Erfahrungsbericht über

Hilton London Paddington, London

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Hilton London Paddington, London

1 Angebote von EUR 148,68 bis EUR 148,68  

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Schönes Hotel mit Discolauten in der Nacht

5  17.01.2012

Pro:
Lage

Kontra:
Disco

Empfehlenswert: Ja 

celles

Über sich:

Mitglied seit:27.02.2011

Erfahrungsberichte:1094

Produktvideos:2

Vertrauende:118

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 82 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Grüß Gott aus Wien !


Das Hilton Paddington ist ein 4-Stern-Hotel im Stadtteil Paddington. Ich habe es als Vorhotel für eine Kreuzfahrt gebucht. Es kam mir relativ günstig, da es im Hilton January Sale zu haben war. Der Preis dafür mit Frühstück lag bei 350 Euro / 2 Nächte. Das ist für London schon sehr günstig. Und gut !!!!

Ein weiterer Grund, warum ich dieses Hotel gewählt habe, war, dass wir gleich nach der Bahnankunft von London-Heathrow im Hotel waren. Wir haben zwar nicht den noch teureren Heathrow Express genommen, sondern den regulären Zug.

Wir haben dann bequem den Zug verlassen und kamen in die Bahnhofshalle. Von dieser gibt es einen direkten Zugang ins Hotel. Man muss nur den Lift in den ersten Stock nehmen. Von diesem geht es in die Lobby. Mir fällt dabei auch ein, dass es im Bahnhof Paddington beim Hilton einen kleinen Emma-Laden gab, wo ich leckere Scottish Shortbreads gekauft habe.

Das Hotel sieht man erst beim Betreten des Haupteingangs in seiner vollen Pracht. Es wurde 1854 erbaut. Ich will das aber hierher vorziehen, da es besser passt. Die Hotelfacade ist zumeist weiß mit einem erdfarbenen Unterbau. Der Anblick sieht aus, wie ein Schloss aus alten Zeiten. Ich nehme an, das war das historische Bahnhofsgebäude. Jedenfalls sieht es sehr malerisch aus mit seinen vielen Spitztürmen und dem grauen Dach. Unter dem Vordach auf der Auffahrt kann man Schutz vor Regen finden. Und wenn wir schon an der Vorderfront sind, 2 Minuten vom Hotel entfernt ist ein KFC, der die billigste Essmöglichkeit in der Nähe darstellt.
Hotelausstattung


• 24h Zimmerservice
+++++++++++++++

• Hotelsafe
• Rollstuhlgerecht
• Business Center
• Internet-Zugang
• Sauna
• Concierge
• Kasino
• Snackbar
• Empfangshalle
• Kinderbetten
• Tagungsräume
• Express Checkin/ Checkout
• Nichtraucherzimmer
• Wireless LAN im Hotel
• Fahrstuhl
• Parkplätze/Parkhaus
• Wäschereiservice
• Fitnessraum
• Restaurant
• Zimmerservice
• Hotelbar
• Rezeption 24h

Zimmerausstattung
++++++++++++++

• Badewanne
• Internet
• Schreibtisch
• Badezimmer mit Dusche
• Kaffee-/Teekocher
• Telefon
• Bügeleisen & -brett
• Klimaanlage
• W-LAN im Zimmer
• Fenster zum Öffnen
• Pay-TV
• Haartrockner
• Radio


Das Eintreffen
****************

Nun aber zurück zum

Bilder von Hilton London Paddington, London
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Hilton London Paddington, London
Einchecken in der Lobby. Nachdem wir die automatische Glastüre unter dem silbernen Hilton Logo am Ende des Laufstegs hinter uns gelassen hatten, waren wir schon in der Lobby angekommen. Die sah sehr atemberaubend aus. Sie passte zum Image das ich von der Schloss gewonnen haben. Der Boden war großkariert mit 1 x 1 m Fliesen, wo sich Creme mit Rot abwechselte. Die war so eine Mischung aus Lobby und Bar. Die Armsessel waren weinrot und ganz nahe an die roten Rundtische hinzu geschoben. Nicht weniger pompös war das Ambiente zu sehen. Dicke Säulen in Cremefarbe stützen die weiße Decke. Eine Märchenstiege mit rot-schwarzem Muster führten noch einen Stock höher. Beiderseits hatte dies ein goldfarbenes Geländer.

