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Erfahrungsbericht

für Hotel Balegra, Basel
5 Sterne Schönes Hotel in Basel Bericht mit Bildern
344 von 344 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Service, Frühstück

Kontra check-in, defekte Lampe

Der Autor

gerrhosaurus78 Seit 31 Dez 2005

Nach längerem habe ich es mal wieder geschafft, einen Bericht zu schreiben, viel Spaß beim Lesen... mehr

192 Mitglieder vertrauen mir

Hallo, heute möchte ich einen Hotelbericht schreiben, der sich geradezu anbietet, da ich für 3 Tage zu einem Kongress in Basel war. Und dort musste ich übernachten. Ich hatte unterschätzt, wie viele Leute Hotels buchen würden, weshalb ich beim Buchen ca. 5-6 Wochen vorm Kongress für mich und meinen Kollegen vor dem Problem stand, dass es überhaupt nur 2 Hotels in Basel direkt gab, bei denen noch Zimmer frei waren. Und wir wollten nicht täglich von außerhalb zum Kongress fahren. Preislich waren wir zudem auf 80 € die Nacht limitiert, weshalb die Auswahl noch geringer wurde.

Oder, um es anders auszudrücken, es gab nur noch ein Hotel in Basel, wo man für max. 80 € die Nacht 2 Einzelzimmer bekommen konnte, und zwar im 3 Sterne


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Hotel Balegra.
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Preis
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Dort gab es Einzelzimmer zum Preis von 125 Schweizer Franken, umgerechnet etwas mehr als 76 €. Und sogar 2 Einzelzimmer, so dass mein Kollege und ich wenigstens im gleichen Hotel übernachten konnten, was auf total unbekanntem Gebiet doch von Vorteil ist. Dazu kamen dann noch insgesamt 9,60 Franken Gasttaxe, von denen zuvor nirgendwo etwas stand. Aber gut, wenn man in einem fremden Land zu Gast ist, kann das schon sein, dass man dafür noch extra Steuern zahlen darf. 3,20 Franken / Tag ist ja jetzt auch nicht die Welt.

Der Preis für ein Doppelzimmer beträgt wohl ungefähr 180 Schweizer Franken / Nacht.

Bezahlen kann man über verschiedene Kreditkarten, möglich sind: Visa Card, DinersClub, AmericanExpress, Maestro Card, Postcard, REKA Card, sowie EuroCard/MasterCard. Zur Hotelreservierung muss man die entsprechende Kreditkartennummer angeben, beim Checkout wird dann die Rechnung erstellt und man bezahlt diese mit seiner Karte.

Das Hotel verfügt über 12 Einzelzimmer und 10 Doppelzimmer. Ich hatte ein Einzelzimmer, mein Kollege das unverschämte Glück, für den gleichen Preis ein Doppelzimmer zu erhalten, weil das Hotel aufgrund des Kongresses komplett ausgebucht war.


Check-In
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Nun ja, das war so ein Thema für sich. Ich hatte im Internet extra angegeben, dass ich einen Early Check-In haben wollte, weil mein Kollege und ich mit dem Nachtzug nach Basel gefahren sind und kurz vor 7 Uhr ankamen und nach einer halben Stunde Morgenspaziergang zum Hotel (jaja, wenn man nicht weiß, wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann und das Taxi zu teuer ist, kann man ja auch den Morgen genießen) um kurz nach halb 8 Uhr morgens ankamen. Der Check-In war so jedenfalls nicht möglich, wir durften zwar alles ausfüllen und bekamen sogar gleich das Mobility-Ticket, mit dem man in Basel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ganz gut spazieren fahren kann, aber der Check-In so mit Zimmerschlüssel bekommen war nicht vor 14 Uhr möglich. Das fanden mein Kollege und ich nicht ganz so witzig, zumal es im Hotel auch keine Toilette gab, bei der wir uns hätten frisch machen können. Die einzigen Toiletten gibt es nur in den Zimmern, was ich doch für ein Manko halte.

Gut, man teilte uns dann mit, dass man unser Gepäck aufs Zimmer bringen würde und dass wir die Zimmer ab 14 Uhr zur Verfügung hätten, wenn wir uns frisch machen wollten, sollten wir warten, bis das Restaurant offen habe. Dort sei es möglich zu frühstücken, oder es gäbe auch einen Bäcker nicht weit weg vom Hotel. In Anbetracht der Tatsache, dass mein Kollege und ich uns noch umziehen wollten, haben wir dann bis zu Restaurantsöffnung gewartet (8:30 Uhr machte es auf) und dort Tee / Kaffee getrunken, wirkliches Frühstück wurde dort nicht angeboten, weil das ja im Hotel serviert wird.

