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Prämierter Erfahrungsbericht

Goa, das andere Indien !

5  17.01.2005

Pro:
traumhafte Strände, Partys, tolles Essen, sehr billig

Kontra:
vielleicht nicht sehr typisch für Indien

Empfehlenswert: Ja 

FrankundFrei

Über sich: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!

Mitglied seit:04.07.2001

Erfahrungsberichte:55

Vertrauende:30

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 229 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Goa ist der mit ca. 1,4 Mio. Einwohnern kleinste Bundesstaat an der Westküste Indiens und bietet Reisenden eine sehr reizvolle Atmosphäre, die aber doch sehr unterschiedlich zum restlichen Indien zu beurteilen ist. Während der Großteil des Subkontinents lange in der Kolonialzeit von den steifen Briten beherrscht wurde, landeten in der auf dem Landweg damals schwer zugänglichen Küstenregion die Portugiesen, denen Goa über 400 Jahre quasi als Basis für ihre asiatischen Handelsabsichten diente. Goa gelangte erst 1961, also 14 Jahre nach der Unabhängigkeit zu Indien und zog schnell die Traveller-Szene, im Speziellen die Hippies an. Goa entwickelte sich in den 60er und 70er Jahren zum festen Bestandteil der Hippie-Szene und war auch lange als Hochburg dieser „Kultur“ verrufen. Danach wurden die traumhaften Küstenregionen von Techno-Anhängern in Beschlag genommen – Trance und natürlich auch der sog. Goa-Sound dürften ihre Ursprünge dort haben. Heutzutage gibt es immer noch Hippies dort, die sich aber mehr in Fischerdörfer und an abgelegene Strände zurückgezogen haben, die Technoszene ist in manchen Orten dominant, in anderen wiederum sind die ersten Pauschaltouristen angekommen.

So, dies als kleiner Einstieg, nun zu meinen persönlichen Erfahrungen mit Goa.
Goa ist im Winter klimatisch ideal und bietet grandiose Strände, Natur, Kultur und auch Parties, was Grund genug war nach vielen anderen bisher besuchten Zielen Asiens auch mal dieses Fleckchen Erde zu besuchen.

Die Anreise
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Viele Touristen landen direkt am Dabolim-Airport nahe Vasco di Gama, praktisch „in der Mitte“ Goas. Da wir aber ein wenig mehr von Indien sehen wollten und im Vornherein nicht wussten, wohin es uns verschlagen würde, ging es zunächst von Frankfurt aus mit Delta-Airways nach Mumbai (ehemals Bombay – die Inder versuchen peu a peu die englischen Namen zu verdrängen, so ist z.B. der neue Name von Madras nun Chennai). Mumbai würde ich als interessant, aber nicht wirklich sehenswert bezeichnen, die Vielzahl an wirklich armen Leuten oder aber auch die unzähligen Ratten, geben einen guten Eindruck von einer Großstadt im schnell wachsenden Indien.
Unser präferierter Transport nach Goa sollte die Bahn sein, was aber schier aussichtslos erschien, da Züge, insbesondere in den Süden, normalerweise monatelang vorher ausgebucht sind. Die Alternative Busfahrt mit geschätzten 20 Stunden Fahrtzeit verursacht nicht unbedingt Vorfreude, umso überraschter und erfreut waren wir noch ein Zugticket für die gleiche Nacht ergattern zu können. Die 2.Klasse Sleeper mit der Konkon-Railway kostet 450 Rupien (60 Rupien ~ 1 €) und dauerte etwa 12 Stunden.
Die Fahrt war ausgesprochen kurzweilig, da etliche Rucksacktouristen on board waren und Gespräche über geplante Reiseziele, sowie Erfahrungsaustausch jederzeit möglich waren. Beeindruckend war ein 77jähriger mitreisender Deutscher, der schon seit 20 Jahren jeden Winter nach Goa reist und es sich nicht nehmen lässt, trotz Medikamentenkoffers der ähnlich groß seinem restlichen Gepäck war, dorthin zu reisen. Die Schlafpritschen für die Nacht sind zu je dreien übereinander, was aber eigentlich immer noch genügend Platz zum Schlafen darstellt. Weniger schön sind etliche umherwuselnde Kakerlaken und gänzlich fehlende Müllbehälter – aber man ist halt in Indien!
Mögliche Ausstiegspunkte sind (von Norden nach Süden) Pernem, Thivum, Old-Goa und Margao.
Wir entschieden uns zunächst für den „Partystrand“ von Anjuna und stiegen deshalb erstmal in Thivum aus und nahmen ein Taxi für 300 Rupies zum ca. 20 km entfernten Anjuna Beach, was aber vertretbar war, da wir es uns zu sechst teilten.

