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Erfahrungsbericht

für Hotel Goethe-Haus, Bad Pyrmont
3 Sterne Auf den Spuren von Goethe in Bad Pyrmont Bericht mit Bildern
84 von 84 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Lage des Hotels 1A, alles sehr gut zu Fuß zu erreichen, Ambiente ist total ok

Kontra Parkmöglichkeiten, enger Frühstücksraum, quietschende Dielen

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

Zilina Seit 18 Mrz 2005

Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist... mehr

101 Mitglieder vertrauen mir

Die Ostertage haben wir in Bad Pyrmont verbracht. Bevor ich den Bericht über diese schöne Kurstadt fertig habe, werde ich erst einmal über unsere Unterkunft berichten.

Wir haben im Hotel Goethe Haus genächtigt, welches sehr zentral liegt, in einer bevorzugten Lage und zwar direkt neben dem Hylligen Born, der das Wahrzeichen von Bad Pyrmont ist. Das Haus beherbergt Kurzreisende, Kurgäste oder Geschäftsreisende. Wenn man aus dem Hotel heraus geht und sich rechts hält, geht der Weg direkt am Hylligen Born und der Wandelhalle vorbei, hin zur Brunnenstraße in die Fußgängerzone. Beim Abbiegen nach links erreicht man in wenigen Minuten, ich meine in zwei, den schönen Kurpark mit dem Palmengarten und dem Schloss. Das Auto kann man einfach stehenlassen, denn alle Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten können ganz bequem zu Fuß erreicht werden und sie liegen nicht weit auseinander.


Das Goethe Haus hat seinen Namen von dem Kuraufenthalt Goethes, er logierte hier im Jahr 1801. Witzig ist, dass alle Zimmer die Städtenamen von Goethes Lebensstationen tragen. Wir haben beispielsweise im Zimmer „Frankfurt“ gewohnt. Die Idee finde ich gar nicht mal so schlecht.

Natürlich gibt es in diesem Haus jede Menge Bücher von und über Goethe. Sie sind auch alle käuflich zu erwerben.

Das Hotel hat schon einen gewissen romantischen Charme und einen modernen Komfort, aber ich muss ehrlich sagen, da es schon so alt ist, traut man sich kaum, sich zu bewegen, denn die Böden quietschen schon arg sehr.

Wie viele Zimmer das Hotel ganz genau hat, kann ich nicht sagen, denn wir haben es nicht herausfinden können, lediglich die Anzahl der Betten, es sind insgesamt 22.

Das Hotel hat ganzjährig geöffnet und es ist nur mit Übernachtung und Frühstück buchbar. Das heißt, es gibt keine HP und VP, man kann auch auf das Frühstück verzichten, dann spart man 3,00 Euro pro Tag.

Das Hotel hat drei Sterne und die Zimmer sind zum größten Teil mit Balkon, unser Balkon ging nach hinten in den kleinen Garten hinaus und es war sehr ruhig. Ich konnte den Balkon zum Rauchen nutzen, denn unserer Zimmer war ein absolutes Nichtraucherzimmer. Der Blick vom Balkon war faszinierend, denn man konnte direkt die Kirche sehen, die bei Anbruch der Dunkelheit bis etwa 22.00 Uhr angestrahlt wird und somit wirklich einmalig gut aussieht. Unseren Balkon fand ich sehr gut, wir haben auch einmal nachmittags Kaffee auf diesem getrunken, es war sehr ruhig und gemütlich, aber extrem zu kalt.


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Unser Zimmer
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Das Zimmer war mit sehr ansehnlichen schönem Pinienholz ausgestattet, was dem Charme dieses historischen Hauses durchaus entspricht. Wir hatten einen sehr großen viertürigen Kleiderschrank mit ausreichend Kleiderbügeln, ein großes Doppelbett, zwei dazugehörige große hohe Nachttische mit jeweils drei Schubladen, einen Schreibtisch mit Stuhl, eine Sitzecke mit einem Glastisch und zwei Sesseln in orange, nicht ganz passend zu dem roten Teppich und das beste war ein Rollwagen auf dem der Fernseher stand, direkt neben dem Doppelbett. Wegen dem Antennenanschluss konnte man diese auch nur einen Meter weiter bewegen, aber dadurch konnten wir immer noch kein Fernsehn schauen. Egal, haben wir sowie so nicht vorgehabt, wir hatten uns abends nach den Tagen mit jeweils sehr vollen Programm mit Lesen oder Baden entspannt. Aber ich finde die Lösung mit dem Rollwagen neben dem Bett nicht so gut. Direkt neben der Tür gab es die Möglichkeit an zwei Haken Jacken oder sonstiges aufzuhängen. Wir hatten im Zimmer zwei Heizungen und drei große Fenster. An den Festern waren jeweils helle Jalousien und darüber sehr schöne helle Gardinenschals. Das wirkte sehr hell und sah sehr einladend und freundlich aus. Licht war ausreichend vorhanden, es gab eine schöne helle moderne Deckenlampe, eine Stehlampe in der Ecke hinter den Sesseln und auf jedem Tisch eine Nachttischlampe. Hinter dieser Lampe befand sich ein sehr interessanter Schrank mit Spiegeln, ich habe auch nicht herausfinden können, was er darstellen sollte, vielleicht war das die Bar? Eine Minibar gab es nicht im Zimmer, auch keinen Kühlschrank. Es befand sich einer in der Tee- und Kaffeeküche, aber ich möchte nicht abends über den Flur laufen um etwas aus dem Kühlschrank zu holen und bei dieser Preisklasse möchte ich den Kühlschrank auch nicht mit all den anderen Gästen teilen.

