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| Userbewertung | 1 Erfahrungsbericht |
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Pro Paris ist trotz allem eine Reise wert
Kontra man hat versucht uns übers Ohr zu hauen, aber der Versuch ist nicht strafbar
Detailbewertung
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Dies ist ein Auszug meiner Reisebericht-Email an einen lieben Freund, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es geht dabei um eine Reise die meine Freundin anscheinend letztes Jahr "gewonnen" hat, 4/5 Tage Paris oder Monacco (frei wählbar), mit REISE-ORGANISATIONS-BÜRO Ltd.
N.W.W. Limited Schönefeld
aus 04749 Ostrau
Sie hat mich letzten Sommer gefragt ob ich Lust habe mitzufahren, ich hab "Jepp" gesagt und am 01-April ging es los.
1. TAG:
"Sonntag Morgen hat Basti mich ganz früh nach Köln gefahren. Abfahrt war 8:25 Köln Hbhf. Der Freund von Jenni (Marko) hat uns zum Bus gebracht, den wir auch auf Anhieb gefunden haben. Dort angekommen wurden uns zuerst einmal 10 € pro Nase Dieselzuschlag abgeknöpft. Da war ich schon etwas verwirrt, aber Jenni sagte ja, das stand in den Unterlagen, das hab ich gelesen. Die Reise war ja eigentlich ein "Gewinn" wir mußten nur jeder 49,- "Bearbeitungsgebühr" bezahlen und uns aussuchen ob wir 4/5 Tage nach Paris oder Monacco fahren wollten. Jenni hat einfach gebucht und sich dann monatelang nicht mehr drum gekümmert, erst 2 Wochen vorher hat sie den Reisetermin bestätigt.6:15 aufstehen. Da der Frühstücksraum sehr übersichtlich ist konnten nicht alle Gäste gleichzeitig essen, daher wurden die Zeiten gesplittet. Wir waren um 7 h dran. Wir haben uns mit Dusche und Klo gut arrangiert und sehr auf unsere Handtücher geachtet, weil wir ehrlich gesagt nicht damit gerechnet hatten dass wir frische bekämen, aber wir wurden positiv überrascht, es gab für jeden frische Handtücher und jeden Abend wenn wir nach hause kamen waren die Betten gemacht. Ich finde das kann man auch erwarten, immerhin kostet eine Übernachtung 30,- hab ich gelesen.
Zum Frühstück durfte sich jeder 2 Stücke Baguette nehmen, 2 nicht mehr, dazu gab es Butter, Marmelade, Kaffe, O-Saft. War ok. Der Kaffee war gut. Wie überhaupt überall in Frankreich, mir hat er sehr geschmeckt, allerdings bezahlt man auch bis zu 4,80 für eine Tasse. Preise wie in der Apotheke. Es gab noch ein zweites Frühstücks-Buffet, mit Croissants, Toast, Müsli etc., für 4,95 extra, das wurde aber von freundlichen Hotelbediensteten bewacht. :o)
Nach dem Frühstück sind wir zur Bahnstation gelatscht, der nächste Zug fuhr um 9:30, das war uns zu spät und es war auch noch gar nicht klar ob er da überhaupt hält, man konnte auch kein Ticket ziehen. Wie wir später erfahren haben kann man gegen einen geringen Aufpreis Tickets beim Schaffner lösen, das wußten wir natürlich nicht. Egal, wir sind dann zur Bushaltestelle getrabt und kurz drauf kam auch schon ein Bus. Ein Schulbus. Voll nerviger französischer kids, aber egal. Bis zum nächsten Bahnhof waren es ca. 15-20 min. Carleis hieß er. Von da aus mußten wir mit dem Zug nach Gare du nord, Paris. Je nach Zugtyp zwischen 30-60 Minuten Fahrt. Also los, Jenni hat uns mit ihrem gebrochenen Schulfranzösich ungemein weiter geholfen, was wir schon alles erfahren hatten auf dieser kurzen Zeit und ein Ticket nach Paris hatten wir in der Tasche, während die Uhus noch darauf warteten um 8 h in den Reisebus steigen um erst mal an einer Verkaufsveranstaltung teilnehmen zu dürfen. Voller Stolz haben wir uns selber gelobt und als wir auf den Bahnsteig eintrafen kam auch direkt schon ein Zug, wir rein und glücklich auf Paris zu gefahren. Jenni hat derweil ein Nickerchen gemacht und ich habe Cranberries gehört über Deinen MP3 Player (übrigens muß ich dir leider mitteilen dass ich den nach Paris zusammen mit der ganzen versifften Wäsche aus Versehen in die Waschmaschine gepackt habe, aber nachdem ich ihn