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Erfahrungsbericht

für Hotel BLOOM, Brüssel
3 Sterne Life is a flower Bericht mit Bildern
270 von 270 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro große Zimmer, WLAn umsonst, zentrale Lage

Kontra kein Frühstück, City-Tax, Badezimmer, Preis

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

travelgirl Seit 12 Jan 2007

Schreibe gerade meinen 100ten Bericht :) mehr

124 Mitglieder vertrauen mir

INTRO


Bei vielen Reiseberichten, die ich gelesen hatte, wurde ich neidisch. Verschiedene Ciao-Mitglieder hatten es doch tatsächlich geschafft, in einem hyper-tollen Mehrsterne Hotel zum Schnäppchenpreis zu übernachten, da sie ihren Hotelaufenthalt bei e-Bay ersteigert hatten. Irgendwann beschloss ich dann auch, mein Glück im Onlineauktionshaus zu versuchen und so ersteigerte ich vor knapp einem Monat einen Hotelgutschein für Brüssel. Genauer gesagt eine Übernachtung für 2 Personen im L-Room eines Designhotels inklusive alle Steuern. Einzige Bedingung: Der Gutschein musste vor Ende des Jahres eingelöst werden. Soweit so gut, da ehe vor Jahresende noch in die belgische Hauptstadt wollte, passte es ganz gut. Und für sensationelle 32 Euro – ja für 2 Personen! – konnte man ja eigentlich auch nicht viel falsch machen.

Buchung


Die Buchung lief – so informierte mich die e-Bay Beschreibung – ausschließlich über eine österreichische Agentur „Lifestylehotels“. Nunja, ich habe dann den Termin per E-Mail angefragt, bekam eine Mail, dass man sich erkundigen müsste und hatte wenig später per E-Mail eine Bestätigung, die ich nur noch ausdrucken und im Hotel vorlegen musste.

Bloom


Das Hotel hieß jedenfalls Bloom und hat 3 Sterne. Im Angebot bei e-Bay wurde es als Designhotel angepriesen, und in der Tat machte es seinem Namen alle Ehre.
Das Hotel Bloom wurde im Jahre 1976 – hieß da aber noch Royal Crown - erbaut und vor 2 Jahren komplett renoviert, weshalb es von innen wirklich nagelneu wirkt, von außen etwas Siebziger-Jahre-mäßig. Auf 8 Etagen – praktischerweise alle über Aufzug erreichbar – befinden sich 305 Zimmer, auf allen Zimmern ist im Übrigen das Rauchen verboten.
Da wahrscheinlich nicht jeder weiß, was Bloom genau bedeuten soll, findet man im Aufzug eine Hinweistafel in Lexikoneintragoptik findet, die den Begriff Bloom erläutert: So versteht sich das Hotel Bloom (gesprochen: Blum) als eine Oase, in der exotische Blumen, Blüte, Gesundheit und Wellness wichtig sind

Designhotel


Warum Designhotel? Zunächst ist alles liebevoll und in Hinblick auf das florale Oberthema „Bloom“ eingerichtet, außerdem hat jedes Zimmer eine individuelle Note, da man über dem Bett ein großes Wandgemälde findet. Diese kann man sich auch schon im Vorhinein auf der Website ansehen [http://www.hotelbloom.com/frescos-de.ht​ml] und als Reservierungswunsch angeben, was wir allerdings nicht gemacht haben.
Damit man auch als Kunstbanause etwas mit dem Bild anfangen kann, befindet sich an einer anderen Wand neben dem Bett ein Din A4 Blatt auf dem sowohl der Künstler als auch das Bild vorgestellt werden, sogar die E-Mail Adresse des Künstlers ist abgedruckt, um mit ihm bzw. ihr in Kontakt zu treten. An dieser Wand des Zimmers befand sich übrigens auch ein – in diesem Winter ziemlich wichtiges – Thermostat, mit dem man die Temperatur im Zimmer regeln konnte.
Unser Zimmer mit der Nummer 206 wurde von einer niederländischen Kunststudentin aus Utrecht, nämlich Marjolein Caljouw (Jg. 1984), gestaltet, sofern ich weiß wurde die Bemalung der Zimmer in einem weltweiten Wettbewerb unter Studenten ausgeschrieben, so dass sich Künstler aus aller Welt im Hotel verewigen konnten.


