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Was Sizilien mit Hagen verbindet...
Pro Ich lebe hier...
Kontra ...leider nicht für immer
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
Da ich noch keine tiefgreifende Ahnenforschung betrieben habe, kann ich euch nur eines 100 %ig sagen: Meine Urgroßeltern, meine Eltern und auch ich sind in Hagen geboren, und bis auf eine kleine Unterbrechung, ich war nämlich so blöd mit Kind und Kegel bis rauf nach Rendsburg zu ziehen, habe ich mein gesamtes Leben hier verbracht. Doch nun möchte ich euch einiges über Hagen selbst berichten.
Zunächst einmal möchte ich etwas über die Geschichte von Hagen sagen. Den Ort gibt es seit dem frühen 13. Jahrhundert. Ich spreche absichtlich von Ort, da sich die heutige Einwohnerzahl von ca. 204.000 Einwohner natürlich erst bis heute entwickelt hat. Die Gerichtsbarkeit über Hagen lag zu dieser Zeit in den Händen der Grafen von Volmarstein, und erst im Jahr 1324 ging der Ort in den Besitz der Grafen von der Mark über.
1746 wurde Hagen dann durch eine königliche Anordnung zur Stadt erhoben, die damals 670 Einwohner zählte. Für heutige Verhältnisse käme dies Zahl wohl eher einem mittleren Verein gleich als einer Stadt.Ab dem Jahr 1750 bekamen wir dann endlich das Wappen unserer Stadt, das sich heute vielerorts in Hagen wieder findet. Es zeigt einen Eichbaum mit drei Ästen und drei Hauptwurzeln.
Später, wird dann aus dem kleinen Städtchen nach der Eingemeindung der Stadtteile Eilpe und Wehringhausen schon ein etwas größeres Örtchen, denn immerhin zählt Hagen da dann schon über 25.000 Einwohner.So, ich denke, das reicht jetzt auch zur Geschichte, obwohl es auch hier noch stundenlang zu berichten gäbe.
Vor sehr langer Zeit war Hagen für seine zahlreichen Stahlproduktionen bekannt, heute gibt es hier natürlich auch eine Menge Handel- und Dienstleistungsbetriebe. Durch die günstige Lage wurde Hagen zu einem Industriestandort, was mir persönlich bekannt ist, sind die Stahlfirmen und die zahlreichen Speditionen, Durch meine Ausbildung in der Industrie, die wir z.B. in unserem Lennetal antreffen, sind mir einige Firmen bekannt, die einen Ruf auch außerhalb unserer Stadt genießen.
Da wäre z.B. die Fa. Rentex, die ein hochtechnologisches Sterilisationsverfahren anwendet, um Krankenhäuser mit steriler und gereinigter Wäsche und weiterem Bedarf zu beliefern. Diese Firma dürfte denjenigen unter euch vielleicht bekannt sein, die in diesem Berufsfeld arbeiten.Als nächstes Unternehmen fällt mir noch die Douglas Holding ein, bei der ich nach meiner Ausbildung bis zu meiner Schwangerschaft beschäftigt war. Auch dieses Unternehmen ist einer der marktführenden Betriebe und wer kennt nicht das breite Sortiment von Kleidung, Parfums, Bücher, Schmuck, Pralinen usw. Früher zählte auch Drospa dazu.
Dann die Stora Enso, die auch weit über die Hagener Grenzen bekannt sein dürfte. Dort werden jährlich mehr als 500.000 Tonnen Papier hergestellt.*winke Jürgen, dem Mann von Semmentha*Die Post AG , die ebenfalls in der Nähe des Industriegebietes Lennetal anzutreffen ist, soll jetzt hier mal den Abschluß machen, ansonsten würde es bis zur Fertigstellung meines Berichts Tage dauern.