getrocknet hatte funktioniert er wieder einwandfrei, nur laut und leise machen kann ich ihn nicht mehr) Mir war schon aufgefallen dass es recht ländlich draußen war, aber nun ja, was weiß ich schon, ich komme vom Dorf. An der Endstation habe ich Jenni geweckt, wir sind freudestrahlend aus dem Zug um festzustellen dass wir eine Stunde in die verkehrte Richtung gedüst sind, wir waren in Ammiens. Wir hatten den falschen Zug genommen, wir haben nur Paris gelesen und sind rein, dummerweise kam er aus Paris. Also haben wir uns in Ammiens erst mal in ein schnuckeliges Bahnhofsbistrot gesetzt und waren völlig frustriert. Aber nun ja, auch Ammiens muß man mal gesehen haben. Was nun machen? Das dumme Paris-Ticket hat für jeden 8,40 gekostet, aber genau genommen haben wir das ja gar nicht genutzt. Von Ammiens aus eine Karte nach Paris zu lösen war uns definitiv zu viel (knapp 20,-) also haben wir noch mal jeder 8,40 für eine card zurück nach Creil ausgegeben und sind dann mit 4 Karten in den nächstbesten Zug geklettert. Die Laune war mittlerweile nicht mehr so euphorisch wie Stunden zuvor und dass wir in einen ICE gestiegen sind war volle Absicht. Wir hatten absolut keinen Bock mehr auf eine 2 Stündige Bummelfahrt nach Paris, die Zeit brannte uns unter den Nägeln, wir wollten was erleben! Natürlich waren unsere Karten nicht für den ICE gedacht, dann hätten sie nämlich gleich wieder ein bißchen mehr gekostet. Aber was sollte uns schon passieren? Wenigstens hatten wir bezahlt und in den falschen Zug kann jeder mal steigen, immerhin waren wir nur dumme Touris. Schlimmstenfalls hätten wir beim Schaffner die fällige ICE-Pauschale beglichen und gut.
Ich saß also erwartungsfroh mit dem MP3 Player auf den Ohren im Zug und harrte der Dinge. Kurz drauf kam natürlich eine resolut drein schauende Schaffnerin auf mich zu gestampft und brabbelte mich an. Ich nicht dumm, dachte sie will bestimmt unsere Tickets sehen und gab sie ihr Freude strahlend. Nachdem sie diese gezählt, herum gedreht und Stirnrunzelnd von allen Seiten betrachtet hat fing sie an mir unverständliches Zeug mitzuteilen. Da ich nie französisch gehabt habe war nun Jenni gefragt. Dümmlich grinsend stupste ich sie an, die guckte verschlafen hoch - sie hatte nämlich derweil ein kleines Nickerchen gemacht - und fragte "Was'n los, Fraggle?" Aber ruckzuck war alles geregelt, die gute Frau hat sich gewundert warum nicht alle 4 Scheine entwertet waren sondern nur 2 und hat gesagt wir sollen das zukünftig nicht wieder vergessen. Von ICE-Zuschlag war gar nicht die rede und so fuhren wir glücklich und zufrieden etwa eine Stunde später in Paris ein.
Ein Traum!
Paris! Endlich!
Vom Bahnhof aus sind wir direkt in die Metro und damit zu einem wunderschönen Friedhof gefahren, Pere Lachaise, wo unter anderem Oscar Wilde und Jim Morrison begraben liegen (übrigens, Eintritt frei). Das Wetter war zum niederknien, 22 Grad und Sonnenschein, der Friedhof eine Wucht, riesen groß und voller alter, Gruften, tollen Grabsteinen und VIPs. Du weißt ja wie sehr ich auf so etwas abfahre. Jenni weiß das auch und weil es damals in Barcelona zeitlich nur noch dazu gereicht hat nachts um 23 h über die Mauer vom Friedhof zu gucken, weil er auch schon abgeschlossen war, stand diese Attraktion ganz oben auf ihrer Liste. Dafür noch mal DANKE!!!
Wir sind ein paar Stunden gemütlich über den Gottesacker flaniert, haben uns das Grab von Jim Morrison angesehen, aber das war absolut unspektakulär und voller Müll, den irgendwelche Fans dort deponiert haben. Von da aus sind wir mit der Metro zum Montmartre gefahren. Haben uns die Künstler angesehen, die kleinen, alten Gässchen, die beiden berühmten Mühlen die außer der auf dem Moulin Rouge noch übrig geblieben sind, Sacre Coer - es war traumhaft, schon alleine wegen dem Wetter. Und unglaublich was für Menschenmassen sich durch die engen Gassen und durch die Kirche geschoben haben. Hammer!
