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Erfahrungsbericht

für Heviz
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4 Sterne Heiß, schwarz & gefährlich Erfahrungsbericht mit Diamant-Prämierung Bericht mit Bildern
102 von 102 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Thermalsee, kostengünstig, Nähe zu Wien, ideal zum Relaxen im Thermalbad

Kontra Hotelkategorien entsprechen nicht den westeuropäischen, kleiner Kurort ohne internationales Flair

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

pinkdawn Seit 26 Mai 2008

"Ciao? Das ist eine ziemlich üble Seite - ein Zeitdieb der bösesten Art." (Tam Hanna) Freue mich... mehr

101 Mitglieder vertrauen mir

Rote Lotusblüten auf schwarzem Wasser, mystischer Nebel über dem Thermalsee und die spitzdachigen Türme der alten Badeanstalt - das sind die Bilder, die man mit Bad Héviz, einem kleinen Kurort in Ungarn, in der Nähe des Plattensees, verbindet und die einem auch von den Ansichtskarten entgegenlächeln.

Märchen und Mythen um die Heilkräfte des Sees

Angeblich haben schon die antiken Römer ihre Glieder in das heilbringende Thermalwasser des Vulkankratersees gesteckt. Aus dieser Zeit hat sich sogar eine kleine Story erhalten von einem Senator namens Dubius, der ein gar bissiges Weib hatte. Dubia war einst eine gefeierte Schönheit gewesen, doch nun war sie in die Jahre gekommen und von Rheuma geplagt, was ihre Laune auch nicht besser machte… Diese ständig missgelaunte Dame nervte ihren Gatten bei einem Spaziergang am Ufer des Sees wegen des Gestanks des Thermalwassers sogar einmal so sehr, dass er sie kurzerhand in den See stieß. Da sich die arme, keifende Dubia zu allem Unglück in den Wurzeln der Lotusblüten und anderer Wasserpflanzen verfing, dauerte es eine Weile, bis sie wieder befreit werden konnte. Dubius fürchtete, dass nun das ultimative Donnerwetter über ihn hereinbrechen würde. Doch Daria war wie verwandelt, als sie am nächsten Tag aufstand. Ihr gewinnendes Lachen, für das sie früher berühmt war, schien zurückgekehrt. Sie wirkte frisch und munter. Kein Wunder, dass sie ab nun täglich ein - freiwilliges - Bad in diesem Jungbrunnen nahm. Dubius freute sich, denn mit jedem Mal, das seine Frau dem See entstieg wirkte sie jünger und ihre Schönheit kehrte zurück. Aber Dubius' Freude wehrte nur kurz. Denn auch einem jungen Soldaten war der Reiz der Dubia nicht entgangen. Wenig später brannte die hübsche Römerin mit dem um über 20 Jahre Jüngeren durch. Es heißt, dass Dubius daraufhin den See, der seiner Frau ihre Attraktivität und Lebensfreude zurückgegeben hatte, auf ewig verflucht hat. Ob das der Grund war, weshalb der See allmählich verschlammte und seine Heilwirkung nur noch Schäfern und Bauern bekannt blieb?

Erst vor 200 Jahren wurde die Heilkraft des Thermalsees neu entdeckt. Die Geschichte erzählt, dass damals Graf György Festetics in ein heftiges Unwetter geriet. Sein galoppierender Rappe stürzte dabei über einen Baum, den der Sturm geknickt hatte, und begann seither zu lahmen. Graf Festetics entsann sich der angeblichen Wunderkräfte des nahen Thermalsees und führte seinen Rappen nun täglich ans Ufer und ließ ihn im seichten Wasser gehen. Schon nach einer Woche soll das Pferd seine völlige Gesundheit wiedererlangt haben. Festetics, für den damit die heilende Wirkung des Sees bewiesen war, ließ den See nun entschlammen und errichtete eine Badeanstalt.