Allgemein kann man also sagen, dass Firmen wie Krupp z.B.(Stahlwerke) weitgehend nicht mehr so stark vertreten sind, wie Firmen, die Dienstleistungen erbringen oder Handel betreiben. Speditionen haben wir hier so einige, auf die ich aber auch nicht weiter eingehen möchte.Erwähnen möchte ich aber noch, dass der Güterbahnhof in Vorhalle zu den größten Rangierbahnhöfen Europas zählt. Somit zeigt sich auch hiermit, dass eine verkehrsgünstige Lage auf jeden Fall gegeben ist
Quelle: www.hagen.de
Wo liegt Hagen und was gibt es über die Landschaft zu sagen?
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Hagen Hauptbahnhof und die City
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Leider gibt es auch in unsere Stadt einige Wohngegenden, die dringend der Renovierung bedürfen. Daher glich Hagen auch lange Zeit einer riesigen Baustelle, gerade auch in der Bahnhofsgegend. Dazu muß aber auch gesagt werden, dass hier sehr viele neue Parkmöglichkeiten, Geschäfte und attraktive Angebote entstanden sind, die im Laufe des letzten Jahres schon teilweise fertig gestellt wurden. Bushaltestellen wurden neu angelegt, so dass es für den Hagener Bürger jetzt recht bequem ist, Busse in die entsprechende Richtung zu finden, da man vorher auch die Straßenseiten einer Hauptverkehrsstraße rund um den Bahnhof wechseln musste.
Ärgern tun mich persönlich allerdings die Parkgebühren der Stadt, da es kaum noch kostenlose Parkmöglichkeiten in oder rund um die Innenstadt gibt. Parkhäuser sind mir jetzt so um die 13 Stück bekannt, Parkuhren gibt es ebenfalls. Teilweise sind die Parkhäuser rund um die Uhr geöffnet, die meisten jedoch schließen nach Geschäftsschluß ebenfalls.
Vor einigen Jahren habe ich genau in der City gewohnt, allerdings wurde mir diese Lage spätestens nach Juniors Geburt zu „zentral“. Der Lieferverkehr früh morgens Stunden vor Geschäftsbeginn konnten einem den Schlaf rauben, nachdem abends die Kneipen und Restaurants ihre Gäste in den frühen Morgenstunden entließen. Wenn man die Ruhezeiten jetzt mal durch rechnet bleiben so ca. 3 – 4 Stunden Schlaf. Natürlich nur unter der Vorraussetzung, dass in dieser Zeit Junior nicht beschloß, dass er ausgerechnet dann Hunger hat (während seiner Babymonate).Somit sind in der City zahlreiche Möglichkeiten der „Einkehr“ vorhanden, sei es nun, dass einem der Magen auf den Schuhsohlen hängt oder man einfach nur „unter Leute“ *lach*, bitte nicht wörtlich nehmen, sein möchte.
Ich werde hier nicht im einzelnen auf die weiteren Möglichkeiten eingehen, da es hierfür separate Kategorien für die Stadt Hagen gibt. Ebenso für kulturelle und Erholungsmöglichkeiten, kulinarische Genüsse und vieles mehr. Außerdem würde es den Rahmen des Berichtes sprengen.
Verkehrsverbindungen
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BAB A1 (Hansalinie) HA-Nord, HA West
BAB A45(Sauerlandlinie) Autobahnkreuz HA, HA-Süd
BAB A46(HA-Brilon) Hohenlimburg, Hohenlimbug Ost
Fakten, Fakten, Fakten
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Nun, in Anbetracht der Tatsache, dass manche Frauen hier bald anscheinend keinen Mann mehr abbekommen werden, kann ich mich glücklich schätzen wenigstens ein Mal verheiratet gewesen zu sein *lach*. In Panik verfalle ich trotz allem nicht, es lässt sich ja immer mal wieder ein männliches Exemplar scheiden, ansonsten importieren wir einfach einige besonders gelungene Exemplare. Bewerbungen für meine Geschlechtsgenossinnen können gern im GB abgegeben werden* gg* Bitte das Alter angeben und prüfen, ob ihr nicht vielleicht schon ein liebes Weib im trauten Heim habt. Das wird leider immer wieder übersehen. Ich werde die Bewerbungen dann umgehend an unser Seniorenheim um die Ecke weiter leiten
Egal ob Männermangel, Baustellen und was weiß ich nicht alles. Ich liebe meine Stadt und würde kein zweites Mal Hagen den Rücken kehren. Nicht nur, weil hier meine Familie und Freunde leben, sondern auch, da ich die Landschaft vermisst habe. Sicher, es gibt sehr schöne Orte und wahrscheinlich für viele andere auch schönere Landschaften, ich für meinen Teil jedoch sage: Ich bleibe hier! Mögen auch die Einkaufsmöglichkeiten anderer Städte noch besser sein, das ist für mich ebenfalls kein Grund Hagen zu verlassen.