Der Ausblick von dort aus über die Stadt war Atemberaubend. Für mich gab es nun keinen Grund mehr auf den Eiffelturm zu klettern.
Abends haben wir bei einem gemütlichen Vietnamesen gespeist und sind danach mit der Metro zurück nach Paris gefahren um uns das Rotlichmilieu, oder zumindest Moulin Rouge anzusehen. Das war für mich nicht ganz so interessant, aber egal, ein Ausflug dorthin gehört zum Pflichtprogramm.
Mittlerweile war es doch schon recht spät geworden und wir mußten mit Metro und Zug wieder zurück nach Creil. Da es schon nach 23 h war fuhr leider kein Bus mehr zu unserem idyllischen Wohnsitz und wir mußten ein Taxi nehmen. Kein Problem, da standen vor dem Bahnhof schon ein paar bereit. Während wir dorthin gingen verfolgte uns ein merkwürdiger, kleiner Mann mit Plastiktüte und wollte allem Anschein nach mit uns fahren. Er hätte kein Geld mehr und wollte weg vom Bahnhof, wohin, keine Ahnung. Mehr hat Jenni auch nicht verstanden. Wir also ins Taxi rein, Jenni dem Fahrer erklärt wo es hingehen soll und der kleine Mann auch schon fast drin im Auto. Bevor er rein hüpfen konnte habe ich ihm schnell die Türe vor der Nase zu geknallt, womit ich leider Jennis Unmut auf mich zog. Aufgrund dessen hatten wir eine Ellen lange Diskussion über vom Leben benachteiligte Menschen, Nächstenliebe und Respekt. Du weißt ja wie sie ist *grins* einfach zu nett für diese Welt. Mich hat das wenig beeindruckt und am Ende haben wir uns darauf geeinigt, falls wir den seltsamen, kleinen Mann am nächsten Tag wieder treffen würden darf sie ihn mitnehmen, wenn sie ihn füttert und er nicht in meinem Bett schläft.
;o)
Den Mann haben wir nie wieder gesehen, ob er weiß was er verpaßt hat???
Wir sind gegen 23:45 - immer noch diskutierend - in unserem Wohnklo angekommen und haben erfreut festgestellt dass wir frische Handtücher hatten und das die Betten gemacht, sowie Mülleimer entleert waren. Also, was braucht man mehr?
Vor dem Hotel haben wir tatsächlich noch einen von unseren Uhus getroffen, er wollte sich vor dem schlafen gehen noch ein Zigarettchen genehmigen. Von ihm haben wir uns berichten lassen was auf der bezahlten Sigtseeing Tour so los war. Zuerst haben sie bis 8 h gefrühstückt, dann sind sie mit alle Mann in den Bus geklettert. Ein Pärchen dass die Tour nicht gebucht hat hat auch versucht sich einzuschleichen, aber die wurden sofort vom Reiseleiter bemerkt und aufs übelste angemault. Sie mußten direkt 159,- löhnen, sonst hätte er sie unterwegs ausgesetzt. Also konnte man die Reisen auch durchaus ohne Probleme nach buchen. Sie sind dann nach Paris gefahren, dort aber erst mal in ein Restaurant um sich bis 14 h die Vorzüge eines 1200 Euro billigen Trimmrades anzusehen und zu -hören. Essen gab es auch, aber das war wohl nicht der Rede wert. Danach konnte es endlich, endlich los gehen mit der Stadtrundfahrt. Von nun an sind sie wie verrückt mit dem Bus um alle Sehenswürdigkeiten drum herum gefahren, kein Anhalten, kein besichtigen, Fotos nur aus dem Fenster und abends, bei der Lichterfahrt dann das Gleiche noch mal mit Beleuchtung. Eiffelturm, Notre Dame, Louvre, Arc de Triumph - alles aus dem Busfenster heraus - wie prickelnd.
Nun gut, wir sind dann schlafen gegangen und haben uns den Wecker für 5:30 gestellt, weil Jenni um 8:30 beim Eiffelturm sein wollte.