Anjuna
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Anjuna dürfte einer der alternativsten Orte entlang der Küste sein und ist auch bekannt wegen der Fullmoon-Parties, die einen ähnlichen Ruf, wie z.B. die auf Ko Pha Ngan in Thailand genießen.
Eine Unterkunft zu finden, ist in der Regel kein Problem, es kommt halt auf die Ansprüche an. Die einfacheren und von den Backpackers bevorzugten Zimmer werden für ca. 200-1000 Rupien vergeben, das
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Anjuna Flea Market
eine oder andere Ressort mit mehr Luxus wie z.B. einem Pool dürfte über diesem Preisniveau liegen.
Ferner kommen sehr viele Leute zum jeden Mittwoch stattfindenden Flee-Market, der wohl einen der weltweit größten Alternativmärkte darstellt. Neben den für Indien typischen Textilien findet man dort vor allem Schmuck, Musik, aber auch wirklich traditionelle Dinge wie Tagesdecken oder Stickereien. Leider hat dieser Markt scheinbar doch etwas an Atmosphäre verloren, zumindest sind Mittwochs ein Vielfaches an Touristen in Anjuna, in der Hoffnung exotische Schnäppchen machen zu können. Für viele von Ihnen ist es wohl der einzige Tagesausflug, den sie aus Ihrem Resort heraus machen.
Die Strände von Anjuna sind eigentlich recht schön und das Baden, bis auf etliche scharfkantige Steine auf die man Acht geben sollte, sehr gut möglich.
Des Nachts finden des Öfteren improvisierte Strandparties statt, natürlich immer mit entsprechender Goa- oder Trance-Musik. Recht angesagt ist auch das an den Klippen gelegene Paradiso, eine große Freiluftdisco, in der zu rythmischen Beats bis früh in den Morgen getanzt werden kann.
Anjuna bietet übrigens jegliche Infrastruktur, die man so benötigt, empfehlenswert ist das Mieten eines motorisierten Zweirads, um die Gegend erkundigen zu können. Der Tagespreis beträgt 200-300 Rupien, je nach Modell und Jahreszeit. In meine Augen sind die sog. Scooter (Roller) völlig ausreichend, ziemlich angesagt sind aber die leistungsstärkeren Enfields, die sich bei hiesigen Straßenverhältnissen, Bodenschwellen und sonstigen Unabwägbarkeiten aber nicht wirklich lohnen. Wie gesagt ideal um die Gegend zu erkunden, wie z.B. den Nachbarort Vagator.

Vagator
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Anjuna und Vagator trennen eigentlich nur ein Hügel und einige Kilometer Entfernung. Trotzdem hat dieser Ort schon ein ganz anderes Flair. Zum einen wird er dominiert von Israelis, zum anderen ist er vielleicht nicht so entspannt wie Anjuna – aber das ist natürlich nur mein Eindruck.
Ein Grund Vagator aufzusuchen ist die legendäre Nine Bar auf den Klippen über dem Ozran Beach. Dort geht man gewöhnlich gegen 17 Uhr hin, also kurz vor Sonnenuntergang, setzt sich mit einem Bier an die Balustrade und lässt sich einfach nur von den Eindrücken treiben, die einem der Blick auf den Beach, das Meer und den Sonnenuntergang sowie die anfangs noch chillige Hintergrundmusik vermitteln. Ist die Sonne schließlich vom Meer verschluckt lädt der DJ mit schnelleren Beats auf die ebenfalls völlig im Freien gelegene Tanzfläche ein.
Mit etwas Glück kann man da sogar nette Leute treffen ;-)
Wie Anjuna, ist aber auch Vagator eher ein Ort für Rucksackreisende, anders wie z.B. die auf der anderen Seite von Anjuna gelegenen Orte Calangute und Baga.

