Germania, Sonthofen

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~~~ Resi I hol di mit'm Traktor ab ~~~

5  12.08.2011

Pro:
leckeres Essen, gute Auswahl, schönes Ambiente

Kontra:
sind noch neu

Empfehlenswert: Ja 

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Über sich: „A“ :-) Wishy und Sky sind SCHWARZ !!! Gratu!!!. :-) go for black Sylviane und nicki28. :-) Frau...

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Während unseres diesjährigen Urlaubs in Sonthofen waren wir mal wieder im Germania. Das Germania hatte mal wieder einen Pächterwechsel. Ob das gut war oder nicht, schreibe ich hier im Bericht.

Adresse


Restaurant Germania
Inhaberin Beate Blei
Hindelanger Str. 2
87257 Sonthofen
Tel.: 08321-2209122

Wenn man von Richtung Bahnhof kommt, liegt es am Ende der Fußgängerzone, direkt in der Kurve.

Ambiente


Was uns am meisten auffiel war, dass das Germania nun viel heller und freundlicher wirkt. Früher war es immer sehr dunkel, auch konnte man nicht so gut durch die Fenster schauen. Es wirkt auch viel sauberer.

Es gibt einen sehr kleinen Biergarten, der aber leider direkt an einer viel befahrenen Straße liegt. Die Gaststätte könnte man fast als L-förmige Stube beschreiben. Wer das Lokal durch den Biergarten betritt, der muß keine Stufe überwinden oder wer im kleinen Biergarten sitzt. Allerdings behindertengerecht ist es trotzdem nicht. Beim Haupteingang und zur Toilette gilt es Stufen zu überwinden. Allerdings nur ca. 2.

Speisekarte


Die Auswahl ist groß und die Preise sind moderat. Allerdings stellten wir fest, dass es am Ende unseres Urlaubs eine neue Speisekarte gab, die etwas teurer war. Das Rindfleisch kommt von einem Hof aus der Nähe, worüber man gleich in der Karte informiert wird.

Meine Angaben sind Stand Mai 2011:
Allgäuer Alpenwasser 0,5 l 2,90 Euro,
Züricher Geschnetzeltes 9.80 Euro,
Zwiebelrostbraten 12,80 Euro,
Wasser 0,4 l 2,20 Euro.

Mittwochs ist Schnitzeltag da kostet ein
Schnitzelgericht 7 Euro und ein
Beilagensalat 2,50 Euro.

Service


Es ist eine familienbetriebene Gaststätte, das heißt, die Servicekräfte machen nicht den Eindruck, dass sie das gelernt hätten. Vor allem der „Resi“, die ab und an ihre Urlaubstage in Sonthofen verbringt und von München anreist, wurde das Bedienen nicht in die Waage gelegt.

Die Bedienungen machen einen sehr freundlichen Eindruck und vor allem die Wirtin (eigentlich sollen es ja 2 sein, vielleicht ist Oma, die auch die Köchin ist, die zweite Wirtin) ist sehr engagiert.

Das Bedienen geht noch nicht so flott von der Hand und dass sie erst abends die Speisekarte bestücken, bevor sie zum Tisch kommen ist noch wenig professionell und sorgt dafür, dass man 1 bis 2 Minuten länger warten muss, bis man bedient wird. Wenn die Teller leer sind, dauert es auch länger, bis abgeräumt wird. Manchmal denke ich, was machen die, wenn alles voll ist. Es waren nie so viele Gäste da, als wir dort waren. Ich würde mir da ein bisschen mehr Geschwindigkeit wünschen.

Manchmal, wenn die Kinder bzw. das Kind da sind (ist), denkt man eher, man wäre im Wohnzimmer der Familie. Es macht einen recht familiären Eindruck. Aber auch ein wenig bäurisch-rustikal. Die Gaststätte passt also perfekt ins Allgäu.

Essen


Die Portionen sind groß genug, wenn ich sie mir auch ein wenig üppiger wünschen würde. Aber so werden sie vielleicht mehr von ihren Desserts los.

Auf einem großen Teller, gibt es den Salat als Vorspeise. Er ist toll angerichtet und schmeckt sehr lecker. Der Salat war bei allen Besuchen sehr frisch.

Der Rostbraten war perfekt medium und aus sehr zartem Fleisch. Das Geschnetzelte war ebenfalls sehr lecker. Die Bratkartoffeln waren schön kross und nicht zu fettig. Außerdem waren sie mit Kümmel gewürzt, was ich sehr mag.

Am Schnitzeltag hatte einer von uns ein Schweizer Schnitzel (mit Käse überbacken und als Beilage Rösti), einer hatte das Münchner Schnitzel mit Bratkartoffeln (das Schnitzel war mit süßem Senf bestrichen) und einer hatte das Bauernschnitzel mit Bratkartoffeln (Speck, Champignons und Zwiebel). Alle Schnitzel-Sorten haben super lecker geschmeckt.

