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Erfahrungsbericht

für Hotel Groeninghe, Brügge
4 Sterne Gemütliches, kleines Hotel im Herzen von Brügge Bericht mit Bildern
66 von 66 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Schöne, gemütliche, saubere Zimmer / Service / Herzlichkeit der Besitzer / Frühstück

Kontra Beleuchtung im Zimmer / Anzeichen von unzureichender Belüftung im Bad

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

LaJungle Seit 16 Sep 2002

Schön, dass Ihr vorbei schaut! Ich bedanke mich bei allen, die meine Berichte lesen, für die... mehr

74 Mitglieder vertrauen mir

Über Silvester bin ich mit Freunden in Belgien gewesen, genauer gesagt in Brügge. Dort haben wir im Hotel Groeninghe übernachtet, über das ich heute berichten möchte …

ALLGEMEINES ZUM HOTEL GROENINGHE

Das Hotel Groeninghe ist ein kleines, familiengeführtes Hotel im Stadtzentrum von Brügge. Seit 1977 besteht der Hotelbetrieb und im Jahr 2007 wurde alles renoviert. Bei dem Hotel handelt es sich um ein Drei-Sterne-Hotel, das in einer alten Stadtvilla untergebracht ist.

WIE WIR ZUM HOTEL GROENINGHE KAMEN

Nachdem feststand, dass wir über Silvester vier Tage und drei Nächte nach Brügge reisen wollten, machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel mit vier freien und bezahlbaren Zimmern. Wir brauchten ein Doppelzimmer und drei Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer zur Einzelnutzung. Schnell wurden wir fündig und reservierten bei booking die vier Zimmer. Die Bezahlung sollte erst bei der Abreise erfolgen. Da das Hotel mit 8,9 von 10 Punkten beo booking.com eine fabelhafte Bewertung hatte und auch die Bilder sowie die Website des Hotels überzeugten, machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg nach Brügge …

ALLGEMEINES ZU BRÜGGE UND LAGE DES HOTELS

Das Hotel Groeninghe befindet sich, wie bereits erwähnt, im belgischen Brügge, das sich wiederum in der Region Flandern befindet. Brügge als Stadt sollte wohl jedem ein Begriff sein und spätestens mit dem Film Brügge sehen und sterben erlangte die Stadt noch mehr Beachtung als ohnehin schon vorher. Jährlich reisen etwa drei bis vier Millionen Touristen in das schöne Städtchen. Mit 115 000 Einwohnern, davon 25 000 im historischen Stadtkern, ist Brügge eher eine kleinere Stadt, die man problemlos auch zu Fuß erkunden kann – zumindest den Bereich im Zentrum.

Wer je in Brügge gewesen ist, wird mir sicherlich zustimmen, dass es sich hierbei um eine wirklich schöne Stadt handelt, die etwas Besonderes ist, weil das historische Zentrum nahezu unversehrt ist und einiges an schönen Kirchen, Zunfthäusern und auch gemütlichen, kleinen engen Gassen und kleinen Giebelhäuschen zu bieten hat. Eine wirklich tolle Stadt, in der es viel zu entdecken gibt.

Das Hotel Groeninghe befindet sich im schönen, historischen Stadtkern. Es liegt jedoch nicht mittendrin, sondern am Rande, in einer ruhigen, kleinen Straße, sodass man zwar schnell überall ist, aber nachts seine Ruhe hat – wobei es bis auf Silvester in Brügge an sich nachts ruhig zu sein scheint, zumindest im Winter. Das Hotel jedenfalls ist nur 5 bis 10 Gehminuten von den meisten Sehenswürdigkeiten des Stadtkerns entfernt und ist daher eine optimale Ausgangsposition für die Erkundung der Stadt.

In der Nähe des Hotels gibt es mehrere öffentliche Parkplätze. Im Parkhaus am Bahnhof (8 Gehminuten) kostet das Parken pro Tag nur 2,50 EUR. Ein weiterer Parkplatz, in etwa 2 Minuten zu erreichen, kostet pro Tag 7,50 EUR. Außerdem gibt es weitere, weniger bekannte und günstige Parkplätze in der direkten Umgebung, über die uns die Besitzerin Auskunft erteilte. Direkt vor dem Hotel gibt es nur Parkplätze, auf denen man höchstens zwei Stunden halten darf. Aber wenn man sein Gepäck ablädt und das Auto danach weg bringt, dann ist es ja auch kein Problem, dass es nicht direkt vor der Türe steht, denn in Brügge benötigt man es ohnehin nicht.

