Einfach in den Flieger setzen, alles hinter sich lassen, irgendwo hin wo es warm ist und wo man das Jahr schön ausklingen lassen kann. Angenehmes Klima, ein schöner Strand und ein Hotel, in dem es sich schön entspannen lässt, in dem man sich wohlfühlt und wo all inclusive auch wirklich all inclusive bedeutet.
So stellte ich mir meinen Urlaub vor, als ich damit begann Internetseiten und Reisekataloge zu durchwälzen auf der Suche nach einem Ort der möglichst all diese Kriterien erfüllt.
Erst mal stellte sich mir die Frage wohin es überhaupt gehen soll. Karibik? Interessant – aber für eine Woche nicht lohnenswert. Balearen? Im Winter zu kalt. Kanarische Inseln? Hört sich gut an.
Nach einigem hin und her entschied ich mich für Fuerteventura, auch wenn mir viele Freunde und Bekannte von der Insel aufgrund ihrer Kargheit und recht eintönigen Landschaft abrieten. Das Hotel „Green Oasis“ sollte es sein, eine Woche all inclusive für 630 Euro. Kurzfristig schloss sich noch ein Freund von mir an, und am 07.12.2002 sollte unsere Reise schließlich beginnen.
~~~ Bevor ich mit dem Bericht beginne ~~~
Der Bericht beruht auf meine Meinung, ein anderer vermag einige Dinge vielleicht komplett anders empfinden. Mein Kumpel stimmte mir bei den meisten Dingen zu.
In meinem Bericht werde ich für einzelne Kategorien Punkte vergeben, und zwar Punkte von 1(miserabel) bis 10(hervorragend). So kann sich jeder, der vielleicht im Hotel „Green Oasis“ seinen nächsten Urlaub verbringen möchte, ein Bild von genau jenen Dingen machen, die für ihn von Wichtigkeit sind.
Nun aber genug der Worte, los geht´s !!!!!
~~~ Lage ~~~
Das Green Oasis liegt an der Costa Calma, im südlichen Teil der Insel, etwa 8 Kilometer vom Städtchen Jandia entfernt. An dem Hotel vorbei führt eine kleine Straße, auf der hin und wieder mal ein Linienbus passiert oder ein Leihwagen vorbeifährt, ansonsten geht von ihr nicht viel Lärm aus. Zum Strand sind es ca. 10 Minuten Fußweg, obwohl es gerade mal eine Strecke von 800 Metern sind. Man läuft ein bisschen zickzack, muss auf dem direkten Weg zudem noch unter einem Zaun durchklettern, sonst nimmt man einen größeren Umweg auf sich. Der Weg zum Strand lohnt sich aber nicht wirklich, da dieser nicht so besonders schön ist. Wohin man schaut Sonnenliegen und riesige Hotelbauten, schade um den ansonsten eigentlich schönen und sauberen Strand.
Vom Flughafen aus sind es ca. 50 Minuten Busfahrt zum Hotel, vom Hotel zum nächsten Shoppingcenter sind es gerade mal 100 Meter.
Die Lage des „Green Oasis“ ist sehr ruhig, wer eher auf eine actionreiche Gegend steht sollte dieses Hotel eher meiden.
Alles in allem würde ich der Lage des Hotels 7 Punkte verleihen.
~~~ Aufbau des Hotels~~~
Direkt von der Straße aus gelangt man in die kleine Empfangshalle, welche nicht gerade als pompös bezeichnet werden kann. Zuerst geht man an der Rezeption vorbei, dann durch die eigentliche Halle, in der sich auch die Treppe runter zur Bar und zum Speiseraum befindet.