Steckdosen gab es auch reichlich im Zimmer und einen Zimmersafe, der sich im Kleiderschrank befand. Wir haben ihn aber nicht genutzt. Auf dem Rollschrank befand sich die Infomappe vom Hotel, in Leder gebunden, ein Schnellhefter mit Briefpapier (gestreift und 1 Blatt) etwa 8 Briefumschläge, zwei Postgarten mit Gemälden darauf und ein sehr interessantes Buch mit Tipps für ein erfolgreiches Leben. Das Buch fand ich gar nicht mal so schlecht. An den Wänden hingen drei Bilder, die ich persönlich sehr ansprechend fand, ein Gemälde mit Blumen, ein Landschaftsbild und selbstredend ein Bild von Goethe bei seiner Erholung auf dem Sofa.

Eine Sache habe ich bis jetzt eben nicht herausfinden können. Jeder von uns hatte auf seinem Nachttisch ein undefinierbares weißes Tuch, es war dünner als ein Handtuch, aber dicker als eine Serviette. Länglich und ziemlich groß, was auch immer es war, wir hatten es beide nicht bebraucht und keine Ahnung welchen Zweck es auch immer erfüllen sollte?

Ein Minibar gab es wie gesagt nicht, aber einen Korb mit den üblichen Getränken, sie waren natürlich alle nicht gekühlt und die Preise waren wie folgt:

- Apfelsaft 0,2 Liter 1,80 Euro
- Pyrmonter Heilwasser 0,2 Liter 1,80 Euro
- Fit Kick 0,25 Liter 1,80 Euro
- Cola 0,2 Liter 1,80 Euro
- Bionade 0,33 Liter 2,40 Euro
- Tomatensaft 0,2 Liter 2,20 Euro
- Rotwein 0,2 Liter 3,50 Euro
- Warsteiner Bier 0,33 Liter 2,40 Euro

Diese Preise schießen nicht allzu weit über das Ziel hinaus, aber sie sind, wie gesagt, nicht kühl.


Wir hatten übrigens auch ein ganz modernes Telefon auf dem Zimmer. 0,20 Cent kostete eine Einheit, aber mal ganz ehrlich, wer telefoniert heute noch aus dem Zimmer? Man lässt sich anrufen oder wofür hat man das Handy im Zeitalter der Flatrate?

Bei der Internet Corner habe ich leider auch nicht so ganz durchgeblickt. Die Nutzungsgebühr beträgt 3,00 Euro. Für was, wie lange, warum auch immer? Aber das haben wir sowie so nicht genutzt.

Bei unserer Ankunft fanden wir im Zimmer einen netten Ostergruß vor. Es war ein schöner Narzissentopf, Nugateier und eine nette Willkommenskarte. Das fand ich richtig nett.


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Das Badezimmer
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Das schönste am Badezimmer war, es gab eine Badewanne. Und da ich zu Hause leider keine habe, habe ich das so was von ausgenutzt und jeden Abend vor dem Schlafengehen gebadet. Was für ein Luxus, ich war überaus glücklich! Das Badezimmer war sehr schön groß, ganz weiß und ganz sauber, es gab viele Abstellmöglichkeiten für die Kosmetika, eine große Heizung, die auch sehr schnell warm wurde, zwei schöne große Fenster mit Alujalousien, die Dusche, das Waschbecken, die Toilette und einen Abfalleimer. Aber es gab auch das Drama mit den Handtüchern, um neue zu bekommin, war die Anwendung einiger Tricks erforderlich, was ich auch wiederum nicht so gut fand. Witzig fanden wir die extrem schmale Badezimmertür, ich habe so eine schmale Tür noch nie gesehen. Da muss man einfach schlank sein, sonst – keine Chance da irgendwie ins Bad hineinzukommen.


