Erfahrungsbericht über

Geblergasse, Wien

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Geblergasse, Wien

1 Angebote von EUR 29,00 bis EUR 29,00  

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Übernachten in Wien

4  07.04.2010

Pro:
günstig, relativ zentral

Kontra:
teils etwas laut und renovierungsbedürftig

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Preis-/Leistungsverhältnis

Anbindung

Service

Essen & Trinken

Sauberkeit

mehr


Piefke82

Über sich:

Mitglied seit:31.01.2010

Erfahrungsberichte:90

Vertrauende:50

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 273 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Ciao-Mitglieder und Leser,

nach einer Pause, die doch etwas länger als gedacht wurde, folgt nun endlich wieder ein Bericht von mir. Ihr habt sicherlich schon sehnsüchtig darauf gewartet ;-)

Wie ihr wisst, war ich ja vor kurzem ein paar Tage weg. Genauer gesagt, war ich in Wien und habe dort im Hotel Geblergasse übernachtet. Ich berichte euch also im folgenden mal etwas, über meine Erfahrungen mit dem Hotel.


*~*~* Adresse und Kontakt *~*~*

Hotel Geblergasse
BM HotelbetriebsgmbH
1170 Wien, Geblergasse 21
Tel: +43 1 4063366, Fax: +43 1 4063366-99
E-Mail: hotel@geblergasse.com


*~*~* Hotelinformationen *~*~*

Das Hotel liegt in einer kleinen Nebenstraße vom Hernalser Gürtel. Die Verkehrsanbindung ans Hotel ist wirklich gut. Ich bin mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist und hatte von der U-Bahn Station „Alser Straße“ gerade mal noch ca. 3 Minuten zu Fuß. Vom Westbahnhof sind es mit der U-Bahn ca. 5-6 Minuten und zum Stephansplatz ca. 15 Minuten.

In dem Hotel hat man die Wahl zwischen Zimmern mit einem bis zu sechs Zimmern, die alle mit Dusche, WC und Sat-TV ausgestattet sind. Des Weiteren haben die Zimmer alle einen LAN-Anschluss. Im Hotel gibt es außerdem noch einen Aufzug, um bequem in die Zimmer zu gelangen.

Im Bereich der Rezeption befinden sich einige Sitzmöglichkeiten. Dort gibt es auch einen WLAN-Hotspot und drei PC’s mit Internetanschluss.


*~*~* Zimmer *~*~*

Das Zimmer empfand ich Anfangs als sehr schön. Bei mir war es ein Doppelzimmer, das verhältnismäßig geräumig war. Kein großer Luxus, aber das brauche ich auch nicht. Mit der Zeit sind aber doch ein paar kleine Schwächen in dem Hotel aufgefallen.

Aber erstmal etwas zur Beschreibung des Zimmers. Rechts im Flur befindet sich ein großer Schrank, in dem man seine Kleidung bequem unterbringen kann. Dieser ist auch groß genug für zwei Personen. Lediglich die Anzahl der Kleiderbügel ist für einen längeren Aufenthalt doch etwas wenig.
Im Schrank befand sich auch der Safe, der kostenlos zu benutzen war. Allerdings war ich entweder zu blöd um diesen zu bedienen oder er funktionierte wirklich nicht richtig, denn die Verriegelung war aktiv und es gab keine Möglichkeit den Safe zu schließen. Ich brauchte den Safe aber im Endeffekt nicht so wirklich.

Dem Schrank gegenüber befand sich eine Tür, die zum Bad führte. Dieses war recht klein, aber mit allem nötigen ausgestattet. Toilette, Eckdusche und Waschbecken inklusive kleinem Spiegelschrank waren vorhanden. Mit zwei Personen im Bad aufhalten, ist allerdings nicht zu empfehlen.

Im Zimmer selber lag Laminatboden und es befand sich rechts ein kleiner Schreibtisch, auf dem Telefon und TV standen. Links uns rechts daneben jeweils ein Stuhl. Links an der Wand stand dann das „Doppelbett“. Eigentlich waren es zwei Einzelbetten, die nur zusammengeschoben waren. Das war auch leicht ärgerlich, denn die Betten waren nicht einmal miteinander verbunden, so dass sich beim hin und her rollen zwischen den Betten immer ein Spalt gebildet hat.

Das Zimmer war sehr neutral weiß und recht geschmacklos eingerichtet. Weder die Wandbilder noch die Gardinen und Vorhänge haben das Verlangen in mir geweckt, diese auch unbedingt haben zu wollen.

Obwohl das Zimmer im dritten Stock war, hörte man zum Teil vorbeifahrende Autos und Motorräder sehr deutlich. Zum Glück habe ich keine besonderen Probleme einzuschlafen, sonst schreckt man sicher mal auf. Leider sind die Zimmer auch nicht besonders isoliert, so hört man die „Nachbarn“ auf dem Gang schon, wenn sie gerade in ihr Zimmer wollen. Vor allem die Türen schließen ist von Außen kaum leise möglich, da man die Türklinke nicht herunter drücken kann. Das funktioniert nur von Innen.