Calangute und Baga
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In Calangute und Baga, die nahezu zusammenhängen, befinden sich die meisten Pauschaltouristen entlang der gesamten goanischen Küste. Dementsprechend sind die Strände auch ziemlich voll mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, allerdings ist der Strand sehr breit und das Wasser ohne tückische Steine versehen.
In den hiesigen Restaurants und Bars finden sich dann auch indische wie britische Pauschaltouristen, aber z.B. auch Russen oder vereinzelt dt. Studenten.
Meinen Geschmack trafen diese beide Orte nicht, aber es vermittelt wahrscheinlich einen Eindruck, wie sich andere Ort an der Küste Goas in den nächsten Jahren vielleicht entwickeln könnten – schade eigentlich!

Zwischen Baga und Anjuna gibt es übrigens noch einen auf einem Hügel mit schönem Panorama gelegenen Club. Erst vor wenigen Monaten eröffnet hat sich der Club Cubana bei Touristen als auch besser situierten Indern etabliert und lohnt durchaus den einen oder anderen Besuch.

Aber eigentlich hat Goa noch viele mehr zu bieten: Old Goa liegt etwas landeinwärts und war bis ins 17.Jhd. die Hauptstadt, bis Cholera und Malaria so viele Leute dahinraffte, bis das Leben völlig aus dieser Stadt verschwand.

Old Goa
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Heute ist das Weltkulturerbe Old Goa „nur“ noch eine Ansammlung prächtiger Kirchen, die die Portugiesen während ihrer Kolonialzeit einst dort errichteten. Insbesondere einheimische Christen pilgern dorthin, weil sich dort das Grab des berühmten Missionars Franz Xaver befindet. Und diese Geschichte ist tatsächlich erzählenswert:

1541 wurde dieser Franz Xaver (oder auch Francis Xavier) vom portugiesischen König nach Goa geschickt, um für Recht und Ordnung zu sorgen. So gründete er etliche Kirchen, missionierte ca. 30.000 Einheimische (nach seriösen geschichtlichen Quellen war er dabei nicht zimperlich) und soll wahre Wunder vollbracht haben. So sollen Tote wiedererweckt worden sein und Kranke geheilt, alleinig mit der Berührung eines Rosenkranzes. Als er aber auf einer seiner vielen Reisen China auf dem Schiffswege zwecke Missionierung ansteuern wollte erlag er auf einer chinesischen Insel der Ruhr und wurde zunächst begraben. Als dies aber wiederum christliche Malayen von Melakka erfuhren, wurde er wieder ausgebuddelt, exhumiert und später nach Old Goa gebracht. Aber auch dort fand er nicht die allerletzte Ruhe, trotzdem er zunächst sein Grab in der Basilica of Bom Jesus bekam. Dem Aberglauben an seine „Wundertaten“ verfallen, wurde 1614 der recht Arm zum Vatikan geschickt (dieser Arm schrieb angeblich selbständig noch seinen Namen auf Papier!), eine Hand wurde nach Japan, Eingeweide nach Südostasien geschickt. Eine kranke Portugiesin biss dem Leichnam sogar einen kleinen Zeh ab, das Blut soll bis zu Ihrem Haus aus Ihrem Mund gespritzt haben, danach war sie geheilt!
Dieser ausgeschlachtete Leichnam wird nun alle zehn Jahre aus seinem Grabmal geholt und den Gläubigen für kurze Zeit vorgeführt. Das letzte Mal geschah dies 1995, als deswegen 2 Millionen Pilger nach Old Goa strömten.
Und jetzt ratet mal zu welchem Zeitpunkt wir dort waren? Nein, tatsächlich fand dieses Spektakel wieder für 2-3 Wochen statt, gerade in der Zeit als wir in Goa verweilten – eine Gelegenheit, die man sich natürlich nicht entgehen lassen darf.

