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Pro Poollandschaft, großes Zimmer, Balkon, Sicht, Whirlpool, kleiner aber feiner Strand
Kontra Drogen wurden uns mehrmals im Hotel angeboten, Personal ohne Trinkgeld nicht immer korrekt
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
20 Tage Entspannung im Gran Bahia Principe Runaway Bay auf Jamaika, einem fünf-Sterne-Hotel, liegen hinter mir. Unser Aufenthalt in dieser riesigen Ferienanlage war All Inclusive, in einer Junior Suite Superior mit vielen zusätzlichen Annehmlichkeiten für einen luxuriösen Aufenthalt - zumindest rein theoretisch, auf der Insel wo „no problem“ und “yoo man“ öfter gesagt werden, als sonst wo auf der Welt. Aber war alles so angenehm und komfortabel im Hotel, wie wir vor der Reise auf Fotos und Berichten vermittelt bekamen?
AnfahrtZimmer
Unser Zimmer, im fünften Stock des Gebäudes G mit der Nummer 12510, mit Blick auf den Strand und dem Pool zugleich, war auf den ersten Blick sehr komfortabel. Selbst in der Karibik sind in solchen angebotenen High-Class-Zimmern (Junior Suite Superior) einige Kriterien zu den fünf vergebenen Sternen Pflicht. So hatten wir eine Klimaanlage selbst regulierbar von uns, einen großen Balkon mit Sitzgelegenheiten und einen Whirlpool im Zimmer. Die Minibar mit Softdrinks, Wasser und Bier ausgestattet, wurde jeden Tag vom Zimmermädchen neu gefüllt, so wie auch jeden Tag Kaffeebeutel und Tee neu dazukamen. Das Bett stellte sich jedoch schnell als schlecht heraus, ein King-Size-Bett ohne jegliche orthopädische Vorteile - bereits schon in der ersten Nacht begann mein Rücken zu ziehen. Mehrere Schwächen im Zimmer fallen dann mit der Zeit auch auf wie z.B. an etlichem Stellen kaputte Fliesen und eine Decke, die Zeichen aufwies, dass bereits schon mal Wasser vom Dach durchgesickert war. Besonders negativ empfanden wir den Preis des Tresors, der mit sechs amerikanischen Dollar am Tag viel zu teuer war. Haben ihn die ersten Tage genutzt, wo man eben noch viel Geld mit sich trug. Später, als für einige Ausflüge die wir machten, wie z.B. zu den Dunns Riverfalls, das Geld weniger wurde, haben wir den Safe wieder abbestellt. Weitere Mängel, wie der defekte Fernseher (zweimal gewechselt, einmal mit vier Tagen Verzögerung) und sehr laut quietschende Duschtüren machten ebenso keinen guten Eindruck.
Frustrierend teuer und laut
Besonders frustriert war ich mit den Kosten was das Internet betrifft. Sie verlangten im heruntergekommen Businesscenter 49 Cent pro Minute! Nach Feilschen sank der Preis auf 20 Dollar pro Stunde. Zu unserer Überraschung waren die Räumlichkeiten, wo sich das Businesscenter befand in der zweiten Woche spurlos verschwunden. Ich hatte vorbezahlt für eine Stunde. In der Lobby sagte man mir, der angemietete Anbieter sei nicht mehr im Hause und kommunizierten dann mit ihm telefonisch, damit er mir das Restgeld übergeben konnte. Dies geschah dann drei Tage später in unfassbarer Manier: um 6.30 Uhr morgens wurden wir aus dem Schlaf gerissen, um zu erfahren, dass unser Geld in der Lobby abgegeben wurde. Allgemein hat man es im Hotel nicht so mit dem Respekt der Besucher. Welche Geräuschkulisse sich jeden Morgen ab 7.30 Uhr in den Fluren vom Reinigungspersonal bildete kann man kaum beschreiben, Rufe, Telefonate, Gelächter – all das in hoher Lautstärke, ließen einem kaum Ruhe. Nur die blasende Klimaanlange macht es möglich zumindest etwas die Belästigung zu ignorieren. Auch nach dem Mittagessen, wo man sich bei der Hitze mal hinlegen wollte, war es kaum möglich, Ruhe zu finden von den lauten Hotelmitarbeitern im Flur.