Eine wundersame Liebesgeschichte

Noch eine romantische See-Story gefällig? Sie handelt von der wundersamen Bekehrung eines ungarischen Casanovas: Burgherr Sándor Rezi von Burg Czobánc war genau das, was man heute einen "Womanizer" nennt. Weit und breit war keine Frau vor ihm sicher. Das änderte sich aber schlagartig, als er eines Tages auf einem Ausritt in der Nähe der Burg Tátika das schönste Mädchen erblickte, dem er je begegnet war. Es war Klára Pethö, die Tochter des Burgherrn. Von Liebe entbrannt bat er den Herrn von Tátika sofort um die Hand der jungen Schönheit. Doch der verweigerte sie ihm. Sándor versuchte immer wieder, den Vater Kláras umzustimmen - doch vergeblich. Schließlich wusste er sich keinen anderen Rat mehr, als Burg Tátika einzunehmen. Er besiegte Pethö und raubte Klára, die er auf seine Burg brachte. Dort gestand ihm Klára, sie könne ihn nicht heiraten, weil sie seit ihrer Geburt gelähmt sei und außerdem liebe sie ihn nicht. Sándor gab aber nicht auf. Er baute auf die Heilkräfte des Hévizer Sees, baute seiner Klára am See ein Haus und achtete darauf, dass sie jeden Tag Bäder im Thermalwasser nahm. Tatsächlich geschah das Wunder: Klára konnte bald ihren ersten Spaziergang machen. Ein halbes Jahr später lief sie bereits mit den Hunden um die Wette. Und eines Tages verschwand sie plötzlich aus ihrem Haus. Sándor suchte sie verzweifelt in ganz Héviz und Umgebung - aber ohne Erfolg. Niedergeschlagen kehrte er auf seine Burg zurück - wo ihn Klára erwartete. Nun, wo sie gehen konnte, war sie freiwillig zu ihrem einstigen Entführer zurückgekehrt. Außerdem hatte sie Sándor in der Zwischenzeit lieben gelernt. So stand der Hochzeit nichts mehr im Wege. Schon am nächsten Tag heiratete das glückliche junge Paar. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute… Eine schöne Geschichte, nicht? Und wenn sie nicht wahr ist, ist sie gut erfunden - vom ungarischen Tourismusverband.
Mein erster Aufenthalt in Héviz

Vor ungefähr 12 Jahren starb mein Vater. Plötzlich und unerwartet, wie es so heißt. Meine Eltern hatten eine sehr lange und glückliche Ehe geführt und meine Mutter war entsprechend traurig, als sie nun ganz alleine war. Um ihr die ersten einsamen Weihnachten leichter zu machen, kam ich auf die Idee, ihr vorzuschlagen, mit mir zu verreisen. Gesagt getan. Bald wälzten wir Reiseprospekte und schließlich fiel unsere Wahl auf Bad Héviz. Ausschlaggebend dafür war ein attraktives Angebot eines Hotels, des Thermalhotels Danubius Héviz, das damals ein sehr gutes Hotel am Platz war.

Das Angebot umfasste damals eine Woche Aufenthalt mit Halbpension und ein "kleines Kurpaket". Was mich nach Bad Héviz gezogen hatte, war natürlich der berühmte schwarze Thermalsee. Und die Aussicht, in diesem mit seinen fast 5 Hektar Wasserfläche größten natürlichen Heilwassersee Europas auch im Winter im Freien zwischen Lotusblumen schwimmen zu können, wie die Bilder in den Reiseprospekten versprachen. Das fand ich sehr reizvoll.

Wir fuhren mit dem sogenannten Bäderexpress - einem Bus vom Reiseunternehmen Blaguss - von Wien nach Bad Héviz. Da der Bus in verschiedenen Badekurorten in Ungarn Halt machte, um Hotelgäste abzuliefern, dauerte die Fahrt erstaunlich lang für die ca. 170 km.

Das Hotel war groß und alt und wirkte wie eine elegante Dame, die dringend ein Lifting brauchen würde. Das Essen wurde damals noch richtig an die Tische serviert - man konnte aus mehreren Gerichten wählen. Es war auch immer etwas Vegetarisches darunter, wie ich es bevorzugte. Das Publikum war international und recht gut. Vom deutschen Unternehmer bis zur wissenschaftlichen Prominenz aus Wien war sozusagen alles vertreten.
Auf Kur

Das "Kuren" machte uns Spaß. Dazu musste man erst einmal beim Kurarzt vorstellig werden - gegebenenfalls mit entsprechenden Befunden oder Röntgenbildern. Dieser Kurarzt stellte dann den Therapieplan zusammen, bestehend aus Massagen, Bädern, Strombehandlungen, Packungen usw.

Bei meiner Mutter stellte der alte ungarische Herr einen zu hohen Blutdruck fest und riet ihr, sich bei ihm blutdrucksenkende Tabletten zu kaufen und die Thermalbäder nicht übermäßig zu konsumieren. Als wir nach kurzer Zeit zufällig mit anderen Hotelgästen ins Gespräch kamen, hörten wir immer die gleiche Geschichte. "Ich versteh das nicht, ich hab doch noch nie Probleme mit meinem Blutdruck gehabt, aber hier ist er auf einmal so hoch, dass mir der Arzt sogar Tabletten dagegen gegeben hat", wunderten sich die Leute. Nachdem ich diese Story so an die drei-, viermal von verschiedenen Gästen gehört hatte, musste ich schon innerlich lachen. Ich will ja niemandem etwas unterstellen, aber diese seltsam gehäuften Blutdrucksteigerungen bei älteren Leuten, die dem Arzt dann natürlich gleich besorgt das empfohlene Medikament abkauften, schienen mir doch ein sehr merkwürdiger Zufall zu sein.