Um den alten Franz Xaver zu Gesicht zu bekommen, mussten wir ca. 1 Stunde Schlange stehen, eine Sache, die ich mir vorher nicht vorstellen konnte. Zum Glück war der ganze Weg provisorisch vor Sonne geschützt, sodass man noch gut mit der Situation klar kommen konnte. Schließlich in der Kirche angekommen, in der der Leichnam zur Besichtigung aufbewahrt wurde, konnte man einige Sekunden einen Blick auf diesen halbverwesten Körper werfen. Aufgebahrt in einem (nicht luftdichten) Glaskasten, küssten viele Einheimische die Glasoberfläche, was wir uns gerade noch verkneifen konnten.
Insgesamt eine sehr interessante Angelegenheit, auch wenn ich diesen Glauben an einen Wunderheiler, der wohl vielmehr harter Missionar war, nicht ganz teilen kann.
Um dieses Geschehen herum, gibt es noch ein Jahrmarkt ähnliches Geschehen, wohl einen Grund mehr, warum so viele Leute dorthin kommen.

Old-Goa ist sicher auch außerhalb dieser besonderen Zeit einen Ausflug wert, eine Ausflugsmöglichkeit ganz anderer Art sind die bekannten Dudhsagar-Wasserfälle.

Dudhsagar-Wasserfälle
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Diese Wasserfälle liegen schon ein gutes Stück landeinwärts, schon fast an der Grenze zum nächsten Bundesstaat Karnataka, was uns mit den geliehenen Mopeds zweieinhalb Stunden anstrengende Anfahrt abverlangte. Das Moped-Fahren macht eigentlich viel Spaß, entlang der Hauptstraßen macht einem der Schwerkraftverkehr und Busse das Leben aber nicht sehr einfach; nicht ganz ungefährlich!
Die insgesamt 600m hohen Wasserfälle liegen in einem geschützten Naturreservat, das nur per Jeep und mit Fahrer vom Reservat zu besuchen ist. Das Reservat nennt sich „plastic free zone“, was heißt, dass man Plastikwasserflaschen nicht mit hinein nehmen darf. Eigentlich sehr vernünftig, Aber die Mentalität bzgl. des Wegwerfens von Müll zwischen Indern und Europäern ist schon gänzlich unterschiedlich.
Die Fahrt mit dem Jeep dauert etwa 45 Minuten und führt durch einige Furten und teilweise recht unwegsames Gelände. Ohne Jeep wäre es tatsächlich nicht möglich, in der Regenzeit kommt man anscheinend gar nicht mehr durch die Flussbette.
Die Wasserfälle selbst sind ganz schön, allerdings nicht so spektakulär wie erhofft. Dieser Eindruck kann aber auch durch andere (z.B. in Venezuela) schon gesehene entstanden sein, die eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt haben könnten.
Am Fuße des Wasserfalls gibt es allerdings ein Wasserbassin, in dem man herrlich Baden und sich ein bisschen erfrischen kann. Ständige Zaungäste sind auch Affen, in unserem Fall eine Makakenfamilie, die sich gerne ein paar Nüsse direkt aus der Hand geben lassen. Wie der Führer erklärt handelt es sich um sehr freundliche Affen, es gäbe aber auch agressivere mit dunkleren Gesichtern.
Auf halber Höhe des Wasserfalls passiert im Übrigen die indische Eisenbahn das Geschehen, sicher ein grandioser Ausblick vom Zug aus.
Alles in allem ein schöner Ausflug, für den wir von unserem Ausgangspunkt Anjuna aber einen kompletten Tag benötigten.

Da Anjuna zwar sehr schön war, wir aber noch mehr sehen wollten, zog es uns weiter in den Süden, zunächst nach Benaulim.