Verlässt man diese Halle auf der anderen Seite steht man direkt vor der Poolbar, neben der sich der recht kleine Pool befindet. Umgeben werden Pool und Poolbar von den Wohneinheiten, welche aus insgesamt 127 gelben Bungalows bestehen. Das ganze wird durch schöne bunte Blumengestecke und etliche Palmen aufgelockert, die Wege zwischen den Bungalows sind in rot gehalten. Gegenüber des Pools befindet sich der hauseigene Tennis- und Ballspielplatz, welcher in keinem schlechten Zustand ist. Dies kann man von dem Billard- und dem Tischfußballtisch nicht gerade behaupten, beides aber noch gebrauchbar. Ein paar Kleinigkeiten wie Getränke, Souvenirs und Süßigkeiten können zu etwas überteuerten Preisen im Minimarkt neben der Rezeption erworben werden. Für größere Einkäufe lohnt sich aber der weg in den 50 Meter entfernten Lebensmittelmarkt (liegt etwas versteckt, zu erkennen am roten „supermercado“-Schild) oder zum 100 Meter entfernten Shopping-Center.
Der Aufbau des Hotels erhält von mir 8 Punkte.~~~Der Pool~~~
Der Swimmingpool des Hotels besteht aus 2 halbrunden Becken. Eines davon, das Kinderbecken, liegt ca. 1 Meter höher als das Erwachsenbecken, was einfach daran liegt dass das Hotel in einer leichten schräge angelegt ist und somit der Höhenunterschied auf einfache Weise genutzt wird um dem Pool eine besondere Note zu geben. Das Wasser ist angenehm warm (da beheizt), Liegen sind im Überfluss vorhanden. Ich war nicht in der Hauptreisezeit da, aber so viele ungenutzte Liegen wie hier habe ich noch in keinem Hotel zuvor gesehen. Auch der Pool selbst war nicht von Menschen übersät. Er war sehr sauber, wurde jede Nacht neu gechlort. Ihm fehlte meiner Meinung nach jedoch das gewisse etwas, weder eine Rutsche noch sonst eine Auflockerung gaben ihm ein Gesicht. Lediglich die in der Höhe versetzten Becken, von denen das Wasser des oberen Beckens in das untere Becken floss, ließen den Pool ein bisschen lebhaft wirken.
Alles in Allem 6 Punkte für den Pool.
~~~Zustand der Anlage~~~
Das Hotel wurde 1987 gebaut, und seitdem wurde scheinbar nicht sonderlich viel renoviert. Die Bepflanzung ist in einwandfreiem Zustand, Palmen und Blumen sehen gesund aus. Die Wege zwischen den Bungalows sind schon an vielen Stellen aufgeplatzt, teilweise lugen auch Rohre heraus. Von den Bungalows bröckelt Putz ab, was vielleicht an der salzigen Luft liegen mag. Alles ist sauber, dank vieler Mülleimer und Rücksichtsvoller Hotelgäste bleibt man von umherliegendem Abfall verschont. Schade nur, dass die Müllsäcke des Hotels an einigen Punkten am Rande der Hotelanlage gesammelt werden. Kein schöner Anblick wenn man auf dem Weg zwischen Bungalow und Hauptgebäude ständig an bergeweise schwarzer Müllsäcke vorbeilaufen muss. Man merkt der Anlage an dass sie nicht mehr die neueste ist, aber sie wird recht ordentlich in Stand gehalten.
Deswegen 7 Punkte für den Zustand der Anlage.~~~Ausstattung der Bungalows~~~
Die Bungalows sind 2-stöckig, im unteren Bereich befindet sich der Wohnraum mit Couch, einem Tisch und 2 Stühlen sowie einer kleinen Küche. Vor dem Eingang befindet sich eine Terrasse mit Tisch und 2 Stühlen, auf der anderen Seite des Bungalows ein kleiner Balkon, der sich mit 50cm Länge und 1 Meter Breite jedoch lediglich zum Wäsche aufhängen eignet.
Im oberen Bereich befindet sich das Schlafzimmer und das Bad. Die Betten sind bequem, großzügige Schränke bieten eine Menge Platz. Die Badewanne ist zum Reinsetzen groß genug, das Bad an sich in allen Belangen ausreichend.