Dass der Onkel Doktor diesen vielen Bluthochdruckpatienten ernsthaft ins Gewissen redete, ja nicht zu oft und nie für lange ins Thermalwasser zu gehen, dessentwegen sie ja eigentlich hergekommen waren, enttäuschte sie natürlich. Andererseits war dadurch aber auch das hoteleigene Thermalbad nie überfüllt, obwohl das Haus über die Weihnachtsfeiertage total voll mit Kurgästen war… Hony soyt qui mal pence!

Weihnachten in Héviz

Zu Weihnachten gab's eine kleine Feier im Hotel und nachher ein Festessen. Ein Reiseunternehmer hatte eine Fahrt zu einer Christmette in einer mittelalterlichen Kirche - ich glaube, in Sümeg - angeboten, an der wir teilnahmen. Das Problem war nur, dass das Restaurant und die Bars im Hotel Héviz am Heiligen Abend so ca. um 21 Uhr schlossen. Wir ChristmettenbesucherInnen sammelten uns daher mangels anderer Aufenthaltsmöglichkeit im Foyer und warteten auf den Bus, der uns gegen 23 Uhr 30 zur Christmette bringen würde. Natürlich wär es schön gewesen, sich die Zeit wenigstens mit einem Glühwein oder zumindest einem Cola vertreiben zu können, anstatt so auf dem Trockenen zu sitzen, wie wir es mussten. Aber wir hatten auch Verständnis für das Hotelpersonal, das eben den Weihnachtsabend daheim mit seiner Familie verbringen wollte. Unangenehm war, dass sich ausgerechnet im Foyer kurz zuvor jemand auf dem Teppich übergeben hatte und nun kein Reinigungspersonal mehr im Hotel war, um das Malheur zu beseitigen. Irgendwer von den Gästen kam auf die Idee, die übelriechende Hinterlassenschaft wenigstens mit Papier zuzudecken - und wir setzten uns so weit wie möglich weg von dieser Stelle...

Ungarn war in diesem Winter dicht verschneit und es war bitterkalt. Der Bus brachte uns zu dieser kleinen alten Kirche, in der ungarische Kinder vor der Christmette ein Krippenspiel aufführten. Freilich verstanden wir kein Wort davon, aber wer das Weihnachtsevangelium kennt, weiß wohl ohnehin, wie die Geschichte geht. Obwohl es in der Kirche recht kalt war, schlief meine Mutter bald tief und fest neben mir ein. Und sie war nicht die einzige, die diese Christmette fast ganz verschlief.

Bei der Rückfahrt stand der Mond groß am Himmel und machte die Nacht hell. Das Land lag unter einer hohen Schneedecke. Trotzdem sahen wir mehrere Tiere, die wohl der Hunger selbst bei dieser großen Kälte in die Nähe der Dörfer trieb. Ich erinnere mich, einen Fuchs gesehen zu haben. Und plötzlich schrien einige Frauen, die vorne im Bus saßen, laut und erschrocken auf. Der Bus ruckelte. Es sprach sich herum, dass es eine Katze war. "Das ist nicht gut", sagte der Hamburger Geschäftsmann, der sich seit der Weihnachtsfeier an meine Mutter und mich angeschlossen hatte. Ich liebe Katzen sehr und mein Herz krampfte sich zusammen. Ich weiß bis heute nicht, ob die Katze unter die Räder des Busses gekommen ist oder der Bus im letzten Moment ausweichen konnte. Aber die Vorstellung, eine überfahrene, sterbende Katze jetzt hier vielleicht in Eis, Schnee und Kälte zurückzulassen, belastet mich bis heute. Niemand war wohl auf die Idee gekommen, dem Busfahrer zu sagen, dass er stehen bleiben soll, um nach dem Tier zu sehen. Auch nicht die Damen, die so aufgeschrien hatten… Ich selber saß weiter hinten im Bus und hab die Szene selber nicht gesehen.
Ein Jahrhundertwinter

Es war wohl ein "Jahrhundertwinter", der Ungarn fest im Griff hatte in diesen Tagen. Was dann passierte, war fast wie ein Szenario aus einem Katastrophenfilm. Die alte Heizungsanlage des Hotels war von den ungewöhnlich tiefen Temperaturen jedenfalls total überfordert. Im Restaurant war es so kalt, dass die Hotelgäste in Mänteln, Winterjacken und Anoraks bei Tisch saßen. Die großen Fenster hatte man mit irgendwelchen provisorischen dicken, dunklen Stoffen zugehängt, was allerdings nur so viel nutzte, als das Restaurant nun düster, dunkel und bedrohlich wirkte.