Der Check-in ging flott und unbürokratisch. Wir hatten zwar Hilton Silber VIP, aber ein Gratis Upgrade sah trotzdem nicht heraus. Der Boden bei der Rezeption ist besonders erwähnenswert. Er hat ein Karomuster aus Braun und Weiß. In der Mitte ist einer Art Kompass eingelassen, der in erster Linie schwarz mit weißen Rändern war.

Auch gut war, dass es beiderseits des Haupteingangs Rezeptionsschalter zum Einchecken gab.


Der Gang
**********

Wir nahmen den Aufzug in den 2.Stock. Der Gang war hell und sympathisch. Teils gab es Sitzmöglichkeiten mit kleinen Tischen. Auf denen war jeweils eine kleine, weiße Vase mit einer roten Rose darin. In unserem Stockwerk stand daneben die Eiswürfelmaschine. Gott sei Dank war unser Zimmer zu weit weg, sodass wir das Kullern der Eiswürfel nie mitbekamen. Das hatten wir schon mal in den USA und das ist vor allem Mitten in der Nacht ein wahrer Horror.


Der Teppich war in Rottönen gehalten, was nicht unbedingt ein Fehler war und gut zum Ambiente passte. Auch konnte man bei der großen Anzahl der Bilder am Gang fast zum Kunstkenner mutieren. Das wäre mir fast passiert, denn ich habe viele Kopien von modernen und herkömmlichen Bildern studiert.


Man sollte sich auch die Zeit nehmen, sich mit den Notausgängen vertraut zu machen. Dabei kann man auch die wunderschönen, mit Teppichen belegten Treppen fotografieren. Die hatten noch ein gusseisernes Geländer. Das war einfach traumhaft.


Im zweiten Stock stiegen wir aus dem mittleren Lift aus. Insgesamt waren 3 Gästelifte auf dieser Seite zur Verfügung. Alle hatten eine silberne, automatische Türe.

Unser Zimmer 209 hatte eine bräunliche Farbe mit einer kleinen Zahlenangabe. Die Türe ließ sich mittels Chipkarte leicht öffnen.


Unser Zimmer 209
**********************

Das Zimmer war nicht eines der supermodernen, die man auf den Seiten diverser Mittler im Internet sieht. Es war eher klein und die Einrichtung war nicht auf dem letzten Stand. Der Boden war ein cremefarbener Spannteppich mit schwarzen Punkten. Wenn man das Zimmer betrat, stand links der Schreibtisch. Der hatte eine hellbraune Tischplatte mit dunkelbrauner Tischkante. Auf dem Tisch standen das weiße Telefon und ein Modem. Beiderseits gab es Tischlampen, die flexibel waren und deren Metallgestänge sich über den Tisch klappen ließen. Der Sessel war eine Mischung aus schwarzer Sitzfläche und cremefarbener Lehne. Rechts in der Fensterecke war ein Fauteuil in roter Farbe mit einem Rundtisch anzutreffen. Links neben dem Schreibtisch war die Ablage für die Koffer vorgesehen.

Im Vorzimmer, das klein war, war der Einbaukasten in dunkelbraun mit Minibar. Der Kaffee und Teekocher stand gratis zur Verfügung und das Sortiment wurde täglich erneuert.

Zwischen den beiden roten Vorhängen, fand sich ein glänzender, brauner Schrank mit drei hellbraunen Schubladen, mit jeweils 2 Griffen wieder. Auf diesem stand der Flatscreen, der keine deutschen Programme zeigte. Davor stand witziger weise ein grauer LED-Wecker.

In die Ecke passte noch ein rotes Fauteuil, das schwarze Streifen hatte. Damit es nicht zu verloren wirkte, hatte man ihm einen kleinen, runden Tisch mit schwarzer Tischplatte gegönnt. Ich habe dort aber nie Platz genommen. Eine silberne, hohe Stehlampe spendete aber für diese Ecke ausreichend Licht. Zum Bücherlesen wäre das sicher ein heißer Tipp gewesen.

Das Doppelbett hatte ein geschwungenes Kopfende an der vertikal weiß und hellbraun gestreiften Tapete. Die Betten waren getrennt und nur zusammen geschoben. Wir hatten jeweils 2 kleine Kopfpölster zur Verfügung. Auf einen Überwurf wurde verzichtet. Auf den einbeinigen Nachtkästchen standen weiße Tischlampen und auf dem links das Telefon.

