. Eigentlich war es sogar das billigste, welches eine durchweg positive Bewertung der Hotelgäste vorzuweisen hatte. Preislich fand ich es durchaus angemessen, ich habe in der Vergangenheit schon des Öfteren mehr Geld für deutlich weniger Leistung bezahlen müssen. Einzelzimmer mit einem eigenen Bad in diesem Hotel kosteten zu dem Zeitpunkt meiner Reise etwa 49 Euro. Der preisliche Unterschied von Zimmern mit und ohne eigenes Bad ist mit dreizehn Euro eine Überlegung wert, ob man das Geld lieber doch anderweitig ausgeben möchte. In einigen Berliner Pensionen, in denen ich in den vergangenen Jahren schon war, betrug der Unterschied zwischen den Zimmerkategorien nur maximal fünf Euro. Mit dreizehn Euro kann man sich schon ein Mittagessen in einem Restaurant oder mehrere Eintrittgelder finanzieren, da fiel mir die Entscheidung recht leicht.
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