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Hard Rock Cafe Osaka

Erfahrungsbericht

für Hard Rock Cafe Osaka
4 Sterne Japaner und ihr Hard Rock Cafe
38 von 38 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro einzigartiges Ambiente, heiße Musik, gute Musikanlage,volle Party

Kontra etwas verbraucht, uralt eingerichtet

Detailbewertung

Service
Geräuschpegel:
Happy Hour:
Flirtfaktor:
Angebotsumfang:
Häufigkeit des Besuches:
Atmosphäre: verraucht & dunkel
mehr

Der Autor

Mr.Crash Seit 24 Nov 1999

Leider sehr wenig Zeit mehr

44 Mitglieder vertrauen mir

Von unserer Firma, wurden wir im Juli 2000 in die riesen Stadt Osaka geschickt, um dort verschiedene Montagearbeiten auszuführen.
Es blieb jedoch auch noch genügend Zeit, sich ein wenig umzuschauen und auch den verschiedenen Bars und Cafes einmal näher zu kommen.

Osaka, Millionen-Metropole in Japan. Unzählige Restaurants, Kneipen, Bars und Spielhallen.
Dazu gesellt sich auch ein Hardrock Cafe, daß sich in die Kette unzähliger Hardrock Cafes einreiht.
Ich hätte es überhaupt nicht gewusst, daß sich in Osaka ein Hardrock Cafe befindet, wenn nicht ein Kollege ein eingefleischter Hardrock Cafe-Fan gewesen wäre.
Aber als Insider hatte er die Adresse von dem Cafe.

Wo sich das Cafe ganz genau befindet, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen, wenn wir sind als suchende lange durch den Bezirk, in dem sich das Hardrock Cafe befinden soll, plan und ziellos herum geirrt.
Nach langer Zeit haben wir es dann aber dennoch gefunden, und wir waren überrascht, wie unscheinbar der Haupteingang zum Cafe war.
Hätte im Innern keine laute Musik gespielt, wären wir wohl daran vorbei gelaufen.

Der Eingangsbereich wurde von einer alten, aber trotzdem sehr stabilen hölzernen Tür verschlossen.
In dem Treppenhaus, war alles ganz normal, außer, das einige gemalte Bilder an verschiedene Rock-Legenden erinnerten.
Ein großes Schild über der nächsten Eingangstür, wies dann darauf hin, daß man sich ab hier im Hardrock Cafe befindet.
Diese Tür wurde von drei Wandschrankähnlichen Sercurity – Leuten bewacht, die nicht gerade freundlich blickten, aber sich nicht anmerken ließen, ob wir willkommen waren oder nicht.
Aber wir durften diese Pforte passieren, ohne das was passierte........

Also gingen wir durch diese besagte Tür und wir waren erst einmal am Luft holen, denn wir verstanden unser eigenes Wort nicht mehr, so laut war die Musik.
Später wussten wir auch warum, der DJ wollte nur denn Sound noch einmal richtig austesten.
Wir waren wohl etwas früh da gewesen.

Das Cafe ist in einem derben, rustikalem Stil eingerichtet. Die Tische sind aus dicken Holzplatten mit stabilen Stahlrohrfüßen ausgestattet. Die Stühle sind rein aus Holz und schon richtige Raritäten auf dem Stuhlsektor.
Verwunderlich war allerdings, das alles am Boden fest verschraubt war, Tische wie Stühle konnten nicht bewegt werden, alles war verdübelt.
Auch an der Bar, die ebenfalls sehr rustikal gehalten war, waren die Barhocker festgemacht.

Nachdem wir uns an das etwas diffuse Licht gewöhnt hatten, waren wir überrascht, wie groß das ganze war.
Drei Bars, in der Mitte eine sehr große Tanzfläche, die mit einem Geländer ringsherum von den Tischen, die aufgestellt waren abgetrennt wurde.
Links vom Eingang, etwas erhöht war der Platz des DJ’s und dem Beleuchter. Beiden Plätzen, war anzusehen, das sie fast neu waren und auf einem technisch hohen Standart waren.
Der DJ-, und Beleuchter- Platz wurde durch eine 2 cm dicke Glasscheibe von dem Publikumsraum etwas abgetrennt, anscheinend um IHN zu schützen.
Auf einem podestähnlichen, etwas erhöhtem Parkett, waren ebenfalls noch ca. 25 Tische aufgestellt worden, damit man genügend Platz hatte um sich nieder zu lassen.
Von hier oben hatte man einen guten Überblick auf das Treiben auf der Tanzfläche.