DAS HOTEL

Das Hotel Groeninghe ist mit seinen 8 Zimmern sehr klein, aber das ist bei einem Familienhotel ja nicht überraschend. Das Hotel ist in einer Villa aus dem Jahre 1858 untergebracht, die von außen schon sehr schön und einladend aussieht. Über eine Stufe betritt man das Innere des Hauses und befindet sich direkt im Eingangsbereich, der ein lang gestreckter Flur ist. Links geht ein Räumchen ab, in dem sich die Rezeption befindet, rechts gibt es ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin, wo man abends sitzen kann. Es ist eine Art Lounge oder Bar, aber eben ohne Bar, denn bedienen muss man sich selbst. Gegenüber an der Rezeption steht ein Kühlschrank aus dem man nehmen kann, was man möchte. Es gibt Bier, Weißwein und Softdrinks. Rotwein steht im Regal. Man muss sich nur in eine Liste eintragen und dann wird am Ende abgerechnet. Da es ein Familienhotel ist, ist die Rezeption nicht rund um die Uhr besetzt, sondern nur bis 21 oder 22 Uhr. Aber auch tagsüber sitzt hier natürlich nicht die ganze Zeit jemand. Man muss unter Umständen klingeln, aber dann kommt auch direkt jemand. Sowohl vom Flur als auch vom Kaminzimmer gelangt man in den Frühstücksraum, über den ich später noch berichte. Im Erdgeschoss gibt es außerdem noch eine Toilette, die übrigen Räume, wie die Küche, sind für Gäste nicht zugänglich.

Da es sich um eine alte Villa handelt darf man hier auch keine breiten, großzügigen Hotelflure erwarten und schon gar keinen Aufzug. Alle Zimmer sind nur über eine Treppe erreichbar. Das Hotel ist in keinster Weise behindertengerecht und auch ältere Menschen, die nicht mehr gut Treppen steigen können, sollten es sich gut überlegen, ob sie hier einchecken, denn die Zimmer verteilen sich auf drei Etagen. Hat man sein Zimmer ganz oben, muss man immer alle drei Treppen hinauf- und natürlich auch wieder hinabsteigen. Für mich persönlich ist es allerdings kein Nachteil, dass es keinen Aufzug gibt, da mir Treppensteigen (noch) nichts ausmacht.

Im gesamten Hotel gibt es kostenloses W-LAN, man muss nur an der Rezeption nach dem Passwort fragen. Dann kann man es überall im Haus empfangen.

DAS ZIMMER

Unsere Zimmer waren über drei Etagen verteilt. Wir hatten ein Doppelzimmer, ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung und zwei Einzelzimmer gebucht. Das Doppelzimmer, das mein Verlobter und ich bezogen befand sich im ersten Stockwerk – Zimmer 2. Unser Freund, der das Doppelzimmer zur Einzelnutzung hatte, musste eine Etage weiter nach oben – ins Zimmer 5. Noch weiter nach oben, in den dritten Stock, mussten die beiden, die ein Einzelzimmer bezogen. Die Einzelzimmer haben keine Nummern, sondern Buchstaben. So bezogen die beiden, die Zimmer C und D.

Mit einem herkömmlichen Schlüssel an einem dicken Schlüsselanhänger, an dem auch noch ein Schlüssel für die Haustüre befestigt ist, gelangt man ins Zimmer hinein. Als ich unser Zimmer betrat, fühlte ich mich direkt wohl, denn die Einrichtung ist sehr gemütlich. Wie man auf den Fotos sehen kann, die ich hochgeladen habe, ist das Zimmer mit warmen Rot- und Brauntönen eingerichtet, die Tapeten sind lila und leicht Abricot-farben, passen aber gut in das Gesamtbild. Jedes Zimmer sieht wohl ein bisschen anders aus. Es gibt z.B. auch Zimmer, die in grün gehalten sind. Betritt man das Zimmer sieht man aber auch gleich, dass es sich um einen recht kleinen Raum handelt. Es gibt einen Eingangsbereich in dem ein Spiegel hängt und eine aufklappbare Kofferablage steht. Dann ist man aber auch schon direkt im eigentlichen Zimmer.

