Erfahrungsbericht über

Hotel Agrabella, Hersonissos

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Hotel Agrabella, Hersonissos

1 Angebote von EUR 40,00 bis EUR 40,00  

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Hotel Agrabella auf Kreta - keine Reise wert!

1  03.08.2003

Pro:
-

Kontra:
Schlechtes Essen, unfreundlicher Service, unvorteilhafte Lage, ungemütlich .  .  .

Empfehlenswert: Nein 

Markus1977

Über sich:

Mitglied seit:03.08.2003

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 42 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

1. Vorfreude

2. Der "Urlaub"
2.1 Die Betten - ein Schock
2.2 Kein Schrank
2.3 Erster Kontakt mit den kulinarischen Genüssen
2.4 Weg zum Strand
2.5 Abendessen und ein schmutziger Koch
2.6 Schlafen im "Agrabella"
2.7 Das Grauen jeden Morgen -> Frühstück
2.8 Der Ekel geht abends weiter - Das Menu
2.9 Das Kreuz mit den Betten
2.10 Pool?
2.11 Schlechter Service

3. Fazit
-------------------------------


1. Vorfreude

Wir freuten uns auf einen tollen Urlaub, nachdem wir den Sommer hindurch hart gearbeitet hatten. Wir wollten am Strand liegen, vernünftig essen und anständige Zimmer vorfinden. Bei drei Sternen versteht sich solches normalerweise von selbst.


2. Der "Urlaub"

2.1 Die Betten - ein Schock

Doch unsere traumhaften Wünsche wurden durch die harte Realität eingeholt. Ich bin kein negativer Mensch, der überall das Haar in der Suppe sucht. Unsere Toleranz (meine und die meiner Freundin) ist groß, doch irgendwo ist es dann gut. Wir hatte ein Doppelbettzimmer gebucht, bekommen haben wir ein Zimmer mit drei recht unansehnlichen, vereinzelt aufgestellten Betten. Unansehnlich deshalb, weil die dunklen Matratzen sehr fleckig und keimig wirkten.


2.2 Kein Schrank

Ok, wir übersahen dies, stellten zwei Betten zusammen und wollten unsere Koffer auspacken. Doch es war nur eine kleine Wandnische, welche sich Schrank schimpfte, vorhanden. Somit verblieben viele Sachen im Koffer.


2.3 Erster Kontakt mit den "kulinarischen Genüssen"

Von der langen Reise ausgehungert gingen wir erstmal in die Mitropa-anmutende Essenabfertigung, welche sich im Keller des Hauses befand. Das Essen war noch ok, bis auf das lange schwarze Haar das wir fanden. Aber das kann schonmal vorkommen dachten wir. Hinzu kam, dass das Trinken eine Menge kostete, nun gut.


2.4 Weg zum Strand

Dann ging es zum Strand. Der Weg dahin war echt lang, weshalb man nicht unbedingt von einer günstigen Lage sprechen kann.


2.5 Abendessen und ein schmutziger Koch

Als wir am späten Nachmittag zurückkamen und uns aufs Abendessen freuten, wurden wir schnell enttäuscht. Latschige, gegrillte Zucchinies und Hähnchenkeule mit versalzenem Reis stellten die helle Vielfalt des Mahls dar. Nun fanden wir auch heraus, woher das lange schwarze Haar kam, mit welchem wir schon früher am Tag Bekannschaft machten und welches uns in den nächsten zwei Wochen noch öfter begegnen sollte. Der Koch persönlich traute sich heraus und schien nicht unbedingt mit hygienischen Grundbestimmungen vertraut zu sein. Haare auf Kopf, Brust und unter den Achseln im Überfluß ... (keine näheren Erläuterungen hierzu).


2.6 Schlafen im "Agrabella"

Die nächsten Tage waren geprägt von schlaflosen Nächten, zurückzuführen auf extreme Zimmertemperaturen sowie untragbarem Geräuschpegel innerhalb und ausserhalb des Hotels.


2.7 Das Grauen jeden Morgen -> Frühstück

Die Tragödie setzte sich morgens im "Speisesaal" fort, wo man sich mit einem miesem Frühstück auseinanderzusetzen hatte, welches jeden Morgen aus denselben, faden Elementen bestand:
1. eine Art Milch (keine Kuhmilch, wahrscheinlich Schaf oder Ziege, auf jeden Fall scheusslich);
2.Instant-Saft, welcher nicht nachgefüllt wurde (schrecklich für alle, die das milchähnliche Getränk nicht ausstehen konnten -> gemessen am Füllstand des Inhalts der Milchkaraffe schien dies auf jeden zuzutreffen);
3. Weissbrot (die einzige Auswahl an Brot!!!);
4. Marmelade (verdient diesen Namen aufgrund des widerlichen Geschmacks eigentlich nicht, aber irgendwie muss ich das ja nennen; es gab immer gelbe und rote Marmelade; wenn der Bestand knapp wurde, schien man beide Sorten zusammenzuwürfeln und als neue exotische Mischung anzubieten, zumindest kam es mir so vor, denn in Abständen von drei Tagen gab es statt der gelben und roten nur eine fürchterlich schmeckende orangefarbene Marmelade);
5. Eier - waren ok.