Gesagt, getan, um 5:30 aus den Federn, duschen, anziehen, für Frühstück war keine Zeit darum habe ich 2 Becher Kaffee stibitzt für unterwegs. Mit Bus, Bahn und Metro los - diesmal in die richtige Richtung - und pünktlich um 8:20 standen wir unter dem von Nebel und Smog verdeckten Eiffelturm, inmitten von 3 riesigen Menschen-Schlangen die sich bereits gebildet hatten. Unfaßbar! Öffnung war erst um 8:30 und schon standen sie die Leute hier die Beine in den Bauch. An jedem Fuß gibt es wohl Fahrstühle und Treppen um nach oben zu gelangen, nicht ohne vorher Eintritt zu zahlen, natürlich. Ein Fuß hatte wegen Bauarbeiten geschlossen. Die Preise richteten sich danach bis zu welcher Plattform man fahren wollte, bis zur 2. waren es 7 € und noch was und bis zur 3. 11,80. Es war diesig, neblig und saukalt, da es gestern so schön warm war hatten wir uns nicht gerade dick angezogen, was wir schon sehr bereut haben als wir aus der Metro geklettert sind. Der Wind war eisig, mußte direkt aus Sibirien kommen. Daher hatte ich überhaupt keinen Bock in eisiger Höhe auf eine neblige Stadt herunter zu schauen und die knappen 12 € waren es mir erst recht nicht wert. Ich hab Jenni ein wenig Gesellschaft in ihrer Schlange geleistet und bin dann los in den angrenzenden Park, hab Fotos vom Eiffi gemacht und erst mal gefrühstückt.
Dann habe ich mich in die Sonne gesetzt, die mittlerweile heraus gelugt hat und auf Jennis Rückkehr gewartet. Dabei habe ich auch mal ein kleines Schläfchen gemacht.
Um 12 h endlich kam mir eine völlig durchgefrorene, bibbernde Jenni entgegen gewankt und hat nur noch nach Kaffee und ihrer Ski-Unterwäsche geschrien.
:o)
Wie ich vermutet habe war es dermaßen kalt dort oben, dass sie freiwillig nur bis zur 2. Plattform gefahren ist, obwohl sie den vollen Preis gezahlt hat. Der Blick war wohl auch nicht sooooo prickelnd.
Aber nun ja, Hauptsache man war mal oben.
Als erstes haben wir uns mal einen Kaffee besorgt, zum aufwärmen - und das war bei weitem nicht unser letzter - und dann sind wir an der Seine entlang spaziert zur Notre Dame. Drinnen waren wir natürlich auch, kostenlos. Wunderschön!
Dort angekommen waren wir erst mal völlig erschlagen von der Größe des Louvre und von der ausgesprochen häßlichen Glaspyramide davor. Was haben die sich nur dabei gedacht???
Ok, wir waren also am Louvre, endlich. Wir hatten uns das nämlich so gedacht, wenn wir völlig durchgefroren sind und es auf Abend zu geht, wollten wir uns dort ein paar Stündchen aufwärmen. Die Idee war prima, hätte auch fast geklappt, wenn der Louvre nicht dummerweise Dienstags geschlossen hätte. *grummel* Das bemerkten wir nachdem wir endlich den Eingang gefunden hatten, den uns unser Reiseführer empfohlen hatte, weil dort die Schlangen nicht so lang wären. Das stimmte auch, denn dort war gar keine Schlange. Ein verwirrter Blick in unseren Reiseführer zeigte uns dann Öffnungszeiten: Mi - Mo 9 - 18 h, Mo und Mi in einigen Hallen auch bis 21:45.Als die Kekse alle waren waren auch meine neuen Freunde bald verschwunden und wir machten uns wieder auf den Weg zum Eiffelturm. Wir wollten ihn gerne bei Nacht sehen und das war wirklich gigantisch. Ein Traum! Zwischendurch gab es auch noch Lichteffekte und er blinkte und glitzerte wie eine Disco-Kugel.