*~*~* Sauberkeit und Service *~*~*

Bereits beim Check-In ist mir die Freundlichkeit des Hotelpersonals aufgefallen. Alles lief reibungslos und schnell. Auch das Servicepersonals für den Roomservice war beim vorbeigehen sehr freundlich und hat gegrüßt.

Das Zimmer an und für sich war schon sauber. Lediglich die weißen Wände im Zimmer, wurden von Vormietern mit Striemen versehen. Ich weiß nicht, was sie da gemacht haben, aber es sieht aus, als wäre es von Schuhen gewesen.

Das Bad war soweit recht sauber auf den ersten Blick, aber bei näherer Betrachtung könnte hier zumindest mal eine Grundreinigung durchgeführt werden. Die Abdichtungen und Verfugungen an der Duschkabine waren schon etwas dunkler als normal und die Halterung für seine Duschutensilien hing bereits etwas schief. Die kleine Heizung hinter der Tür wackelte beim Berühren wenig vertrauenerweckend. Der Spiegelschrank war okay, aber nur ein solch günstiges Exemplar aus Kunststoff.

Die Reinigung des Personals selbst war gut und mir ist nichts Negatives in der Zeit aufgefallen, was vergessen worden wäre. Die Handtücher wurden auch immer direkt gewechselt.


*~*~* Essen und Trinken *~*~*

Man kann in dem Hotel Frühstück für 5 Euro pro Person und Tag hinzubuchen. Der Frühstücksraum auf der ersten Etage war groß genug und mit unterschiedlich großen Tischen ausgestattet. Sauber war der Raum auf jeden Fall auch. Allerdings das Frühstücksbuffet erinnerte mich ein wenig an ein Hostel bzw. eine Jugendherberge. Man musste so Wertmarken abgeben, die ich beim Einchecken an der Rezeption bekommen habe. Es gab zwar verschiedene Brötchen und auch Brot, dazu auch etwas Müsli, aber die Beläge waren doch recht spärlich. Es gab eine Sorte Schnittkäse und drei Sorten Aufschnitt. Dazu noch etwas Schmierkäse und –wurst sowie verschiedene süße Beläge wie Nutella, Marmelade oder Honig.

Als Getränke gab es Kaffee, den ich persönlich ganz lecker fand. Wahlweise auch Tee oder Milch/Kakao und aus einem Automaten verschiedene Säfte und Wasser. Ich habe den Apfel- und den Orangensaft probiert und empfand beide als scheußlich. Der Orangensaft war total wässrig und der Apfelsaft völlig übersüßt.


*~*~* Meinung und Fazit *~*~*

Insgesamt war das Hotel schon in Ordnung. Ich brauchte ja nur eine Möglichkeit günstig und relativ zentral zu übernachten. Lange im Zimmer hält man sich bei einer kurzen Städtereise ja nicht auf. Auch wenn die Betten ein wenig auseinander gerutscht sind, die Matratzen waren sehr bequem und noch nicht besonders durchgelegen.

Das Bad war sauber, auch wenn weder sehr groß noch luxuriös. Das Frühstück hat gereicht, um gut in den Tag zu starten, auch wenn die Säfte, die ich probiert habe eher ungenießbar waren. Der Rest war ausreichend vorhanden und auch ganz schmackhaft. Wer wirklich längere zeit hier bleibt, den wird allerdings sicher irgendwann die Auswahl zu klein sein und alles mal probiert haben.

Ich muss sagen, für den günstigen Preis den ich gezahlt habe (ca. 150 Euro für drei Nächte im Doppelzimmer inkl. Frühstück) war das Hotel absolut ausreichend. Es bietet eine zentrale und gute Anbindung an die Stadtmitte in Wien.
Auch wenn es einige kleinere Kritikpunkte gab, fühlte ich mich recht wohl dort. Allerdings sollte man wirklich nicht zu Lärmempfindlich sein oder als letzter auf dem Hotelflur ins Zimmer gehen, sonst könnte man ggf. unsanft aus dem Schlaf gerissen werden. Vielleicht hatte ich aber auch nur Pech mit etwas rücksichtslosen Hotelgästen.

Wer also mal einen Wienbesuch plant, aber nicht viel Geld zur Verfügung und keine besonderen Ansprüche hat, dem sei dieses Hotel schon zu empfehlen. Wer auf Luxus wert legt, der sollte definitiv tiefer ins Portmonee greifen.


Liebe Grüße und vielen Dank fürs lesen und bewerten!
Euer Piefke
Bilder von Geblergasse, Wien
  • Geblergasse, Wien Zimmer - Bett
  • Geblergasse, Wien Zimmer - Fenster
  • Geblergasse, Wien Zimmer - Tisch
  • Geblergasse, Wien Toilette
Geblergasse, Wien Zimmer - Bett
Zimmer - Bett
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
lafferlarry

lafferlarry

02.05.2011 21:50

Schön berichtet - nach Wien will ich auch ma lwieder! Gruß laff

Ronnlll

Ronnlll

29.04.2011 08:38

Hier kommt Dein BH.

Ronnlll

Ronnlll

28.04.2011 17:17

Bis morgen.

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