2.8 Der Ekel geht abends weiter - Das Menu

Das dies selbst dem anspruchslosesten Menschen zuwider ist, versteht sich. Deshalb kauften wir im Supermarkt zusätzlich Haselnusscreme, um die zwei Wochen durchzuhalten.
Das Abendbrot war auch eine Katastrophe, welche sich wöchentlich wiederholte, denn den folgenden Montag fing man hier wieder von vorne an, den Rumpfutsch, der auf dem Speiseplan stand, zusammenzukochen.
Jede Schulcafeteria hat mehr Auswahl und wartet mit einer besseren Qualität auf. Entweder war das Essen total versalzen, extrem fettig oder einfach nur einfallslos (von den Überraschungseffekten, wie bspw. Haaren berichtete ich bereits).


2.9 Das Kreuz mit den Betten

Jeden Tag, wenn wir vom Strand zurückkamen, waren unsere Betten wieder auseinandergeschoben (durch die Putzfrauen). Das hat genervt, es ist doch klar das man als Paar beieinanderliegen möchte und die Betten haben nicht gestört, wo sie standen. Zusätzlich war das dritte schmuddelige Bett auf Dauer kein schöner Anblick. Als schließlich Bett Nr. 4 im Zimmer stand, reichte es: Wir beschwerten uns. Die patzige Rezeptionstante versuchte zunächst die "Nix verstehen" Tour abzuziehen, doch schließlich gab sie auf und man entfernte EIN Bett...,denn es war angeblich ein Dreibettzimmer. Uns egal, haben wir doch ein Zweibettzimmer gebucht. Aber wir mussten wohl damit leben, denn das Bett verschwand bis Ende unseres Aufenthaltes nicht.


2.10 Pool?

Der Pool im Innehof des "Hotels" machte auch einen ungemütlichen Einduck, weshalb kaum ein Gast diesen benutzte.


2.11 Schlechter Service

Zuguterletzt ist noch die allgemein unhöfliche Art des Personals zu erwähnen: Einmal nahmen wir zwei Scheiben Weissbrot für den Strand mit, doch die Blicke, welche wir von der Hotelbesitzerin dafür ernteten, waren Grund genug, in Zukunft unauffälliger vorzugehen. Wenn wir Getränke kauften (meist große Wasserflaschen) und mit diesen ins Hotel kamen, dann waren wieder diese Blicke da. Ungeheuerlich kann man da nur sagen!


3. Fazit

Das Hotel Agrabella entspricht nicht mal den geringsten Ansprüchen. Vom Service über die Lage bis hin zur Verpflegung kann hier nur die Note mangelhaft vergeben werden. Lediglich die Hygiene war, bis auf die Betten, im Rahmen des Akzeptablen.

Für Behinderte ist diese Einrichtung ohnehin nicht empfehlenswert, da sie keine Rampen enthält, weder eine, welche in den Essenssaal führt, noch eine für den Eingang ins Hotel. Wir wissen bis heute nicht, wofür die drei Sterne vergeben wurden.

Urlaub ist zum Erholen da, doch wir waren froh, als wir wieder zu Hause waren, denn es war der reine Stress.
Unsere Empfehlung: Machen Sie einen großen Bogen um das Hotel Agrabella und buchen Sie in einem echten Hotel!!!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Marty_McFly

Marty_McFly

15.09.2004 09:41

Ich hab diesen Sommer auch 2 Wochen in diesem Hotel verbracht und ich kann Deinem Bericht nur zustimmen! Sehr gut geschrieben!

alHex

alHex

04.08.2003 12:31

das hat echt nix mehr mit urlaub zu tun!

tepu

tepu

04.08.2003 01:52

Das klingt ja weng erquickend, aber wegen dem 3-bettzimmer,d as ist nciht unüblich und das die betten auseinaderstehen auch nciht. Andere länder, andere >Sitten und mir ist es in südichen Länern auch serh oft passier, dass wir betten zusammenstellen mussten, Ärgerlich nur, wenn man das jeden tag mahcen muß, denn das ist dann schlechter service! ich hatte auch mal so nen shit Urlaub, im NAchhinein kann man lachen, und im Urlaub versuchen, das beste draus zu machen...Gruß von tepu+ Wilkommen bei Ciao!

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Bewertungen
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"sehr hilfreich" von (81%):
  1. judenmaedchen
  2. alHex
  3. tepu
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"hilfreich" von (19%):
  1. Marty_McFly
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