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Pro Ein Kultlokal, gute Musik, große Portionen
Kontra etwas überzogene Preise, zumeist voll, weil gut besucht
Detailbewertung
| Service | |
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| Geräuschpegel: | |
| Happy Hour: | |
| Flirtfaktor: | |
| Angebotsumfang: | |
| Häufigkeit des Besuches: | |
| Atmosphäre: | urig & rustikal |
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Das Hardrock-Cafe ist eine Institution und in vielen interessanten Städten findet man eines davon. Und so kam es, dass wir während unseres Rom-Aufenthalts auch einen Abstecher in die dortige "Filiale" machten, schon alleine deshalb, weil wir ein "Pinatic" sind und auch über eine "All Access-MemberCard" verfügen - doch davon später.
Zur Geschichte der Hardrock-Cafes:Die Lage und das Lokal:
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Das Hardrock-Cafe Rom befindet sich in der Via Vittorio Veneto 62, die sich mitten im Zentrum von Rom befindet. Das Lokal hat eine helle Fassade und wirkt eher unscheinbar, wäre da nicht der bekannte Schriftzug über dem Lokal und drei bemalte Glasfenster, die Jimi Hendrix, die Beatles und Elvis Presley darstellen. Wie in der Via Vittorio Veneto beinahe schon Usus, hat auch das Hardrock-Cafe einen überdachten gläsernen Patio, der klimatisiert ist. Dadurch kann er auch bei Schlechtwetter genutzt werden.
Das Lokal selbst besteht aus zwei großen Gasträumen, wobei die Theke der Bar das Zentrum bildet. In der Mitte des Lokals ist die Decke kuppelförmig angehoben, frei nach Michelangelo wurde sie auch bemalt und erinnert - zwar nur entfernt - an die sixtinische Kapelle.
An neuralgisch guten Positionen wurden LCD-Bildschirme angebracht, wo ständig - passend zur Musik - Musikvideos abgespielt werden. Die Hauptattraktion sind allerdings die Exponate, die sorgsam in gläsernen Vitrinen untergebracht sind, damit sie keinen Schaden nehmen. Unter anderem findet man dort ein Bühnenkostüm von Elton John und Jimi Hendrix, ein Hemd von Keith Richard (Rolling Stones), eine Sonnenbrille von Bono (U2), Plateau-Schuhe und ein Zylinder von Elton John, eine Kappe von Cher, einen Mantel von John Lennon, etliche E-Gitarren und goldene Schallplatten.
Sonst ist die Einrichtung eher spartanisch gehalten - Holztische und Stühle, die etwas hart sind, um länger darauf zu verweilen.
Gleich neben dem Lokal befindet sich der Shop, in dem die begehrten Hardrock-Cafe - Merchandisingartikel zu kaufen sind. Da gibt es die verschiedensten T-Shirts, Sweater, Pins, Zippos und vieles mehr.
Bei den Getränken verhält es sich ähnlich. Man erhält verschiedene Biersorten, einheimische, die wesentlich günstiger sind und Importbier wie beispielsweise Budweiser, das die Stadt Budweis allerdings nie gesehen hat, sondern direkt aus den USA kommt… und dementsprechend schmeckt. Natürlich sind auch einige Longdrinks, Softdrinks und das in Rom allseits beliebte "Aqua Minerale" auf der Karte.
Unsere Meinung:Sitzt man dann endlich - mehr oder weniger bequem - dann wartet man… und wartet…wartet noch immer… und es könnte ein "Warten auf Godot" werden, würde man sich nicht die rote Krawatte umbinden, welche die Aufmerksamkeit des Kellners auf sich zieht. Was es mit dieser roten Krawatte auf sich hat, wollt ihr wissen? Nun, das ist unsere Zunge, die uns, als Folge des Dursts, zwischenzeitlich bis zu den Knien hängt und locker zu einem Windsor-Knoten gebunden werden kann.
Das Personal ist durchwegs sehr jung, möglicherweise Studenten, die sich ein wenig dazuverdienen wollen oder müssen, allerdings schien es uns, als wären es keine Italiener. Wie es sich für ein Hardrock-Cafe gehört spricht man hier übrigens durchwegs Englisch.