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Der Innenhof und die Terrasse
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Auf der ersten Etage befindet sich eine sehr schöne, helle Terrasse, die aber nur bedingt nutzbar ist und zwar außerhalb der Ruhezeiten. Nun, in einem Kurort gibt es viele Ruhezeiten sodass diese schöne Terrasse eben nur von 10.00 Uhr morgens bis 12.00 Uhr mittags und dann noch einmal von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr belegt werden konnte. Zum Glück hatten wir unseren eigenen Balkon. Die Terrasse war aber sehr liebevoll gestaltet, mit Blumen und Pflanzen dekoriert und ich fand sie schon sehr einladend. Der Blick von der Terrasse geht direkt auf den Garten, der im Innenhof liegt. Im Sommer kann das Frühstück auch im Garten eingenommen werden.


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Was das Hotel alles anbietet:
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- Nichtraucherbereiche
- Kosmetikstudio
- Solarium
- Infrarot Kabine
- Sauna (mit Bademänteln)
- Garten
- Hotelparkplatz
- Arzt im Haus
- Internet Corner
- Bücherecke
- Tee- und Kaffeeraum mit Kühlschrank ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Parkmöglichkeiten
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Sie sind eine Katastrophe. Es gibt sage und schreibe nur drei Parkplätze für das ganze Hotel und da muss man erst einmal darauf kommen, dass diese, falls mal einer frei ist, nur dadurch zu erreichen sind, indem man ein Tor öffnet und selbstverständlich wieder schließt, durch eine sehr enge Gasse auf diese zufährt und keine Wende- oder Rangiermöglichkeit besteht. Man muss das Auto in jedem Fall wieder im Rückwärtsgang herausfahren. Ich fand das sehr unverschämt, aber es gab hier noch eine Steigerung. Ohne dass irgendwo erwähnt wird, dass diese Parkplätze auch noch kostenpflichtig sind und zwar 3,00 Euro pro Tag, sollte ich bei der Abreise 9,00 Euro Parkgebühren zahlen, dabei hatten wir nur einmal das Glück einen hauseigenen Parkplatz zu bekommen. Den Rest der Zeit standen wir im Halte- bzw. Parkverbot. Das war Ostern jetzt nicht so schlimm, aber an den Tagen danach wird es wahrscheinlich Strafzettel geben. Dies ist der größte Mangel, der mir im Hotel aufgefallen ist.


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Die Anschrift
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Hotel Goethe Haus
Am Hylligen Born 6
31812 Bad Pyrmont
Telefon: 05281 – 2085 + 606200
Telefax: 05281 – 3747
Mail: hotel@goethehaus-pyrmont.de
www.goethehaus-pyrmont.de

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Die Buchung
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Das Hotel war eine ganz zufällige Wahl von mir. Ich wollte unbedingt Ostern in Bad Pyrmont verbringen, weil ich die Stadt interessant fand und sie mir einmal näher ansehen wollte. Ich habe im Dezember 2009 fünf Hotels im Ort angeschrieben und ein Angebot angefordert, zwei Hotels hatten es gar nicht nötig zu antworten, bei den restlichen drei habe ich mich ganz spontan für das Goethe Haus entschieden. Ich bekam nach Aufforderung nach der Buchung eine Bestätigung und fertig war die Buchung.

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Die Anreise
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Bad Pyrmont ist zwar über viele verschiedene Wege und Autobahnen zu erreichen, aber das Problem ist, es liegt sehr weit weg von jeglicher Autobahn. Da heißt es, egal aus welcher Richtung, sehr viel Landstraße. Hier in der Gegend erlauben sich die Leute auch oft einen Scherz, was die Schilder betrifft, denn sehr oft wird der Name der Stadt, die man sucht, 10 Meter vor der Ausfahrt erst angezeigt, schön das es Navi`s gibt.

Wer von der A2 kommt aus Richtung Hannover, nimmt die Abfahrt Ostwestfalen, Lippe, Lemgo, Barntrup und fährt dann auf der B1 weiter bis Bad Pyrmont. Das ist der kürzeste Weg.

Wer aber von der A2 aus Richtung Dortmund kommt, hat es etwas schwieriger, hier nimmt man die Abfahrt Rehren in Richtung Hameln und fährt dann auf der B 83 noch einige Kilometer bis Bad Pyrmont.

