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Erfahrungsbericht

für Hansa-Theater, Berlin
4 Sterne Theater Theater.....
160 von 160 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro kleines gemütliches Haus

Kontra etwas schlechte Tonqualität

Der Autor

mosie Seit 9 Aug 2003

momentan wieder mal Chemo, die ist diesmal heftig, aber wenn die Metastasen dadurch "platt... mehr

73 Mitglieder vertrauen mir

Nachdem ich letztens ja schon über ein Musical geschrieben habe, möchte ich heute mal über das Theater schreiben, in dem das Musical aufgeführt wurde.

Aufgeführt wurde das Musical im „HANSA THEATER BERLIN“

Das Hansa Theater befindet sich im Berliner Stadtteil Moabit.

Alt- Moabit 48
10555 Berlin

GESCHICHTE DES HANSA – THEATERS:
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Im Jahre 1888 erhielt die Kronbrauerei die Genehmigung einen Festsaal mit 424 Sitzplätzen und 1364 Stehplätze zu errichten. Der Festsaal wurde für gesellige und Politische Veranstaltungen genutzt.

1889 wurde aus dem Festsaal das Stadttheater Moabit.
In den Theater wurden Possen, Schwänke, Singspiele, Operetten und Stücke von Autoren der damaligen Zeit aufgeführt.

Im Jahre 1923, zu der Zeit als der Film in Mode kam, wurde das Theater zu ein Kino mit 800 Plätzen umgebaut.
In dieser Zeit hieß das Theater dann „ FILMPALAST - HANSA“

Nach dem der Film 1963 seinen größten Boom hinter sich hatte, drohte dem Filmpalast die Schließung, und den Räumlichkeiten ein Umbau zu einem Supermarkt.

Paul Esser konnte das verhindern.
Er gründete ohne finanzieller Hilfe der Stadt das „SCHAUSPIELHAUS HANSA“.
Er führte Boulevard und Staatstheater auf. Damit fand er eine Marktlücke. 1974 wurde das Schauspielhaus Hansa in „HANSA THEATER“ umbenannt.
Leider bekam er von den Kritikern keine guten Kritiken, auch wurde von den Kritikern nicht erhört.

Nach 19 Jahren, im Jahre 1981 übernahm Horst Niendorf dann das Theater. Schwänke, Lustspiele und Berlin bezogene Stücke standen auf seinen Spielplan. Wie schon unter der Leitung von Paul Esser spielten auch Große Stars wie BRIGITTE MIRA**** EDITH HANCKE,**** HEINZ ERHARD,****HARALD JUHNKE****, ILJA RICHTER..... unter seiner Leitung.

1995, wieder wurde die Theaterleitung gewechselt.
Klaus Rumpf übernahm die Leitung des Theaters und setzte die bewährte Linie fort. Doch allmählich verschwand die Lust der Bevölkerung auf das Volkstheater, neue Wege mussten gefunden werden um das Theater wieder interessant zu machen, denn auch das junge Publikum blieb aus.

Zur Jahrtausendwende gab es aber mal ein Wechsel der Theaterleitung. 1999 übergab Klaus Rumpf es den Gebrüdern Maniscalo.
Es wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen und das Theater in „VOLKSTHEATER HANSA“ umbenannt.
Am 19.11.1999 wurde das Theater mit den Stück „ Heinz – Rühmann - Der Clown“ Eine Revue über das Leben des Volksschauspielers wieder eröffnet.
Das Stück kam beim Publikum und bei den Kritikern sehr gut an.
In den folgenden Jahren traten wieder einige große Schauspieler in dem Theater auf.
Da sich die Brüder aber in einigen Punkten die die Leitung des Theaters betraf nicht einigen konnten, wurde die Leitung am 1.7.2001 an Fred Yorg übergeben.
Dieser wollte ein Volkstheater mit Musik.

Im Februar 2002 wurden seine Träume aber durch den Senat zunichte gemacht da die Subventionen gestrichen wurden.