Nach einem anstrengenden Tag, durchgefroren bis ins Mark, es war den ganzen Tag nicht wärmer als 14 Grad, mit einem Bauch voller Kaffee und Baguettes machten wir uns auf den Weg zurück zum Wohnklo - Metro, Zug, Taxi, wie gehabt. Um 23:45 waren wir da und draußen erwartete uns wieder der ältere Mann von gestern. Wir haben kurz Erlebnisse ausgetauscht und ich fand abermals dass wir den schöneren tag hatten. Die Uhus waren in Montmartre, wo wir Tags zuvor waren und hatten dort 5 Stunden Aufenthalt, wo sie ein bissl gelatscht sind und ansonsten nur in einem Restaurant gesessen und auf die Abfahrt gewartet haben. Abends wollten sie mit einem Bötchen über die Seine schippern, aber das wurde einstimmig wegen zu kalt abgelehnt, also sind sie noch mal mit Beleuchtung durch Paris und durch den Triumphbogen gefahren. Supi!4. TAG:
Den nächsten Tag sind wir erst um 6:30 aufgestanden und dann mit Ruhe frühstücken gegangen. Da wir aber alle gleichzeitig frühstücken mußten, um alle pünktlich um 8 h im Bus zu sitzen, war natürlich nicht genug Platz und wir speisten draußen. Am letzten Tag sollte uns der Bus, laut Reiseunterlagen, mit in die Stadt nehmen und dort an einem bestimmten Place raus lassen, um uns dort um 15 h wieder einzusammeln, um dann die Heimfahrt anzutreten. Die zahlenden Mitglieder sollten Versailles besichtigen. Zuerst haben wir überlegt wieder einen Alleingang zu starten und dann einfach um 15 h am Treffpunkt zu erscheinen, aber zum Glück haben wir es uns anders überlegt. Besagter Sammelpunkt war nämlich ganz woanders und Abreise nicht um 15 sondern schon um 13 h, da hätten wir aber dumm da gestanden.Wir sind also mit dem Bus in die City rein, natürlich im Stoßverkehr, es ging kaum vorwärts. Ich habe mich ein wenig mit den anderen Leuten ausgetauscht, über ihre Eindrücke und die Fahrt im allgemeinen. Manche fühlten sich derbe über den Tisch gezogen, andere waren froh dass sie überall hin gefahren worden sind, weil sie nicht mehr so gut zu Fuß waren. Jenni hat derweil ein kleines Nickerchen gemacht. Irgendwann wurden wir dann raus geschmissen und schwupps machten wir uns auf den Weg zum Louvre. Dank unserer gestrigen Erkundungen wußten wir schon wo der richtige Eingang ist und nix wie rein. 8,50€ Eintritt bezahlt und genau 1,5 Stunden Zeit. von 10:30 - 12 h. Dort waren übrigens die saubersten Toiletten die ich bisher in Paris gesehen habe. Die Franzosen scheinen nicht solch einen Wert auf Hygiene zu legen wie unsereins. Auf jeden Fall haben über all sonst die Bakterien und Viren zusammen CanCan um die Kloschüsseln getanzt. Ein Wunder wenn ich mir nix eingefangen habe!
Nun gut, also 1,5 Stunden Zeit und ich voller Tatendrang, da sagt Jenni: "Weißt Du was wir jetzt machen? Wir trinken erst mal ein leckeres Käffchen" und schnurstracks steuert sie auf ein kleines Bistro im Louvre zu. Hä? Käffchen? 1,5 Stunden Zeit, Mona Lisa, die Felsgrottenmadonna???Die Abfahrt war dann gegen 13:30 und um 23 h waren wir in Köln, natürlich wurde zwischendurch wieder der Busfahrer gewechselt, es gab die Möglichkeit in Luxemburg Zigaretten zu kaufen, was auch alle getan haben, bis auf mir. Und es wurde ganz schön geschnarcht unterwegs, Jenni hat zwar das ein oder andere Nickerchen gemacht, aber nicht geschnarcht.
:o)
Den /5. Tag haben wir im Kölner Zoo verbracht, dort war es auch toll!"
Wir hatten eine Menge Streß, aber noch mehr Spaß und der Spaß hat uns knappe 200 Moppen gekostet: 49,00 Bearbeitungsgebühr
10,00 Dieselzuschlag
4,00 Touristenpauschale
70,00 öffentliche Verkehrsmittel
8,50 Louvre
59,90 Käffchen (und was zu mampfen hin und wieder)
Nun muß ich dabei sagen dass ich 35 bin, in einer Fabrik arbeite und meine Freundin ist 34 und Flugbegleiterin. Wir sind absolut streßerprobt und noch gut zu Fuß und ohne die Englisch-, Französich und Spanischkenntnisse von Jenni wären wir sicher manches mal aufgeschmissen gewesen auf unseren Reisen.
Unser Fazit lautet:1. wer lesen kann ist klar im Vorteil
2. Recherche ist alles
3. wenn man nicht an einem Gewinnspiel teil genommen hat kann man auch nix gewinnen
So, ich hoffe ich konnte ein wenig zur Aufklärung beitragen und Ihr seid nicht eingeschlafen während Ihr gelesen habt.
Für alle die es bis zum Schluß geschafft haben, vielen Dank für Euer Interesse und Eure Geduld.
Salut !!!
Hotel Wohnklo
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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manuelmama 16.09.2008 14:00
valertia 03.06.2007 11:14
Ein wundervoller, bh Bericht, unterhaltsam und informativ. Ich liebe diese Stadt. LG valertia
Tsantali 05.05.2007 11:36
Annna13 23.04.2007 10:38
DamarisAnklam 22.04.2007 12:57