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Pro Schöner Garten, bequeme Betten, toller Service, nette Leute, kurze Wege, Spitzenessen....
Kontra Hotel kostet halt etwas mehr als FeWo oder Camping
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Liebe Freunde und Leser,
bevor ich weiter in die Ferne - sprich in die weitere Umgebung von Limone - schweife, möchte ich noch Berichte über Limone selber dazwischen schieben. In diesem Fall zunächst einmal über unser dortiges "Stammhotel". Eine Bitte an alle, die diesen Bericht bereits von früher und "woanners her" kennen - lest das Update am Ende: dieses zeigt, daß Service hier nicht nur groß geschrieben wird, sondern wirklich von Herzen kommt und ein ganz besonderer ist.HOTEL COSTE in LIMONE SUL GARDA
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Das 3-Sterne-Hotel Coste ist perfekt für unsere Bedürfnisse. Mit 30 Zimmern ist es nicht allzu groß und liegt ideal und ruhig mitten in einem Olivenhain ca. 10 Minuten vom Ortskern von Limone entfernt, von der Hauptstraße aus in Richtung Bergseite - das bedeutet, runter zum See braucht man 5 Minuten, rauf zum Hotel 15 *schnauf* , macht 10 im Durchschnitt ;-)
Seit 1959 (natürlich wurde es seither mehrfach renoviert) ist das Hotel im Besitz der Familie Girardi. Zunächst von Silvano und Lucia Girardi geführt übernahmen es vor ein paar Jahren die drei Töchter - aber zu dieser liebenswerten Familie später mehr.
AUSSTATTUNG
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Eine Minibar findet man nicht, so dass mitgebrachte Getränke nicht so einfach gekühlt werden können. Kennt ihr meinen Bericht über den elektrischen Weinkühler? Den nehme ich mit, stecke ihn im Bad ein und brauche keine Minibar. Die nicht vorhandene Klimaanlage habe ich eigentlich auch noch nie vermisst, obwohl sie eventuell in den heißen Monaten nützlich wäre. Wir lassen einfach tagsüber die Läden vor der Balkontür geschlossen, dann geht es nachts ganz gut von der Temperatur her.
Wer Wert auf den Seeblick legt, sollte sich ein Zimmer in der oberen Etage buchen. Von den Balkonen dort hat man einen traumhaften Blick auf den See und die gegenüberliegenden Berge. Vor allem abends, wenn man die vielen Lichter von Limone und dem gegenüberliegenden Malcesine sieht, die sich im See spiegeln, wird es so richtig ramontisch ;-)Alle Zimmer und Terrassen/Balkone sind ziemlich groß, bis auf - und da muss ich nun speziell darauf hinweisen - das Zimmer, das wir für mich und meinen Mann immer buchen. Zimmer Nr. 118 ist ein Eckzimmer mit Eckbalkon und um einiges kleiner. Während auf die anderen Balkone locker mindestens 5 Leute passen, wird es bei 118 schon mit zwei Personen knapp. Warum wir trotzdem immer auf dieses Zimmer bestehen? Ganz einfach: wir waren bisher immer mit den Großeltern dort und da auf "meinen" Balkon niemand mehr drauf passt, sind meine Jungs immer zu Oma und Opa rüber. Ich konnte dann auf ein Glas Wein dazu stoßen, wenn ich wollte oder eben auf meinem Minibalkon absolute Ruhe genießen *g*
DIE GEMEINSCHAFTSEINRICHTUNGENDa wäre zum Einen mal der große Frühstücksraum, der tagsüber als Restaurant fungiert, wenn das Wetter nicht mitspielen sollte - was wir aber noch nie erlebt haben. Abends wird hier dann wieder für die Halbpensionsgäste das Essen serviert. Der Raum bietet ausreichend Platz für jeden und ist sehr hell und gemütlich, mit direktem Ausblick auf den Garten.
In der Rezeption kann man seine Wertsachen in Safes unterbringen lassen. Im Normalfall ist auch immer jemand dort, sollte das nicht der Fall sein, schaut man ein paar Schritte weiter zur Bar (an der man Internetzugang haben kann - für die, die auch im Urlaub nicht "ohne" sein können sicher eine wichtige Sache).Der 6.000 qm große Garten mit Olivenbäumen (die tatsächlich von Papa Girardi abgeerntet werden und das Olivenöl erbringen, das im Hotel verwendet wird) und einem tollen Swimmingpool mit Liegestühlen und Kinderbecken ist einfach wunderschön. Fast ist man geneigt, diesen gar nicht zu verlassen, aber es wäre dann doch schade um den See und die vielen Sehenswürdigkeiten. Weiter hinten im Garten - man muss ein wenig auf Entdeckungsreise gehen - findet man Tomaten- und Auberginenbeete und Kaninchenställe, die ich mit meinen Jungs, als sie noch kleiner waren, oft besuchen musste. Ich hab natürlich nicht erzählt, dass diese Kaninchen hin und wieder auf dem Teller der Gäste landen.