Das Bett dominiert den Raum, aber man kann noch bequem drum herum gehen. Das Bett ist mit einer sehr bequemen, nicht zu harten und nicht zu weichen Matratze ausgestattet. Es gibt vier Kissen, die ebenfalls bequem sind und die angenehm warme, durchgehende Bettdecke ist so breit, dass man sie sich nicht gegenseitig wegzieht, wenn man sich umdreht. Die Bettwäsche war sehr sauber. Es gab nicht den kleinsten Flecken und alles roch sehr frisch. Insgesamt habe ich jede Nacht sehr gut in diesem Bett geschlafen.

Der Teppichboden wirkt sauber und weist keine Flecken auf. Man hört beim Gehen allerdings, wie alt das Haus ist, denn der Boden knirscht ein wenig. Von den Nachbarn oder über uns war allerdings kein Knirschen zu hören, sodass man nicht um seine Nachtruhe fürchten muss. Außer dem Bett gibt es noch einen kleinen Tisch mit zwei bequemen Stühlen und einen großen Schrank, in dem man seine Sachen locker unterbringen kann, auch wenn man länger bleibt. Im Schrank gibt es auch noch weitere Kissen und Decken, falls man friert. Wie der Tisch und der Schrank, sind auch die beiden Nachttische aus dunklem Holz. An der Wand gegenüber dem Bett hängt ein Flachbildfernseher, der außer ARD und ZDF keine deutschen Sender empfängt, was ich aber nicht schlimm finde, da ich nicht zum Fernsehen in Brügge war. Im Schrank gibt es einen Wasserkocher, damit man sich Tee oder Kaffee zubereiten kann, der kostenlos auf dem Tisch im Zimmer bereit liegt. Der Tisch hat übrigens eine Glasplatte unter der ein Text über die Geschichte des Hotels (auf Niederländisch und Französisch) niedergeschrieben ist.

Es gibt ein großes Fenster, das sich weit öffnen lässt und mit einem Moskitogitter ausgestattet ist, damit im Sommer nichts herein fliegt. Wer dem Gitter nicht traut, kann auch die Klimaanlage anstellen, aber ich persönlich habe nach meiner USA-Reise erst einmal genug von Klimaanlagen. Im Sommer ist es aber sicherlich nicht verkehrt eine im Zimmer zu haben, weil es ja doch heiß werden kann. Die Vorhänge passen farblich gut zur übrigen Einrichtung und dunkeln das Zimmer sehr gut wach. Ohne Licht zu machen ist es nachts gar nicht so leicht, den Weg zum Bad zu finden.

Am Zimmer selbst habe ich im Grunde nichts auszusetzen, nur die Beleuchtung könnte besser sein. Zwar hat man durch die Leselampen überm Bett eine richtig gute Beleuchtung, wenn man lesen will, aber die Deckenleuchte ist etwas düster. Sie gibt kaum Licht ab und wenn man vor dem Spiegel in der Ecke steht, wo er angebracht ist, dann sieht man nicht mehr wirklich viel. Man sollte sich also eher an den Spiegel im Bad halten…

Das Bad geht direkt vom Schlafraum ab. Es hat kein Fenster, ist aber hell genug beleuchtet, sodass man hier wirklich genug Licht hat. Wie man auf den Fotos, die ich hochgeladen habe, sieht, ist es hell gefliest und nicht all zu groß, aber groß genug um sich darin gut bewegen zu können. Rechts neben dem Waschbecken ist eine größere, freie Fläche, die nicht genutzt wird, hier hätte man vielleicht noch eine Ablagefläche schaffen können, denn diese ist im Bad doch sehr begrenzt. Dafür gibt es ausreichend Handtuchhalter und eine kleine Ablage über dem Waschbecken, auf der man Fläschchen mit Shampoo, Duschgel oder Bodylotion findet. Außerdem gibt es sogar ein Näh-Set, falls mal ein Knopf abspringt. Die Dusche ist keine richtige Dusche sondern eine Sitzwanne. Steigt man hinein, steht man erst einmal auf einer Stufe. Zum Duschen muss man noch eine Stufe hinunter. Man kann in der Wanne aber auch baden – im Sitzen eben. Der Einstieg ist, wenn man es nicht kennt, etwas ungewohnt und man muss das Bein ordentlich anheben. Ältere Menschen hätten hier sicher Schwierigkeiten. Ist man einmal drin, so wird man feststellen, dass der Wasserdruck besser sein könnte, aber noch okay ist. Erfreulicherweise gibt es eine Schiebetür vor der Dusche, sodass man nicht mit einem abgenutzten Vorhang duschen muss. Einen Föhn gibt es im Bad nicht, den muss man sich aus dem Kleiderschrank holen, aber das ist ja kein Problem. Das Bad war sauber, das konnte man sofort sehen, aber es fiel auch auf, dass die Lüftung nicht oder nicht richtig funktioniert, denn in den Fugen gab es dunkle Verfärbungen, die auf Schimmel deuten können. Das war nicht viel, aber muss bei einem Hotel, das erst 2007 renoviert wurde eigentlich noch nicht sein.

