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Pro Regenwald !!!
Kontra Mit dem Flugzeug komplizierz
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Heute handelt es sich bei mir nicht um die Hannah Montana, sondern um das Hoonah in Alaska..
Das waren wir dank der klasse Kreuzfahrt mit der Radiance of the Seas im August 2010...Hoonah ist eine Tlingit Ansiedlung an der Chichagof Island. Die Tlingit sind ein First native Stamm am Nordwestpazifik. Ihr Name bedeutet übersetzt "menschliche Wesen". Der Name Hoonah kommt aus ihrer Sprache und heißt soviel wie "Dorf an der Klippe". Die Bevölkerung beträgt rund 1000 Einwohner. Der Haupterwerbszweig ist der Fischfang und Tourismus, vor allem seitdem die Reederei Royal Caribbean die Schiffe zu ihrer Privatdestination Icy Strait Point schickt.
GeschichteLaut mündlichen Überlieferungen wurde das ursprüngliche Hoonah von einem Gletschervorstoß zerstört. 1880 wurde dann der erste Laden der Northwest Trading Company eröffnet. Ein Jahr später errichteten die Presbyterianer ihre Mission und Schule. 1887 überwinterten bereits 500 Leute in Hoonah. 1901 kam das erste Postamt hinzu. 1912 errichtete die The Hoonah Packing Co. ihre Dosenfabrik, die nach ihrer Schließung in eine Museum umgewandelt wurde. 1944 zerstörte ein Feuer Hoonah und viele Tlingit Kunstgegenstände wurden vernichtet. Die USA schossen Mittel zum Wiederaufbau bei.
Durch seine Lage bei 58° 06' Nord liegt Hoonah in der kaltgemäßigten Zone. Durch den Einfluss des Pazifischen Ozeans ist aber das Klima milder, als man es annehmen würde. Die Winter sind eher feucht, als kalt. Die Temperaturen liegen im Winter auch öfters über 0°C. Der Schnee fällt zwischen November und März und liegt bei 213 cm im Jahr. Im September und Oktober fällt der meisten Regen. Der Juli ist der wärmste Monat mit Spitzenwerten um die 19°C.
Hoonah kann nur über den Wasser- oder Luftweg erreicht werden. Zwar gibt es asphaltierte Straßen in Hoonah, aber die führen nicht in die Außenwelt. Man kann mit zwei täglichen Fähren nach Juneau, der Hauptstadt Alaskas, fahren. Dort kann man aber wieder nicht per Straße weiter. Man kann vom Flughafen Hoonah (HNH), der sich rund 1.6 km südöstlich von Hoonah. befindet, mit der Wings of Alaska fünfmal täglich nach Juneau fliegen und dann weiter mit Alaska Airlines nach Mainland USA. Der zweite Weg ist direkt über die Icy Strait zu kommen. Der Hafen von Hoonah teilt sich in einen Fährhafen mit einem Dockplatz für Tenderbooten für Kreuzfahrtschiffe und in einen Frachthafen in Downtown Hoonah. Von Letzterem gelangt man zweimal täglich per Fähre in die Hauptstadt Alaskas, Juneau. Am Hafen finden sich mehrere Souvenirläden, ein Hoonahmuseum und die Touristeninformation wieder. Des Weiteren gibt es einen Bootsverleih, Restaurants und Cafés. Besondere Leckerbissen gibt es am Krabbenkiosk. Sitzbänke rund um die Hafenplattform gewähren Ausblicke auf die Icy Strait. Auch Ausflüge werden vom Hafen aus angeboten, selbst wenn man nicht per Kreuzfahrtschiff angekommen ist.
Der Icy Strait Point liegt an der Icy Strait. Royal Caribbean hat sich mit ihm einen exklusiven Stopp gesichert, der außerhalb von Downtown Hoonah liegt. Seit 2001 werden von dort aus auch Touren geführt. Man kann Kanufahren, Wandern oder Zip-Riden gehen oder auf ausgewiesenen Wegen die Natur erforschen. Die Stelle kann man außer mit dem Kreuzfahrtschiff auch mit dem Shuttlebus von Downtown erreichen. Eigentlich ist das eine Erfindung der Kreuzfahrtbranche, da Hoonah nicht so klingend für Touristen war.
