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Pro landschaftlich einfach traumhaft, McWay Wasserfall, Seeelefanten
Kontra -
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Heute soll ein weiterer Bericht aus unserem Kanada- und USA-Urlaub kommen. Nachdem wir in Gilroy ausgiebig geshoppt und die Nacht in Seaside (siehe Bericht) verbracht hatten, sollte es heute auf dem Highway 1 bis nach Santa Barbara gehen. Für die 430 km lange Fahrt haben wir den ganzen Tag eingeplant, denn der Highway, der am Pazifik entlang führt, gilt als eine der schönsten Straßen der Welt. Zurecht? Das erfahrt ihr in meinem Bericht.
Die Bezeichnung "Highway" kann etwas irreführend sein, denn eigentlich handelt es sich hier nur um eine schmale, in jede Richtung einspurige Straße, auf der man aufgrund der engen, ständig auftretenden Kurven nur sehr gemächlich vorankommt.
Für den Beifahrer ist das ein schöner Umstand, besonders dann, wenn man den Highway 1 in Richtung Süden fährt. Dann kann der Beifahrer nämlich während der ganzen Fahrt den Blick auf den Pazifik, die Berge, die Pinienwäldchen genießen.
Unsere Strecke führte uns wie schon erwähnt von Seaside, einem Vorort von Monterey, bis nach Santa Barbara, genauer gesagt Carpinteria. Das sind stolze 430km, für die wir uns allerdings den ganzen Tag Zeit lassen wollten, da die Straße unglaublich schön sein soll.
Und so war es auch. Vom ersten Moment an, an dem man den Pazifik sieht, verbirgt sich hinter jeder Kurve der nächste Postkartenausblick. Zerklüftete Felsen hoch über dem Meer wechseln sich mit Bergen ab, um die Nebelwolken ziehen. Neben kleinen Pinienwäldchen erwartet einer der Blick auf traumhafte Strände und türkisfarbenes Wasser. Auch wenn unser Urlaub nun schon einige Zeit her ist, an diesen Tag erinnere ich mich besonders gerne und ich denke, die Bilder sprechen für sich. Wichtig zu erwähnen wäre noch zwei Dinge:
2. Verpflegung und Tanken!. Auf dem Weg kommen nur sehr wenige bewohnte Gebiete und Restaurants sowie Tankstellen sind sehr selten. Wir haben also unseren Tank komplett gefüllt und uns im Supermarkt von Seaside für den ganzen Tag mit Essen und Trinken versorgt. Auf der Weg liegen einige sehr schöne Wanderwege mit Picknickstellen, wie z.B. beim Wasserfall.
Die Bixby Bridge wurde 1932 über dem Rainbow Canyon erbaut und erspart einem einen Umweg von rund 23km durchs Hinterland. Sie liegt gute 20km südlich von Carmel. Vor der Brücke (nördlich) gibt es einen tollen Punkt, um die Brücke zu fotografieren, aber auch in südlicher Richtung hat man aus einiger Entfernung einen tollen Blick darauf.
Leider kann man nicht zum Strand hinunter, da die Felsen wohl sehr instabil und daher abgesperrt sind, aber auch so ist dieser Wasserfall mit den schroffen Felsen und dem türkisfarbenen Meer im Hintergrund einfach nur sehenswert. Vom Meer aus kann man wohl zum Strand hinfahren, aber ob sich das wirklich lohnt, weiß ich nicht.
Ein Zwischenstopp lohnt sich am Wasserfall auf alle Fälle, denn auch die kurzen Wanderwege rund um den Wasserfall sind sehenswert und auf den Felsen über dem Meer zu Picknicken (wir machten hier unsere späte Mittagspause) ist unvergesslich. Wie gesagt, eine genaue Adresse gibts hier leider nicht, aber wenn man im Julia Pfeiffer Burns State Park die Augen offen hält, dann dürfte man die Stelle nicht verpassen. Falls man nämlich an der ersten Parkbucht vorbeifährt, so wie wir, so gibt es hinter der nächsten Kurve noch eine zweite Möglichkeit, anzuhalten.Sehr beeindruckend war für uns die Seeelefantenkolonie, die man im Ano Nuevo State Reserve findet. Der beste Aussichtspunkt liegt knapp 8km nördlich von Hearst Castle. Den großen, kostenlosen Parkplatz kann man eigentlich nicht verfehlen, zumal die Straße hier sehr gerade verläuft und auch keine Wälder oder Felsen mehr den Blick versperren.
Dass Seeelefanten sehr groß sind, war mir schon klar, doch ihr Anblick verschlug mir dann doch die Sprache. Vor uns auf dem Strand lagen bestimmt an die 100 der riesigen Tiere, wobei der Nachwuchs etwas weiter entfernt von den Bullen lag. An der abgegrenzten Plattform konnte man einiges über die Tiere erfahren, die bis zu 2 Tonnen wiegen und 5m groß werden können. Ein wirklich beeindruckendes Schauspiel sind die Kämpfe, die die Bullen manchmal ausfechten und dann ist man doch froh, dass man nicht so nahe an die Tiere ran kommt. Unbedingt einen Zwischenstopp einplanen!
Gut gefallen hat mir auch der Morro Rock, bei Morro Bay, auch wenn wir hier nicht nähre rangefahren sind und ihn nur vom Highway aus gesehen haben. Der Morro Rock ist der bekannteste der "Nine Sister", Überbleibseln von ehemaligen Vulkanen. Der 177m hohe Felsen ist schon von weitem zu sehen und wirklich imposant. Wir sind allerdings von der schon langen Fahrt erschöpft und sparen uns die Fahrt an den Strand, schließlich wollen wir noch bei Tageslicht in Santa Barbara ankommen.
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travelgirl 27.05.2012 21:37
mr.matze 17.05.2012 18:26
Doridel 18.04.2012 15:20
FlyingDagger 17.04.2012 20:57
Creedy18 14.04.2012 20:15