Entweder hat uns die Küche als Entschädigung für die ausgegangenen Rippchen, mit einer Extraportion bedacht, oder die Portionen sind hier immer so groß. In dem Riesending befand sich sicher das Fleisch von einem halben Huhn. Dazu gab es noch jede Menge Pommes Frites - der rothaarige Ronald MacDonald würde vor Neid erblassen.
Musikmäßig haben wir einen wirklich guten Tag erwischt, denn man traf generell unseren Musikgeschmack. Hauptsächlich handelte es sich um Musik der späten 70er und 80er Jahre.
Wer nun reichlich gegessen und getrunken hat, der wird bald das Bedürfnis verspüren, einen Gang anzutreten, der wieder Erleichterung verschafft. Und so begibt man sich in Richtung Toiletten. Gleich nach dem Betreten stellten wir fest, dass es hier entweder eine tolle Toilettenfrau gibt oder die Kundschaft sich Mühe gegeben hat, den Lokus nicht zu versauen. Leider trifft dieser Umstand nicht auf alle Lokale in Rom zu… da kann man schon sein blaues Wunder erleben.
Mitgliedschaften im Hardrock Cafe:Pinatic:
Auch so eine Erfindung der Hard Rocker. Jedes Hardrock Cafe bringt jährlich und zu bestimmten Anlässen bunte Anstecknadeln heraus, die man erwerben kann. Allerdings muss man bemerken, dass bei fast 140 Lokalen auf der ganzen Welt und mehreren Anlässen im Jahr schon so einiges an Pins zusammen kommt. Ganz billig ist die Sache auch nicht, denn je nach Ausführung können diese Nadeln zwischen € 7 und € 15 kosten. Natürlich hat sich auch eine Sammlergemeinde gebildet, die untereinander fröhlich tauscht. Aber es gibt auch Auktionen, bei denen besondere Stücke Preise jenseits der $100 erzielen.
Der offizielle Sammlerclub erwartet allerdings einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von $ 29,95 (ein bisschen mehr als € 22). Dafür darf man sich dann Pinatic nennen und erhält zusätzlich noch einen eigenen Member-Pin, 10% Vergünstigung auf Speisen und Getränke in den Hardrock Cafes, wird bevorzugt bei der Platzreservierung und hat noch etliche andere Vorzüge, speziell dann, wenn die Sammelleidenschaft besonders hoch.
Natürlich protzt der Pinatic mit seiner Sammlung, die er zumeist an einem Schlüsselband um den Hals trägt. Leider haben wir noch zu wenige Pins, um damit prahlen zu können.
Öffnungszeiten:
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Das Hardrock Cafe in Rom hat jeden Tag geöffnet. Der Restaurantbetrieb beginnt von Sonntag bis Donnerstag jeweils von 12:00 mittags bis Mitternacht, während die Bar bis 01:30 Uhr offen hat. Von Freitag bis Samstag schließt die Küche erst um 01.30 Uhr, der Barbetrieb macht mit 02:30 Uhr Schluss.
Der Merchandise-Shop beginnt Sonntag bis Donnerstag jeweils immer von 10:00 Uhr - Mitternacht, Freitag und Samstag immer von 10:00 Uhr - 01:00 Uhr.
Als dann, servus, B.C.
Übrigens: wer sich selbst einen Eindruck vom Loakl machen möchte, der kann dies unter http://www.hardrock.com/locations/cafes3/cafes.aspx?LocationID=50&MenuID=15 &MIBEnumID=3
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Janet74de 23.04.2008 08:56
Kontroll-Man 09.04.2008 10:32
Leider hatte ich bis heut noch nie ein Hardrock Cafe besucht, vielleicht ä#ndert sich das mal... Ein Bericht ohne Fehl und Tadel, MfG Gregor
koykat 27.03.2008 22:24
informativ, lesenswert und sehr hilfreich geschrieben, lg Burki
Kassiopaya1985 15.10.2007 13:03
Ich kenne bisher auch schon einige HardRock-Cafes (über München folgt bestimmt bald ein Bericht). Ich finde die Preise halt schon ziemlich häftig. Aber sie haben halt Kultstatus. Jedenfalls ist dein Bericht ganz super! SH von mir. LG Kassiopaya
speedey06 19.09.2007 14:47
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