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Infos zu Hanoi
Pro Eindrucksvolle Stadt
Kontra Keine
Die Hauptstadt Vietnams ist mit der Metropole HCMC im Süden kaum zu vergleichen. Obwohl auch hier die Entwicklung Vietnams von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft eindeutig ihre Spuren zeigt, so ist das Tempo dieser Entwicklug doch wesentlich langsamer als in HCMC. Wie sehr hier der nicht vorhandene Einfluss der Amerikaner oder der Franzosen, den der Süden während der ersten zwei Indochina Kriege erlebte, eine Rolle spielt, ist nicht direkt zu sagen. Aber man sieht eindeutig, daß das Geschäfte machen in einer (relativ) freien Marktwirtschaft hier oben im Norden noch nicht so vetraut ist.
Viele vergleichen Hanoi mit Genf, was einem auch durchaus in den Sinn kommen kann, wenn man in einem der Cafes am See in der Stadtmitte sitzt. Was auch immer man mit Hanoi assoziiert, die Stadt hat ihren Charm der viel von französischen Stil beeinflusst ist, auf jeden Fall behalten. Der Verkehr hält sich heir noch relativ in Grenzen udn findet in den engen Gassen in und rund um die Altstadt ohnehin nur auf Zweirädern statt.Die Altstadt Hanois ist einer der Highlights. Sie besteht aus 35 kleinen Straßen, wobei jede einzelne dieser Straßen eine Kategorie von Geschäften hat. So werden in der einen Straße nur Bambusleitern verkaufut und in einer anderen nur Silberschmuck. Die Altstadt ist von den Veränderungen im Zuge der Öffnuzng des Landes eigentlich unberührt gwesen, so habe ich es jedenfalls zwischen meinen beiden Besuchen im Winter 1994 und im Sommer 1998 gesehen. Wenige Häuser sind wirklich von Gund auf renoviert worden, allenfalls von Innen, und so sehen die alten Fassaden noch genauso aus, wie seit Jahrzehnten. Mit dem Unterschied allerdings, das der Zahn der Zeit zusehends an ihnen nagt. In der Altstadt bieten sich auch einige Übernachtungsmöglcihkeiten für Backpacker sowie die notwendigen Traveller Restaurants, die ihre Touren nach Sapa, Dien Bien Puh oder zur Halong Bay anbieten. Außerdem gibt es an jeder Ecke köstliche Garküchen, die dem Essen in den Restaurants nicht nachstehen. Ausserdem schadet es nicht, wenn man sein Geld etwas gleichmäßig unter den Vietnamesen verteilt
Eine weitere Attraktion in Hanoi ist natürlich auch das Mausoleum von Onkel Ho samt Wohnhaus und angeschlossenem Musuem über die Geschichte des Vietnamkrieges. Man kann natürlich darüber debattieren, ob es sich lohnt für eine 30 Jahre alte Leiche im Glaskasten anzustehen und auch noch Eintritt zu bezahlen. Wer sich aber mit der Geschichte Vietnams beschäftigt und die Bedeutung des nationalen Volkshelden kennt, auch die 68er in Deutschland ist ja total auf ihn abgefahren, der sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Das Mausoleum und der ganze Platz davor erinnert einen auch direkt daran, das man hier in einem kommunistischen Land ist. Das Museum ist vom Informationsgehalt nicht übermäßig interessant, sondern besteht mehr aus alten oder nachgestellten Gegenständen der vietnamesischen Armee.Zur Fortbewegung bietet sich in Hanoi nur das Fahrrad an. Die ganze Stadt fährt damit rum und die Entfernungen lassen es auch durchaus zu. Bei einer Panne kann man sich an die 100000000 kleinen Fahrradläden auf den Bürgersteigen wenden.
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Da habe ich doch glatt noch einen Südostasien-Bericht von Dir entdeckt.