In den Zimmern war es leider auch nicht viel wärmer. Ich zog mir mehrere Schichten übereinander an - Trainingsanzug, Pullover usw. -, trotzdem fror ich wie ein Schneider. Irgendwann war es so kalt, dass ich bei der Rezeption anrief und jemanden vom Personal kommen ließ. Der Haustechniker stellte fest, dass die Balkontüre vollkommen undicht war und es dadurch ständig eiskalt hereinzog. "Da kann man jetzt nichts machen", erklärte er. "Das muss alles erneuert werden."
Man versuchte, durch Stoffballen, die man in die Ritzen stopfte, die Zugluft etwas zu verringern, aber das war verlorene Liebesmüh. Im Zimmer meiner Mutter war es etwas besser - dort dürfte die Balkontüre noch nicht ganz so kaputt gewesen sein.

Gerade bei dieser klirrenden Kälte war der Thermalsee ein Erlebnis, das ich mir natürlich nicht entgehen ließ. Der See hatte schon etwas Unheimliches. Selbst an diesem strahlend sonnigen Wintertag. Das Wasser war schwarz und dampfte. Die roten Seerosen von den Fotos - manche nennen sie Lotus - gab's wirklich. Die Badeanstalt war ein seltsamer Bau aus altersschwarzem Holz mit zwei Türmchen, deren spitze Dächer wie Hexenhüte aussahen. Vor dem Haupteingang zum Bad hält ein metallener Drache Wache - ich kam mir fast vor wie in einem Märchen.

Ein Bad im Thermalsee

Ich hab einmal ein Seminar über Geomantie absolviert. Seither bin ich sensibilisiert auf Pflanzenwuchs und ähnliche Erscheinungen, an denen die meisten Menschen gedankenlos vorübergehen. Mir fiel auf, dass kein einziger der Bäume rund um den See gerade gewachsen war. Entweder sie neigten ihr Äste und den Stamm dem Wasser zu oder sie strebten mit Schiefwuchs möglichst weit weg davon.

Das Wasser ist u. a. radonhaltig, was auch zu seiner Heilwirkung bei Gelenkserkrankungen usw. beiträgt. Die Badeanstalt befindet sich mitten im See - man erreicht sie über einen langen Holzsteg. Das Wasser ist dort sehr tief - an die 40 m. Man schwimmt sozusagen über einem Vulkankrater.

Ich hörte die Führerin einer Schweizer Touristengruppe über den See sprechen. "… und dann gibt's hier so kleine, schwarze Schlänglein. Bitte ihnen nichts tun und nicht erschrecken. Die sind sehr nützlich. Wenn z. B. einer alten Frau oder so was passiert, Sie wissen schon, was, kommen die sofort und fressen das weg…", erklärte sie in einem drolligen Schweizer Dialekt. Ich musste lächeln.

Ob dicke Eiszapfen am Geländer, eine alte Bahre mit Rädern oder das dunkle Wasser selbst - hier begegnete ich überall interessanten Fotomotiven.

Den Badenden wird empfohlen, sich einen Schwimmring auszuleihen. Ich bin zwar eine recht gute Schwimmerin, aber dieser See war mir wirklich nicht geheuer. Daher borgte ich mir gegen etwas Geld so einen großen, schwarzen Schwimmring aus, bevor ich in die "Fluten" stieg, die enttäuschend kühl für so einen berühmten Thermalsee waren. Im Winter beträgt die Temperatur nämlich oft nur knapp über 20° C, im Sommer hingegen bis zu 35° C.

Auf jeden Fall fand ich den Aufenthalt in dem kleinen Kurort sehr inspirierend. Würde ich je einen mystischen Roman schreiben, könnte hier die geeignete Kulisse sein, dachte ich immer wieder.

Wieder in Héviz auf Urlaub

Auch meiner Mutter hatte es in Héviz gut gefallen und so kamen wir einige Jahre später wieder hierher. Da war ich schon - unfreiwilliger - Single und da meine Mutter und ich es zu traurig fanden, alleine in Wien Weihnachten und Silvester zu verbringen, fuhren wir lieber wieder nach Héviz. Diesmal ins etwas modernere Hotel Aqua, um womöglich nicht wieder frieren zu müssen. Ich vergass übrigens zu erwähnen, dass ich dem Reiseveranstalter Mitteilung darüber machte, wie unzumutbar kalt es im Hotel Héviz war. Der hat meine Beschwerde ans Hotel weitergeleitet und das hat sich bei mir mit einem Gutschein - einzulösen bei meinem nächsten Aufenthalt in einem Hotel der Danubius-Kette - entschuldigt. Ich weiß nicht mehr genau, wie viel man mir da vergütete. Ich hab allerdings wirklich Gebrauch gemacht von diesem Gutschein.

Das Aqua gehört ebenfalls zur ungarischen Danubius-Hotelgruppe. Es war etwas preisgünstiger als das größere Schwesternhotel Héviz. Das Publikum war dafür dort auch nicht mehr ganz so gut, aber ok. Zum Abendessen und in der kleinen Bar spielte ein Musiker auf einem Synthesizer alte Schlager wie "Doktor Schiwago", "Spanish Eyes" und "Wien, Wien, nur du allein" oder den Schneewalzer - all that jazz… Wir konnten es nach 2 Tagen schon nicht mehr hören. Er hatte nämlich nur ein sehr beschränktes Repertoire an Musikstücken.