Anreise


Nach Brüssel sind wir mit der Bahn gereist – GoPass macht’s billig. Für 5 € kann man von jeder belgischen Stadt in jede belgische andere Stadt, so dass wir nun nur noch zum richtigen Bahnhof mussten. Im Prinzip ist es eigentlich egal, zu welchem Bahnhof man fährt, man sollte nämlich in jedem Fall die Metro zum Hotel nehmen, schließlich landet man sonst auf Grund von falschen Beschreibungen auf der Hotel Seite nicht binnen 5 Fußminuten vom Bahnhof aus zum Hotel, sondern braucht wie wir mehr als eine ½ Stunde. Also: Metro zum Jardin Botanique und dann einfach aussteigen und direkt neben besagtem Garten befindet sich ein großes braunes Gebäude. Das Hotel Bloom. Achtung: ein Metrotagesticket kostet 4,50 Euro und die sollte man in Kleingeld dabei haben. Der Kassenautomat nimmt nämlich weder nicht-belgische EC-Karten, noch Scheine, was besonders am Sonntag ärgerlich sein kann, wenn keine Geschäfte in der Metro-Station geöffnet sind.

Check-In


Als wir dann nach gefühlt stundenlangem Herumirren endlich im Hotel ankamen, wollten wir natürlich gleich einchecken und waren guter Dinge, dass dies klappen würde, auch wenn es noch eine Stunde bis zur offiziellen Check-In Zeit um 14 Uhr war. Etwas verärgert waren wir schon, dass am bestimmt 10m langen Check-In Schalter nur ein Mitarbeiter arbeitete, so dass sich eine Schlange bildete und wir erst nach 15 Minuten die Chance hatten, mit dem Hotelmitarbeiter, auf dessen Namensschild „MC“ stand (bei anderen gab es Angel, Sunshine etc. – der Mitarbeiter, der später unseren Alarm überprüfte, war übrigens Superman. . . ) zu sprechen. Der konnte neben Französisch immerhin Englisch und fragte uns dann routiniert bis entnervt, ob wir lieber ein großes Kingsize oder zwei getrennte Betten hätten. Zudem brauchte er noch meine Unterschrift unter die Hausordnung und mein Herkunftsland musste ich auch noch eintragen. Dann wollte er noch knapp 6 Euro City Tax haben ; darüber war ich nicht gerade begeistert, schließlich hieß es ja im Angebot, dass alle Steuern inbegriffen wären. Mürrisch zahlte ich trotzdem. Auf die Hinzubuchung eines Frühstücks für 25 € pro Person verzichtete ich. Nun bekam ich unsere Key-Cards ausgehändigt, und ab ging es durch die

Lobby


zum Aufzug. Die Lobby ist groß und freundlich, wirkt wie eine spannende Mischung aus futuristischem Design, trendiger Wohnzimmer-Bar und Siebziger Jahre WG. Hier verweilt man gerne, schließlich gibt es auch hier – wie im gesamten Hotel – frei verfügbares WLAN. Weitere Worte brauche ich nicht zu verlieren, schließlich sagt ein Bild manchmal mehr als 100 Worte.


Zimmerarten


Insgesamt gibt es – das behauptet zumindest die Website – 10 verschiedene Zimmerarten, gleichwohl sich einige Kategorien nur geringfügig unterscheiden. Deshalb werde ich mich nur auf die L, XL und XXL-Rooms beschränken.
Der L-Room (L steht hierbei für large) ist die günstigste Kategorie. Er ist immer wenigstens 30 m2 groß und verfügt neben Betten, Badezimmer und Flatscreen-TV über kostenloses WIFI, einen Safe, eine Senseo und einen Kühlschrank. Dazu dann einen langen Schreibtisch sowie einen Sessel mit Fußbank. Wahlweise gibt es den L-Room mit einem großen Bett [L Room King], mit zwei Betten [L Room Twin] und zusätzlich jeden Typen noch einmal mit Panoramablick. Zudem ist auch eine Disable Version buchbar, d.h. der Raum und vor allem das Bad sind behindertengerecht.
Der XL-Room hat lediglich einen Sessel mit Fußbank mehr als der L-Room und kann nur mit Doppelbett gebucht werden. Eine Panoramablick Version ist auch hier zubuchbar.
Im XXL Room, den es nur ohne Panoramablick und mit Doppelbett gibt, findet man mehr Schreibtischplatz und zusätzlich eine Sofaecke.


Preise


Preise variieren je nach Zimmerart und Wochentag, grundsätzlich starten sie aber bei 75 Euro pro Zimmer, ohne Frühstück. Leider. Denn 25 € für ein mittelmäßiges Frühstück ist zu teuer. Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass auf den Zimmerpreis eine City-Tax von 5,95 € pro Zimmer geschlagen wird. Dies hätte man auch anders lösen können.