In diesem Sinne, ich wünsche euch noch einen schönen Abend,eure Christiane,
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Daysleeper75 28.06.2004 01:06
Hab den Bericht gelesen, möchte ihn aber nicht bewerten. Für jemanden, der Hagen als seine Heimatstadt bezeichnet sicher ein gelungener Bericht. Zu der Stadt selbst: Ich wohne mittlerweile etwa 2 Jahre hier und kann Deine Meinung über Hagen nicht teilen. Hagen ist mit Abstand das hässlichste was mir an Städten je untergekommen ist. Habe noch nie auf so engem Raum so viele baufällige/renovierungsbedürftige Häuser gesehen. Die Innenstadt hat verglichen mit umliegenden Städten (Bochum, Dortmund...) nichts zu bieten. Wenn ich was einkaufen will fahre ich daher lieber ein paar Kilometer in eine Stadt, die eine einigermaßen strukturierte Einkaufsstraße hat. Die Bevölkerung Hagens lädt auch nicht gerade zum bleiben ein. Abgesehen von einem riesengroßen unteren Mittelstand gibt es eine kleine Oberschicht aus neureichen, die mit Ihrem "Wohlstand" nicht adäquat umgehen können. Man merkt, daß diese Leute größtenteils nicht mit ihrem Stand umgehen können. Der Anteil Arbeitsloser und gesellschaftlich ausgegrenzter Personen scheint auch überdimensional groß zu sein. An fast jeder Bushaltestelle findet man schon morgens reichlich verwahrloste Herren mit einer Bierdosen-gefüllten Plastiktüte, roter Nase und einem Geruch, den man eher Kneipenmülleimern zutrauen würde. Alles in allem: ich will hier so schnell es geht wieder weg!
sebastian_c 23.02.2004 23:35
Erstmal: Schön geschriebener Bericht mit "Seele". Dann muss ich aber noch hinterherschieben, dass ich persönlich Hagen für eine hässliche Stadt halte. War übrigens erst gestern da, und - trotz der Fortschritte rund ums Rathaus - mal wieder etwas enttäuscht. Eine durchschnittliche City und drumrum hässliche 50er-Jahre Klötze. Naja, immerhin seid ihr das Tor zum Sauerland! (deine 5 Sterne nehme ich dir nicht übel, obwohl objektiv betrachtet, ohne "Gefühle", kein so gutes Ergebnis rauskommen kann) Ich selbst bin übrigens aus Siegen...eurer südlichen "Nachbarstadt". Auch nicht traumhaft, aber ein netter Ort. Sieh dir ruhig mal meinen Bericht an. mfG SC
bikec 01.12.2003 22:47
Adelina3 29.10.2003 19:34
Ich wohne auch direkt an einem großen Waldgebiet.... Haspe -Kipper , ganz oben an Wald....Liebe Grüsse ADELINA3
ich hab den Bericht auch gelesen. ich bin vor einem Monat nach NRW gezogen und finde Stadt überhaupt nicht so schlimm! Schonmal in Wuppertal gewesen? Ich finde, Hagen war eine Gute Wahl!!!