Zu Silvester im Hotel Aqua

Auch dieses Hotel hatte ein eigenes Thermalbad mit Outdoorpool. Zu Silvester wurden uns zwei Plätze in der "Bierstube", einer Dependance des Restaurants, zugewiesen. Die Silvesterfeier war recht kostspielig - dafür gab es Operettensänger, Livemusik zum Tanzen, ein Feuerwerk und ein Galamenü. Für mich wurden eigens vegetarische Speisen zubereitet, da ich das Menü mit Gänseleber, Taube, Spanferkel, Garnelen usw. nicht mochte. Leider bestand mein fleischloses Essen fast nur aus herausgebackenes Gemüse oder Pilze und war daher ziemlich fett.

Mit unseren Tischnachbarn hatten wir da schon mehr Glück. Es waren einige nette WienerInnen, unter anderem ein Taucher, mit dem ich mich viel unterhielt. Thema: der Thermalsee. Dieser ungewöhnliche See ist natürlich ein Anziehungspunkt für Taucher, meinte er. Ich selber hab auch immer wieder kleine Grüppchen von Tauchern gesehn, die in diesem schwarzen Wasser ihrem Sport nachgingen. Unser Tischnachbar erzählte mir, dass es jährlich immer einige Tote gibt in diesem Thermalsee. Die Taucher reizt es, in den Schacht des Vulkans hinabzutauchen, berichtete er, aber oft kriegen sie dann die Panik, weil es dort sehr eng und völlig finster ist. Manche bleiben dann stecken und sterben.

Der See wird überhaupt unterschätzt. Das habe ich schon von mehreren Seiten gehört. Gerade gute Schwimmer und junge Leute sind sich der Gefahr nicht bewusst, dass das warme Thermalwasser sehr an den Kräften zehrt und den Kreislauf belastet. Ein Deutscher hat mir einmal erzählt, eine Dame, die außerhalb der Badeanstalt schwamm, sei plötzlich in Panik geraten und hätte um Hilfe gerufen. Sie befand sich ohne Schwimmring im tiefen Wasser. "Ich hab nicht gewusst, was ich tun soll", erinnerte sich dieser Deutsche. "Ich hab nur gedacht: Wenn ich ihr zu nahe komme, klammert sie sich an mich und dann gehen wir alle beide unter." Er hat der Frau schließlich die ganze Zeit begütigend zugeredet und sie so zu den rettenden Stufen gelotst.

Für einen deutschen Studenten soll die Sache böser ausgegangen sein. Ihn haben seine Kräfte auch mitten im See verlassen. Aber er konnte nicht mehr gerettet werden.

Héviz hat sich verändert

Zu Ostern war ich auch einmal mit meiner Mutter in Héviz. Damals waren wir wieder im Hotel Aqua, das schon von sehr vielen Ostdeutschen bevölkert wurde. Sie kamen in Scharen - mit Bussen. Es waren einfache, ältere Leute, die hier zur Kur herkamen. Beim Osterball fühlten wir uns als Außenseiter. Hier waren nur Ostdeutsche, die sich alle zu kennen schienen, an langen Tischen saßen und ihre Lieder sangen. Für uns war das so, als seien wir auf eine falsche Party geraten.

Heuer hab ich mit meinem Freund Weihnachten und Silvester in Héviz verbracht - im Hotel NaturMed Carbona, über das ich kürzlich einen eigenen Bericht geschrieben habe. Da der berühmte Thermalsee mit ca. 22° C im Winter doch recht kühl ist, haben wir uns für ein Hotel mit eigener - heißer - Thermalquelle entschieden. Es ist natürlich auch bequemer, das Thermalbad mit Schwimmhalle im Haus zu haben und gleich mit dem Bademantel vom Hotelzimmer hingehen zu können oder kurz nach dem Abendessen noch schwimmen bzw. baden gehen zu können.

Héviz hat sich seit meinem ersten Aufenthalt dort sehr verändert. Das gepflegte internationale Publikum ist verschwunden. Viele Héviz-Besucher sind alte Leute, die in Gruppen mit Bussen herkommen. Ein Großteil stammt aus Ostdeutschland, aber auch anderen Teilen Deutschlands und Österreich - die meisten aus ländlichen Gebieten, wie mir scheint. Es sind einfache Menschen, die nicht sehr begütert wirken und abends im Hotel am liebsten zu alten deutschen Schlagern oder kitschiger Musik aus den 50er und 60er Jahren tanzen.
Skinheads sind leider ebenfalls keine Seltenheit. Und ein Hauptkontingent bilden Russen, die allerdings nicht immer seriös wirken. Darunter tätowierte Männer, mit Goldketten behängt, und ihre Begleiterinnen, die stolz ihre künstlichen Busen zur Schau stellen…

Viele Wohnungen und Häuser scheinen jetzt leer zu stehen oder werden zum Verkauf angeboten. An fast jedem zweiten Haus hängt ein Schild, das besagt, dass man dort entweder ein Zimmer mieten oder gleich das ganze Haus erwerben kann.

