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Hertz Heidelberg

1  01.03.2012

Pro:
Transporter fuhr sich wirklich gut

Kontra:
Dürftige Preisbeschreibung (100 Freikilometer? ! ?), Eingabegebühr von 50 €, schlechter Service

Samuiir

Über sich:

Mitglied seit:01.03.2012

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 20 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich habe bei der Firma HERTZ Heidelberg einen Transportlieferwagen ausgeliehen.
Man sagte mir, dass ich einmal um den Wagen herumgehen und auf "äußere" Mängel hin überprüfen solle.
Gesagt getan und schon konnte es losgehen. Bis dahin schien alles sehr unkompliziert zu sein und der Preis von gerade einmal ca. 45 € war ebenso verführerisch.

Sicherheitshalber habe ich noch eine Zusatzversicherung von ca. 20 € abgeschlossen, da ich mir nicht so sicher war, wie sich ein solch großer Wagen fahren ließ und ob ich Probleme damit haben würde. Der Transporter fuhr sich glücklicherweise sehr angenehm. Ich brauchte ihn für einen Umzug, der sich dank des Lieferwagens schnell bewältigen ließ.

Als ich den Wagen am folgenden Tag zurückbrachte, fragte man mich, ob ich ihn wieder vollgetankt hätte. Von Volltanken hatte man im Vorfeld nichts erwähnt. Es war von 100 Freikilometern auf der Homepage die Rede... möglicherweise hatte ich die auch falsch interpretiert und sie bezogen sich auf etwas anderes wie die Abnutzung?!? Jedenfalls war mir das bis dahin nicht klar.
War aber nicht so schlimm, da somit ca. 20 € Benzinkosten dazukamen - verkraftbar, dachte ich mir in dem Moment.
DANN kontrollierte der grauhaarige Mitarbeiter kurzerhand den Wagen.... ging einmal um ihn herum und warf einen Blick hinein, machte sich ein paar Notizen und teilte meinen Freunden und mir mit, dass eine Beschädigung im Innenraum vorliegen würde. Er zeigte uns eine Delle (höchstens 2x2 cm an der Radverkleidung) und meinte, dass diese vorher nicht vermerkt gewesen sei. Den Innenraum hatte ich dummerweise zuvor nicht so genau kontrolliert. Vielleicht auch, weil ich dachte, dass bei einem Lieferwagen, der tagtäglich ausgeliehen wird, derartige Mängel wohl einkalkuliert würden. DAS Dümmste daran ist, dass weder meine Freunde noch ich irgendeine Ahnung haben, wie das passiert sein könnte. Wir haben den Mängel, bis wir darauf hingewiesen wurden, nicht einmal bemerkt. Und die Möbel waren im Innenraum während des Transports alle verkeilt. Dazu kommt, dass wir mit den Möbeln nur eine Strecke von ca. 8 Kilometern gefahren sind. Es ist auch während des Ein- und Ausladens nichts herunter- bzw. umgefallen.
Der gute Mann sagte uns dann, dass dies ein Kleinschaden von gerade einmal 50 € sei, aber durch die EINGABE (dauerte vielleicht eine Minute) in den Computer eine weitere Bearbeitungsgebühr von 50 € anfallen würde.

Ich hatte leider keine große Wahl und bezahlte das Geld. Dennoch bin ich sehr verärgert darüber, dass man mich im Vorfeld nicht daraufhinwies, dass ich auch den Innenraum ganz genau betrachten solle.
Meine Freunde meinten, dass dies vielleicht mit in das "günstige" Angebot einkalkuliert sei, um auf diese Weise im Nachhinein noch etwas Geld machen zu können. Ich weiß nicht, was ich von der Sache halten soll. So etwas möchte ich der Firma nicht unterstellen, dennoch bleibt ein ungutes Gefühl und natürlich auch einige Zweifel zurück... das vermeintliche Schnäppchen kostete mich schließlich...

ca. 45 € Leihgebühr für 24h
+ ca. 20 € Zusatzversicherung
+ ca. 20 € Benzinkosten
+ 50 € Unfallkosten
+ 50 € Verabeitungsgebühr für die einminütige Eingabe in den Computer
____
185 € Gesamtkosten für die 24 h

Ich bin schwer enttäuscht. Nicht, über die letztlichen Kosten, sondern viel mehr über den/die Mitarbeiter. Man hätte mich im Vorfeld besser informieren können, denn so habe ich nun das ungute Gefühl, dass man mich unter Umständen übers Ohr gehauen hat. WENN der Schaden auf meine eigene Kappe gehen würde und ich mir darüber bewusst wäre, hätte ich das Geld wirklich bereitwillig gezahlt. Für mich als Studenten, der jeden Euro dreimal umdrehen muss und gerade im Zuge des Umzugs von dem Geld eine gebrauchte Waschmaschine hätte kaufen können, ist es jedoch doppelt ärgerlich.

Ich kann jedem Interessenten, der auf der Suche nach einem Transportwagen ist, nur wärmstens empfehlen sich eine Lupe einzupacken und den Wagen mit eben dieser und einer Taschenlampe vor dem Ausleihen gründlichst auch in allen Ecken und Winkeln auf Mängel hin zu überprüfen, damit man im Nachhinein kein blaues Wunder erlebt.

Falls ich zukünftig nochmal umziehen muss, werde ich wohl lieber erstmal den Service bei der Konkurrenz in Anspruch nehmen. Der mag vielleicht etwas teurer sein, aber vielleicht unter Umständen auch etwas transparenter, was die letztlich anfallenden Gesamtkosten betrifft.

In diesem Sinne... noch einen erfolgreichen Umzug!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
didiba

didiba

06.03.2012 18:01

Dass man einen Leihwagen vollgetankt übernimmt und genau so vollgetankt wieder abgibt, ist doch wohl selbstverständlich. Dieter

esp1

esp1

02.03.2012 16:25

ich hatte bisher nur einmal ein leihauto von denen und da war ich zufrieden. lg

joanbaez

joanbaez

02.03.2012 15:13

Herzlich willkommen bei Ciao

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