Insgesamt war ich mit dem Zimmer aber sehr zufrieden. Für ein Drei-Sterne-Hotel schneidet es hier sehr gut ab, zumal es wirklich außerordentlich sauber war. Auch die anderen drei Zimmer waren sauber. Die Einzelzimmer jedoch sind von der Ausstattung einfacher, aber nicht unbedingt kleiner. Das Bett ist ein schmales Doppelbett und die Matratze ist wohl nicht ganz so gut wie die im Doppelzimmer. Dafür ist das Bad neuer und komfortabler. So gibt es zum Beispiel eine richtige Dusche, in die man nicht hinein klettern muss und Abnutzungserscheinungen oder Schimmelflecken gibt es auch nicht. Insgesamt waren die Doppelzimmer aber trotzdem gemütlicher, dafür auch etwas teurer.

FRÜHSTÜCK

Im Hotel Groeninghe ist das Frühstücksbüffet inbegriffen. Der Frühstücksraum befindet sich im Erdgeschoss neben dem Kaminraum. Von 8 bis 10 Uhr kann man hier frühstücken gehen. Der Frühstücksraum ist gemütlich eingerichtet. Es gibt mehrere runde Tische, die auch zusammengestellt werden können. Der Boden ist mit Teppich ausgelegt und über den Tischen hängen Lampenschirme aus Stoff. Die Tische haben lange Tischdecken und insgesamt wirkt alles sehr einladend und freundlich, wenn auch nicht modern. Aber das würde zum Rest des Hauses ohnehin nicht passen.

Wir bekamen einen Tisch zugewiesen, der für fünf Personen gedeckt war und an diesem Tag außen wir dann jeden Morgen. Da aufgrund der wenigen Zimmer auch nicht viele andere Gäste gab, war die Stimmung beim Frühstück sehr angenehm und ruhig. Mal waren wir die ersten und frühstückten fast die ganze Zeit allein, mal waren alle Tische besetzt, aber richtig voll wird es natürlich nicht, wenn ein Hotel so klein ist, was ich auch mal schön fand. Die Tische sind mit Tellern, Tassen und gefüllten Saftgläsern gedeckt, aber außer Brot und Marmelade gibt es alles andere am Büffet. Hier gibt es eine Auswahl an Brötchen und süßen Brötchen. Die Auswahl an Käse und Wurst war in Ordnung. Es gab zwei bis drei Sorten Käse und drei oder vier Sorten Wurst. Wer es lieber süß mag findet am Büffet außer noch mehr Marmelade auch Schokoladencreme, Honig und Schokostreusel. Erdnussbutter gibt es ebenfalls. Die richtige Butter steht schon auf dem Tisch. Wer lieber Müsli frühstückt findet am Büffet eine kleine Auswahl und frische Milch dazu. Außerdem gibt es Naturjoghurt und Joghurt mit Fruchtgeschmack, sowie diverse Obstsorten. Neben Äpfeln und Bananen bekommt man auch jeden Morgen Honigmelone und Ananas. Das Frühstücksei kann man sich bestellen, dann wird es gleich an den Tisch gebracht.

Kaffe oder heißes Wasser für Tee werden am Tisch serviert. Immer wenn unsere Kannen leer waren, bekamen wir auch bald eine neue. Die Auswahl an Tee (im Beutel) ist recht groß und so sollte für jeden etwas dabei sein. Hat man den Orangensaft getrunken, der schon auf dem Tisch steht, kann man sich am Büffet nachschenken.

Beim Frühstück mussten wir nie lange warten und alles wurde sehr rasch nachgelegt. Auch als der Frühstücksraum an einem Morgen nahezu voll war, gab es keine Verzögerungen. Insgesamt war das Frühstück wirklich lecker und hatte eine gute Auswahl zu bieten.