Nach Héviz fährt man in erster Linie wegen des Thermalwassers. Neben dem Thermalsee gibt es einige Quellen, die die Thermalbäder in den Hotels versorgen. Nachtleben gibt's hier keins. Es finden sich zwar einige nette Czardas - das sind ungarische Lokale, in denen man auch essen kann -, doch ab 21 Uhr wird der Besucherstrom immer spärlicher und versiegt nach 22 Uhr fast ganz. Die Lokale und Restaurants sind immer noch preiswerter als in Österreich oder Deutschland. Wer ungarische Weine mag, kommt hier voll und ganz auf seine Rechnung. Wir befinden uns ja hier in einer Weingegend. Die meisten Lokale sind auf Touristen eingestellt - die Speisekarten sind fast überall mehrsprachig, das Personal spricht deutsch und oft auch englisch. Jede Art von Gulyasspeisen ist zu empfehlen - darin sind die Ungarn seit je her Meister. Ein preisgünstiges typisch ungarisches vegetarisches Gericht sind gebackene Pilzköpfe mit Reis und Sauce tartare bzw. Salat oder Garnierung.
Lokale, Straßengeschäfte und Geldwechselstuben

Héviz ist zwar ein Kurort, aber das Flair eines noblen Kurorts hat es nicht. Elegante Geschäfte mit neuester Mode sucht man hier vergeblich. Modebewusste werden hier kaum fündig werden. Die Kleidung, die hier angeboten wird - meist hängt sie auf der Straße vor den Geschäften -, ist billig, aber wenig attraktiv. Badeanzüge in großen Größen, Badesandalen aus Kunststoff, billige Lederwaren, Schmuck und Souvenirartikel findet man dafür in Mengen. Es gibt viele kleine Shops, auch einen dm und ein etwas heruntergekommenes, halb leeres Einkaufszentrum. An Lokalen mangelt es ebenfalls nicht und alle 10 Schritte stößt man auf eine Geldwechselstube. Jede bietet einen andern Kurs. Oft erzielt man einen höheren Kurs, wenn man mehr Geld umwechselt. In Ungarn zahlt man noch mit Forint, der Euro wird noch einige Jahre auf sich warten lassen.

Auch wenn der Großteil der Angebote in den Geschäften wenig attraktiv erscheint, findet sich doch immer wieder das eine oder andere Stück, das ich mir als Souvenir mitnehme. Ich hab mir einmal eine schneeweiße Milchquarzkette gekauft, die ich heute noch sehr gern trage. Und heuer hab ich bei "meinem" Goldschmied, der mir schon mehrere kaputte Schmuckstücke kostengünstig repariert hat, einen hübschen silbernen Opalring gesehen, den mir mein Freund Tam als verspätetes Weihnachtsgeschenk spendiert hat.

Im Ort gibt's viele Hotels aller Kategorien und Größen. Viersternhotels wie das Carbona, in dem wir wohnten, haben allerdings auch sehr hohe Preise in ihren Bars und Cafés.

Da wir im Carbona nicht so zufrieden waren, haben wir uns ein Hotel in der Nähe angesehen, das uns wärmstens von einem deutschen Gast empfohlen wurde. Es ist zwar nur Dreistern, weil es keine eigene Thermalbadelandschaft hat, aber dafür soll das Essen vorzüglich und das Personal besonders bemüht sein. Außerdem bietet es den schönsten Blick, wenn man in einem der oberen Stockwerke wohnt. Es heißt auch nicht ohne Grund "Hotel Panorama". Dieses ehemalige Prunkhotel osteuropäischer Bonzen ist heute so günstig, dass wir uns überlegen, dort eine Art Arbeitsurlaub zu machen - mit Baden, Schwimmen, Faulenzen und eben auch Arbeiten, ohne selbst einkaufen, kochen und putzen zu müssen. Dass es dort allerdings kein Internet gibt, hat uns diese "Arbeitsurlaub-Idee" erst einmal wieder überdenken lassen.

In Héviz bekommt man nur Lebensmittel und Textilien bzw. Schuhe sowie Lederartikel. Wer etwas aus einer Elektrohandlung oder z. B. einem Papiergeschäft braucht, muss in die nächste größere Ortschaft, Keszthely, fahren, zu der es Busverbindung gibt. Darüber kann ich aber nichts Näheres berichten, da wir noch nicht dort waren.