Benaulim
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Benaulim liegt ca. 40 km südlich von der Hauptstadt Goas, nämlich Panjim, und zählt damit zu Süd-Goa. Der eigentliche Name „Banali“ (was soviel heißt wie: da wo der Pfeil landete) wurde von den Portugiesen verfälscht; dabei ist die Mythologie der Hindus nach der die sechste Inkarnation Vishnas einen Pfeil von der Spitze der Westghats gen Meer abschoss, eigentlich doch ganz amüsant.
Benaulim ist noch nicht lange vom Tourismus erschlossen und so hat der ausgesprochen breite Strand mit seinen ansässigen Fischern und Reisbauern im Hinterland doch seinen eigenen Charme behalten. Zwar haben sich einige Resorts angesiedelt, bei deren Gästen viele außer dem Weg vom Pool zum Strand und zurück nicht viel mitzubekommen scheinen, doch verläuft sich die Szenerie entlang der langen Küste doch sehr leicht.
Der Strand ist ideal zum Baden, man kann aufgrund des harten und festen Sandes sogar dort Fahrradfahren! Im ernst, beim ersten Anblick vorbeiradelnder Leute, habe ich auch etwas blöd aus der Wäsche geschaut. Exzellent sind auch die Möglichkeiten frischen Fisch zu essen. In unserer Unterkunft, dem Anthy’s wurde täglich der Fang „ausgehangen“, der Baracuda mit garlic war wirklich exquisit, auch Baby-Sharks (meist Hammerhaie) wurden offeriert. Ansonsten ist es dort sehr ruhig, Abhängen in der Hängematte war für die Tage dort die Hauptbeschäftigung.
Ausflugsmöglichkeiten (wieder mit Scootern) sind gegeben, das größere Margao ist aber eher unansehnlich und im benachbarten Colva sind in erster Linie indische Pauschaltouristen anzutreffen, die in großen Gruppen den Strand bevölkern. Einen Tagesausflug investierten wir aber in den noch weiter im Süden liegenden „Traumstrand“ von Palolem, den wir in 2 Stunden Fahrt durch herrliche anzusehende Landschaften und einer Flussüberquerung per Fähre erreichten. Und dieser Strand hält tatsächlich sogar in der Realität den Hochglanzprospekten stand – mit seinem weißen Sand, der Halbmondform und den dichten angrenzenden Palmen, ist er schon außergewöhnlich schön. Ich hatte zwar erwartet weniger Leute dort anzutreffen, aber das Flair als Ganzes war nicht unangenehm.

Nach Palolem und Benaulim ging es wieder zurück nach Anjuna, nur in eine andere Unterkunft, die noch näher am Meer liegt, wo wir die letzten Tage sehr relaxt mit einigen Partys und netten Leuten verbrachten.

Für die Rückfahrt nach Mumbai, wählten wir wieder den Zug, allerdings konnten wir diesmal keinen Platz im Nachtzug ergattern, sondern mussten den Zug über Tag nehmen, was den Vorteil hat, dass man mehr von der Landschaft sieht, aber halt einen Tag „verliert“.

Insgesamt war Goa klasse, die Mischung aus tollen Stränden, Partymöglichkeiten und schönen Ausflugsmöglichkeiten, machen dieses Eckchen von Indien sehr interessant. Allerdings ist mir bewusst, ein anderes Indien gesehen zu haben.

Für Kommentare und Anregungen freue ich mich, wie immer!

FrankundFrei4Ciao@17/01/05

PS: Auch mit ist die Naturkatastrophe in Südasien sehr nahe gegangen, zumal ich an vielen betroffenen Orten schon selbst war. Goa liegt an der Westküste und war zum Glück nicht betroffen, aber mir ist bewusst, dass es nur Zufall ist, wann man sich wo und zu welchen Zeitpunkt aufhält und wie einem das Schicksal spielt.
Meine Gedanken sind bei den Opfern in Südasien!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mistermusic

mistermusic

02.06.2009 02:47

Vor allem das Bild mit den Fischen gefällt mir besonders gut :)

tapio-maunzi

tapio-maunzi

18.04.2009 23:52

Ein zurecht verdienter Diamant. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mit dir all die Orte zusammen besucht zu haben. Sehr gut geschildert. BH und Gruß. Doris

ytraveller

ytraveller

01.12.2008 11:29

Indien als Schwellenland würde mich auch sehr interessieren. LG, Stephan

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