Zimmer


Unser Zimmer trug die Nummer 206, befand sich also in der zweiten Etage, die man eigentlich nur mit Hilfe des Aufzugs erreichte, wollte man nicht durch einen kalten und kahlen Notschacht gehen. Der Vorteil der Aufzüge war, dass diese nur mit Zimmerchipkarten zu bedienen waren, so dass kleine Kinder – die ich in den Hotel nicht gesehen habe; es gab nur vereinzelte Babys – nicht einfach mit dem oder im Aufzug spielen konnten.
Auf dem Flur – ich hatte den Eindruck, dass der Boden nicht eben, sondern Hügelig war – war grüner Teppichboden mit Steifenmustern verlegt, die Wände waren weiß und die massiven Holztüren bitterschokoladenbraun gemasert. Die Zimmer konnte man nur mit den knatschorangen Chipkarten öffnen, von denen jeder Übernachtungsgast eine bekam, was relativ praktisch ist, schließlich habe ich es schon oft erlebt, dass man pro Zimmer nur eine Karte bekommt.
Beim Betreten der Zimmer dürfte dann auch dem letzten klar geworden sein, warum sich das Hotel Bloom nennt (dies ist eigentlich schon der Fall, wenn man öfter mit dem Aufzug fährt, da man dort eine Hinweistafel in Lexikoneintragoptik findet, die den Begriff Bloom erläutert). Nun gut, beim Betreten des Zimmers fällt einem direkt auf, dass es ziemlich groß und großzügig geschnitten ist. Mein erster Blick ging richtig Betten, die sich – vom Eingang aus - in der rechten hinteren Ecke des Zimmers befinden. Die Betten sind groß und breit, so dass man auch wirklich genug Platz hat. Zwischen den Betten gibt es eine Lücke von ca. 50 cm. Die Betten hatten Kopfkissen, eine warme Bettdecke und waren und waren in weiß bezogen; der Bettrahmen ist in einem grüngrau Ton gehalten. Auf dem Bett gab es noch einen Läufer am Fußende und ein weiteres Kissen; jeweils in grau-braun mit Blumenmustern. Auf den Betten ließ es sich wirklich bequem schlafen, man hatte einen guten Blick auf den Flachbildfernseher und konnte auch lesen, was Dank einwandfrei funktionierender Nachttischlampen kein Problem war. Neben dem Bett befand sich ein Telefon, auf dem man auch angerufen werden konnte (die Nummer war oben drauf gedruckt) bzw. von dem man sich wecken lassen konnte [Erklärung dazu war in einer Infobroschüre].
Ich erhielt nur einmal einen Anruf, und zwar von der Rezeption, die meinte, dass das Zimmer einen Alarm ausgelöst hatte. Wahrscheinlich hatte ich – auf Grund der draußen herrschenden Minusgrade – zu warm geduscht und so löste wahrscheinlich der Dampf aus der Dusche den Alarm aus, als ich die Türe zum Zimmer öffnete. Ein Hotelmitarbeiter kam dann vorbei – ich vermute, er wollte nur kontrollieren, ob wir nicht geraucht haben, weil auf Rauchen im Hotel eine Strafe von 100 € steht – das unterschreibt man auch beim Check-In. Gut, dass ich Nichtraucher bin. Vom Badezimmer war ich etwas enttäuscht. Es war relativ klein, komplett in weiß gehalten, hatte eine Badewanne, ein WC und einen großen Spiegel mit Waschbecken und Fön und wirkte etwas in die Jahre gekommen – daran konnten auch die Farbenfrohen Fläschchen mit Duschgel, Shampoo und Bodylotion, allesamt nach Blumen duftend, nichts ändern. Zumindest ließ sich der Duschkopf an einer Vorrichtung in verschiedene Höhen einstellen, so dass ich in Ruhe duschen konnte.
Nach dem Duschen konnte man sich dann in Ruhe aufs Bett legen und etwas TV gucken, der Philipps Flachbildschirmfernseher bot dazu genügend Möglichkeiten, auch wenn es nur zwei Deutsche Sender (ARD+ZDF) gab. Eine Besonderheit des TVs ist, dass an ihn ein Ipod/Phone Docking Kabel angeschlossen war, so dass man seine Lieblingsmusik dann in voller Lautstärke über die Fernseherlautsprecher hören konnte. Der Fernseher hing übrigens an einer Wand über einem extralangen dafür aber nicht allzu breiten Schreibtisch, der ebenfalls in weiß gehalten war. Am Tisch gab es noch einen braunen Drehstuhl in gemasertem Vollmilchschokoladenbraun und neben dem Tisch genügend Stau- und Ablageraum für Koffer. In den Schubladen gab es übrigens noch Ersatzkopfkissen.
Nunja, da es ja relativ kalt war, konnte man sich praktischerweise im Zimmer kostenlos Tee und Kaffee zubereiten. Dazu standen eine Senseo-Maschine mit verschiedenen Pads und Filtern so wie ein Teebeutel zur Verfügung. Zudem gab es ein Zuckerstängchen und ein Kaffeeweißerstänchen sowie ein bißchen Zitronensaft für den Tee. Gut gemeint. Leider scheitete mein Teezubereitungsversuch daran, dass das Teewasser nach Kaffee schmeckte, so dass ich den Tee entsorgen musste. Praktischerweise gab es im Zimmer ja noch den Kühlschrank mit zwei gratis 0,5 l Flaschen Mineralwasser der Marke Sty. Ich habe das Wasser mit Kohlensäure getrunken und es war ganz lecker. Etwas schade fand ich es allerdings, dass keinen – wie im Infoheftchen des Hotels versprochen – Eiswürfelspender auf den Fluren gab.
Über dem Kühlschrank, der in einem Schrank neben dem Eingang zum Badezimmer versteckt war, gab es auch einen kleinen Safe.
Etwas habe ich am Zimmer noch zu bemängeln: Es war etwas hellhörig. Nicht, dass man seine Nachbarn gehört hätte, auf dem Flur konnte man aber deutlich von Partys zurückkehrende Gäste wahrnehmen und bis kurz nach 1 Uhr nachts konnte man auch Musik vernehmen. Ob diese aus der Lounge kam, weiß ich nicht.