Wer mit der Bahn anreisen will, Bad Pyrmont hat einen sehr schönen Bahnhof und eine eigene Bahnstation auf der Strecke Hannover – Paderborn. Vom Bahnhof bis zur Stadtmitte und den Kurvierteln sind es etwa 5 Kilometer.

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Die Preise
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Die Zimmerpreise für eine Person: 76,00 Euro
Die Zimmerpreise für zwei Personen: 108,00 Euro

Ab der 3. Übernachtung werden die Preise gestaffelt und etwas günstiger. Das Prinzip habe ich zwar nicht verstanden, ich kann nur sagen, wir haben pro Nacht mit Frühstück 92,00 Euro für das Zimmer gezahlt, dazu 3,00 Euro pro Person für das Frühstück und 3,20 Euro pro Person und Tag für die Kurtaxe. Und nicht zu vergessen, dazu kommt noch die Parkplatzgebühr, wenn man dann das Glück hat, einen zu bekommen.

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Pauschalangebote
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Pauschal Spezial für die kühle Jahreszeit:
1-2-3 nach Bad Pyrmont gültig von Oktober bis April

Preis pro Person: 123,00 Euro

Darin enthalten: 2 Übernachtungen mit Frühstück, die Pyrmont Card, 1 Aufenthalt im Solarium, 1 Aufenthalt in der Hufelandtherme mit Sauna und einer Massage

Fit durch Fun im Sommer

Preis pro Person: 268,00 Euro

Darin enthalten: 4 Übernachtungen mit Frühstück, die Pyrmont Card, 1 x Massage, 2 x Aufenthalt in der Hufelandtherme mit Sauna, Nutzung der Meersalzgrotte und 1 x Fußpflege

10 Tage Kurz – Kur in Bad Pyrmont

Preis pro Person: 555,00 Euro

Darin enthalten: 9 Übernachtungen mit Frühstück, die Pyrmont Card, 2 Aufenthalte in der Hufelandtherme mit Sauna und zwei Moorpackungen, 2 x Solarium und 2 Massagen

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Die Rezeption und der Empfang
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Die Rezeption ist sehr groß und besteht aus einem Zimmer, mit Empfangstisch und einer Leseecke. Ich muss dazu sagen, ich würde hier nicht lesen, denn die Rezeption ist von 07.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends besetzt und da es nur ein Raum ist, würde ich mich doch sehr ungestört fühlen. Die Auswahl an Lesestoff jedoch ist sehr groß. Es gibt verschiedene Tageszeitschriften, sehr viele Journale, Fachzeitschriften und Bücher. Unser Empfang war sehr freundlich und während unseres ganzen Aufenthaltes fand ich das Personal an der Rezeption ok.

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Das Frühstück
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Ich habe ja schon in vielen Hotel übernachtet und gefrühstückt, sei es geschäftlich oder privat, deshalb habe ich natürlich eine ganz bestimmte Vorstellung, wie ein Frühstück auszusehen hat und was nicht fehlen sollte. Ich bin wirklich nicht anspruchsvoll, frische Brötchen, ein oder zwei verschiedene Sorten Wurst, Rührei oder ein hartgekochtes warmes Ei reichen ja völlig aus. Das Frühstück im Goethe Haus bestand aus einem kleinen Buffet, verteilt auf zwei Seiten. Es war sehr liebevoll angerichtet, es gab verschiedene Brötchen und Brote, Knäckebrot, Toastbrot zum Selbsttoasten und etwas Kuchenähnliches. Dazu gab es wieder diese süßen Brotkörbchen, die ich bisher zum ersten Mal in Ulm bekommen hatte. Die Wurstauswahl fand ich auch ok, es gab auch Gürkchen und Tomaten, aber es gab nur harte Butter. Zugeschnittene quadratische Butterstückchen, die zum einen nur sehr schwer vom Tablett abzubekommen waren und dann kaum streichbar, weil sie so hart war, diese Butter. Margarine gab es erst nachdem ich gemeckert hatte. Die Brötchen waren am ersten Tag ganz frisch und wirklich sehr lecker, nur an den beiden anderen Tagen danach waren sie richtig schön hart, mit einer Kruste, die nur Menschen mit außergewöhnlich guten Zähnen essen können. Ich habe mich ein wenig darüber geärgert, denn im Ort gab es genügend Bäckereien, die auch an Sonntagen und Feiertagen frische Brötchen backen und ich frage mich, warum das Hotel, dies nicht in Anspruch nimmt. Ich habe dann Brot gegessen, da ich meine Zähne gern noch ein paar Jahre behalten möchte.


