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Ein klingendes Museum.
Pro Sehenswerte,interessante Ausstellung.
Kontra kein Kontra
Ich bedanke mich zu Beginn bei Ciao, für die
kurzfristige Bearbeitung meines Kategorievorschlages.
Die Glockenstadt Apolda in Thüringen hat seit 1952 ein Glockenmuseum.
Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus, denn die Feierlichkeiten anlässlich des 50. Gründungstages sind in Vorbereitung.
Nach diesem Fest werde ich eine Ergänzung zum Bericht vornehmen.
Seit 1722 wurden in meiner Heimatstadt Apolda Glocken gegossen. Diese Tradition wurde von Johann Christop Rose begründet und von der Familie bis 1758 weitergeführt.
Bis zur jüngsten Vergangenheit wurde das Glockengießerhandwerk durch die bekannten Familien Ulrich und Schilling weitergeführt.Im Jahr 1923 wurde die größte und bekannteste Glocke aus Apolda für den Dom zu Kölner gegossen, die sogenannte St. Petersglocke oder im Volksmund „Der decke Pitter“ genannt.
Höhe 3,35 Mete, Durchmesser 3,25 Meter Gewicht 24 Tonnen.
Sie ist die größte freischeingende Glocke der Welt.
Stolz war ich bei meinem ersten Besuch im Schwarzwald.
Hier fand ich durch Zufall am Portal des Rathauses der Stadt Offenburg eine Tafel mit der Aufschrift: „ Das Glockenspiel im Turm wurde von der Familie Schilling in Apolda gegossen“( an den genauen Wortlaut kann ich mich jedoch nicht mehr erinnern).
Das Museum zeigt die Kulturgeschichte der Glocke von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Der Besucher betritt eine Ausstellung mit reichhaltigen Informationen zum Thema Glocke, wobei die Exponate nicht nur angefasst, sondern auch angeschlagen werden dürfen.
Das neue Stadtmuseum zeigt in seiner 1. Abteilung die"Geschichte der Apoldaer Textilindustrie" und die Entwicklung des örtlichen Wirker -und Strickergewerbes.
Die Wirkerei und Strickerei war mehr als 400 Jahre der Haupterwerbszweig der Apoldaer wie auch der Bewohner umliegender Ortschaften.
Am Beispiel des Werdeganges eines renommierten Unternehmens werden die Höhen und Tiefen dieses Industriezweiges dargestellt.
Eine Vielzahl von Maschinen, Mustern und Bekleidungsstücken veranschaulicht den Entwicklungsprozeß, der sowohl die Stadt als auch ihre Bürger prägte.
Besucher der Stadt Apolda sollten sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.
Aber auch Besucher der Nachbarstädte Weimar, Jena und Naumburg würden einen Abstecher nach Apolda mit Sicherheit nicht bereuen.Nach Abschluß braucht der Besucher nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen.
Es gibt ein gut sortiertes Souvenierangebot rund um das Thema Glocke.
Auch Glocken und Glöckchen kann man als Souvenier erwerben.
Bahnhofstraße 41
Tel.: 0 36 44 / 650 - 331
Fax: 0 36 44 / 650 - 331
Email: Glockenmuseum.Apolda@t-online.de
Der Besuch könnte natürlich auch mit dem Besuch des weit über die Grenzen Apoldas hinaus bekannten Kunsthauses gekoppelt werden.
Es liegt ebenfalls in der Bahnhofstraße und nur einen Steinwurf vom Glockenmuseum entfernt.Mit Künstlern von Weltruf (Dali, Max Liebermann, Picasso, Goya, Renoir, Mataré u.a.) zieht dieses Haus Besucher aus aller Welt an.
Das Kunsthaus ist längst kein Geheimtip mehr.
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DamarisAnklam 03.09.2008 10:19
Thueringerin 16.08.2006 09:25
dwiedewilt 02.08.2006 21:46
lemming_de_de 21.12.2004 22:49
kann ich alles nur bestätigen, bin aus Apolda :-) Klasse Bericht!
meine güte, man erfährt immer wieder was neues hier! :-)) lg detlef