Das Bad war mit großen, weißen Kacheln ausgelegt. Über dem schwarz umrahmten Waschtisch, der geschwungen war und genug Ablagefläche für Accessoires bot, hing ein Spiegel mit Goldrahmen. Der wurde von zwei senkrechten Neonleuchten flankiert. Unter dem Waschtisch, auf dem auch Hygienetücher, Shampoos und Lotions zur Verfügung standen, war ein Metallbogen, auf dem man die Handtücher aufhängen konnte. Die Wanne an der Seitenwand hatte einen weißen Vorhang. Auch ein haltgriff zum Aufstehen aus der Wanne war vorhanden.

Der Thron war ein Stand WC auf dem schwarz-braun gefleckten Boden. Die Spülung wurde durch einen Metallhebel ausgelöst. Neben dem WC war auch ein Notfalltelefon bereit, was wirklich Leben retten kann. Auch eine kleine schwarze Ablage war noch untergebracht.


Das Zimmer hat mir jetzt nach der Betrachtung meiner Fotos eigentlich besser gefallen, als damals vor Ort. Vielleicht auch, weil es relativ dunkel war und das Zimmer düsterer erschein. Die Möbel waren doch neuer, als ich dachte. Das Zimmer war kein Fehlgriff. Die Disco in der Nacht hallte aber leider durch die Leitungen nach oben.

Den Ausblick will ich auch noch kurz erwähnen. Der ging auf die Straßenseite der Vorderfront hin. Auf die Straße direkt konnte man nur schwer blicken. Wir hatten nur ein altes Hochhaus und ein niedriges, graues Gebäude vor Augen. Also nichts Besonderes.


Das Frühstück
******************

Am nächsten Morgen ging es zum Frühstück. Der Raum war in Brauntönen gehalten. Auf einer schwarzen, gekühlten Anrichte gab es aus 6 Schüsseln geschnittenes Obst zu entnehmen. Das Angebot umfasste Birnen, Ananas, Melonen und Pflaumen. Auch Obstsalat war mit dabei.

Zu den warmen Speisen zählten Speck, Wurst, Schinken, Eier und Egg Benedict. Freilich hatte man Hilton Standard mit 5 Müsli Sorten, diversen Marmeladen, Konfitüren, Aufstrichen, Fisch, Kipferln, Schokotaschen und etliches mehr.

Wir nahmen weiter hinten an einer Sitzecke Platz. Der Grund war, dass die Einzeltische schon belegt waren. Die Bank war nicht ganz sauber und wir mussten etwas ran. Dann kamen aber schon Angestellte und halfen beim Nachwischen. Der Platz war aber nicht das, was uns vorschwebte. Nicht dass wir jetzt auf pingelig tun wollen, aber die Klimaanlage war derart stark eingestellt, dass sie uns laufend kalt auf den Kopf blies. Das mögen wir überhaupt nicht, weil wir keine Lust haben, im Urlaub noch krank zu werden.

Das Essen insgesamt war eines Hilton würdig. Die Auswahl war aber kleiner, als in anderen Hilton. Im Hilton Tower Bridge z.B war alles appetitlicher und lebhafter angeordnet. Dort wirkte es irgendwie klinisch und steril.

Das Hotel war eigentlich sehr schön, bis auf die Tatsache, dass man Nachts Discogeräusche hörte.


Die Umgebung:
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Gleich beim Hotel sind keine wirklichen Sehenswürdigkeiten. Bei einem Bummel stießen wir auf viele Pubs und Restaurants. Manche von denen hatten eine sehr fotogenes Äußeres. Auch die Sightseeingbusse von The Big Bus und dem roten Doppeldecker zogen oft ihre Runden.


Bei einem Spaziergang von 25 Minuten kommt man zu den Kensington Gardens, wo wir das Diana Memorial besucht haben. Über die Brücke hinüber und schon ist man im Hyde Park. Das ist das Näheste, was man vom Hotel aus machen kann. Für alles andere würde ich mit der Underground fahren.

Danke fürs Lesen
Celles


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Wolle0509

Wolle0509

27.02.2012 10:01

liest sich gut

t.schlumpf

t.schlumpf

24.02.2012 23:20

Hat etwas gedauert - sorry ;o)

quacky4321

quacky4321

07.02.2012 02:14

BH und LG

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