Die Terrasse vor dem Hotel lädt täglich dazu ein, es sich bequem zu machen und einen Hauswein - un mezzo litro di vino bianco (einen leckeren Chardonnay) - zu genießen. Hat man nur Frühstück gebucht, muss man zum Mittagessen nicht weit reisen: das A-la-Carte-Essen des hoteleigenen Restaurants ist umwerfend. Also doch gleich Halbpension wählen. Aber das Essen bekommt von mir ebenfalls noch einen Extra-Abschnitt gewidmet.Animation gibt es im Hotel Coste keine, wer seine Kinder bei einem speziellen Programm abliefern will, ist hier fehl am Platz. Da sich in den Ferien aber oft Familien mit Kindern hier aufhalten und man neben dem Pool auch eine Tischtennisplatte, eine Bocciabahn und ausreichend Platz für ein bisschen Gekicke findet, animieren sich die Kids doch ganz gut selber.
Das Auto parkt man auf dem hoteleigenen abgeschlossenen Parkplatz.DAS ESSEN
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Wir buchen immer Halbpension, da das Essen im Coste dermaßen lecker ist. Immer am Vorabend (am Anreisetag gleich bei der Ankunft) wählt man zwischen drei verschiedenen Vorspeisen (Pasta) und drei Hauptgerichten (meistens zwei verschiedene Gerichte mit Fleisch oder Fisch und einmal kalt und/oder vegetarisch). Wer da nichts findet... der meldet Sonderwünsche an, die erfüllt werden- wir haben das nie machen müssen .
Zum Nachtisch gibt es immer Obst, Käse oder Eis zu wählen, jeden zweiten Tag auch etwas Besonderes wie Panna Cotta oder Tiramisu. In der Kühltheke steht jeden Abend ein frisches Salatbüffet mit Joghurtdressing oder Vinaigrette zur Wahl bereit.
Interessant finde ich auch, dass alles, was an Gemüse oder Salat auf den Tisch kommt, aus dem eigenen ökologischen Anbau kommt. Ob Tomaten, Auberginen, Rucola, Kürbis, Mangold, Zucchini... man schaut sich um und findet es im Garten. Der Fisch ist hier natürlich auch besonders lecker, kommt er doch entweder aus dem nahen Meer oder direkt fangfrisch aus dem See. Und das Olivenöl ist wie bereits erwähnt aus eigenem Anbau. Dieses kann man auch kaufen und literweise mit nach Hause nehmen, was wir immer gerne machen, denn vom Geschmack her ist es um einiges besser als Bertolli und Co., aber nicht so teuer wie irgendwelche Nobelöle, die man in Deutschland in Spezialitätengeschäften erhalten kann.
Am Pool dann noch ein Gläschen Vino oder einen Cappuccino (den man sich selber an der Bar holen muss, wir sind hier wie schon gesagt nicht in einem Luxushotel) - der Tag ist gerettet ;-)Eines gibt es im Coste nicht: Pizza! Wer darauf in Italien nicht verzichten möchte, geht einfach die Straße ca. 5 Minuten rauf und findet die sehr schöne, gemütliche Pizzeria "Tovo´s" mit leckeren günstigen Pizzen, die im landestypischen Stil mit dünnem Boden gebacken sind. Ich muss das nicht haben, aber meinem Jüngsten zuliebe gehen wir da zumindest einmal im Urlaub hin.
Ui ui, jetzt habe ich den kulinarischen Genüssen ja wieder mal ziemlich viel Platz in einem Bericht eingeräumt. Ich bin nicht verfressen, das sieht nur so aus *g*. Wenden wir uns also einem weiteren wichtigen Punkt zu, der den Aufenthalt im Coste angenehm macht: demPERSONAL
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Silvano Girardi
+++++++++++
Lucia Girardi
++++++++++
Seine Gattin hat sich mittlerweile aus dem Hotelbetrieb nahezu komplett zurückgezogen. In ihrer etwas herben und zurückhaltenden Art ist sie zwar nicht ganz so zugänglich wie der Rest der Familie, aber durchaus nicht unsympathisch.