Das Icy Strait Museum hingegen liegt am Icy Strait Point im Welcome Center im Hafen von Hoonah. Es erklärt dem Besucher die Geschichte von Alaska und den Weg vom Territorium zum Bundesstaat. Dazu dienen neben Schautafeln auch alte Fotos und Relikte aus der Zeit des Goldrausches. Des Weiteren kann man sich in einem anderen Schauraum anhand von Originalmaschinen über das Abfüllen von Fischen in Dosen informieren. Am Icy Strait Point befand sich bis 1999 eine 1912 errichtete Lachskonservenfabrik. Heute werden hier Excursionen angeboten, Folkloretänze vorgeführt und neben dem Museum auch an anderen Stellen Informationen über die Geschichte Alaskas geboten.Nach dem Museumsbesuch und den Einkäufen am Hafen bietet sich das dortige Cookhouse Restaurant zur Stärkung an. Es liegt am Touristenhafen von Hoonah. Das Lokal bietet Gerichte wie Burger, Pommes frites, Fisch und Meeresfrüchte. Es wird am Tisch serviert. Man kann auch die Speisen im Gastgarten mit Blick auf die Icy Strait zu sich nehmen. Bei sonnigem Wetter werden auch Schirme aufgespannt. Der Zugang zum roten Restaurantgebäude ist barrierefrei.
Der Friedhof von Hoonah liegt gegenüber vom Fährenterminal und neben dem ebengenannten Restaurant. Er erstreckt sich parallel zum Rundwanderweg entlang der Küste und grenzt an Privathäuser an, deren Grund man nicht betreten darf. Auf dem Friedhofsgrundstück befinden sich diverse Grabmäler mit Besonderheiten in der Anfertigung sowie ein gemeißelter Steinbär. Der Friedhof ist frei zugänglich und der Besuch wird einem vor Ort auch ans Herz gelegt.Wenn man den Küstenweg weiterverfolgt, kommt man zum Aussichtspunkt des Zip-Riders. Der Dortige ist der längste weltweit. Man sollte da vorab buchen, da die Kreuzfahrtunternehmen immer viel Publikum mitnimmt. Dieses Zip-Rider Erlebnis ist ab rund 100 Euro zu haben. Dazu muss man mit einem Bus rund 30 Minuten zum höchsten Punkt der Umgebung fahren. Eine Fahrt bis knapp zur Icy Strait dauert wenige Minuten. An der Besucherplattform gibt es auch eine gastronomische Einrichtung.
Die Tourismusbehörde hat um den äußeren Hafen von Hoonah Wanderwege anlegen lassen. Dabei handelt es sich um Pfade, die an Häusern der Tlingit vorbeiführen. Man darf dort nur alles von außen betrachten und nicht über die Verbotsschilder hinausgehen. Eine Karte der Wanderwege erhält man vor Ort. Zunächst folgt der Weg der felsigen Küste, vorbei an dem Friedhof an der Küste, bevor es in den temperierten Regenwald geht. Vom Waldeingang aus kann man den steinigen Küstenabschnitt gut verfolgen. Eigentlich sollte man den gar nicht betreten, aber viele Touristen machen es trotzdem, um dort nach Muscheln oder Treibgut zu suchen. Eine zum Aufenthalt vorgesehen Stelle hat Sitzbänke mit Holztischen zu bieten und sogar eine Grillstelle. Kaum hat man den Wald betreten, sind die Wege vorgewalzt und von Steinen umrahmt. Das Abschweifen wird durch Verbotsschilder untersagt. Wiederum gibt es etliche Rastbänke und sogar Abfallbehälter. Manche Zutrittsverbotstafeln hängen so hoch, dass man sie direkt übersieht. An einigen Stellen werden dennochmit Humus bedeckte Wege geboten, wohl damit die Authentizität nicht ganz verloren geht. In den meisten Stellen könnte man die Wege gar nicht verlassen, da der Boden so von Unterholz verlegt ist, dass ein Fortkommen eigentlich unmöglich wäre. Wer dennoch in diese Bereiche auf befestigten Wegen vordringen will, kann sich am Kiosk für eine geführte Wanderung anmelden. Nach zwei Teichen, die man bis zum Ufer hin besichtigen kann, gelangt man schlussendlich wieder zum Hafen zurück.Nach der Waldwanderung kann man noch nach Downtown Hoonah wandern. Entweder als Rückkehr zum gebuchten Hotel oder als Abschlussprogramm, bevor man seine Kreuzfahrt fortsetzt. Der Gehweg nach Downtown Hoonah ist ein öffentlicher Weg, der neben der Hauptstraße verläuft. Er ist befestigt, aber nicht asphaltiert. Er verbindet den Touristenhafen mit dem Zentrum und ist rund 1,5 km lang. Er führt durch einen Felsendurchbruch, danach geht es am Fracht- und Fährhafen sowie am alten Friedhof von Hoonah vorbei. Alternativ gibt es auch eine Shuttlebusverbindung.