Auf der anderen Seite des Buffets war eine große Auswahl an Tee, für die Teeliebhaber und viele verschiedene Sorten Müsli, es gab jeden Tag verschiedene Säfte wie Apfelsaft, Orangensaft und Traubensaft, Wasser und frische Milch. Dann kam die Abteilung mit den Eiern. Bemalte gekaufte kalte Ostereier gab es jeden Tag, das sah ja auch sehr nett aus, frische Eier gab es nicht immer, ich hatte mal das Glück eins zu bekommen, ich glaube es war an dem Tag, an dem ich auch einen Parkplatz bekam, es war viel zu weich gekocht und schon nachdem ich es
geköpft hatte, wusste ich, ich esse lieber das bunte kalte.

Das Frühstück gibt es übrigens von 08.00 Uhr bis 10.30 Uhr, wir waren zu den verschiedensten Zeiten da, aber es ist ratsam, so gegen 09.00 Uhr zu erscheinen, sonst wird nicht mehr so viel nachgefüllt. Das Frühstückszimmer selbst war sehr schön und gemütlich. Ich fand es super schön österlich eingedeckt, die Farben waren sehr frühlingshaft und schön, kleine Gedecks, Osterwunschkarten und eine schöne gelbe Kerze, die auch angezündet war, standen auf dem Tisch. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, nur ich muss wieder bemängeln, es war einfach zu eng. Der Raum an sich ist zu eng, wenn alle Tische belegt sind, bekommt man Platzangst und wir waren beide mit dem viel zu kleinem Tisch total überfordert. Das Frühstück war eine einzige Hin- und Herrück Aktion. Schön fand ich aber am Ostersonntag, da kam die Inhaberin des Hotels persönlich vorbei und wünschte jedem Gast frohe Ostern. Wie dem auch sei, Mühe haben sie sich wirklich gegeben, aber ich mag nun mal keine harten Brötchen vom Vortag und auch kein wabbeliges Ei.


Abschließend möchte ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Orte aufzeigen, die man gesehen und besucht haben muss, wenn man schon mal in Bad Pyrmont ist:

- Das Wahrzeichen von Bad Pyrmont – der Hylliger Born
- Die Wandelhalle
- Der Brunnenplatz und der Brunnentempel
- Der Kurpark
- Der Palmengarten
- Die Schlossinsel mit der Festung dem Schloss mit Museum und Schloss Cafe
- Der Tierpark
- Die Spielbank
- Das Kurtheater
- Die Brunnenstraße mit der Fußgängerzone
- Die Dunsthöhle (Einmalig in Europa und sie erregte schon Goethes Aufmerksamkeit!)
- Die Hufelandtherme
- Die Hauptallee mit dem Vier-Jahreszeiten Brunnen
- Der Bismarckturm


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Mein Fazit
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Ich hoffe, dass ich durch meine Beschreibung das Hotel soweit vorstellen konnte. Das Goethe Haus ist sicherlich nicht schlecht, besonders wegen der traumhaften Lage, direkt neben dem Wahrzeichen der Stadt und der Wandelhalle. Alle Sehenswürdigkeiten sind von hier aus sehr gut zu Fuß zu erreichen, das ist optimal für mich. Aber hier kommt der erste Wehmutstropfen, es ist ja eben auch besser so, dass man das Auto dort lässt, wo es ist, wenn man hier einen Parkplatz hat, sonst ist der Erholungseffekt dahin. Drei Parkplätze für so ein Hotel, das geht gar nicht und dann noch der unverschämte Aufpreis. Dafür gibt es einen Minuspunkt und einen für das nicht perfekte Frühstück. Macht zusammen drei Punkte, die ich an das Goethe Haus vergebe, mehr nicht. Eine Empfehlung werde ich auch nicht aussprechen, denn das tue ich nur, wenn ich rund herum zufrieden bin. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in etwa gerade noch. Der Service war ok. Und das Hotel war sauber, was ich ja auch sehr wichtig finde. Trotz allem, mir hat es ganz gut dort gefallen und das Wichtigste war doch, ich hatte meinen Raucherbalkon!


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Einen schönen Ostermontagabend wünsche ich Euch noch. Liebe Grüße, Zilina


Bilder

für Hotel Goethe-Haus, Bad Pyrmont
Goethe Haus Bad Pyrmont, Balkon
Goethe Haus Bad Pyrmont, Balkon
von Zilina Zilina
Goethe Haus Bad Pyrmont, Balkon

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Kommentare

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  • esposa1969 04.02.2012 09:33
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh da

  • esposa1969 03.02.2012 19:20
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh folgt

  • Idefix-Windhund 14.10.2010 17:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Erik72 10.09.2010 07:30
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • fantagirlie 10.06.2010 17:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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