Wir machten es uns an der Bar gemütlich, und bestellten ein Budweiser, das uns hier als einziges Bier bekannt vorkam.
Das Personal, eine junge Japanerin, war sehr freundlich und eigentlich auch sehr sexy angezogen. Hier machte das Biertrinken Spaß........

Nach und Nach füllte sich der Raum mit Gästen, und die Show des DJ’s begann mit heißen Rhythmen aus der Hip Hop Szene und mit Musikstücken, die wohl in Japan zu dieser Zeit ihren Zenit hatten.
Die Stimmung wurde immer ausgelassener und die Musik heißer und dem Hardrock Cafe angemessen auch Rockiger.
Zu fetzigen Songs aus der Rockära schwangen auch wir dann das Tanzbein und schüttelten mal wieder so richtig mit den Köpfen.....das war noch Musik!!!!!!
Zu etwas vorgerückter Stunde, wurde das Publikum immer fröhlicher und ausgelassener, bis man über Tische und Stühle eine Art „japanische Polonäse“ tanzte.....

Der DJ machte seine Sache gut und man fühlte sich sichtlich wohl in diesem Hardrock Cafe. Das Bier schmeckte, die Bedienung war toll und schön, die Zeit flog eigentlich viel zu schnell vorbei.
Ruck zuck war es 4:00 h Morgens und wir machten uns auf den Heimweg.

Die Öffnungszeiten haben wir im Laufe des Abends auch herausgebracht.
Das Cafe öffnet schon am Nachmittag, aber die Party steigt erst ab 22:00 h am Abend.
Vor dieser Zeit ist es ein einfaches Pub, in dem man sich sein Getränk bestellen kann.
Nach 22:00 h werden die Preise auf Hardrock Cafe umgestellt, das mit lautstarkem Geschrei der Barkeeper und Bedienungen ankündigt wird.

Das Bier kostete umgerechnet etwa 4 DM, heute also 2 Euro (+ - )
Eintritt wurde, von uns zumindest keiner verlangt, vielleicht weil wir schon sehr früh da waren, wer weis....

Natürlich ging man nicht aus dem Cafe um das obligatorische Hardrock-Cafe T-Shirt zu erstehen. Es hatte zwar einen gesalzenen Preis, aber für unseren Fan, war es Pflicht einige davon zu erstehen, um sie mit nach Deutschland zu nehmen.
Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, kostete eines davon 25 DM.

Fazit
Tolles feeling und ein angenehmes Ambiente sorgen für allerlei Kurzweil und besorgen einem einen schönen Abend.
Man darf sich nur von dem ersten Eindruck nicht abschrecken lassen, dann kann eigentlich nichts schiegehen.
Hier kann man es wirklich einige Zeit aushalten und man ist mal wieder mit seinen „Alten Rocklegenden“ auf DU und DU.

© Mr.Crash 2002



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Kommentare

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  • Gaudicaesar 19.02.2004 14:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • carmen 07.01.2003 09:50
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Japaner und Hard Rock Café, das ist wie Eskimos und Hula tanzen. Hängen dort auch Stühle und Tische von der Decke? Ich dachte immer, das ist das Markenzeichen jedes HRC. carmen

  • GrandSchtroumpf 31.12.2002 17:23
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • macias 28.12.2002 19:03
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Warum nur schickt mich meine Firma nie nach Osaka...???

  • DaniMeliMark 28.12.2002 00:47
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    wir waren in san francisco, orlando, miami und los angeles in einem hard rock cafe. es ist wirklich ein erlebnis. ganzbesonders hat uns das orlando cafe gefallen. es ist einem großen arena nachempfunden. zzt wird bei uns in der düsseldorfer altstadt auch ein hard rock cafe gebaut. ist dann nach meinem wissen das 3 in deutschland, nach berlin und münschen. bussi, dani...ps: klasse bericht

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