Dann sind wir erst mal zum Messegelände gefahren (funktioniert mit der Linie 8, ca. 200 m vom Hotel entfernt, ganz gut, man muss nur Claraplatz umsteigen für die letzten beiden Stationen) und haben uns dort ein wenig umgesehen.

Letztlich sind wir abends um ca. 19 Uhr ins Hotel zurückgekommen, unser Gepäck war schon hochgebracht worden, nur wurden der Koffer meines Kollegen und meine Reisetasche vertauscht. Kommt davon, wenn man keinen Namen ans Gepäck heftet. Das haben wir dann schnell getauscht, so dass jeder sein Gepäck hatte.

Zimmer
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Die Zimmer befanden sich im 3. Stock, es gab einen Aufzug als Alternative zur Treppe, wobei ich oft genug auch Treppen gestiegen bin, weil es ja gesund ist. Die einzelnen Zimmern hatten an der Tür neben der Zimmernummer noch jeweils den Namen einer Hauptstadt.

Nun ja, die Zimmer sahen schon nicht schlecht aus, schöne Betten mit einem Schränkchen als Ablagefläche, ein Kleiderschrank mit Spiegeltür, ein Schreibtisch aus Glas und ein kleines abgeteiltes Bad mit WC, Waschbecken und Dusche. Und an der Wand hing ein Flachbild-Fernseher, man konnte insgesamt mehr als 35 Sender empfangen, wie viele es genau waren, weiß ich nicht, weil ich irgendwann aufgegeben habe, weil mir die Fernbedienung nicht so wirklich zugesagt hat. Man hatte Deutsche, Schweizerische, Französische und Englischsprachige Kanäle.

Zum Zimmer gibt es 2 Kritikpunkte, erstens hat die Lampe im Eingangsbereich des Zimmers nicht funktioniert und wurde wohl nie vom Personal getestet. Mich hat es jetzt nicht weiter gestört, mit den anderen beiden Lampen gab es genug Licht, darum habe ich das auch nicht gemeldet. Und der zweite Kritikpunkt betrifft die Dusche: der Duschvorhang hat die Dusche vorzugsweise am Boden an der Kante nicht komplett abgedichtet, so dass das Bad nach dem Duschen doch immer ein wenig feucht war, weil einfach Wasser an der Kante herunter laufen konnte. Das ist in meinen Augen systembedingt ein Problem, das man nur beheben könnte, wenn man an der Duschwanne ein wenig Silikon verteilen würde, was dann aber zu Lasten des Aussehens gehen würde.

Mein Kollege hat in seinem Zimmer einen Safe gefunden, ich habe - ehrlich gesagt - bei mir nicht danach gesucht. Ein Telefon gab es ebenfalls im Zimmer, aber verwendet habe ich es jetzt nicht, mein Kollege hat ein paar Telefonate geführt, zu Handynummern, was ein alles andere als billiger Spaß war. Ich hatte mein Handy dabei, teilweise hatte ich im Zimmer Empfang, teilweise aber auch nicht, das hängt wohl mit dem Medionnetz zusammen, das ein wenig schwach auf der Brust ist. Ich hatte dafür teilweise das Schweizerische und das Französische Netz von Medion.

Bei den Zimmern handelt es sich übrigens um Nichtraucherzimmer, was ich als überzeugter Nichtraucher für sehr angenehm halte.

Parkplätze sind vorhanden, wenn man mit dem Auto anreisen möchte.

Frühstück
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Normalerweise wird das Frühstück ab 8 Uhr serviert, aber speziell für die Gäste, die zum Kongress wollten, gab es bereits um 7:30 Uhr ein Frühstück. Man bekam wahlweise Kaffee oder Tee, dazu konnte man sich sein Frühstück selber nach Belieben zusammenstellen. Zur Auswahl standen: Orangen- und Multivitaminsaft, hartgekochte Frühstückseier, Müsli und Cornflakes sowie Milch und Fruchtjoguhrt, Obstsalat, Crossants, Semmeln (Mohn, Sesam und normale Semmeln), Wurst, Käse und 3 verschiedene Marmeladensorten sowie Butter und Margarine. Damit sollte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Mir hat es jedenfalls jeden Tag sehr gut geschmeckt. Angenehm fand ich, dass die Hotelangestellte ab dem zweiten Tag nur noch fragte, ob man Tee bzw. Kaffee haben wolle und zwar ausgehend davon, was man am ersten Tag getrunken hat. Sie hat sich selbiges nämlich gemerkt.

Zimmerservice
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Das Bett wurde täglich gemacht, das Bad gereinigt, da kann man sich überhaupt nicht beschweren. Und als Gast hatte man die Entscheidungsfreiheit, täglich frische Handtücher zu fordern oder im Zuge von Umwelt Wasser zu sparen und die Handtücher mehr als nur einen Tag zu benutzen. Da ich es für Wasserverschwendung halte, täglich frische Handtücher zu verwenden, habe ich sie einfach hängen gelassen, so dass sie nicht gewaschen wurden.