Die Unterkünfte in Hoonah sind an einer Hand abzuzählen. Die Icy Strait Lodge liegt direkt an der Icy Strait. Es verfügt über ein Restaurant und einen Aufenthaltsraum mit Billardtisch. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet und haben einen Fernseher sowie Heizung. Die Lodge hat Abstellmöglichkeiten vor dem Eingang. Sie organisiert auch Aktivitäten in der Wildnis von Alaska. Dabei kann man wilde Tiere wie Bären aus nächster Nähe sehen oder den Weißkopfadler bei seinen Runden beobachten.
Tina's Lodging bietet seinen Gästen Unterkünfte mit Kitchenette und Kabel-TV. Es liegt nahe dem Fährenterminal. Dann gibt es noch Sportman's Bed and Breakfast, die auch einen Lift hat. Dort fühlen sich in erster Linie Sportangler und Naturfreunde wohl. In erster Linie ist Hoonah ein Magnet für Reisende, die die Natur Alaskas hautnah erleben wollenMein Geheimtipp in Hoonah
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Die Tourismusbehörde hat um den äußeren Hafen von Hoonah Wanderwege anlegen lassen. Dabei handelt es sich um Pfade, die an Häusern der Tlingit vorbeiführen. Man darf dort nur alles von außen betrachten und nicht über die Verbotsschilder hinausgehen. Diese Wege werden immer gewartet und sind in hervorragendem Zustand.
Die Blumen am Wegesrand sind teils atemberaubend, da sie auch in der rauen Umgebung Alaskas nicht alltäglich sind. Auch arktische Himbeeren haben wir gefunden und welche gekostet, die vorzüglich geschmeckt haben. Eine Karte der Wanderwege erhält man vor Ort.Zunächst folgt der Weg der felsigen Küste, vorbei an dem Friedhof an der Küste, bevor es in den temperierten Regenwald geht. Vom Waldeingang aus kann man den steinigen Küstenabschnitt gut verfolgen. Eigentlich sollte man den gar nicht betreten, aber viele Touristen machen es trotzdem, um dort nach Muscheln oder Treibgut zu suchen.
Eine zum Aufenthalt vorgesehen Stelle hat Sitzbänke mit Holztischen zu bieten und sogar eine Grillstelle. Kaum hat man den Wald betreten, sind die Wege vorgewalzt und von Steinen umrahmt. Das Abschweifen wird durch Verbotsschilder untersagt. Wiederum gibt es etliche Rastbänke und sogar Abfallbehälter.Manche Zutrittsverbotstafeln hängen so hoch, dass man sie direkt übersieht. An machen Stellen werden dennoch Humus bedeckte Wege geboten, wohl damit die Authentizität nicht ganz verloren geht.
An den meisten Stellen könnte man die Wege gar nicht verlassen, da der Boden so von Unterholz verlegt ist, dass ein Fortkommen eigentlich unmöglich wäre.Wer dennoch in diese Bereiche auf befestigten Wegen vordringen will, kann sich am Kiosk für eine geführte Wanderung anmelden. Nach zwei Teichen, die man bis zum Ufer hin besichtigen kann, gelangt man schlussendlich wieder zum Hafen zurück.
Der Weg dauert rund 20 Minuten und ist etwas echt besonderes, da man nicht oft in einen temperierten Regenwald nach Alaska kommt.Echt sehens und erlebenswert
So, naja, vielleicht kommt ihr auch mal hindanke für alles
Celles
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karlheinz46at 26.04.2012 21:09
t.schlumpf 30.05.2011 13:43
So da bin ich wieder ;o)
wuschel11.12 18.05.2011 14:56
Cybersyssy 17.04.2011 18:52
Finetta12 30.03.2011 16:56