In jedem Bungalow befindet sich ein Safe, der für 10,50 Euro pro Woche plus 10 Euro Kaution angemietet werden kann. Der Fernseher hat eine recht gute Qualität und empfängt außer den spanischen auch alle gängigen deutschen TV-Sender. Schade ist nur, dass es keine Fernbedienung gibt, und man den Fernseher mit 1 Euro pro Stunde über einen Münzeinwurf füttern muss. Die Küche braucht man eigentlich so gut wie gar nicht, kaum einer macht sich bei all inclusive die Mühe noch extra was zu kochen. Wer dies trotzdem tun möchte muss sich erst an der Rezeption Besteck und Geschirr anmieten, oder von woanders her beschaffen. Die Haus-Musikanlage, die in Form von zwei Reglern an der Wand bedient wird, sieht eher antiquitär aus und funktioniert gar nicht.
Abgesehen von den Extrakosten kriegt die Ausstattung der Bungalows 8 Punkte von mir.
~~~Zustand der Bungalows~~~
Leider lässt der Zustand teilweise wirklich zu wünschen übrig. Die Haus-Musikanlage sieht versifft aus und funktioniert nicht, Schalter und Steckdosen haben auch schon mal bessere Zeiten erlebt. Fensterscheiben sind etwas schlierig, etwas bessere Reinigung dürfte ihnen sicher gut tun. Der Zustand der Möbel ist absolut okay. Bei der Deckenlampe in meinem Wohnraum fehlte die Verkleidung, man sah direkt auf die zwei Glühbirnen. Bad und Toilette waren sehr sauber. Warmes Wasser war immer zeitlich begrenzt genießbar, da jeder Bungalow über einen eigenen kleinen Wasserboiler verfügte, und dieser nicht allzu viel hergab. Ein warmes Bad konnte man vergessen, und beim Duschen war Beeilung angesagt.
Hier könnte man einiges besser machen, deswegen nur 4 Punkte.~~~Reinigung~~~
5x die Woche Reinigung und 2x Handtuchwechsel, alles zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Die Reinigungskräfte leisteten gute Arbeit, Mülleimer waren immer leer und Aschenbecher geleert und gereinigt. Toilettenpapier wurde ausreichend zur Verfügung gestellt, die Betten ordentlich gemacht und auch sonst gab es keinen Grund zu klagen.
Bis auf die Fensterscheiben alles top, dafür 9 Punkte.
~~~Service~~~
Die Angestellten an der Rezeption waren sehr hilfsbereit, manchmal aber auch selbst etwas hilflos. So konnte uns zum Beispiel keiner sagen wann die Linienbusse vor dem Hotel abfahren, einen Plan gab es nicht, wir sollten uns einfach mal hinstellen und warten. Wenn in den Zimmern was nicht stimmte war 5 Minuten später jemand da und nahm sich der Sache an, wie bei dem kurzzeitigen Stromausfall im Bungalow meines Kumpels. Alle sprachen deutsch, 2/3 der Rezeptionsbelegschaft waren ja auch Deutsche. Eher reserviert dagegen wirkten die Bardamen an der Poolbar und der Abendbar, sie taten ihren Job, mehr aber auch nicht. Der Deutschen und der Englischen Sprache waren sie nicht mächtig, was häufig zu Konfusionen führte.
Am Service könnte man arbeiten – erst mal nur 6 Punkte.~~~Speisesaal~~~
In nüchternem weiß gehalten, mit ausreichend Sitzplätzen. In der Mitte des Saales das jeweilige Essensbuffet, verteilt an zwei ringförmigen Tischen. An Automaten konnte man unbegrenzt Kaffee, Kakao, Pepsi, Pepsi Light, 7up, Orangensaft, Multivitaminsaft und Wasser zapfen. Im Saal selbst herrschte eher kühle Atmosphäre (weiße Wände / weißes Licht), das Küchenpersonal bekam man fast nie zu Gesicht. Frühstück gab es von 08:00 bis 10:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 20:00 Uhr, dazwischen noch mal Essen sowie Kaffee und Kuchen. Auf die Essenszeiten wurde peinlich genau geachtet. Kam man etwa erst um 09:45 Uhr zum Frühstück wurde man seitens des Abräumpersonals bereits böse angeguckt! Leere Teller blieben nicht lange vor einem stehen, kaum hatte man fertig gegessen wurden sie weggebracht. Essen war stets genügend vorhanden, so dass auch diejenigen die später kamen noch von allem etwas bekamen.