Fitnessraum


Naja, eigentlich hatten wir nicht vor, uns den Fitnessraum in der 8. Etage genauer anzuschauen. Interessehalber sind wir dann aber mal nach oben gefahren, einzig und allein aus dem Grund um herauszufinden, ob es dort vielleicht doch einen Whirlpool gibt, für den es sich gelohnt hätte, seinen Badeanzug einzupacken. Fehlanzeige. Man kann sich dort lediglich auf einigen Laufbänden und an anderen Maschinen austoben und dabei entweder Fernsehen gucken oder die Aussicht über Brüssel genießen. Ansonsten gab es noch einen Wasserspender und frische Handtücher.

Frühstück


Leider war das Frühstückbuffet, das im „OO“ eingenommen wurde, nicht im Preis inbegriffen. Allerdings fanden wir dann 25 € pro Person doch etwas übertrieben, schließlich war das viel mehr, als wir für die Übernachtung ausgegeben hatten. Zwar sah das Buffet von außen ganz nett aus, allerdings bin ich nicht der Typ zum frühen Aufstehen und wollte zudem – wenn ich denn schon mal in Belgien bin – doch lieber etwas landestypisches zum Frühstück, so dass ich mit in einer an den Grand Place angrenzenden Nebenstraße eine leckere Waffel mit Zartbitter-Schokoladensoße geholt (2,80 €) habe und dazu einen leckeren frischen Orangensaft geholt habe (Tropicana bei Mc Doof, 1,90 €).

smoods


Das smoods [eigene Website: http://www.smoods.net] wirbt damit, gleichzeitig Lounge, Wohnzimmer und Küche des Hotel Bloom zu sein. Es befindet sich am äußeren Ende der Lobby und ist wirklich ein Ort zum Wohlfühlen. Einer bunter Mix aus verschiedenen Tischen und Stühlen, Sofas und Sesseln lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Ob Mischung aus 1001 Nacht oder gemütliche Kaminzimmersessel – alles ist Vorhanden; und es war wirklich schwierig, am Samstag abend noch einen Platz zu ergattern, da alles belegt war. Vielleicht lag es ja auch daran, dass der Kellner uns erst einmal eine geschlagene halbe Stunde ignoriert hat, ehe er unsere Bestellung aufnahm. Egal. Wir hatten so genug Zeit, die Karte zu studieren. Vorspeisen gab es für 14 Euro, Pastagerichte ab 12 Euro, Fisch ab 14 Euro und Fleischgerichte für 25 Euro; kleinere Snacks, wie Schokoladenküchlein, Suppen und eine Käseplatte ab 8 Euro. Für Fastfoodjunkies stand sogar ein Burger auf der Karte, der allerdings 13 Euro kostete.
Die Getränke waren etwas günstiger, aber auch nicht viel: Softdrinks aus 0,2 l Flaschen gab es ab 4 Euro, Cocktails ab 11 Euro und Flaschenbiere ab 3 Euro. Kaffee/Tee ab 4 Euro und Wein ab 5,50 Euro. Dafür wurden allerdings Knabbereien oder frisch gebackenes Ciabattaröggelchen mit Olivenöl zu den Getränken gereicht, und das ohne Aufpreis.