Vermutlich hatte sie es mit ihrem Charmebolzen von Gatten, der auch heute noch gerne flirtet nicht immer ganz leicht. Dennoch ist es bei den beiden wohl die große Liebe - immerhin findet man auf der Cocktailkarte einen von den beiden sehr hochprozentigen "erfundenen" Drink, dessen genauer Name mir zwar entfallen ist, der sich aber irgendwie aus den Worten "Silvano", "Lucia" und "Amore" zusammensetzt.
Die älteste Tochter hält sich aus dem Gastbetrieb weitestgehend heraus , ist relativ introvertiert und ihrer Mutter ähnlicher als dem Vater. Da sie für die Buchungen und Buchhaltung zuständig und nur hin und wieder in der Rezeption anzutreffen ist, kann ich über sie nicht viel sagen.
Susanna Girardiist die mittlere Tochter und den ganzen Tag im Hotel unterwegs. Sie ist für Restaurant und Küche zuständig und in ihrer rustikalen Art eine sehr sympathische Person. Als wir das zweite Mal im Coste Urlaub machten, wurden wir von ihr herzlich mit einer Umarmung begrüßt, die wirklich ehrlich gemeint war. Alle Girardi-Töchter sprechen perfekt Deutsch, Susanna liebt es aber, bei Essensbestellungen einen italienischen Wortschwall loszulassen. Immerhin habe ich dadurch mittlerweile gelernt, wie man die italienischen Speisen korrekt ausspricht *g*
Serena GirardiWie ihre Schwester Susanna hat die quirlige Jüngste viel Humor und lacht gerne. Sie hilft ein paar Stunden am Vormittag aus und kommt dann gegen Abend wieder, wo sie für die Bedienung auf der Terrasse zuständig ist. Überrascht hat mich, dass sie im zweiten Urlaubsjahr noch genau wusste, welche Cocktails wir bevorzugten: "Una `Gardasee´ per la nonna!" Sie ist einer kleinen Unterhaltung nie abgeneigt, weiß zahlreiche Anekdoten zum Besten zu geben und steht einem mit Tipps zur Seite, wenn man zum Beispiel einen Ausflug plant.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Familie Girardi unaufdringlich alles tut, um ihren Gästen den Aufenthalt angenehm zu machen und wenn man sich nicht gänzlich wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt und aufgeschlossen ist, wird man absolut ins Herz geschlossen. Das ist wohl auch der Grund, warum das Coste viele Stammgäste hat.Nachdem ich euch nun hoffentlich deutlich machen konnte, welche Wohlfühlfaktoren es in diesem Hotel gibt, kommen wir zum Schluss noch zu ein paar
FAKTENAuf der Website http://www.hotelcoste.com/de/index.htm findet ihr viele Infos zum Hotel und zur Umgebung.
Zum Coste gehört noch die "Villa Ersilia", die durch die Straße zum Zugang zu den verschiedenen Hoteleinrichtungen getrennt ist, hier stehen weitere 6 Zimmer zur Verfügung. Die Gäste der Villa können alle Einrichtungen des Hotel Coste kostenlos nutzen. Die Villa Ersilia ist etwas billiger, wir ziehen dennoch das Haupthaus vor, weil es einfach praktischer ist und die Balkone in den Garten statt auf die Straße hinaus gehen.Kleine Haustiere sind gegen einen Aufpreis von 4,00 Euro pro Tag sowohl im Hotel Coste als auch in der Villa Ersilia herzlich willkommen. Kindermäßigungen gibt es für das Zustellbett im Doppelzimmer. Ich möchte an dieser Stelle nicht die ganze Preisliste abtippen, aber zur ungefähren Orientierung den teuersten und billigsten im Haupthaus nennen:
Ab 3 Tagen in der günstigsten Saison (Oktober) kostet das Zimmer mit Frühstück 38 Euro pro Person (mit Halbpension 46 Euro), in der Hauptsaison (Mitte Juli bis Ende August) 50 bzw. 58 Euro. Es gibt auch Sonderwochen, die vergleichsweise günstiger sind.
FAZIT
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Liebe Grüße
Kerry
Zudem baten sie ihn, eine E-Mail zu schreiben, wenn sie gut nach Hause gekommen wären und zu berichten, wie es meiner Mama geht. Und auch als wir später abreisten, gaben sie uns ihre besten Wünsche mit.
Liebe Serena, Susanna und Simonetta: nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an euch und wir sehen uns wieder!
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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Bazi1860 06.01.2012 13:25
bh+lg
godjul 16.11.2011 18:54
BH;O)
miss_chocolate 11.11.2011 13:05
du siehst echt entspannt aus :)
schotterkoenig 28.10.2011 14:21
Miss Chocolate hat so was von recht. Da muß ich es nicht noch einmal schreiben.