UND WIR SIEHT ES HEUTE IM THEATER AUS???
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Zu dem oberen Teil habe ich Infos im Internet gefunden, unter welcher Leitung das HANSA THEATER heute steht leider nicht.
Im Folgenden Abschnitt möchte ich etwas vom inneren des Theaters schreiben.

Der Eingangsbereich, 2 kleine Fenster mit Sprechöffnung. Davor als Absperrung eine Messingstange. Der Eingangsbereich ist recht klein, die Wände mit altrosa Farbe angestrichen. In gleicher Farbe hängt eine große Heizung an der Wand. In zwei Aufstellern befinden sich Prospekte von anderen Veranstaltungshäusern. Der Boden ist mit Linoleum ausgelegt in einer Ecke an der Eingangstür steht ein großer Ascheneimer.

Wenn man dann seine Eintrittskarte hat geht man durch eine Flügeltüre ins eigentliche Theater. Das Foyer ist mit roten Teppichen ausgelegt. Links befindet sich die Garderobe, rechts an der Wand stehen kleine runde Tische und rote Plüschsessel.

An den Wänden hängen alte Reifrock Kleider, alte Fotographien von Schauspielern, Vitrinen mit „ Pupenstuben“. Außerdem stehen im Foyer auch zwei Klaviere auf denen riesige Kronen stehen.

Sehenswert ist auch die Damen Toilette.*ggg* (Ja hört sich merkwürdig an ist aber so)
Der Raum ist sehr hoch. Türen und Wände sind in der gleichen dunkelroten Farbe angestrichen. Das sieht aus, als wenn alles Tapeziert ist. Es stehen kleine runde Tische mit Blumen und rote Plüschsessel in dem Raum. Aber der größte Blickpunkt ist ein riesiger Spiegel der fast bis zur Decke geht. Der Spiegel ist mit einen Goldrahmen eingefasst.

Vom Foyer kommt man entweder direkt in den Theatersaal oder in den Barbereich. Im Barbereich hat man mehre Stehtische und eine kleine Sitzgruppe zur Verfügung. Die Preise dort sind recht zivil, ( Bier 1,80 glaub ich ) einen kleinen Imbiss ( Wiener mit Brot) kann man auch zu sich nehmen.

Der Theatersaal hat hinten Tisch Plätze mit Bedienung, an denen man auch während der Vorstellung Getränke konsumieren kann.

Die Sitze in den Reihen sind wie im Kino nicht ganz so modern, aber nicht unbequem. Auch sind sie so angegliedert das man auch gut sehen kann wenn jemand vorein sitzt.

Die Decke des Theatersaals ist eine weißgestrichne Stuckdecke mit Profilen und Leisten. Die Decke ist liebevoll ausgearbeitet. Man kann sich sehr gut vorstellen wie prunkvoll sie mal ausgesehen haben muss, Ich stelle mir vor das die Decke mal mir viel Goldner Farbe bemalt war.
Von der Decke hängen außerdem große Kronleuchter.

Die Tonqualität ist zwar nicht so wie in modernen Häusern, aber dafür hat das Theater was gemütliches.

Das Personal ist recht jung und sehr freundlich.
Die Preise für einen Theaterabend sind günstiger als in einem großen Theater, so das man sich öfter mal so einen Abend gönnen kann. Mit den Eintrittskarten kann man sogar 3 Std. vor der Vorstellung bis Betriebsschluß kostenlos mit der BVG fahren.

Ich werde bestimmt wieder ein mal in dieses Theater gehen und hoffe das es das noch lange gibt.

Ich hoffe das ich euch mit diesen Bericht das Hansa Theater etwas näher bringen konnte.


23.01.05 by Manu

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Kommentare

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  • Danla.Hl 10.05.2005 14:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • ute.g 20.04.2005 14:35
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Sandrine19 23.03.2005 17:19
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • pruedens 07.03.2005 01:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • zeberus 22.02.2005 19:06
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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