6 Punkte für den Speisesaal-
~~~Essen~~~
Zum Frühstück gab es Rühr- oder Spiegelei, gekochtes Ei, Stangenbrot und Brötchen, eine Auswahl Müsli und Cornflakes, Gebäck, Wurst und Käse, Joghurt, Butter, Honig und Marmelade. Es war zwar jeden Tag das Gleiche, aber es war gut. Die Auswahl war nicht überragend, aber was es gab das konnte man sich auch schmecken lassen.
Ähnlich war es beim Abendessen. Jeden Tag Pommes, Kartoffeln in unterschiedlichen Varianten, eine Suppe, Brötchen. Fleisch und Fisch gab es jeden Abend, immer auf eine andere Art und Weise. Schmeckte zwar immer irgendwie gleich, aber auch genießbar. Zum Mittagessen und zu Kaffee/Kuchen kann ich nichts schreiben, da wir um diese Zeit selten im Hotel waren und es daher nicht probiert haben.
Freunde von Salaten und Früchten bekamen meist nur eine sehr spärliche Auswahl geboten, oft gab es auch nur eingelegtes Obst.
Wenig Auswahl, aber gute Speisen – für´s Essen gibt’s 7 Punkte von mir.~~~Poolbar~~~
An der Poolbar konnte man sich außerhalb der Speisesaal-Öffnungszeiten, also von ca. 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, mit Getränken und kleinen Snacks verköstigen. Snacks waren Schinkentoast, Käsetoast, Hamburger, Tintenfischringe und Hähnchennuggets. Die Hähnchennuggets schmeckten furchtbar und waren als solche eigentlich gar nicht zu erkennen (teilweise nicht richtig frittiert und innen noch tiefgefroren), die Tintenfischringe okay, Hamburger und die Toasts recht gut. Alles keine Aufwendigen Speisen, aber für den kleinen Hunger zwischendurch genau richtig.
An Getränken gab es eine recht geringe Auswahl. Frischgezapftes Bier, ein paar Liköre, den genialen Honig-Rum (eine kanarische Spezialität), Fanta, Säfte sowie aus einem Automaten das gleiche wie im Speiseraum, also Pepsi, Kaffee etc.
Die Säfte waren eher eine Art Fertigmischung mit höchstens 20% Fruchtanteil. Als Cocktails gab es leider nur den „Green Oasis Cocktail“ (Mischung aus Bananenlikör, Blue Curacao und ein paar Säften), sowie den „Kindercocktail“ ohne Alkohol, der wie Zuckerwasser schmeckte. Lange anstehen musste man nie, höchsten ein paar Minuten auf das Essen warten.
Es hätte ruhig ein bisschen mehr Auswahl geben dürfen, 5 Punkte für die Poolbar.
~~~Hotelbar~~~
Abends um 20:00 Uhr, direkt nach dem Abendessen, öffnete die Hotelbar. Die Auswahl an Getränken war die gleiche wie an de Poolbar, inklusive dem Pepsi- und dem Kaffeeautomaten. Zu Essen gab es hier jedoch nichts mehr. In dem Raum war zudem eine Bühne auf der das Abendanimationsprogramm stattfand, alles in allem eine recht gemütliche Atmosphäre.
Gegen 20:30 startete dann auch das Abendprogramm, dauerte meist bis ca. 23 Uhr. Getränke wurden bis 23:30 Uhr ausgegeben, danach war Schluss. Wer danach noch ein Weilchen sitzen bleiben wollte konnte dies tun, der Raum hatte die ganze Nacht geöffnet.