Internetzugang
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Das Hotel verfügt über einen WLAN Anschluss, wenn man also sein Notebook dabei hat, kann man ins Internet gehen. Das ist aber nicht ganz billig, es kostet 4 Schweizer Franken in einer halben Stunde. Da ich mein Notebook zu Hause gelassen hatte, konnte ich diesen Service nicht nutzen. Leider gab es im Hotel keine Computer, von denen aus man ins Internet hätte gehen können. Aber man überlebt auch ohne täglich stundenlang im Internet zu surfen.

Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel
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Direkt vorm Haus fährt die Buslinie 36, mit der man in die Nähe des Bahnofs SBB Basel (schweizerischer Bahnhof) kommt und mit dem man bis nach Bad Basel Bahnhof (also der deutsche Bahnhof) durchfahren kann. Wenn man zur Messe fahren will, muss man dann z. B. An der Haltestelle Bad Basel Bahnhof umsteigen und noch 2 Stationen mit der Linie 2 fahren. Ansonsten ist die Straßenbahnlinie Nr. 8 ca. 200 m entfernt, mit der man, wie weiter oben erwähnt, bis Claraplatz fahren kann. Mit dieser Linie kommt man auch an wichtigen Haltestellen der Innenstadt vorbei. Im Hotel bekamen wir übrigens zusammen mit dem Ticket einen Plan mit sämtlichen Bussen und Bahnen, bei dem das Hotel auch eingezeichnet war. Das half bei der Orientierung doch ungemein.

Nur leider sind diese Informationen leider nicht auf der Homepage erhältlich, dort kann man sich nur eine Anfahrtsbeschreibung für Autofahrer herunterladen. Mit dieser sind mein Kollege und ich dann auch losgestiefelt, zumindest von den größeren Straßen waren die Namen auch lesbar.

Gastronomie
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Im Hotel gab es ja nur Frühstück, wenn man unter Tags oder Abends etwas zu Essen haben wollte, musste man entweder ein paar Minuten spazieren gehen oder man ging ins Restaurant, das praktisch ans Hotel angeschlossen war. Dort hat man die Möglichkeit, drinnen oder draußen zu essen, nur Sonntag ist auf jeden Fall am Abend das Restaurant geschlossen, wie es unter Tags aussieht, kann ich nicht sagen, weil ich ja auf dem Kongress war. Eine Bar ist im Restaurant auch vorhanden.

Die Preise für Hauptgerichte liegen zwischen 20 und 35 Schweizer Franken. Für eine Stange Bier, also ca. 0,33 l habe ich 3,90 Schweizer Franken bezahlt. Kaffee / Tee kosteten jeweils 3,60 Schweizer Franken.

Entfernungen zu wichtigen Punkten
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Zum Messe/Kongresszentrum sind es etwa 4 km, Bahnhof sowie Stadtzentrum sind etwa 2,5 km entfernt, die nächste Bushaltestelle ist praktisch vor der Haustür, die nächste Straßenbahnhaltestelle ca. 200 m entfernt. Die Autobahn ist etwa 5-6 km vom Hotel zu finden.

Adresse
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Im Internet zu finden unter:

http://www.balegra.ch/

Ansonsten:
Hotel Balegra
Reiterstr. 1
CH-4054 Basel

Tel: +41 / (0) 61/306.76.76
Fax: +41 / (0) 61/306.76.77


Fazit
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Insgesamt halte ich das Balegra für ein gut geführtes 3 Sterne Hotel, in dem man gut für ein paar Tage bleiben kann. Es gibt ein paar Kritikpunkte (Dusche, nicht funktionierende Lampe, später Check-In), aber ansonsten ist das Hotel gut geführt, weswegen ich 4 von 5 Sternen vergebe. Und eine Übernachtung dort durchaus empfehle.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. Daniela


Ich schreibe für Ciao.de als gerrhosaurus78 und für Yopi.de als gerrhosaurus1978

Bilder

für Hotel Balegra, Basel
Bett
von gerrhosaurus78 gerrhosaurus78

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Kommentare

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  • katze0000 20.02.2012 16:17
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • miss_chocolate 15.02.2012 08:25
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Mungi60 12.11.2011 12:12
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Mich wundert, dass der Hotelbericht so wenige BHs bekommen hat. Er hätte auf jeden Fall mehr verdient gehabt, denn hier fehlt rein gar nichts an Infos. Gruß Achim

  • golden_rose 07.10.2011 11:07
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • yesup 09.05.2011 22:04
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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