SERVICE

Besonders hervorzuheben ist sicherlich der Service im Hotel Groeninghe. Das Hotel wird von einem älteren Herrn und seiner Tochter samt Ehemann geführt. Außerdem laufen hier auch noch die beiden Söhne herum, die im Grundschulalter sind. Alle waren sehr herzlich und freundlich, sodass man sich gleich willkommen und gut aufgehoben fühlte. Besonders die Mutter der beiden Jungs ist wirklich sehr nett und interessierte sich auch für unser Tagesprogramm, gab Restauranttipps und gestaltete den Aufenthalt sehr angenehm für uns alle. Sie spricht nicht nur Niederländisch und Französisch, sonder auch Deutsch und Englisch. Die Zimmer waren tadellos geputzt und alles war ordentlich und auch beim Frühstück wurden wir herzlich bedient, sodass es am Service rein gar nichts auszusetzen gibt.

AN- UND ABREISE

Einchecken kann man im Hotel Groeninghe ab 12 Uhr. Nun waren wir gegen 13 Uhr in Brügge, aber es war nur eines der 4 Zimmer fertig. Da wir nur eine kurze Anfahrt hatten und eh gleich in die Stadt wollten, machte uns das nichts aus. Wir stellten das gesamte Gepäck in eines der Zimmer und als wir am späten Nachmittag noch mal ins Hotel kamen um uns vor dem Abendessen frisch zu machen, waren alle Zimmer bezugsfertig. Ich finde es nicht schlimm, dass die Zimmer nicht bezugsfertig waren, denn es ist halt ein Familienbetrieb und es war Hochsaison, da kann es schon mal zu Verzögerungen kommen. In andere Hotels kann man auch oft erst am Nachmittag einchecken, von daher gibt es keinen Punktabzug. Auschecken muss man bis 10 Uhr, das ist zwar sehr früh, aber es gibt einen Raum, wo man sein Gepäck lassen kann, wenn man noch in die Stadt möchte, und somit sollte das kein Nachteil sein.

PREIS

Je nach Saison zahlt man für ein Zimmer Doppelzimmer im Hotel Groeninghe zwischen 65 und 115 EUR pro Nacht. Da wir über Silvester dort waren, zahlten wir natürlich einen hohen Preis. Für drei Nächte schlug das Doppelzimmer mit 350 EUR zu Buche. Das Einzelzimmer lag bei ca. 300 EUR für drei Nächte. Das ist nicht gerade billig, aber man ist mitten in der Stadt und das Hotel ist wirklich gut, deshalb ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung. Außerdem investiere ich lieber in einen so netten Familienbetrieb als in eine Hotelkette.

FAKTEN

Hotel Groeninghe
Korte Vulderstraat
8000 Brügge – Belgien

Weitere Infos (auch auf Deutsch) und Fotos unter: http://www.hotelgroeninghe.be

FAZIT

Das Hotel Groeninghe ist wirklich ein sehr schönes und gemütliches Hotel in einer ausgezeichneten Lage. Unser Zimmer war nicht nur sauber sondern auch sehr liebevoll eingerichtet. Das Bett war bequem und man fühlte sich überall im Hotel sehr wohl. Die Herzlichkeit der Besitzer und der gute Service sind ebenfalls Dinge, die für das Hotel sprechen. Auch das Frühstück war gut. Als ein wenig nachteilig habe ich die schlechte Beleuchtung in unserem Zimmer empfunden und die Tatsache, dass im Bad erste – wenn auch wirklich kleine – Anzeichen von Schimmel zu finden waren, was sicherlich daran liegt, dass die Lüftung nicht richtig funktionierte. Die Bäder in den Einzelzimmern waren hingegen noch ganz neu und moderner, dafür war es in den Zimmer nicht ganz so gemütlich wie in unserem Zimmer. Insgesamt vergebe ich eine Empfehlung und vier von fünf Sternen. Sollte ich noch mal nach Brügge kommen, würde ich auf jeden Fall wieder dort übernachten.

Bilder

für Hotel Groeninghe, Brügge
Hotel Groeninghe, Brügge
Das gemütliche Zimmer
von LaJungle LaJungle
Hotel Groeninghe, Brügge

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Kommentare

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  • yeppton 25.04.2011 08:27
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • duderally 06.04.2011 18:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • goat_2 16.03.2011 21:09
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • joanbaez 01.03.2011 16:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • poe.delmenhorst 23.02.2011 01:07
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich
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