Gepäckaufbewahrung


Da wir ja nur eine Übernachtung gebucht hatten, das Wochenende aber maximal ausnutzen wollten, machte ich vom kostenlosen Gepäckaufbewahrungsservice Gebrauch. Dazu musste ich mich an der Rezeption melden. Ich wurde zu einer unscheinbaren Tür, die direkt an die Rezeption grenzt und nur durch eine Hotelmitarbeiterchipkarte zu öffnen ist, gebeten und dann bekam mein Koffer einen Anhänger mit einer Nummer. Ein kleines Kärtchen, auf das die gleiche Nummer aufgedruckt ist, gab man mir mit, so dass ich gegen Abend auch wirklich mein Gepäck in die Arme schließen konnte.


Umgebung


In unmittelbarer Umgebung des Hotels liegt der Botanische Garten, den wir uns allerdings nur von außen, also im Vorbeigehen angeschaut haben, da es zum Blumen gucken einfach zu kalt war - bei kuscheligen -4°C am letzten Novemberwochenende bleibt man dann lieber in Bewegung oder holt sich eine Automatenheißgetränk mit passendem Gebäck im Carrefour Express. Carrefour ist eine Supermarktkette und Express-Läden sind Läden mit eingeschränktem Angebot und längeren Öffnungszeiten. Hier bekommt man vom Sandwich über gekühlte Getränke, diverse Fertiggerichte und Knabberzeug so ziemlich alles. Auch wenn man sein Duschzeug vergessen hat, und das vom Hotel zur Verfügung gestellte nicht nutzen möchte, kann man hier fündig werden. Geht man an der Metrostation vorbei, so gelangt man ins Banken – und Geschäftsviertel. Zahlreiche Hochhäuser pflastern die Straßen. Auf dem Weg zum Grand Place – zu Fuß haben wir knapp eine Viertelstunde gebraucht – haben wir dann noch eine riesige Comic Figur gesehen, die auf das Comic Museum verweist, das sich auch in unmittelbarer Nähe des Hotels befindet.

Insider-Tipps


Für junge Reisende gibt es bei USE-it, einer Initiative, die ich zum ersten Mal in Warschau kennengelernt habe. Im USE-it Büro bekommt man neben kostenlosen Stadtplänen mit Insider-Tipps auch gratis Warmgetränke und hat über WLAN und 3 Macs kostenlosen Zugang zum Internet. Das Büro liegt in der Rue de la Fourche 50 und weitere Infos bekommt ihr auf der Website: http://www.use-it.be/.

Fazit


Für die knapp 16 Euro pro Person konnte man nichts falsch machen. Das Hotel lag zentral, war sauber und auch die großen Zimmer konnten sich durchaus sehen lassen, umsonst WLAN und Wasser ist auch ganz nett. Allerdings würde ich als Vollzahler doch einiges bemäkeln: So u.a., dass die Hotelmitarbeiter relativ langsam sind, die Badezimmer eher langweilig und abgewohnt wirken bzw. dass das Frühstück nicht im Preis inbegriffen ist. Zudem wurden einige im Hotelheftchen versprochene Services nicht angeboten, dazu zählen u.a. der Eiswürfelspender und die Automaten, an denen man kostengünstig Snacks hätte erwerben können.
Ich vergebe alles in allem 3 Sterne und eine Empfehlung, allerdings nur dann, wenn man das Zimmerchen im Sonderangebot buchen kann.


Bilder

für Hotel BLOOM, Brüssel
Bett mit individuellem Gemälde
Bett mit individuellem Gemälde
von travelgirl travelgirl
Bett mit individuellem Gemälde

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Kommentare

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  • Wolfi1973 01.06.2012 15:51
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Für den Preis kann man ein Auge zudrücken. LG

  • WC_Erpel 31.05.2012 20:46
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • andrea30b 31.05.2012 12:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Marslight 30.05.2012 22:07
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    LG und bh

  • homegirl38 30.05.2012 09:48
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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