Am Fuß des Hohen Venn
01.10.2005
Pro:
Seltende Landschaftsbilder, abwechslungsreich
Kontra:
nichts bekannt
Empfehlenswert:
Ja
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 73 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Das Hohe Venn ist eine einzigartige Landschaft, entstanden aus dem Hochmoor. Fährt man von Deutschland aus das Hohe Venn auf der belgischen Seite an, ist Baraque Michel ein guter Ausgangspunkt. Das gleichnamige kleine Hotel ist der Ausgangspunkt der Touren für uns Fotografen.
In Baraque Michel selbst läßt es sich einfach wohnen und hervorragend speisen, zu ortsüblichen Preisen. Eine Spezialität ist das selbstgemachte Brot, das eigene Bier, eine Sorte welche sehr süffig ist. Die einfachen Zimmer sind Umbauten der alten, tatsächlichen Baraque dort, welche teilweise nun mit Dusche und WC ausgelegt sind, andere widerum haben Dusche und WC auf dem naheliegenden Gang.
Auf der gegenüberliegende Straße beginnt unsere Tour. Das Hohe Venn ist in 4 Zonen eingeteilt. Zone A: von jedermann zu begehen Zone B: von jedermann zu begehen auf vorgegebenen Wegen Zone C: nur mit kundigen Führer begehbar. Zone D: für alle gesperrt.
Es ist ratsam vor seinen Touren Erkundigungen einzuholen, denn das Hohe Venn unterliegt dem Wetter. Bei starker und längerer Sonneneinstrahlung sind Waldbrände keine Seltenheit, so können kurzfristig Sperrungen eingeleitet werden, welche geplante Wanderungen unmöglichen werden lassen. Übernachtungen im Hohen Venn selbst, innerhalb der dargestellten Schutzzonen, sind nicht erlaubt. Die Überwachung erfolgt von Aussichtsposten per Feldstecher und per Flugüberwachung.
Die einzigartigen Heckenlandschaften im Süden werden durch malerische Anreihung von Höhenzügen und tiefen Tälern geprägt, durch die sich wilde Bäche schlängeln. Die Warche, die die Talsperre von Robertville speist sowie auch die Warchenne, mit ihren goldhaltigen Quellen und die fischreiche Amel.
Auf 65 Wanderwegen läßt es sich wandern; über 500km Beschilderungen laden zur Entdeckung der Naturlandschaft ein. Aufgrund der Größe verläuft sich das Touristenaufkommen schnell, wenn man etwas abseits der Parkplätze mit seine rWanderung gekommen ist. Festes Schuhwerk und je nach Wanderung auch Stiefel sind der ideale Begleiter dort, ebenso wenig sollte eine Wind- und Regenjacke nicht fehlen auf den Touren.
Unsere gemachte Tour am vergangenen Wochenende führte uns von Baraque Michel nach Robertville und von dort nach Ovifat zur Cascade. Auf unseren Touren steht nach wie vor das Fotografieren im Vordergrund. Wir vom Photo-Adventure Team kennen gute Ausgangspositionen für die Fotosessions am Morgen, über Tag und zum Abend. Somit erreichen uns gute Fotomotive, und dem Willen der Natur ausgesetzt, hatten wir diesmal einen fantastischen Hochnebel am ersten Tag, den wir umgesetzt haben.
Der Morgen danach präsentierte sich in seinen fantastischen Farben, und das war gleichzeitig die Belohnung für das frühe aufstehen. Der gefragte Aussichtspunkt wurde von uns zeitig belegt, sehr zum Nachteil einer weiteren Fotogruppe. Diese Plätze, welche an diesen Orten nur durch Mundpropaganda weiter geführt werden, bilden das Highlight auf solchen Touren.
Im Anhang erzählen die Fotos ihre Geschichte, die Geschichte von der wunderbaren Tour, von der Landschaft vor Ort. Lasst Euch entführen in eine wundersame Welt, welche so nah bei uns vor der Tür liegt ( betrachtet von Köln aus). Viele Grüße, Roman
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12.05.2006 19:36
das sind ja tolle eindrücke von einer landschaft, die ganz gut für uns erreichbar wäre! danke für diesen hinweis :-) lg mozarteum
05.05.2006 19:03
Die Bilder sind ja wirklich einmalig!!!!
31.01.2006 10:21
Wunderschöne Fotos!