Verpflegung
Wie ich bereits erwähnt habe sind die meisten Besucher des Hotels Amerikaner und Kanadier. Verständlich, denn die Flugpreise sind von beiden Ländern aus nach Jamaika im Vergleich zu uns Europäern sehr günstig (wir haben 1871 Euro für 3 Wochen Urlaub bezahlt, Amerikaner kommen mit einem Drittel der Summe aus - unter selben Bedingungen) sind. Dies beeinflusst auch die angebotenen Speisen im Hauptrestaurant. Das Buffet dort reflektiert das amerikanische Frühstück wieder, mit Pancakes, Waffeln, Bohnen und Speck, Erdnussbutter, Krapfen, weißen Toast etc.. Für uns alles etwas zu fettig und zu süß. Auch Abend- und Mittagessen im amerikanischen Stil mit Hotdogs, Hamburgern und als Dauerbrenner bei den Nachtischen Cheese Cake. Den kann man nach drei Tagen schon nicht mehr sehen, geschweige denn nach drei Wochen dort. Meine Freude fand ich meistens mit ein paar Mahlzeiten die Huhn beinhalteten (Jerk Chicken – eine einheimische Spezialität, die man probieren sollte oder auch das exzellente Lemon Chicken), im Ofen zubereitet. Pizza und Pastagerichte waren jeden Tag in Unmengen da, nachdem man davon probiert hatte wusste man auch warum: null Geschmack! Ganz anders werden dort die Speisen gewürzt.
Personal
Das Personal war mal freundlich, mal weniger engagiert und gut gelaunt. Du bestellst jedes Mal Cola light zum Essen ohne Eiswürfel und sie bringen dir immer welche mit, kommen mit dem Stress nicht klar, können sich kaum etwas merken. Wenn man jedoch jedes Mal 1-2 Dollar Trinkgeld gibt, was fast schon an der Tagesordnung in Restaurants, Bars und beim Zimmermädchen bei uns war, dann war alles prima. Gab es mal 1-2 Tage nichts, merkte man den zunehmest schlechteren Service. Ansonsten wird man von jedem in Hotelkleidung begrüßt, meistens mit „respect man“ und einem Faustgruß. Es gibt nette Abteilungsleiter, die einen auch am Tisch fragen ob man mit allem zufrieden ist, es gibt jedoch auch Vorgesetzte dort, wie in der Snackbar, die 10 Minuten brauchen, um dir die gewünschte Lunchbox (die sich am Ende dazu noch als einfacher Pappteller erweist) endlich auszuhändigen.
Gesamteindruck
Alles in allem bot uns das Gran Bahia Principe Runaway Bay einen befriedigenden Urlaub und Erholung, jedoch nicht in dem Maße, wie wir es uns erhofft hatten. Poollandschaft und Strand waren überdurchschnittlich gut, das Essen wiederum zu Amerikanisch angehaucht und somit fettig/süß. Das Personal ist nicht unbedingt drauf aus dich glücklich zu machen, es geht lediglich ums Trinkgeld. Die sehr lauten Bedingungen im Flur und einige Mängel im Zimmer machten auch keinen 5-Sterne-Eindruck. Die Aussicht des Zimmers jedoch war wieder ein großes Plus. Insgesamt bringen einige unschöne Phänomene das Gran Bahia Principe Runaway Bay um den Ruf des erstklassigen Hotels.
Der Strandabschnitt vom Gran Bahia Principe Jamaica, Runaway Bay
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cathana 10.02.2012 18:48
Da zieht's mich gar nicht hin. BH und LG
blumenjetta 06.02.2012 15:37
Super bh Bericht und herzlichen Glückwunsch zum Brilli. Ich hatte das auch mal in NYC, wir gaben 2 Tage kein Trinkgeld und unsere Nachtwäsche lag zusammengeknüllt auf dem Bett. Als wir dann wieder Trinkgeld gaben, war die Nachtwäsche ordentlich gefaltet. Hat mir übrigens einige Kritik bei den Lesern eingebracht. Noch was, mir hat es auf Jamaica landschaftlich nicht gut gefallen. Viele Grüße, Marietta
duderally 27.01.2012 00:58
bh
meinemiamaria 22.01.2012 10:10
Super ! ----- Verdienter Brilli ! ----- "BH" von Maria ------
AUSGEWÄHLTER PARTNER
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Gran Bahia Principe Jamaica All Inclusive, Runaway Bay Lage Gran Bahia Principe Jamaica All Inclusive liegt in Runaway Bay in der Nähe der folgenden Sehenswürdigkeit: Green Grotto Caves. AusstattungBei... |
259,75 € * Händler kann Preis erhöht haben |
Hotels.com
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
Klasse Bericht! Gratuliere zum Diamanten. LG