Einmal hatten wir ein sehr leckeres Dessert. Wir haben Eis, mit einem Mousse und frische Erdbeeren bestellt. Das Eis war lecker und das Mousse göttlich. Die Oma hatte aus den Erdbeeren, damit sie nicht schlecht wurden, ein Kompott mit Rhabarber gezaubert. Das Kompott war so lecker, dass wir darüber nicht böse waren, nein, es hat mich animiert, zu hause wieder selber Marmelade zu machen, nachdem ich das schon jahrelang nicht mehr gemacht habe. Somit hatte Omas Kompott noch ein positives Nachspiel.

Das Essen hat immer sehr lecker geschmeckt. Das einzige, was mir gar nicht geschmeckt hat, war der Kartoffelsalat, er war mir zu matschig und mit Speck und Essiggurken mag ich ihn gar nicht.

Toilette


Es gibt für Damen zwei Toiletten. Wenn Toilettenpapier da ist, dann haben sie sehr schönes. Einmal hatte es ein Ostermotiv, zwar nicht passend zur Jahreszeit, aber sehr schön. Als kleiner Kritikpunkt möchte ich anmerken, dass abends noch mal jemand in die Toiletten gehen sollte um sie mit Toilettenpapier zu bestücken und dazu noch mal die Sauberkeit prüft. Sonst gefiel es mir in der Toilette.

Meine Gedanken


Das Lokal, so wie auch die Toilette sind sehr liebevoll eingerichtet. Es wurde auf Details geachtet und alles macht einen sehr freundlichen Eindruck.
Bei der Familie fällt auf, dass eine sehr dünn ist und die anderen alle gutbeleibt. Früher sagte man immer: Wenn der Koch dünn ist, dann mag er sein eigenes Essen nicht. Was mir noch gefiel ist, dass sie für die Gegend sehr typisch-schön gekleidet waren. Nicht langweilig schwarz-weiß, sondern eher trachtenmäßig, nicht aufdringlich, so dass man sagen kann, sie machten einen sehr sympathischen Eindruck.

Als Höhepunkt kann man auf jeden Fall das Essen sehen. Es machte den Eindruck, als wäre es immer aus frischen und guten Zutaten hergestellt bzw. gekocht, gebraten. Alles schmeckte so lecker, dass wir drei Mal in der selben Gaststätte waren, was wir sonst normalerweise nicht tun. Man könnte es fast als Stammlokal ansehen.

Was ein wenig störend war, war einfach, dass der Service in meinen Augen nicht rasch genug war. Ich möchte dort nicht wirklich sein, wenn das Lokal und der Biergarten voll sind. Wenn man zu früh da ist, hat man auch den Eindruck, dass sie noch nicht so ganz fertig sind. Aber ich denke mal, das ist vielleicht nur am Anfang, bis es dann besser von Hand geht.

Es gibt aber 2 Sachen, in Punkto Sauberkeit, die ich gerne besser hätte: Das abends vor dem Abendservice oder eben mittags nach dem Mittagsservice noch mal jemand die Toiletten durchgeht und das Toilettenpapier nachfüllt. Und was ich extrem fand waren die Fingerabdrücke auf den Tellern. Das bin ich nicht gewohnt, vor allem, bei jedem der drei Besuche. Vor allem auf den Glastellern des Salates sieht man diese Fingerabdrücke. Empfindlichen Leuten könnte das Essen vergehen. Vielleicht waren die Hände eingecremt, denn das Geschirr machte sonst einen sauberen Eindruck.

Das sind aber alles Kleinigkeiten, die zu Beginn vielleicht vorkommen können aber nicht müssen. Da wir sonst eigentlich immer sehr zufrieden waren und dies eine sehr gute Gaststätte ist, vergebe ich trotzdem alle 5 Sterne und eine Empfehlung dieses Restaurant zu besuchen. Selbst wenn es nur für das Dessert ist.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Oberlisbler

Oberlisbler

09.09.2011 20:51

ja in Sonfhofen hatte ich auch mal ne Freunding (ist aber schon 45 Jahre her!) und da war ich noch höhenangstfrei ... sie konnte kraxeln und zwangsläufig musste ich dass dann auch ... seufzzz ...! Hat zwar nur am Rande mit Deinem Bericht zu tun, musste ich aber trotzdem mal erzählen! Klasse Bericht! LG Günter ;-)

negendank

negendank

28.08.2011 21:32

Über das Allgäu unterhielten wir uns schon einmal. Ich kann nicht überall gleichzeitig sein. VLG - Olaf

DottiGross

DottiGross

19.08.2011 19:27

Na also ;-) Dt. Küche im Allgäu :-D

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