8 Punkte für die Hotelbar.~~~Kinder~~~
Für die Kleinen wurde im „Green Oasis“ einiges geboten. Nachmittags konnten sie mit einem der Animateure bei verschiedenen Ballspielen austoben. Es gab Malwettbewerbe und ein Kinderprogramm am Abend, direkt vor der Erwachsenenanimation. Unter anderem tanzten sie, sangen Lieder, und hatten einen Liebling: Pellegrino, ein als Vogel verkleideter Animateur der das Maskottchen des Hotels repräsentierte und mit den Kindern feierte.
Was sonst noch so alles geboten wurde weiß ich leider nicht, aber die Freude stand den Kindern im Hotel sah regelrecht ins Gesicht geschrieben, sie hatten ihren Spaß.~~~Animation~~~
Drei Animateure versuchten den Gästen mächtig einzuheizen, ein Belgier, ein Südafrikaner und eine junge Dame aus Deutschland. Der Belgier und die Deutsche waren eine leichte Enttäuschung, der einzige der einem wirklich sympathisch erschien war der Südafrikaner. Nur er verstand es auch außerhalb des feststehenden Programms mit den Gästen ein Schwätzchen zu halten, Stimmung zu verbreiten, er war der Einzige bei dem die gute Laune nicht aufgesetzt wirkte.
Das Animationsprogramm war recht Abwechslungsreich, wenn auch ohne echte Highlights. Jeden Abend gab es erst mal das Kinderprogramm, danach eine Runde Bingo bei der man zwei Sektflaschen gewinnen konnte. Danach kam der Hauptteil des Abends. Jeden Tag was anderes - Karaoke, eine brasilianische Tanzgruppe, eine Liveband, eine Papageienshow und einmal eine Kurzvorführung von „Saturday Night Live“ durch die Animateure. Nicht schlecht, aber irgendwie fehlte etwas der Pfiff.
Tagsüber hatte man abwechselnd die Möglichkeit zum Pistolenschießen, Luftgewehrschießen, Bogenschießen, Dartspielen, Volleyball, Fußballtennis. Leider wirkte auch hier die Animation recht reserviert, nach dem Motte: schnell das Standartprogramm abspielen und dann nichts wie weg!
4 Punkte für die Animation, leider war Alex der Südafrikaner nur selten da.
~~~sonstiges~~~
Telefonzellen gab es um das Hotel herum mehr als genügend, leider war es nicht möglich an der Rezeption eine Telefonkarte zu erwerben. Hierfür musste man in den nächsten Supermarkt.
Über die Rezeption kann man sich Leihwagen beschaffen, zu günstigeren Konditionen als wenn man direkt zu einer Verleihfirma geht (wir hatten verglichen).
Vom Kauf der Club-CD des Hotels möchte ich abraten, da sich auf ihr fast ausnahmslos die Lieder des Kinderprogramms befinden.
Der Minimarkt im Hotel ist verhältnismäßig teuer, lieber die 50 Meter zum Supermarkt laufen!
Richtig gutes einheimisches Essen gibt´s in einem kleinem Restaurant gegenüber der Tankstelle ca. 80 Meter vom Hotel weg. Menüs mit Suppe, Fischgericht und Eis als Nachspeise schon für 6,60 Euro!!! Viel und echt lecker.
~~~FAZIT~~~
Es gibt sicher bessere Hotels, aber alles in allem kann man sich nicht beklagen. Kommt auch auf den Preis an den man bezahlt. Ich zahlte über „Alltours“ für eine Woche 630 Euro, was eindeutig zu viel war. Andere buchten über Neckermann und zahlten für die gleiche Reise 480 Euro, was absolut okay ist. Habe einfach zur falschen Zeit im falschen Reisebüro gebucht, aber das ist ein anderes Thema.
Das „Green Oasis“ ist kinderfreundlich, aber nur bedingt behindertengerecht. Sehr sauber, ruhig gelegen, fast schon ein wenig familiär.
Ein zweites Mal würde ich hier zwar nicht Urlaub machen wollen, aber bereut habe ich den ersten auf keinen Fall.