Im Ort findet sich eine Apotheke - auch sie hat günstigere Preise als in Westeuropa - und ein Optiker mit ebenfalls attraktiven Angeboten. Wie üblich in Ungarn gibt's jede Menge Zahnärzte sowie Massagesalons. Leider sind einige Shops, die wir in guter Erinnerung hatten, verschwunden - darunter ein Kerzengeschäft, zwei Kunstgewerbe-Shops mit teilweise recht hübschen Keramiken und ein winziger Laden, in dem es frische Baumkuchen zu kaufen gab. Man konnte damals der Köchin beim Zubereiten dieser Köstlichkeit zusehen.
Auf dem Hévizer Weihnachtsmarkt

Zu Weihnachten gab es heuer einen kleinen Weihnachtsmarkt im Zentrum, am Deák Ferenc ter (Deák-Ferenc-Platz), unter einer Zeltplane, der vor allem von Ungarn frequentiert wurde. Hier konnte man herzhafte Imbisse erwerben wie Würste, Rotkraut, Kartoffeln, Maroni und selbstgemachten Glühwein, der natürlich viel besser schmeckt als diese Punsch- und Jagatee-Essenzen, die man bei uns meist auf Weihnachtsmärkten erhält. Schon der Anblick der großen, dampfenden und duftenden, silbernen Metallkesseln mit weißem oder rotem Glühwein, in dem Zimststangen, Nelken und Zitronen- oder Orangenscheiben schwammen, wärmt.

Im Dunstkreis dieses Weihnachtsmarkts fanden sich auch Antiquitäten- und Bücherstände, Stände mit billigen Parfumimitationen und die üblichen Ziertischdecken.

Neben einem großen Weihnachtsbaum hat es auf diesem Marktplatz eine Performance von zwei temperamentvollen Feuertänzerinnen gegeben, die recht eindrucksvoll, aber fast unmöglich zu fotografieren war.

Hektik und Stress sind hier (noch) nicht zu finden. Manche Geschäfte wirken hingegen verschlafen, verstaubt und altmodisch. Die kleinen "abc"-Lebensmittelläden haben auch an Wochenenden und manchen Feiertagen offen - dort bekommt man Souvenirs wie z. B. ungarischen Paprika, hübsch verpackt in Leinensäckchen, Mineralwasser, Eistee, Nüsse, Trockenfrüchte, Obst, Snacks und Zigaretten. Diese Läden sind etwas teurer als die Supermärkte, haben dafür aber kundenfreundlichere Einkaufszeiten.

Das Obst entspricht in Ungarn meist nicht unserer Qualität.

Tipps für Héviz-BesucherInnen

Der Kurpark mit Goldfischteich und Blumenrabatten ist im Sommer stets einen Spaziergang wert.
Zu Ostern schmückt man in Héviz die Bäume mit bunten Ostereiern, was recht hübsch aussieht. Zu Weihnachten sind die Straßen mit Weihnachtsbeleuchtungen dekoriert.

Im Sommer verkehrt hier auch eine Liliputtbahn, die ein beliebtes Verkehrsmittel ist - nicht nur, um von A nach B zu kommen, sondern auch, um einmal eine kleine Rundfahrt zu machen und sich durch Weinberge, Villenviertel und sogar ein Auwäldchen kutschieren zu lassen.

Eine Sehenswürdigkeit ist auch die moderne blaue Kirche, ein neugotischer Bau, der ein wenig an eine Filmkulisse erinnert. Mich hat immer fasziniert, dass man sich in dieser katholischen Kirche in der Wand in Grabnischen bestatten lassen kann. Einige dieser Gräber sind schon belegt. An Sonn- und Feiertagen gibt's vormittags 2 Messen, die sehr gut besucht sind.

Der Lebensstandard ist hier sicher noch nicht so hoch wie bei uns, die Löhne niedrig. Auffallend ist, dass Frauen hier häufig Pelze tragen, was in Westeuropa kaum mehr der Fall ist. Mit Freundlichkeit und Trinkgeld kann man hier viel erreichen. Wir haben zahlreiche hilfsbereite, nette Leute gefunden und nur wenige, bei denen wir den Eindruck hatten, dass sie uns irgendwie ablehnten. Einmal war dies im dubiosen Café Macchiato, in dem auch eine Lottoannahmestelle untergebracht ist, in der Nähe unseres Hotels, der Fall. Offenbar verkehren dort nur Einheimische. Wir wollten Maroni, die per Plakat außen am Lokal beworben wurden, und Punsch konsumieren. Die Maroni waren von auffallend schlechter Qualität und total ausgekühlt, der Punsch war ohne Alkohol, obwohl wir "normalen" Punsch mit Alkohol bestellt hatten. Die Kellnerin hatte extra nochmals nachgefragt… Als wir enttäuscht darauf hinwiesen, dass die Maroni ja ganz kalt seien, sagte sie nur sehr kurz angebunden: "Die sind doch ganz frisch!"

Zwei ungarische Männer, die kurz nach uns ins Lokal kamen, erhielten ihre Maroni automatisch in der Mikrowelle aufgewärmt und zu ihrem Punsch auch noch je einen Keks dazu. Darauf war bei uns auch verzichtet worden. Wir hatten jedenfalls das sichere Gefühl, hier nicht willkommen zu sein. Das war auch das einzige Mal, dass wir kein Trinkgeld gaben. Man hört immer, dass manche Ungarn aufgrund der historischen Vorkommnisse Vorurteile gegenüber Österreichern haben. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Für Touristen werden im Sommer Ausflüge angeboten - etwa zu einer (natürlich gespielten) ungarischen Hochzeit, zu Ritterspielen nach Sümeg, wo sich eine mittelalterliche Burg befindet, an den nahen Plattensee und in die - angeblich echte - Puszta. Dabei handelt es sich um einen Naturpark. Die berühmte Hortobasz-Puszta (sorry, ich weiß nicht genau, wie man das schreibt) in der Nähe von Debrecen, also fast schon an der rumänischen Grenze, wäre auch viel zu weit für so einen Tagesausflug. Natürlich ist diese typisch ungarische Landschaft auch ein Nationalpark.

Tagesausflüge werden auch nach Wien oder Budapest organisiert. Wir haben von diesen Angeboten bisher keinen Gebrauch gemacht, ich kann daher nichts darüber berichten.

Mitbringsel, die sich anbieten, sind: Paprika - er wird in hübschen Verpackungen mit kunstgewerblichem Touch angeboten, Lederwaren, Honig, Trockenfrüchte, Nüsse, Wein (etwa der berühmte Tokajer mit seinem typischen leicht oder stärker süßlichen Geschmack), Salami, Unicum - der scharfe ungarische Magenschnaps, Marillen- und andere Obstschnäpse, Antiquitäten, Porzellan, Keramikwaren, Stickereien, Schmuck. Das gibt es mehr oder minder preiswert - ein Vergleich lohnt sich.

Wir haben unsere restlichen Forint in Sekt angelegt. Davon gibt's in Ungarn einige gute und preisgünstige Sorten - z. B. Törlö oder B&B.

Bad Héviz ist eigentlich nur für Menschen interessant, die Thermalbäder lieben - sei es, um einfach zu relaxen oder um den Gelenken etwas Gutes zu tun. Der Thermalsee ist jedenfalls sehenswert und ein gutes Fotomotiv. Gelegentlich ist auch nachts Badebetrieb. Dann ist die Badeanstalt hell erleuchtet und sieht wie ein Feenschloss aus. Eine Promenade führt um den See herum und bietet immer wieder die Möglichkeit, interessante Fotos vom See zu machen.
Wer zufällig in der Nähe ist, sollte Héviz und seinem Thermalsee einen Besuch abstatten, es zahlt sich aus.

© DMK 1/09

Bilder

für Heviz
Heviz
Die Badeanstalt mitten im See ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit von Bad Héviz.
von pinkdawn pinkdawn
Heviz

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Kommentare

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  • jockel2001 02.07.2011 13:04
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Sydneysider47 21.12.2010 09:20
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Schaut irgendwie geheimnisvoll aus - würde auch mich interessieren. Gratulation zum Diamanten (wenn auch etwas spät) - und hier kommt endlich ein ungefährliches bh! Viele Grüße!

  • Sydneysider47 17.12.2010 13:18
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Diesen Bericht hier muss ich noch umbewerten - was in ein paar Tagen der Fall sein wird. Viele Grüße!

  • wellspass 11.07.2009 11:36
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Keine Ahnung warum, aber ciao nimmt mein BH leider nicht an. Wenn ich mal einen Reiseführer brauche, wende ich mich an Dich. Alles umfassend und perfekt beschrieben, die meisten Dinge kann ich auch aus eigenen Besuchen genau so bestätigen. Ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung hättest Du aber schon machen sollen, das Schloß in Kesztely ist jedenfalls sehenswert, auch einige tolle Thermalbäder gibt es zwischenzeitlich nicht weit entfernt. Und dann natürlich das Rogner-Hotel Lotus in Heviz, das auch über ein tolles, eigenes Thermalbad mit Saunaland verfügt. LG und gefühltes BH Rowen

  • hexenhammer_121 01.07.2009 20:02
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Das ist ja eine ganze Geschichte! Toll berichtet und anscheinend lohnenswert - zumindest der See. Ich entspanne trotz meinen recht jungen Alters gern im Thermalwasser, wenn wir nächstes Mal nach ungarn kommen, überlege ich ernsthaft für ein paar Tage an dem See vorbeizukommen. LG & BH

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